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#1 |
Registriert seit: 06.03.2011
Ort: Im Grenzgebiet zwischen Bayern, Franken und BW
Beiträge: 6.117
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Laut Wikipedia hatte die Explosion eine Energie von ca 150 Mt TNT, das Dreifache der Zar- Bombe.
Da aber die Energie deutlich langsamer freigesetzt wurde, ist wohl die Druckwelle nicht ganz so stark gewesen. Ist trotzdem nichts, was man sich aus der Nähe anschauen will. Ich hoffe, dass die Auswirkungen für die dort in der Nähe lebenden Menschen nicht gar zu dramatisch sind.
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Grüße Michael Fotografie ist das Festhalten des flüchtigen Augenblicks..... |
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#2 |
verstorben
Registriert seit: 11.08.2004
Ort: Woinem
Beiträge: 32.059
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Das hoffe ich auch. Die Kommunikation mit den Inseln scheint ja derzeit größtenteils unterbrochen zu sein.
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.___. (O,o) /)__) █Meine SUF-Bilder / Island-Bilder -"-"-██P.S.: Wissenschaft ist keine Meinung. Geändert von BeHo (17.01.2022 um 00:15 Uhr) |
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#3 |
Registriert seit: 18.12.2005
Ort: Paderborn
Beiträge: 434
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Hi,
mich würde interessieren, ob mechanische Barographen die Druckwelle auch aufzeichnen konnten. Ich frage mal die Kollegen, die mit unserem Vereinsschiff unterwegs sind. Wann genau (UTC) war der Ausbruch? Ich muss dann die Ausbreitungszeit in Schallgeschwindigkeit dazurechnen, oder? vielleicht sucht mir jemand an Bord das passende Blatt raus. Edit: 15.1. 0415 UTC.... wer lesen kann......... Edit2: Entfernung war ca. 13100 km, Welche Schallgeschwindigkeit kann man im Schnitt annehmen? die Atmosphäre ist ja nicht in Temperatur und Dichte homogen? 1250 km/h LG Martin Geändert von Koenich (17.01.2022 um 14:48 Uhr) |
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#4 |
Themenersteller
Registriert seit: 13.12.2007
Ort: Ö; Deutsch-Wagram
Beiträge: 12.386
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Ich komme bei meinen Daten auf etwas weniger als die typischen 340m/s Schallgeschwindigkeit. Mag mit der Dichte und der Temperatur in der Höhe zusammenhängen - das kann ich aber nicht genau sagen. Im Boden bzw. Wasser ist die Schallgeschwindigkeit wesentlich höher, nämlich ca. 1400-1500m/s.
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#5 |
Registriert seit: 18.12.2005
Ort: Paderborn
Beiträge: 434
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Barogramm Tonga Ereignis
Hallo,
ich habe mal Kontakt mit unserem Schiff aufgenommen und darum gebeten mir ein Foto von unserem Barograpenblatt zu schicken. Das Schiff war zu dem Zeitpunkt des Durchlaufes der Welle etwa zwischen Grenada und Barbados. Die genaue Position kann ich leider nicht sagen, da ich von hier keinen Zugriff auf die GPS Tracks habe. Der Barograph hat folgende Werte dokumentiert: ![]() → Bild in der Galerie sorry für die mässige Qualität, aber die Bandbreite über Inmarsat ist etwas dünn.... wohlgemerkt, es ist ein rein mechanisches, aber vom DWD kalibriertes Gerät. Der erste Peak passt Zeitlich. Der zweite Peak scheint die Welle "hintenrum" um den Planeten zu zeigen. Bei dem Dritten bin ich mir nicht sicher. Vielleicht der zweite Umlauf der direkten Welle? Ist das möglich? Das Schiff hat sich in der Zeit natürlich auch bewegt, deswegen meiner Meinung nach der Verzug beim zweiten und dritten Peak....... auf jeden Fall hoch interessant! ich bin gespannt auf euer Feedback Liebe Grüsse Martin |
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#6 |
Themenersteller
Registriert seit: 13.12.2007
Ort: Ö; Deutsch-Wagram
Beiträge: 12.386
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Auf den ersten Blick könnte der dritte Peak durchaus vom zweiten Umlauf stammen. Muss mir aber die Daten noch genauer anschauen. Komme aber erst am WE dazu, da ich unterwegs bin.
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#7 |
Registriert seit: 16.08.2010
Beiträge: 19.127
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Was mir auffällt ist, dass die ersten beiden Peaks positiv sind, der dritte aber mit einem negativen Ausschlag beginnt. Da müsste die Druckwelle ja eine Unterdruckzone vor sich her geschoben haben. Ist sowas möglich?
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Any feature is a bug unless it can be turned off. (Heuer's Law, 1990) |
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#8 |
Registriert seit: 26.11.2004
Ort: Region Basel (CH)
Beiträge: 5.487
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Dazu kommt, dass die Zar-Bombe oberirdisch detonierte und nicht, wie der Vulkan, unter Wasser.
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