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Startseite » Forenübersicht » Kamera und Technik » Objektive » A-Mount Objektive (ILCA, SLT, DSLR) » Frage zur "Vollformat-Tauglichkeit" . . .
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Alt 26.09.2007, 08:02   #1
rmaa-ismng
Gesperrt
 
 
Registriert seit: 09.12.2006
Beiträge: 9.961
APS-C wird es wohl auch in Zukunft geben!!
Auch Linsen für das Vollformat gibt es von Minolta genügend!

Da stellt sich eher die Frage wie lange es Sony geben wird im Bereich DSLR.
Die sind schließlich Quereinsteiger und wenn das nicht klappt mit dem Marktanteil dann steigen die irgendwann wieder aus!!
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Alt 26.09.2007, 08:19   #2
WB-Joe
Moderator
 
 
Registriert seit: 08.05.2005
Ort: München
Beiträge: 15.446
@reischi,

Zitat:
Ich hab' aber vor kurzem mit einem einem Fotografen, der sich gerade die Nikon D3 bestellt hat, gesprochen. Und dieser meinte dass Ihm der Verkäufer schon darauf aufmerksam gemacht hat, dass es bei seinen Nikkor-Objektiven (alle 3 [17-35, 28-70, 80-200] 2,8) im Randbereich zu Unschärfen kommen soll, da ein digitaler Sensor viel höhere Ansprüche an ein Objektiv stellen würde als es früher beim Film der Fall war.
Bei dieser Aussage hat der Verkäufer wohl einige Tatsachen vermischt um neue Objektive verkaufen zu können.
Grundsätzlich stellt der KB-Sensor andere Anforderungen an den Strahlenverlauf des Lichts beim Auftreffen auf den Sensor. Die Hersteller wirken aber hier durch Mikrolinsen auf dem Sensor entgegen.
Die höchsten Ansprüche an das Objektiv stellen APS-C-Chips mit hohen Pixeldichten an die Objektive. Allerdings verwendet der APS-C-Chip durch die geringere Größe nur einen Mitten-Ausschnitt vom Objektiv und die Mitte ist bei jedem Objektiv der optisch beste Teil.
Und denk bitte dran, der Verkäufer will Umsatz machen, also wird er alle Nachteile, und seien sie noch so theoretisch, heranziehen um neue Linsen zu verkaufen.
Es bleibt abzuwarten wie Objektive auf den KB-Chip reagieren. Sehr gute Objektive wie die Minolta-G-Reihe oder die hervorragenden Nikkore werden auch an VF ihre Leistung bringen, vielleicht mit kleinen Einbußen aber trotzdem.....
__________________
Prost!!!
WB-Joe

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Alt 26.09.2007, 08:28   #3
reischi

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 06.07.2004
Ort: A-4816 Gschwandt
Beiträge: 149
Zitat:
Zitat von Dynax 79 Beitrag anzeigen
@reischi,

. . . Sehr gute Objektive wie die Minolta-G-Reihe oder die hervorragenden Nikkore werden auch an VF ihre Leistung bringen, vielleicht mit kleinen Einbußen aber trotzdem.....
Danke vor allem für die technischen Erklärungen und Hinweise.

Ich bin jetzt zu dem Schluss gekommen, dass Vollformat eh was für Profis und G-Linsen-Besitzer sein wird und ich mit APS-C und meinen Crop-Optiken gut leben kann. Was mich der Entscheidung für das CZ 16-80 wieder etwas näher bringt. :-)

lg reischi
reischi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2007, 08:29   #4
rmaa-ismng
Gesperrt
 
 
Registriert seit: 09.12.2006
Beiträge: 9.961
Ja, magst Du recht haben - im übrigen, das CZ16-80 ist eine schöne Linse.
Konnte sie neulich etwas ausprobieren, kurz ich bin begeistert.
rmaa-ismng ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2007, 12:49   #5
japro
 
 
Registriert seit: 01.02.2006
Ort: Stäfa
Beiträge: 733
Was ist denn Tauglich? Der Sensor stellt nicht wirklich andere Ansprüche... Die Frage ist welche Ansprüche man selbst an die Fotos stellt. Ein Objektiv, welches auf 35mm Film gute Dienste tut, tut das auch (mal abgesehen von eventuellen Rücklinsenreflektionen, aber das hat wenig mit Schärfe zu tun) an einem digitalen Sensor. Nur beim Film kommt man, mangels der einfachen Möglichkeiten dies zu tun, halt viel weniger auf die Idee mit 16mm und f/2.8 ein Foto zu schiessen und dann das ganze in einer gigantischen Vergrösserung in der hinterletzten Bildecke anzugucken und dann bei nicht makelloser Abbildung gleich von "untauglich" zu reden...
Solche "untauglichen" Objektive bauen auf dem Film am Rand genau so ab, nur dort hat man kein Pixelraster, welches man als Masstab nehmen könnte, und meist es es bei normalen Printgrössen auch nicht wirklich relevant.
japro ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 26.09.2007, 13:26   #6
eac
Moderator
 
 
Registriert seit: 27.07.2004
Ort: D-81539 München
Beiträge: 6.925
Zitat:
Zitat von Dynax 79 Beitrag anzeigen
Grundsätzlich stellt der KB-Sensor andere Anforderungen an den Strahlenverlauf des Lichts beim Auftreffen auf den Sensor. Die Hersteller wirken aber hier durch Mikrolinsen auf dem Sensor entgegen.
Nee. Die Mikrolinsen haben den Zweck, das einfallende Licht zu bündeln, da die eigentliche Sensorfläche im Vergleich zu dem Pixel relativ klein ist. Ohne Mikrolinsen wäre der Strahlenverlauf relativ egal, nur würde dann sehr viel weniger Licht auf der eigentlichen Sensorfläche auftreffen. Gerade die Mikrolinsen sind für die Randabschattungen verantwortlich, da sie sehr schräg eintreffendes Licht im Randbereich nicht im gleichen Maß wie das senkrecht eintreffende Licht im Zentrum in den Bereich der eigentlichen Sensorfläche bündeln können.

Hier mal ein Grundlagenartikel zu Kamerasensoren (genaugenommen ein Vergleich von CCD und CMOS): <klick> (Ist zwar schon 5 Jahre alt, aber die Grundlagen haben sich ja nicht geändert).

Zitat:
Zitat von Japro
Was ist denn Tauglich? Der Sensor stellt nicht wirklich andere Ansprüche...
Doch tut er. Der Chemikalie auf dem Film ist es egal, in welchem Winkel ein Photon auftrifft, einer Chipoberfläche ist es eben nicht egal und einer Mikrolinse auch nicht.
__________________
Ciao
Stefan
eac ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2007, 14:33   #7
gpo
 
 
Registriert seit: 15.03.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 12.012
Moin,

wer es nie in der Hand hatte...
also auch nicht wirklich ausprobiert!!!

sollte sich mit Aussagen was geht oder nicht, etwas zurückhalten!

ich betreibe eine DSLR(14n) mit einem "urollen" Tamron 24-135, was zu analogen Zeiten konstruiert wurde...

mit besten Ergebnissen und, es hat neu, NUR 180 Euro(bucht) gekostet,
wahrscheinlich vermute ich mal, waren eben diese Aussagen maßgeblich an dem Preisrutsch verantwortlich!!!(Normpreis 450.-E)

auch die "angeblichen Standards" von 4=3(oder war es 3=4?) haben nicht dazu geführt das Olympus heute Marktfüher ist!!!

das gleiche mit den 21Mpx der Canons, selbst schon beim 16Mpx wurde dauernd als allen Rohren geschossen....mit Objektiv-Halbwissen!!!

bekanntlich waren Festbrennweisen immer schon "besser" nur alle wollen Mega-Suppenzooms!!!

leider tun die Hersteller nicht wirklich was zu Aufklärung bei und die Händler wie man sehen kann auch nicht, aber...

die Sony VF wird schon zeigen,
wie gut der neue Sensor ist und was die Minoltascherben dann daran bringen

bin mir nicht sicher, ob die Begeisterung hier gerade dann noch so groß ist(wünschen würde ich es euch aber, da ich weiß was der ganze mist gekostet hat)

Ob allerdings eure Crop-Kristallkugel-Vorhersagen eintreffen,
wage ich zu bewzeifeln!!!

im Profibereich mit MF wurde kein einziges Herstellerversprechen....eingehalten!!!
alle MUSS neu gekauft werden, MAN will nicht mehr Geräte die 20 Jahre ohne Wartung halten!!!

sach ich mal so in die Runde
Mfg gpo
gpo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2007, 14:46   #8
WB-Joe
Moderator
 
 
Registriert seit: 08.05.2005
Ort: München
Beiträge: 15.446
Zitat:
Nee. Die Mikrolinsen haben den Zweck, das einfallende Licht zu bündeln, da die eigentliche Sensorfläche im Vergleich zu dem Pixel relativ klein ist.
Doch.
Die Linse wirft das Licht auf die Mikrolinsen. Die Mikrolinsen bündeln dann das empfangene Licht auf den Sensor.
Wird von der Linse nur wenig Licht auf die äußeren Mikrolinsen geworfen können die Mikrolinsen nur wenig Licht auf den Sensor bündeln.
Je schräger die Linse das Licht auf die Mikrolinse wirft desto schwieriger ist es für die Mikrolinse das Licht auf den Sensor zu bringen. Das Licht sollte im 90°-Winkel aus der Linse auf die Mikrolinse treffen um optimale Durchgängigkeit zum Sensor zu gewährleiten. Dem Film war es in weiten Bereichen ja relativ egal im welchem Winkel das Licht auftrifft.
Der Randlichtabfall wird bei den meisten Herstellern mittlerweile durch ein geänderte Mikrolinsenkonstruktion im Vergleich zur Sensormitte ausgeglichen.
__________________
Prost!!!
WB-Joe

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WB-Joe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2007, 15:54   #9
japro
 
 
Registriert seit: 01.02.2006
Ort: Stäfa
Beiträge: 733
Zitat:
Zitat von eac Beitrag anzeigen
Doch tut er. Der Chemikalie auf dem Film ist es egal, in welchem Winkel ein Photon auftrifft, einer Chipoberfläche ist es eben nicht egal und einer Mikrolinse auch nicht.
Na dann Vignettiert es halt etwas mehr, unschärfer werden die Fotos deshalb trotzdem nicht. Das eigenartige ist, dass viele meiner Objektive schon auf dem Diafilme sichtbar Vignettieren, ähnlich wie man es von der achsoschlimm vignettierenden EOS 5D kennt... Trotzdem scheint das bei Digitalkameras irgendwie "schlimmer" zu sein, obwohl ich es dort einfach kompensieren kann, was beim Dia unmöglich ist.
Und wenn das wirklich ein deartiges Problem wäre, dann müsste mit den Weitwinkeln an einer Leica M8 garnicht zu fotografieren sein. Ja, das ist kein 35mm Sensor, auch der ist kleiner, aber die konventionellen Weitwinkel wie man sie an einer M verwendet produzieren noch schrägeren Lichteinfall als die Retrofokusoptiken an den SLRs...
japro ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2007, 16:41   #10
reischi

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 06.07.2004
Ort: A-4816 Gschwandt
Beiträge: 149
Ich wollte eigentlich jetzt keinen Religions-Krieg "Vollformat- gegen Crop-Sensor" anzetteln sondern nur mich selbst überzeugen dass für mich persönlich, das Argument der späteren Verwendung von alten Objektiven an einem neuen Vollformat-Body nicht mehr in eventuelle Einkaufs-Gedankenspiele keine Rolle mehr spielt.

Sollte ich wirklich mal in diese Klasse wechseln und die Kohle für den schnellen Rechner, den nötigen Speicherplatz und denn neuen Body von Sony investieren wollen, dann werd' ich mir auch neue Optiken zulegen.

Danke auf jeden Fall für die technischen Erklärungen - jetzt kann ich wieder ein bisschen gescheiter daherreden wenn ich mit unserem Fotographen beim Shooting bin. Und vielleicht hat er ja dann schon seine D3, dann werden wir den direkten Vergleich zur D2X sehen.

grüße
reischi
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