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Startseite » Forenübersicht » Treffpunkt » Café d`Image » Energiewende wird abgewürgt
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Alt 01.06.2023, 13:27   #1
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
Zitat:
Zitat von HoSt Beitrag anzeigen
Das Prinzip kenne ich und habe es auch verstanden.

Aber seine Frage war immer noch, ob man mit einer Wärmepumpe auch kühlen kann und nicht ob man mit einer Split-Klima-Anlage im Winter auch heizen kann.
Eine Split-Klima-Anlage ist auch eine Wärmepumpe. So schwer ist das eigentlich nicht zu verstehen.

Klar kann man auch eine Fußbodenheizung zum Kühlen nehmen - Aber nicht jeder mag kalten Fußboden. Richtig gut funktioniert das nur mit einer Split-Klimaanlage. Selbst Kühldecken sind of zuwenig.
__________________
Viele Grüße, Klaus

Geändert von turboengine (01.06.2023 um 13:34 Uhr)
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 01.06.2023, 13:33   #2
HoSt
 
 
Registriert seit: 13.03.2006
Ort: Idstein
Beiträge: 3.885
Zitat:
Zitat von turboengine Beitrag anzeigen
Eine Split-Klima-Anlage ist auch eine Wärmepumpe. So schwer ist das eigentlich nicht zu verstehen.
Für Dich nochmal
Zitat:
Zitat von Rudolfo Beitrag anzeigen
Wie sieht es den mit technischen Lösungen für das Kühlen von Wohnungen in den Hitzemonaten Juni bis September aus? Kann man das auch mit ein und derselben Wärmepumpe erledigen?
DAS war die Ursprungsfrage.

Und ich glaub immer noch nicht, dass die Standard-Wärmepumpe, die zum Heizen eingebaut werden soll, eine Split-Klimaanlage ist.

Ja... auch das ist eine Wärmepumpe, das habe ich verstanden!.
__________________
Grüße aus dem Taunus
Holger

Kritik und Kommentare zu meinen Bildern sind immer wollkommen, auch im Bildercafé
HoSt ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2023, 13:44   #3
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
Zitat:
Zitat von HoSt Beitrag anzeigen
Und ich glaub immer noch nicht, dass die Standard-Wärmepumpe, die zum Heizen eingebaut werden soll, eine Split-Klimaanlage ist.
Eine Luft-Luft Wärmepumpe ist in in vielen Fällen tatsächlich die optimale Lösung für kleinere Altbauten die keine Fußbodenheizung haben.

https://www.youtube.com/watch?v=X0r7chzlfW0
__________________
Viele Grüße, Klaus
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2023, 18:39   #4
Rudolfo
 
 
Registriert seit: 23.02.2014
Ort: Oer-Erkenschwick
Beiträge: 1.003
Zitat:
Zitat von turboengine Beitrag anzeigen
Eine Luft-Luft Wärmepumpe ist in in vielen Fällen tatsächlich die optimale Lösung für kleinere Altbauten die keine Fußbodenheizung haben.

https://www.youtube.com/watch?v=X0r7chzlfW0
Herzlichen Dank für die vielen Antworten und Hinweise. Den verlinkten Vortrag habe ich mir bereits angehört und jetzt ist bereits einiges klarer geworden. Diese Klarheit bezieht sich aber nur auf das technische Hintergrundwissen, der jetzt in den Markt gedrückten Energiewendeanlagen. Was daran gut für die Natur und das Klima sein soll, wird leider nicht diskutiert oder hinterfragt.
Wie dem auch sei, ich werde jetzt erstmal alle eure Hinweise und Links abarbeiten. Ich danke euch.
__________________
Grüße
Rudolf
Rudolfo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2023, 18:53   #5
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
Zitat:
Zitat von Rudolfo Beitrag anzeigen
Was daran gut für die Natur und das Klima sein soll, wird leider nicht diskutiert oder hinterfragt.
Eine mit einer effektiven Leistungszahl von zwei laufende Luft-Wasser Wärmepumpe die im Winter mit Kohlestrom betrieben wird ist nicht viel besser als ein Braunkohlebrikett.
Eine moderne Gastherme ist mit dem aktuellen Strommix im Winter nur schwer zu schlagen. Und ich sehe nicht, dass der Strommix im Winter sich verbessern wird. Eher im Gegenteil - die Verbraucher werden mehr aber davon scheint die Sonne auch im Winter nicht.
__________________
Viele Grüße, Klaus
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 01.06.2023, 19:36   #6
amateur
 
 
Registriert seit: 01.10.2005
Ort: Region Hannover
Beiträge: 7.723
Zitat:
Zitat von turboengine Beitrag anzeigen
Eine mit einer effektiven Leistungszahl von zwei laufende Luft-Wasser Wärmepumpe die im Winter mit Kohlestrom betrieben wird ist nicht viel besser als ein Braunkohlebrikett.
Wobei eine Jahresleitzahl von 2,0 dann auch wirklich schon ein extrem schlechter Fall ist. Das muss dann eine echt zugige alte Hütte sein,

Stephan
__________________
Für mehr Kategorischen Imperativ dieser Tage!
amateur ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2023, 23:46   #7
saiza
 
 
Registriert seit: 16.07.2017
Ort: Bayern
Beiträge: 484
Ich habe jetzt nicht die 410 Seiten durchgelesen, trotzdem hier mal meine Gedanken (wobei ich kein Experte bin).
Ich finde eine Luft-Luft-Wärmepumpe total ungeeignet für die deutschen Temperaturen, soweit ich gelesen habe ist das das gleiche wie eine Klima-Anlage in Japan.
Japan deshalb, weil ich öfter im Winter dort bin und zwar in einer Gegend, wo es so gut wie nie unter Null Grad wird und wenn selten mal Schnee fällt, taut der am nächsten Tag wieder weg.
Die etwas älteren Häuser sind nicht besonders gut gedämmt, eine Zentralheizung gibt es nicht, sondern in jedem Zimmer ist eine Klimaanlage, die heizen und kühlen kann.
Im Winter sind aber doch öfter Temperaturen unter 10Grad, was bedeutet, dass es im Haus ohne Heizung ungemütlich kühl ist.
Man(wir) benutzt aber dort die Klimaanlage als Heizung nur, wenn man sich in dem Zimmer gerade aufhält oder zum 1-stündigen Vorwärmen des Schlafzimmers. Undenkbar, dass die Heizung immer durchläuft wie die Zentralheizung in Deutschland.
Wenn man direkt im warmen Luftstrom sitzt, ist das sehr unangenehm, ausserden wird die Luft noch viel trockener als bei einer Zentralheizung mit Heizkörpern, sodass wir zusätzlich einen Luftbefeuchter brauchen.
Bei -10 Grad oder darunter, frage ich mich wie warm dann die Wohnung wird mit Luft-Luft-Wärmepumpe wird und wie lange das dauert, wie trocken die Luft wird,wieviel unangenehmer Luftstrom da herumwirbelt und wieviel Unmengen an Strom das verbraucht. Das Schlimmste daran ist das viel schlechtere Raumklima als mit einer herkömmlichen Gasheizung und dass man zwingend noch einen Luftbefeuchter braucht. Die Lautstärke des Außengeräts kommt noch dazu. Für mich erscheint das als Rückschritt um Jahrzehnte.
Bei anderen Typen vom Wärmepumpen mag das besser sein.
__________________
ひもかわ
saiza ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.06.2023, 10:14   #8
ha_ru
 
 
Registriert seit: 10.12.2010
Ort: In Sichtweite der Burg Teck
Beiträge: 2.796
Zitat:
Zitat von amateur Beitrag anzeigen
Wobei eine Jahresleitzahl von 2,0 dann auch wirklich schon ein extrem schlechter Fall ist. Das muss dann eine echt zugige alte Hütte sein,

Stephan
Ein COP ( „Coefficient of Performance“ ) von 2 kommt bei sehr tiefen Außentemperturen an den 10-20 kältesten Tagen im Jahr vor. Meine Wärmepumpe hat laut Datenblatt einen COP von 2 jeweils bei Maximalleistung bei 45° Vorlauftemperatur bei -15° Ausentemperatur, bei 60° Vorlauf bei -7 AT und bei 70° Vorlauf bei 0° AT.

COP ist nicht zu verwechseln mit der JAZ (Jahresarbeitszahl). Meine WP hat eine JAZ von 4,6 erreicht und ich heize tagsüber mit PV-Strom einen Pufferspeicher auf 45° auf, da sieht man den Unterschied zwischen COP 2 bei -15° und JAZ über das ganze Jahr.

Laut einer Studie des Fraunhofer Instituts zum WP-Einsatz in Altgebäuden ist bei passender WP-Auswahl eine JAZ von 3,5 auch im Altbestand erreichbar und somit im Co2 Ausstoß selbst bei hetigem Strommix mit (zu)viel Kohlestrom besser als eine moderne Gasheizung (gilt ungefähr ab einer JAZ besser als 3).

Lasst euch nicht von polemischen Beiträge verunsichern, die mit einer unrealistischen JAZ von 2 argumentieren. Das gibt es nur bei extremer Fehlplanung.

Zu den Nachteilen der Luft-Luft-Wärmepumpe (unangenehmer Luftstrom, trockene Luft und Geräusch) so ist zu sagen, dass diese sytembedingt da sind. Aber die Erfahrung aus Japan behandelt den schlechtesten Fall, nämlich dass ein Raum mit hoher Leistung in kurzer Zeit mit möglichst günstigem Gerät aufgeheizt werden soll. Ist der Raum warm und kann das Gerät auf niedriger Leistung laufen wird alles besser und wenn man gut plant mit modernen, höherwertigen Geräten bleibt im wesentlichen der Nachteil, dass die Luft gerne trocken wird. Für Räume die man nur gelegentlich nutzt und in kurzer Zeit aufheizen will sind sie eine gute Lösung.

Geändert von ha_ru (02.06.2023 um 10:17 Uhr)
ha_ru ist offline   Mit Zitat antworten
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