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#1 |
Registriert seit: 19.01.2005
Ort: Zürcher Oberland
Beiträge: 28
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Die A7rV ist eine hervorragende Kamera, aber auch eine richtige Diva. Wer wirklich Wildlife machen will, ich spreche nicht von Tieren im Zoo (!) ist es die falsche Wahl. Klar, eine Graugans die im Gras sitzt geht mit dieser Kamera (und mit jeder Anderen) problemlos. Auch eine Stockente die gemütlich rumzuckelt geht auch gut.
Die Insektenerkennung ist beinahe unbrauchbar und mMn Marketing. Für so etwas ist die Kamera einfach zu langsam. Das bei Sony neue Focusbracketing ist sehr langsam, daher auch, na ja, nicht wirklich zu gebrauchen. Das ist meine Meinung und ich besitze diese Kamera seid es sie gibt. Aber, wenn man die Schwächen kennt, ist sie eine der besten Kameras die ich bis anhin hatte. Sie verlangt nach den besten Objektiven. nur so kann ihr volles Potential ausgeschöpft werden. Ich verwende sie fasst ausschliesslich für Landschaft, Strukturen, etc. Vor allem Statische Motive. Für People sollte sie auch hervorragend sein. Die 60mpx sind einfach sehr viel. Wenn es um Wildlife, wie zB Bif, Bracketing für Makro, Doppelbelichtungen, Preburst, Focusvorauslösung oder ProCapture etc wo Geschwindigkeit gefragt ist geht, verwende ich ein ganz anderes System. Es kommt halt darauf an wo man die Prioritäten setzt.
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Gruss Markus Geändert von erm113 (15.07.2024 um 17:13 Uhr) |
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#2 |
Chefheizer
Registriert seit: 30.03.2015
Ort: Fürstenfeldbruck
Beiträge: 5.120
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Ich habe die a7rIV und mit der habe ich auch schon Fotos von Radfahrern gemacht, die auf mich zukamen und nach an mir vorbeigefahren sind.
Ausschuß ist da natürlich vorhanden, aber Ausschuß hat auch meine a1. Soweit ich auch andere Erfahrungsberichte lese, trifft das Erstfoto einer Serie sehr gut (dank AI Chip) aber bei den weiteren einer Serie mit schneller Bildfolge ist ein nennenswerter Ausschuß vorhanden. Ich meine, wenn nicht ausschließlich oder vornehmlich die Bewegungsfotos im Fokus stehen, sondern eben auch dabei sind, sollte die a7rV passen. Klar, geht es besser, aber dann muss mehr hinlegen. Man muss eben das vergleichen, was im Bereich des Bezahlbaren liegt. Blöde Hinweis: Wäre die a7cII was ?
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So long Peter ....ich administriere nicht, ich moderiere nur.... |
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#3 | |
Themenersteller
Registriert seit: 04.11.2005
Beiträge: 93
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Zitat:
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#4 |
Themenersteller
Registriert seit: 04.11.2005
Beiträge: 93
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#5 |
Registriert seit: 31.03.2004
Ort: Stuttgart
Beiträge: 1.292
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Das Fokus-Bracketing schafft maximal 2-3 Bilder pro Sekunde. Da gibt es Modelle der Konkurrenz, die das deutlich schnell können. Von Sony allerdings leider nicht.
Gruß, Johannes |
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#6 |
Registriert seit: 10.11.2007
Ort: Nordschwarzwald
Beiträge: 9.158
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Meine Erfahrungen mit der A7rV möchte ich im historischen Zusammenhang darstellen: Bei Sonys DSLRs und SLTs war ich von Anfang an dabei. 2016 kaufte ich schließlich die A99II und die hatte den mit Abstand besten AF aller A-Mount Kameras. 2022 stieg ich auf E-Mount um, wobei für das Tele die A7rIV kam. In Innenräumen bei schlechtem Licht war die A99II durch öfters überlegen, aber bei allem außer Haus war die A7rIV beeindruckend besser. Es wurde schon fast langweilig, weil so viele Trefffer unter den Bildern waren. Beispiele gibt es z.B. in diesem Thread:
https://www.sonyuserforum.de/forum/s...d.php?t=200978 Ein Jahr später bin ich dann am Tele zur A7rV gewechselt. Schön war hier besonders der größere Puffer im Serienbildmodus. Für meine Zwecke ist der AF gut genug, wenn man mehr möchte, muss es eben eine Kamera aus der A9-Serie sein, die es gebraucht für ca. 1500 Euro gibt, oder eben eine A1. Hast Du schonmal an den Vorteil von zwei Kameras gedacht, z.B. eine A7rIII und eine A9? Im großen und ganzen klappt es mit der A7rV sehr gut und wenn das grüne Kästchen dem Motiv folgt, passt i.d.R. der Fokus auch. Ich hatte sie jetzt auf zwei Reisen mit und mit allem was von Canon oder Nikon DSLRs auch mit der EOS R5, konnte sie locker mithalten, das war jedenfalls mein Eindruck. In diesem Jahr reiste auch eine EOS R6mII mit, die ja den AF vom Canon Flagschiff haben soll. Ich hatte nicht den Eindruck, dass ich am Tagesende mit schlechteren Bildern nach Hause ging, wobei ich den AF der R6mII durchaus als zupckender in Erinnerung habe. Vielleicht kann die R6mII mehr, aber für meine Fotos war das letztendlich nicht entscheidend. Begeistert hat mich hingegen die Leichtigkeit des Canon 100-500. Ein Traum im Vergleich zum Gewicht des Sony 200-600, aber für Tanzfotos brauchst Du wahrscheinlich nicht so lange Brennweiten. Am kommenden WE bin ich mit 4 Fotofreunden unterwegs, von denen zwei aktuelle Nikon Systemkameras haben (ich weiß, dass der mit der spiegellosen 9er Nikon nicht zufrieden ist) und zwei mit aktuellen Canons. Vielleicht testen wir auch ein bisschen, dann kann ich berichten, aber i.d.R. befassen wir uns mit den Motiven und nicht mit Kameramarken. Fazit: Der AF der A7rV ist sehr gut und solange man sie nicht mit einer A1 oder A9 vergleicht aus meiner Sicht völlig ausreichend. Die Cropmöglichkeit ist zudem ein echter Vorteil. Die Motiverkennung ist ein nettes Extra, das nicht schadet, aber sie ist noch auf Erstlingsmodellniveau, da ist noch viel Luft nach oben.
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Einige meiner Bilder: Wildlife & Landschaft Kanada und USA NW . Winter und Polarlicht Nordnorwegen 2016 . Australien . Von Kalifornien nach Montana . Grönland 2016 . Australien 2009 . Meine Homepage |
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#7 |
Registriert seit: 23.06.2004
Ort: Rosenheim
Beiträge: 1.393
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Also ich fotografiere mit meiner A7rV vor allem Jugendfussball, selten auch mal Greifvogelshows.
Mein subjektiver Eindruck ist, sie braucht einen Moment das Motiv zu packen, dann klappt auch die Serie, wenn sie aber am Anfang beim Auslösen daneben liegt, fängt sie sich nicht mehr. Ich habe sie auch mal zu einer Aikidovorführung eingesetzt was ja am ehesten vom Abstand und der Art Ähnlichkeit mit Deinem Einsatzgebiet hat und da hat sie sich sehr ordentlich geschlagen, Wichtig ist da neben dem AF auch eine kurze Belichtungszeit Brauchst Du denn die 60MP oder geht es um den AI AF?
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__________________________________________________ Schönen Gruß Martin |
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#8 |
Registriert seit: 28.03.2004
Ort: D-53913 Swisttal
Beiträge: 2.713
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Kurz: ab zum nächsten Stammtisch und ausprobieren, ob dir die AF-Performance reicht.
Länger: Ich habe die A7RIV und fotografiere auch schon mal Events. Bei ausreichend Licht habe ich da keine Schwierigkeiten (Schnelligkeit des AF), bei Schwachlicht ist der AF meiner A7RIV nicht gut. Die A7RV hat dieses Manko (AF bei schlechtem Licht ist schwach) nicht mehr: zumindest bei den Gelegenheiten, bei denen ich mit ihr gearbeitete habe (auch indoor) steckte sie den AF meiner A7RIV locker in die Tasche. Die A9III hatte ich bei einem Sonyevent (BMX-Fahrrad und Skateboard) im Vergleich zu meiner A7RIV ausprobiert. Ich war enttäuscht – vermutlich wegen zu wenig Erfahrung mit dem Aufnahmegenre (unter 1/1000stel besser 1/2000stel Sek. läuft da eher nichts) und zu hoher Erwartungen an den AF der A9III. Letztlich hat die A9III deutlich mehr verwertbare Aufnahmen wie meine A7RIV geliefert – aber zufrieden war ich irgendwie dann doch nicht – muss ich mal häufiger machen, damit mehr Routine reinkommt. Tanz-Event sollte mit der A7RV kein Problem sein: RocknRoll (outdoor) klappte sogar mit der A7III und dem Tamron 70-180 ordentlich – meine aktuelle Kombi A7RIV mit Sony 70-200 GMII ist da noch deutlich leistungsfähiger. Die AF-Schwäche bei schwachen Lichtverhältnissen hat die A7RV ja nicht mehr. Guter Test für den AF sind auf einen zulaufende Hunde: A7III Ausschuss 90% und mehr, A7RIV Ausschuss rd. 10% (Hund hebt sich gut vom Hintergrund ab) bis >50% (Hund verschwimmt mit dem Hintergrund). Ärgerlich fand ich letztens AF-Tracking eines ins Wasser springenden Hundes von der Seite aus: AF bleibt gerne am Werfer (Knie) statt am Hund kleben. Da wäre vermutlich auch keine andere Kamera besser, da der Hund als Motiv bei Start der Serienaufnahme noch nicht zu erkennen war. Bei Tanz-Events hast du solche Probleme nicht – das Paar ist im Fokus und sollte locker verfolgt werden können, schnelle Bewegungen (Drehungen, Sprünge, Würfe) bedürfen einer kurzen Belichtungszeit, wenn du auch die Extremitäten (Hände, Finger) noch scharf abgebildet haben möchtest – für den AF ist das (heute) kaum ein Problem. Abgesehen von der Kamera solltet du dir auch Gedanken über die sinnvollen Objektive machen. Wie oben geschrieben bestehen z. B. zwischen dem (älteren) Tamron 70-180 und dem (neuen) Sony 70-200 deutliche Unterschiede – obwohl ich auf Youtube schon Beiträge gesehen habe, bei denen ein Unterschied fast nicht vorhanden war. Bei Tanz-Events stehst du ja eher nahe dran = 70-200 ist zu viel Brennweite, wenn du nicht nur die Gesichter aufnehmen möchtest. Vermutlich läuft es eher auf ein 24-70m F/2,8 raus. Das GMII ist mit über 2.000 Euro sehr teuer, das Sigma 24-70 DG DN (habe ich selbst) ist sehr gut, aber das neue Sigma 24-70 DG DN II (rd. 1.350 Euro) soll eine besseren AF haben – das wird für dich entscheiden sein (mir reicht mein altes 24-70 völlig). Preiskracher in dem Bereich wäre das Tamron 28-75 F/2,8 VXD G2 (rd. 700 Euro) – da „fehlen“ untenrum dann allerdings ein paar Millimeter. Egal welches System du letztlich auswählen wirst: das Objektiv muss von der Geschwindigkeit her zur Kamera und deinen Ansprüchen (Tanz-Event) passen.
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Das Leben ist hart, ungerecht.......und endet mit dem Tode. Ich persönlich bevorzuge das Leben (trotzdem). |
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#9 |
Registriert seit: 09.07.2013
Ort: Baden bei Wien
Beiträge: 910
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offensichtlich ganz andere Erfahrungen als ich sie gemacht habe
Die Infos der Kollegen sind sehr unterschiedlich und hängen wahrscheinlich davon ab wie man die A7R5 verwendet. Vielleicht liegt es daran, wenn ich alles gleichzeitig von der Kamera haben möchte, dass die Rechenleistung das vielleicht nicht so packt wie man sich das gewünscht oder erträumt hätte.
Ich habe eigentlich weder bei Tier, Aktion (z.B Wrestling) Autoslalom, Basketball keine Probleme gehabt. Auch der Rolling Shutter ist kein Thema, da ich kaum Filme und beim Fotografien von schnellen Bewegungen immer den mechanischen Verschluß mit entsprechend/passender kurzer Belichtungszeit wähle. Auch bei schlechtem Licht ist die A7R5 erstaunlich treffsicher. Auch das Motiv Tracking verwende ich kaum, eventuell mal bei meinen Haustieren wenn sie im Garten herumtollen. Außerdem nutze ich meistens die manuellen Einstellungen plus entsprechenden AugenAF und im Vergleich zu meiner A7R3 ist die A7R5 eine Rakete beim AF und ich bin sehr zufrieden. Da ich ursprünglich eine A1 kaufen wollte und habe ich es noch nicht bereut stattdessen die High Resolution Sony zu kaufen. Bis jetzt bin ich und vor allem meine Kunden sehr mit den Ergebnissen zufrieden. Auch noch wichtig ist, daß es einige Unterschiede bei der AF Geschwindigkeit mit den unterschiedlichen Objektiven gibt, das sollte man auch nicht außer Acht lassen. Zusammengefasst erfüllt die Kamera meine Anforderungen und was ich so bei Kollegen in Workshops gesehen, was das bei den HighEnd Kameras (Nikon und Canon) alles nicht geht trotz tollem Marketing würde ich mir die A7R5 jederzeit wieder kaufen.
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LG Paul https://www.eyeem.com/u/duffy2512 https://www.instagram.com/duffy_2512_public/ https://youpic.com/paulduck2512/ |
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#10 |
Registriert seit: 07.03.2009
Ort: bei Hannover
Beiträge: 386
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Hallo, also ich hatte bei manchen LED-LEUCHTEN mit der A7RV Probleme mit schwarzen Streifen im Bild (auch bei mechanischem Verschluss). Diese Probleme gab es mit der A1 nicht. Aber die ist halt doch nochmal viel teurer.
Den Autofokus empfinde ich schon als schnell. Ich bin nicht so geübt im Fotografieren von Vögeln im Flug. Da fand ich den neuen Autofokus sehr hilfreich. Wenn das Objekt groß genug ist, um erkannt zu werden, ist er auch treffsicher. Da finde ich wenig Unterschiede zur A1. Den Unterschied zur A7RIV habe ich jedenfalls sehr deutlich gemerkt. Ich hoffe, Du kannst Dir Deinen Geburtstagswunsch erfüllen und wünsche Dir viel Spaß damit, egal wofür Du Dich am Ende entscheidest. Viele Grüße Gisela
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jetzt auch mit A7RV unterwegs... |
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