Erstmal Danke für die zahlreichen Antworten.
Ich fasse zusammen, was ich bisher "gelernt" habe. Blende 2.8 hat sich bewährt - besser ist natürlich 1.8
Umgekehrt: ein Obj. mit F4 geht auf gar keinen Fall?
14mm ist die Brennweite der Wahl.
Ginge 16 oder 17 auch noch, aber 24 ist schon zu "schmal"?
Vermutlich hängt das sehr davon ab, wie ich sich der "Vordergrund" gestaltet bzw. wie weit der weg ist.
Sony und Sigma scheinen qualitativ OK zu sein, alle anderen Hersteller ist mehr der Zufall im Spiel.
Zur Orientierung für einen Ahnungslosen: Mit welchen Belichtungszeiten muss ich da kalkulieren? Vordergrund kann ja seperat abgelichtet werden, bei den Nordlichtern hängt das wohl davon ab, wie hell diese sind.
Und natürlich ein APS-C Objektiv schnall ich mir nicht auf 35mm. Das macht für mich gar keinen Sinn.
Es kommen mal in die Auswahl:
Sigma das 2,8/14-24
Bei meinem Händler könnte ich auch die Varianten ausborgen:
Tamron 17-28 2.8 Di II RXD
Sony 12-24 f2.8 GM
Vom Budget wäre das Tamron das einzige, welches ich kaufen würde. Oder eine der FB.
Dann ist noch offen, ob ein "altes" Objektiv über den Adapter ähnlich Ergebnisse bringt wie die neuen? Aber mir scheint - da gibt es nicht viel.
Zb ein Zeiss SAL-1635Z 2.8 - das ist noch nicht schlecht, nur weil alt?
Das könnte ich für den Rest der Reise wunderbar brauchen - eine rein manuelle Festbrennweite eher nicht.
Zum Thema 70-200 oder 75-400 über den LA-EA5 oder LA-EA3 hat niemand was an tatsächlicher Erfahrung beizusteuern?
Zitat:
Zitat von Reisefoto
Für Polarlicht brauchst Du lichtstarke Objektive, um die ISO nicht extrem werden zu lassen und so kurz belichten zu können, dass die Sterne nicht zu Strichen werden.
Für besondere Situationen solltest Du das 50mm f1,4 durchaus mitnehmen. Das ist besser als nichts und ich habe den Nachfolger für Sony A-Mount auch schon für Polarlicht eingesetzt (es gibt natürlich wesentlich bessere Objektive, aber 50mm braucht man bei Polarlicht eher selten). Das Minolta 24mm f2,8 wäre ein Notnagel, ein 24mm f1,4 aber deutlich besser. Was Dir aber komplett fehlt, ist ein Superweitwinkel. Du wirst ja die Landschaft mit Polarlicht abbilden wollen und nicht nur das Polarlicht allein.
Das heißt, Du brauchst ein Objektiv mit ca. 14mm Brennweite; das ist das wichtigste Objektiv für Polarlichtfotos. Die beste Lösung dafür ist das Sony SEL 14mm f1,8 GM. Billig ist es allerdings nicht. Bei 14mm kannst du etwas länger belichten und bei mir hat sich auf 10 Reisen in die Arktis ein 14mm f2,8 bewährt, das 14mm f1,8 nehme ich im kommenden Jahr erstmals mit, aber seine hervorragende Qualität hat sich bereits gezeigt.
Autofokus kannst Du für Polarlicht eher vergessen, daher tun es MF-Objektive für den Zweck. Günstigste Lösung ist das Samyang 14mm f2,8. Leider gibt es bei Superweitwinkelobjektiven aller Hersteller viele schlechte Exemplare. Ich habe mir aus einer größeren Anzahl von Samyang 14mm f2,8 zwei sehr gute Exemplare selektiert. Es ist die A-Mount Version, die ich adaptiere. Eventuell hätte ich sogar eins davon abzugeben, da ich mit dem Sony nun 3 14mm Objktive habe, was über den Bedarf hinausgeht.
Zu Hause das nächtliche Fokussieren zu üben (auf Sterne oder weit entfernte Straßenlaternen) ist eine ganz wichtige Vorbereitung. Wenn Du dann vor Ort bist, müssen die nächtliche Kamerabedienung und das Fokussieren gut eintrainiert sein, sonst verpasst Du womöglich die besten Momente.
Fazit zu den Objektiven: Du brauchst mindesten ein 14mm f2,8 oder lichtstärker. Ein 24mm f1,4 oder 20mm f1,8 wären eine sehr gute Ergänzung. Ab zun zu nehme ich auch noch 35mm f1,4 oder ganz selten 50mm f1,4 mit.
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Falls deine 3. Linse zum Verkauf steht - das klingt mal verlockend.
Zitat:
Zitat von mrrondi
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Zitat:
Zitat von X-700
Wenn Dein Budget es erlaubt, Sigma hat letzten Monat zwei Ultraweitwinkelobjektive auf den Markt gebracht (20 und 24 mm), die besonders für Astrofotografie entwickelt wurden. Sie sind besonders lichtstark, aber günstiger als die von Sony.
Alternativ könntest Du Dir auch von Sigma das 2,8/14-24 anschauen. Ich habe es selber an meiner A7III und bin zufrieden.
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