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#501 | |
Registriert seit: 15.11.2019
Ort: Ahrweiler / Winterthur
Beiträge: 227
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Zitat:
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Gruß Jürgen ![]() “Fotografiere niemals etwas, das dich nicht interessiert!“ |
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#502 | ||||||||
Themenersteller
Registriert seit: 25.11.2012
Ort: Neumünster
Beiträge: 5.301
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Zitat:
Was mich überrascht, ist die Art, wie Du Dein Licht unter den Scheffel stellst: Zitat:
Ich muss nur mal Deine Bilder durchblättern, dann finde ich reichlich Beispiele dafür. Da menschelt es sehr stark, auch im sakralen Umfeld. Stelle doch bitte gern noch etwas davon ein in den letzten zehn Tagen dieses Monats. Ich würde mich freuen. Was mich betrifft, so versuche ich halt überall, wo ich bin und fotografiere, die Wände, die Steine, die Stille irgendwie wenigstens ein bissel mit Leben zu erwecken (sofern das nicht die eigene Familie besorgt ![]() So wie in jenem hinduistischen Pura Segara Kaja Tempel in Sanur auf Bali, der seit Generationen von vier Familien privat betreut wird. Man erinnert sich dann daheim ganz anders an die Erlebnisse oder das Gesehene. Und die Leute dort stört es nicht. So lange man sich leise und unauffällig verhält, nicht aufdringlich wird und auch nicht hektisch hin und her läuft, gehört man schnell dazu und empfängt sogar Sympathie für sein Interesse. Ich denke, all das hast Du auch schon erlebt.
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Gruß Harald Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche. |
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#503 | |
Themenersteller
Registriert seit: 25.11.2012
Ort: Neumünster
Beiträge: 5.301
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Zitat:
Entschuldige bitte, ich will jetzt nicht allzu belehrend wirken. Aber schau Dir mal, wenn Du magst, das erste Foto von Jürgen in #220 dieses Threads an. Entstanden auf einem jüdischen Friedhof. Weit genug weg, um irgendwie aufdringlich oder verfänglich zu sein, aber doch ganz anders in seiner Aussage als ohne Menschen...
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Gruß Harald Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche. |
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#504 | |
Registriert seit: 11.02.2013
Ort: Südbaden
Beiträge: 6.180
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Zitat:
Buße tun - heutzutage nicht mehr alltäglich poenitentiam agite! wie es in der ersten der 95 Thesen von Luther ja heißt... ![]()
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Viele Grüße, Michael Do what you can, with what you've got, where you are. Bill Widener, of Widener Valley, Virginia, as quoted by Theodore Roosevelt in 'An Autobiography' |
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#505 |
Registriert seit: 15.11.2019
Ort: Ahrweiler / Winterthur
Beiträge: 227
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Für Harald :-)
Ich tue mich etwas schwer damit, Fotos von wildfremden Menschen ins Netz zu stellen.
![]() → Bild in der Galerie Daher unsere Enkeltochter als Fünfjährige, als sie an einem Heiligenhäuschen – wie jedes mal – eine Kerze anzünden wollte.
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Gruß Jürgen ![]() “Fotografiere niemals etwas, das dich nicht interessiert!“ |
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#506 |
Registriert seit: 09.07.2007
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 6.163
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Die "Wachsende Kirche" ist ein Projekt der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) in Nagold, das zur Landesgartenschau im Jahr 2012 als Installation und Andachtsstätte gebaut wurde.
https://www.nagold-evangelisch.de/ki...chsende-kirche ![]() → Bild in der Galerie ![]() → Bild in der Galerie
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freundliche Grüsse, Hermann Geändert von Dornwald46 (19.02.2025 um 22:37 Uhr) |
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#507 | |
Themenersteller
Registriert seit: 25.11.2012
Ort: Neumünster
Beiträge: 5.301
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Zitat:
![]() Aber im Ernst, Jürgen, das musst Du natürlich nicht tun, nicht für mich und nicht für das Monatsthema... Da gibt es keine Zwänge, auch keine moralischen. Und bei Angehörigen, zumal Kindern, ist jeder eher noch besonders vorsichtig. Wenn es Dir lieber ist, lösch es denn wieder. Aber auf jeden Fall vielen Dank!! ![]()
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Gruß Harald Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche. |
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#508 | |
Registriert seit: 01.11.2008
Beiträge: 1.641
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Zitat:
![]() Menschen bei der Ausübung ihrer Religion fotografiere ich grundsätzlich nicht. Portraits, Konzerte sind etwas anderes aber da in der Regel nur die Akteure und die Zuschauer von hinten. Bei Street bin ich auch eher zurückhaltend und veröffentliche jedoch fast nie die Bilder im Netz. Daher bleibe ich bei diesem Thema vorwiegend bei den Bauten, Skulpturen ... ![]() P.S. Bilder von Dazu Rock Carvings folgen, sobald ich hier wieder Bilder hochladen kann, denn seit dem letzten (ungewollten, weil ohne meine Zustimmung und entgegen meinen Einstellungen) Update von Chrome geht dies nicht. ![]() .
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. Nach Makutsi ist vor Makutsi! 16.09.2025 - 02.10.2025 ![]() |
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#509 | ||||
Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 20.038
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Moin Harald,
Zitat:
Es gab hier immer wieder sehr gute Portrait- und Studiophotographen, die mir aber oftmals zu gekünzelte, zu inszenierte, zu geposte Abbildungen (ab)lieferten, was nicht unbedingt mein Ding ist. Menschelndes zu zeigen, setzt aber oft auch voraus, dass man sich selber ein wenig öffnet - das ist nicht jedermanns Sache, insbesondere nicht im Internet, wofür ich volles Verständnis habe. Zitat:
Zitat:
![]() Nein, in Ernst: wenn Du das so siehst, dann freut mich das natürlich und berührt mich. Aber der Weg dahin war erstmal ein ziemlich schwerer und krummer. Er ist auch noch lange nicht zu Ende und ihn zu gehen, gelingt mir in Asien deutlich einfacher als in Europa, was wiederum viel mit den unterschiedlichen Mentalitäten zu tun hat. Es sind im Wesentlichen zwei Schlüsselelemente, die ich immer wieder versuche zu beherzigen. Mein erstes Credo ist "Photography is about passion and patience." Es ist so tief in mir, dass ich gar nicht mehr weiß, ob ich das vor Ewigkeiten in einem schlauen Buch von einem weisen Photographen gelesen habe, oder ob es nicht sogar auf meinem eigenen Mist gewachsen ist (Wie unbescheiden!). Sei es wie es sei, aber Leidenschaft und Geduld sind wichtige Voraussetzungen, um Bilder zu photographieren, die eine längere Wirkung als einen Wisch bei Insta bewirken sollen. Das zweite Schlüsselelement ist für mich die (Art der) Interaktion zwischen Motiv und Photograph. Anfangs habe ich einen großen Bogen um die Photographie von Menschen gemacht. Weder wollte ich mich exponieren, noch die Portraitierten belästigen. Ein paar geglückte Schnappschüssen, die meist aus verdeckten Aufnahmepositionen heraus entstanden waren, erzeugten bei einem Kollegen viel positive Resonanz. Er ermutigte mich, mehr in dieser Richtung zu machen und zu wagen, was mich aber noch nicht vollends überzeugte. Irgendwann stieß ich auf Photobücher von David DuChemin, die anders als die meisten Photobücher nicht die Technik des Photographierens, die100 besten Kochrezepte des Photographierens oder die EBV in den Mittelpunkt setzten, sondern die Intention, die Bildwirkung, das Herangehen an ein Motiv, die Philosophie des Photographierens. Eine seiner Kernaussagen ist, dass Menschen keine Tiere sind, die man wie ein Heckenschütze aus dem Unterstand photographieren sollte. Er empfiehlt, offen und mit Respekt auf die Menschen zuzugehen, sich mit ihnen zu beschäftigen und zu unterhalten, um sie dann um ein paar Bilder zu bitten. Und ja, es gibt auch Situationen, in denen man die Reihenfolge ein wenig umarrangieren muss. Was so selbstverständlich klingt, braucht in der Praxis erstmal ein wenig Courage und immer wieder Übung. Mit der Zeit und der Übung verschwindet auch mehr und mehr die eigene Anspannung, die Hektik und Nervosität, man bleibt mehr bei sich selbst. Auch wenn nicht immer gute Bilder dabei herauskommen, so bleiben doch meist Erinnerungen an nette Begegnungen und Gespräche mit fremden Menschen, die einem dann gar nicht mehr so wildfremd sind. Wenn ich sehe, wo Du Dich alles auf der Welt rumgetrieben hast, werde ich blass vor Neid. Das habe ich in meinem Leben nicht geschafft und werde es auch nicht mehr schaffen. Aber auf der anderen Seite weiß ich auch, dass ich persönlich zwischen meinen Fernreisen Zeit, viel Zeit brauche, um die Eindrücke sacken zu lassen und zu verarbeiten. Ich würde befürchten, dass ich durch zu vieles Reisen zu fahrlässig würde und nicht mehr mit der nötigen Anspannung, Konzentration, Akribie und Neugier an die neuen Welten herangehen würde. Beim Betrachten Deiner Bilder habe ich oft den Eindruck, dass Du im Moment der Aufnahme nicht in Dir geruht hast, Du nicht den Moment der Ruhe und Vertrautheit für Dein Motiv und Dich geschaffen hast. Die Bildwirkung ist oftmals unruhig, hektisch, wie bei einem beiläufigen Schnappschuss. Das mache ich in Teilen an für die Bildwirkung nicht förderlichen Bewegungsunschärfen und unglücklichen Bildbeschnitten und Hintergründen fest. Nimm die Leute mit, stiehl ihnen ein wenig Zeit, auch wenn Du dafür selber die sichere Position hinter der Kamera verlassen musst, und lasse Dir selber Zeit. Zeige ihnen die (Zwischen)Ergebnisse, und wenn Du nicht zufrieden bist, bitte sie freundlich um ein, zwei weitere Aufnahmen. Dann fühlen sich die Leute auch wahrgenommen und nicht nur abgeschossen. Zu guter Letzt habe ich immer Visitenkarten in der Phototasche, auf denen meine Mailadresse steht. Ich ermutige sie, mich anzuschreiben, wenn sie Interesse an den Photos haben. Zitat:
![]() ![]() Dat Ei
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![]() "Wer mit Euch ist, ist nicht ganz bei sich." |
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#510 | |||||||
Registriert seit: 29.07.2007
Ort: Ammersee
Beiträge: 1.066
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Von mir gibt es heute wieder nur Architektur und keine Menschen, da ich persönlich generell Schwierigkeiten damit habe, Menschen und insbesondere Menschen bei der Ausübung ihres Glaubens zu fotografieren und diese Bilder dann in einem öffentlichen Forum zu präsentieren. Ich hoffe aber, daß auch derartige Bilder zum MT passen und hier willkommen sind.
Heute möchte ich einige Bilder der ehemaligen Benediktiner-Abtei Wessobrunn zeigen, das laut Legende 753 gegründet wurde. Begriffe wie „Wessobrunner Gebet“ und „Wessobrunner Stuck“ haben viele Menschen vermutlich schon mal gehört, aber wahrscheinlich haben nur wenige Personen das kleine Dorf mit den wenigen erhaltenen Gebäuden des ehemals großen und mächtigen Klosters besucht. Nähere Informationen zur Klostergeschichte kann man der Informationstafel (Bild 1) entnehmen, die im Innenhof des Klosters aufgestellt wurde. Die weiteren Bilder zeigen das an eine Loggia erinnernde Brunnenhaus, in dem sich die gefassten Quellen befinden, die nach der Legende zur Gründung des Klosters an diesem Platz geführt haben. Im Brunnenhaus befinden sich auch drei Holztafeln, auf denen die 60 Pröpste und Äbte des Klosters von der Gründung bis zur Auflösung des Klosters im Zuge der Säkularisation aufgelistet sind. Danach ein Bild vom Westflügel des ehemaligen Konventsgebäudes, der seit dem Verkauf des Klosters im Jahr 2014 von einem deutschen Naturkosmetik-Unternehmen genutzt wird. Auf dem 5. Bild ist die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer zu sehen sowie der alte Glockenturm des Klosters aus dem 13. Jahrhundert, der auch als Wehrturm und Rückzugsort bei Gefahren diente und ursprünglich nur über eine Leiter zugänglich war. Bei der Pfarrkirche handelt es sich um einen barocken Neubau aus den Jahren 1757 bis 1759. Das letzte Bild zeigt nochmal den aus Tuffstein erbauten ehemaligen Glockenturm des Klosters, der auch als Grauer Herzog bezeichnet wird. Die ehemalige Klosterkirche wurde 1810 wegen Baufälligkeit abgerissen und der Graue Herzog entging dem Abriß wohl nur, weil die in unmittelbarer Nachbarschaft errichtete Pfarrkirche über keine eigenen Glocken verfügte.
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Viele Grüße, Bruno |
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