![]() |
|
|
![]() |
|||||||||||||
![]() |
||||||||||||||||
|
![]() |
#11 |
Registriert seit: 31.10.2003
Ort: Talheim
Beiträge: 4.408
|
Auch wenn ich jetzt Prügel kriegen sollte, riskiere ich es dennoch!
![]() Ein Berufsfotograf, der in seinem Beruf gleichzeitig seiner Leidenschaft leben kann, ist eine sehr seltene Orchidee. Die meisten Berufsfotografen müssen, um zu überleben, ihrem Gewerbe wie eine Prostituierte nachgehen, was zählt, ist der Wunsch des Kunden! Bei der Presse werden die Fotografen immer mehr von der Begleitknipse des Reporters ersetzt und von Amateurbildern. Mode- und Produktfotografie ist technische, handwerkliche Herausforderung und ansonsten Fließbandarbeit unter wahnsinnigem Druck. In den anderen Fotozweigen sieht die berufliche Situation auch nicht gerade goldig aus. Wenn ein Semiprofi zum Vollprofi umsteigen möchte, muss er einen guten Kundenstamm haben und schon erstklassig eingeführt sein, nicht jeder Amateur, der mal ein paar Eurönchen für eine Veröffentlichung bekommen hat, ist ein Semiprofi! Fotografie als Freizeitbeschäftigung ist traumhaft schön, Fotografie als Beruf käme für mich nie infrage!
__________________
"Ansonsten ist das Bild für meine Begriffe recht optimal!" |
![]() |
![]() |
Sponsored Links | |
|
![]() |
#12 |
Registriert seit: 25.11.2003
Beiträge: 6.800
|
Hier ein paar Fotografen bei der Arbeit. Nicht zu vergessen das das Pic dann auch noch das erste in den Redaktionen sein muss damit es Knete bringt. Spassig
![]() http://www.n-tv.de/img/1096571_src_path18.u2ag.jpg |
![]() |
![]() |
![]() |
#13 |
Registriert seit: 24.12.2005
Beiträge: 7.536
|
Hm, ich kann zwar auf Deine ursprünglich Frage nichts Konkretes beisteuern, habe aber noch eine kleine Anmerkung:
Was Dir als Leidenschaft und zur Entspannung dient, würde ich nicht unbedingt als Beruf wählen, da Du hier relativ oft die Kreativität und den Spaß in den Hintergrund stellen musst und schlichtweg mit spitzer Feder rechnen darfst. Das kann ziemlich nervenaufreibend sein. Diejenigen Aspekte, die Dir jetzt an der Fotografie wichtig sind, werden höchstwahrscheinlich auf Grund betriebswirtschaftlicher Erfordernisse in den Hintergrund gedrängt werden. Wenn Du derzeit einen funktionierenden und die Familie ernährenden Beruf hast, würde ich den in diesen Zeiten nicht einfach aufgeben und eine unsichere Karriere einschlagen, sondern eher über eine Abendschule Zusatzqualifikationen erwerben, hier lernen und dann erst wechseln. Mit Frau und Kind eine Ausbildung von Grund auf neu beginnen, halte ich für sehr problematisch und äußerst belastend (für alle Beteiligten)
__________________
Gruß, Michael |
![]() |
![]() |
![]() |
#14 |
Registriert seit: 07.12.2006
Ort: Hiddenhausen
Beiträge: 6.006
|
Mmmmmh, zum Thema selbst kann ich nichts sagen, da ich Fotografie nur als Hobby betreibe.
Was ich aber nicht ganz einsehen will, ist das sich Leidenschaft und Berufung (von daher kommt doch schließlich der Begriff Beruf) widersprechen soll? Ich versteh zwar was ihr sagen wollt, aber es kommt mir doch etwas hart rüber. Für etwas, für das man sich berufen fühlt, kann oder sollte man doch auch eine gewisse Leidenschaft haben/entwickeln. Genug OT, schönen Sonntag noch Gruß Ralf
__________________
"Wer immer die Wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten" (Theodor Heuss). "Erinnerungen, die noch nicht stattgefunden haben, sind umgehend nachzuholen" (Matthias Brodowy) "Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe": Was für eine Jahreslosung! Da kann dieses Jahr nur gut werden! |
![]() |
![]() |
![]() |
#15 | ||||
Registriert seit: 15.03.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 12.012
|
Moin
abgesehen das der T.O....erst später sich eröffnet hat, sind einige Anmerkungen mal wieder voll daneben ![]() ![]() deshalb nochmal einen kleinen ...Rundumschlag an Zitaten, die netten Sachen habe ich mir erlaubt ...fett zu markieren. ![]() Zitat:
Berufsfotografie findet dort statt, wo: 1) die Kunden sitzen 2) die Agenturen residieren 3) Aufträge vergeben werden damit ist es logisch das nicht JEDER in seinem Bundesland....auf Berufsfotografen trifft! Allerdings gibt es, wenn man genau hinschaut(Branchenbuch) doch genug "Provinzkollegen".... ![]() die sehr wohl ihr Auskommen haben, angepasst eben an das was dort sattfindet. einer davon aus meiner Schule hat einen gut gehenden Betrieb im südlichen Emsland... wo man üblicherweise...Torf sticht ![]() Zitat:
hängt aber vom Können des Kollegen ab...und wie er sich verarschen läst ![]() 2) Fließband macht richtig Spass....weil man die Stückzahl mit dem Preis pro Stück interpolieren kann, meine letzte Nummer in dieser Sache hatte mir an einem Tag 18.000,-DM Umsatz eingebracht und Druck... machen sich die meisten selber...weil sie grün hinter den Ohren sind... es gilt hier wie in jedem anspruchsvollem Job.... den "Mund nicht zu voll" zunehmen und DAS an Leistung anzubieten...was man auch kann ![]() ![]() ![]() viele Fotografen haben da gewissen Nachholbedraf ![]() 3) Semies(also Quereinsteiger) leiden an erhöhter Selbstüberschätzung, 1-3 erfolgreiche Jobs machen KEINEN Profi sondern.... 1-3 erfolgreich bezahlte Jahre....DANN bist du Profi vergessen wird auch was ich an anderer Stelle zur Ausbildung gesagt hatte.... 3 Lehrjahre sind KEINE vertane Zeit, sondern dienen der Reifung in einem Beruf guter Tischler wird man auch nicht....durch Ikeaschränke montieren! ![]() Zitat:
die so ziemlich alles ertragen ließ... nur nochmal...ich muste NICHT am ersten Tag eine Meisterarbeit abliefern sondern habe 2 Jahre assistiert, dann weitere 8 Jahre als Angestellter im Team gearbeitet, dann erst....fühlte ich mich stark und reif genug...den (Berufs)Wahnsinn zu ertragen ![]() ![]() Zitat:
Leidenschaft sollte auch dabei sein bei.....kaufmännischem Verständnis... beim englisch lernen....Computer lernen....Software beherrschen... mit Menschen umgehen(können)....usw. wenn das nicht alles zusammenkommt auf einen Punkt...brauchst du nicht mal eine Idee dafür verschwenden ![]() Fotografen sind Organisatoren....nix weiter ![]() im DSLR Forum wird bekanntlich jede Woche dieses Thema durchgekaut.... und es sind immer die gleichen blöden Argumente was man ALLES NICHT machen muss...angeblich ![]() nur kaum einer kommt auf den Gedanken das(oben) gesagte nachzuvollziehen... draus zu lernen, Erkenntnisse zu gewinnen... dann kommt meist Creativität ins Spiel....von der WIR ALLE ja so kräftig beschlagen sind.... ![]() sind wir aber nicht, und schon gar nicht automatisch duch den Kauf einer automatischen Kamera ![]() ![]() ![]() Heute kommt noch das nächste Problem auf uns zu....Fachkräftemangel!!! da im iNet-Zeitalter alle meinen, man lerne fotografieren in Foren mit drei Sätzen, könne dann "irgendein Geld" dafür nehmen.... das böse Erwachen kommt dann, wenn du das erste mal vom Kunden Watschen bekommst... kenne drei Gerichtsfälle von "digital-Kollegen" die zu ihrem Nachteil ausgegangen waren... ![]() einfach weil sie es nicht drauf hatten ![]() Mfg gpo |
||||
![]() |
![]() |
Sponsored Links | |
|
![]() |
#16 | ||
Registriert seit: 24.12.2005
Beiträge: 7.536
|
Zitat:
Zitat:
Das sollte gewiss kein Plädoyer dafür sein, sich den Spaß nur für ab 16.32 außerhalb des Firmentores aufzuheben... @gpo: Wie sieht das eigentlich aus, gibt's bei der Berufsberatung jemand, der weiß, wie man die Leute für den Fotografenberuf zu beraten hat???
__________________
Gruß, Michael |
||
![]() |
![]() |
![]() |
#17 |
Registriert seit: 25.08.2006
Ort: Anus Mundi
Beiträge: 4.384
|
|
![]() |
![]() |
![]() |
#18 |
Registriert seit: 31.10.2006
Ort: Bern
Beiträge: 882
|
Wenn man seinen Beruf nicht mit Leidenschaft ausübt wird man immer nur Mittelmass bleiben oder Beamter.......ich bin Beamter übrigens...
![]() ![]() Wenn ich die Möglichkeite hätte, mit Fotografieren so viel zu verdienen wie in meinem jetzigen Beruf, würde ich es sofort versuche. Aber wie GPO schon angemerkt hat, sind dafür einige Jahre "Leiden" notwendig. Und dafür habe ich mich schon zu sehr an ein regelmässigs Einkommen gewöhnt....Wenn wie beim T.O. schon eine Familie und somit finanzielle Verpflichtungen vorhanden sind, wird eine komplette Zweitausbildung vermutlich schwierig, ausser der Lebenspartner verdient genug, um die Familie zu ernähren. Wenn nicht, dann bleibt wohl am ehesten der Weg über "zweites Standbein" und dann Ausbauen und schauen, wie es sich entwickelt. Ich hab mal Fotos von meiner Familie im Studio gemacht. Dann haben das die Kolleginnen von meiner Frau gesehen und innerhalb von einem Monat hatte ich drei Anfragen für Shootings. So könnte man sich vermutlich mit der Zeit einen realtiv lukrativen Nebenjob aufbauen... |
![]() |
![]() |
![]() |
#19 | |
Registriert seit: 24.12.2005
Beiträge: 7.536
|
Zitat:
![]() Genau das ist ja der Grund, warum ich "Fotograf" heutzutage für so schwierig halte. Weil jeder andere es auch kann, bessere und teurere Ausrüstung hat und somit die Berufsfotografen zurückdrängt (komm, gpo, das war doch jetzt eine Steilvorlage, oder!? ![]() ![]()
__________________
Gruß, Michael |
|
![]() |
![]() |
![]() |
#20 | |
Registriert seit: 27.03.2004
Ort: 47877
Beiträge: 2.316
|
Zitat:
![]() |
|
![]() |
![]() |
Sponsored Links | |
|
![]()
|
|
|