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#1 | |
Registriert seit: 19.10.2003
Ort: Franken
Beiträge: 6.360
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Zitat:
Und ob das sich Auszahlt? Für Rostock eine Hoffnung, Die MV Werft soll von der Bundeswehr übernomen werden. Das Umfeld ist im Moment sehr schwer, Siemens Gamesa schreibt seit 4 Jahren rote Zahlen. ( hat aber nix mit Siemens zu tun, sondern Siemens Energy )
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Man kann auch mit der besten Kamera scheiß Bilder machen. |
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#2 |
Registriert seit: 28.09.2003
Ort: D 10557 Berlin Moabit
Beiträge: 16.964
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Wobei Siemens mit ca. 40% Anteilen Mehrheitseigner bei der Energy Sparte ist.
Und wenn Konkurrenzfähigkeit nur am Preis fest gemacht wird, kann irgend etwas nicht stimmen.
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mit einem Gruß von einem Dithmarscher aus dem Zentrum Berlins (Moabit) Ditmar Geändert von Ditmar (01.07.2022 um 17:22 Uhr) |
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#3 | |
Registriert seit: 19.10.2003
Ort: Franken
Beiträge: 6.360
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Zitat:
https://www.siemens-energy.com/de/de...ionarsstruktur Und wollen weiter ihren Anteil verringern.
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Man kann auch mit der besten Kamera scheiß Bilder machen. |
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#4 | |
Registriert seit: 24.10.2007
Ort: Kehl und Oftringen
Beiträge: 3.092
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Zitat:
Vor der Pandemie wusste ich z.B. nicht dass heutzutage jede Menge wichtige Medikamente aus Indien kommen die wiederum die Wirkstoffe in China kaufen müssen. Wenn dann Indien den Markt schleisst oder nicht produzieren kann ist Schicht im Schacht. Ändert sich daran was? Nein, nach kurzer Aufregung ist es aus dem Fokus der Öffentlichkeit wieder verschwunden.
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Some say I don’t play well with others… |
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#5 |
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.502
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Das interessante istm.E. auch, dass zwar Produktionen reihenweise ins Ausland verlegt werden um Kosten zu senken, die Preise aber oben bleiben.....
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Gruß aus Bayern Steve |
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#6 |
verstorben
Registriert seit: 11.08.2004
Ort: Woinem
Beiträge: 32.059
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Nennt sich Globalisierung.
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.___. (O,o) /)__) █Meine SUF-Bilder / Island-Bilder -"-"-██P.S.: Wissenschaft ist keine Meinung. |
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#7 |
Registriert seit: 17.11.2012
Ort: Schwerin
Beiträge: 6.811
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Mir sind als Gepr. Wirtschaftsförderer die Zusammenhänge von Markt und Nachfrage sowie Subventionen durchaus vertraut. Aber auch die Problematik der strategischen Abhängigkeit und auch die Notwendigkeiten von funktionierenden Technologieclustern für Innovationen sowie die Bedeutung des Lernfeldes Betrieb bzw Produktion.
Nachdem wir schon bei so vielen Technologien die Produktion in sogenannte Billiglohnländer ausgelagert haben und dabei dann auch den Anschluss bei deren Weiterentwicklung verloren haben, sollten wir mit dem Knowhow unseres Maschinenbaus doch irgendwann in der Lage sein, mindestens in einem Kernbereich eine gesamte Wertschöpfungskette (zB die der umweltfreundlichen Energieerzeugung) wirtschaftlich im Lande aufrecht zu erhalten. Wobei ich weiß, dass das händisch übliche Laminieren von Rotorblättern da nicht das beste Beispiel ist. Trotzdem: Ich habe Zweifel, ob man dafür bereits alle Anstrengungen unternommen hat. In Zeiten des Klimawandels hätte ich mir aber auch eine neue Erkenntnis zB hinsichtlich der sogenannten externen, also tatsächlichen Kosten gewünscht. Wie lange wollen die Europäischen Unternehmen noch mitspielen beim Absägen des eigenen Astes? Wie viel Abhängigkeiten will man sich noch erlauben? Der kurzfristige Profit und die Bedienung des Kapitals ist heute nicht mehr alles, was man einkalkulieren sollte. Ja, zur Not muss man auch mal gegen ein Übermaß an strategischen Subventionen ankämpfen. Solange man es noch kann.
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robert ![]() Grüße aus Schwerin, der romantischen Sieben-Seen-Stadt in Ostsee-Nähe (=> nur ~30km zur German Riviera ![]() Geändert von Robert Auer (01.07.2022 um 18:36 Uhr) |
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#8 | |
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
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Zitat:
Auch in diesem Thread wurde ja immer geschrieben, dass Energie viel zu billig sei. Jetzt ist sie teuer. Mal sehen was passiert. Russland hat noch nie so viel Öl wie zur Zeit verkauft und schippert es über die Ostsee, Gibraltar, Suezkanal nach Indien und China. Unser Embargo funktioniert ganz toll. Gratulation. Klassischer Sockenschuss. https://www.dw.com/de/faktencheck-ve...and/a-62239985 Genau dahin gehen auch die produzierenden Industrien. Die beste Standortentwicklung ist eine günstige und zuverlässige Energieversorgung. Und das wurde vergeigt. Denn mit der Energiewende werden hier fossile Energien viel zu schnell und viel zu unwirtschaftlich vermieden die dann dafür in China und Indien zum niedrigeren Preis verfeuert werden. Bei uns verschwindet die Industrie - dort entsteht sie - mit niedrigerer Energieeffizienz. Dem Planeten hilft das null. Grünes Paradoxon. https://www.hanswernersinn.de/de/the...uenesParadoxon
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Viele Grüße, Klaus Geändert von turboengine (01.07.2022 um 22:46 Uhr) |
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#9 | |
Registriert seit: 23.02.2014
Ort: Oer-Erkenschwick
Beiträge: 1.003
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Zitat:
Das in der Schweiz die Bevölkerung an wesentlichen Entscheidungen im Staat beteiligt wird, kann ich mir bei den Uninformierten in diesem Land nicht vorstellen. Es käme nur noch mehr Unsinn heraus. Wir haben systematisch aus purem Übermut, Gewinnstreben, in den Tag hineinleben und poltitischem Unverstand dieses Land über beide Ohren verschuldet. Damit das niemanden sauer aufstößt oder jemand merkt, redet man nur noch von der sogenannten Neuverschuldung. Altverschuldung? Hä, was ist das? Man hat beginnend mir der Vernichtung der riesigen Steinkohleindustrie systematisch zwecks kurzfristiger Gewinne weitere Industriezweige im Rahmen der Globalisierung ausgelagert/abgebaut und damit unserer Verfügung entzogen und damit indirekt für dieses Land vernichtet. Siehe Beispiele der Vorredner. Die vormals "deutsche Apotheke der Welt" kann noch nicht mal mehr die eigenen Leute mit lebenswichtigen Medikamenten versorgen. Der Bau des Berliner Flughafens, Stuttgart 21, Münchener U-Bahn usw. zeugen von größtmöglicher administrativer Unfähigkeit. Die gesetzliche Anordnung, nur dem billigste Angebot den Zuschlag zu erteilen, ist ein weiterer Beweis für die Unfähigkeit deutscher Behörden. Die Bundeswehr mit hochmotivierten Soldaten sitzt auf einem Berg von defekten Waffen (siehe z.B. Panzer). Der Bundeswehrbeamtenapparat beschäftigt sich lieber mit der Zertifizierung von Bauteilen, statt sich endlich mit deren Beschaffung zur Reparatur der defekten Panzer zu beschäftigen. Die Verteidigungsminister geben lieber viele Millionen für Beratungsverträge und Milliarden für neue Waffenentwicklungsabenteuer aus, statt mal auf ihre Leute zu hören und das dringend Notwendige für eine einsatzfähige Bundeswehr zu tun. Es gäbe auch noch viel zu Mali, Afganistan und anderer politischen Fragwürdigkeiten/Scheinheiligkeiten zu sagen. Genau die gleichen Idiotien bei der Endlagerproblematik. Man hat komischerweise keine Angst, dass das strahlende Zeug an viele Stellen in der Bundesrepublik in Abklingbecken und/oder simplen Lagerhallen herum liegt. Wenn aber jemand ein Bergwerk bauen will, in dem es mit Sicherheit besser untergebracht wäre, geht die Welt unter. Wir hatten schon drei. Milliarden für den Müll. Und zu guter letzt die unsäglich verdummende Klimaschutzdebatte: Man macht den Leuten weiß, dass die Klimaerwärmung allein am CO2 liegt. Dass es noch andere genauso wichtige Einflussgrößen gibt, wird unter den Teppich gekehrt. Hauptsache man kann den Dummen einen Schuldigen (=CO2) präsentieren. Das ist gut fürs Geschäft: Die Industrie hat sofort begriffen, dass man nun Windräder, Solarzellen, E-Autos, Wärmepumpen, Biotreibstoffe usw. bestens verkaufen kann. Die Klimaforschungsinstitute schwimmen seitdem im Geld. Ein einziger Forscher war mal so ehrlich zu sagen, selbst wenn man sofort alle Klimaneutralitätsanstrengungen in die Tat umsetzen würde, dauert es mindestens 10-15 Jahre bis man das Ergebnis am Klima erkennen würde. Was machen wir bis dahin? Man holzt weiter die klimaausgleichen Wälder ab. Man vergeutet weiter das Untergrundwasser mit dem Ergebnis der Trinkwasserkappheit weltweit. Man vernichtet die wertvollen Ackerböden durch Auspowern, Überbauen und Verseuchen mit Spritzmitteln. Inzwischen wird der lebenswichtige Phospatdünger knapp, weil die Lagerstätten ausgeerzt sind. Mit Fracking, Ölschiefer- und sonstigem Oberflächenbergbau, Torfabbau, Städtebau und sonstige Versiegelung der Erdoberfläche werden nicht nur die die Erdoberflächenstrukturen verwüstet, sondern auch die Wasserkreisläufe aus dem Gleichgewicht gebracht und damit das Klima gleich mit. Es hängt nun mal alles zusammen und ist nicht gesondert zu betrachten. Jetzt habe ich keine Lust mehr, obwohl es noch viele weitere Themen gibt: Wohnungsbaublase, Müllproblem, Meeresausbeutung, Weltraumwetter, Satelliteneinfluss, Lichtverschmutzung, Pandemien usw. Fazit: Wir könnten jetzt Wetten abschließen, welches der genannten Probleme uns in den nächsten drei Jahren die nächste ernste (vielleicht sogar tödliche) Krise bescheren wird. Falls uns Putin nicht mit dem dritten Weltkrieg zuvorkommt.
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Grüße Rudolf Geändert von Rudolfo (01.07.2022 um 23:42 Uhr) |
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#10 |
Registriert seit: 17.11.2012
Ort: Schwerin
Beiträge: 6.811
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Ups! Da hat sich jemand mal richtig Luft gemacht und dabei so einiges vermischt. Hauptsache es geht ihm nun besser!
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robert ![]() Grüße aus Schwerin, der romantischen Sieben-Seen-Stadt in Ostsee-Nähe (=> nur ~30km zur German Riviera ![]() |
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