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Startseite » Forenübersicht » Treffpunkt » Café d`Image » Sony könnte in den USA wegen Verschlussproblemen bei der A7III verklagt werden.
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Alt 28.03.2021, 19:48   #1
ddd
Moderator
 
 
Registriert seit: 15.01.2004
Ort: D-31311 Uetze
Beiträge: 4.107
leider kann man Bilder im DSLR-Forum nur sehen, wenn man sich dort anmeldet. Daher bleibt unklar, ob es dieselben Problemem sind.

Der Verschluss im Startpost ist völlig zerstört, sowas habe ich schon gesehen, wenn jemand beim Sensorreinigen Mist gemacht hat, aber noch nicht bei "normalem" Gebrauch. Ein Einzelfall ist immer möglich, aber wenn es mehr solche zerfetzten Verschlüsse geben sollte, wären Bilder davon sicher schon aufgetaucht. Und niemand würde einen so zerfetzten Verschluss beim Blick ins Gehäuse übersehen.

Die "bogenförmigen" Spuren rühren idR. ja von beschädigten Lamellenkanten her, die man teilweise nur mit der Lupe sehen kann. Da ist immer "Fremdkörper" der naheliegende Verdacht. Wenn man überlegt, mit welcher Geschindigkeit diese filigranen Carbonfaserfolien(!) da lang sausen, ist klar, dass ein größeres Staubkorn oder ein Fussel reichen kann. Ein Herstellungsfehler ist nicht notwendig, kann aber auch nicht ausgeschlossen werden.

Ein festhängender Verschluss kann es auch der Aufzugsmotor oder die Feder oder das Auslöseglied sein. Bei der ILCE-1 gibt es zwei Motoren, um die Vorhänge aktiv noch noch schneller zu bewegen, was nur mit Federn wohl entweder zu "hart"/"zerstörerisch" wäre oder zum "Schwingen" führen würde.

Ohne solche hängenden oder zerstörten Verschlüsse oder beschädigten Verschlusslamellen zu untersuchen ist es unmöglich, die Ursache festzustellen.

Die alten Metalllamellen waren da robuster, aber auch deren Kanten waren extrem empfindlich. Anfangs waren die Lamellen aus (hauchdünnem Feder-)Stahl, später bei Topmodellen aus Titan und irgendwann halt aus Carbonfaser, nur damit schafft man 1/8000 bei 1/250 SyncZeit.

Wer gern bastelt, irgendwo habe ich ein Angebot für das COPAL-Lamellenpaket gesehen, also die Lamellen einzeln zum Austausch im Verschluss. Zu Zeiten der seligen XD-7 gab es die Verschlusslamellen als Satz einzeln als Ersatzteil samt Einbauanleitung, war ein Seiko-Verschluss, unmöglich ist das also nicht.

-thomas
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gruesze, thomas -das Leben ist zu kurz, um sich über kostengünstige, mittelmäßige Objektive zu ärgern- ... ich moderiere nicht, ich bin hier nur der Hausmeister.
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Alt 28.03.2021, 22:30   #2
wus
 
 
Registriert seit: 02.08.2009
Ort: München
Beiträge: 8.180
Zitat:
Zitat von ddd Beitrag anzeigen
Anfangs waren die Lamellen aus (hauchdünnem Feder-)Stahl, später bei Topmodellen aus Titan und irgendwann halt aus Carbonfaser, nur damit schafft man 1/8000 bei 1/250 SyncZeit.
Also ich habe hier diverse analoge Minoltas, z.B. die Dynax 8000i von ca. 1989, die schaffte auch schon 1/8000 und 1/250 Sync, hat aber einen Verschluss aus Metall-Lamellen.
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wus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.03.2021, 23:04   #3
Giovanni
 
 
Registriert seit: 20.10.2006
Ort: Nordwürttemberg
Beiträge: 4.508
Zitat:
Zitat von wus Beitrag anzeigen
Also ich habe hier diverse analoge Minoltas, z.B. die Dynax 8000i von ca. 1989, die schaffte auch schon 1/8000 und 1/250 Sync, hat aber einen Verschluss aus Metall-Lamellen.
Richtig. Meine alte Nikon F-801s schafft das auch mit Metalllamellen:
https://nikonclassics-michalke.de/Ka...arbeiten).html

Der Rest ist vermutlich Marketing und Kostensenkung.
Giovanni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.03.2021, 23:14   #4
usch
 
 
Registriert seit: 16.08.2010
Beiträge: 19.127
Zitat:
Zitat von Giovanni Beitrag anzeigen
Meine alte Nikon F-801s schafft das auch mit Metalllamellen:
Mit wieviel Aufnahmen/Sekunde im Serienmodus?
__________________
Any feature is a bug unless it can be turned off. (Heuer's Law, 1990)
usch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.03.2021, 23:18   #5
Giovanni
 
 
Registriert seit: 20.10.2006
Ort: Nordwürttemberg
Beiträge: 4.508
Zitat:
Zitat von usch Beitrag anzeigen
Mit wieviel Aufnahmen/Sekunde im Serienmodus?
3,3 Bilder/s, wobei der limitierende Faktor der verwendete Filmtransportantrieb sein dürfte.

Aber das war hier nicht das Thema, sondern die Behauptung, dass angeblich nur mit Carbonfaser(verstärkten) Lamellen 1/8000 s Verschlusszeit und 1/250 s Synchronzeit möglich seien:

Zitat:
Zitat von ddd Beitrag anzeigen
Die alten Metalllamellen waren da robuster, aber auch deren Kanten waren extrem empfindlich. Anfangs waren die Lamellen aus (hauchdünnem Feder-)Stahl, später bei Topmodellen aus Titan und irgendwann halt aus Carbonfaser, nur damit schafft man 1/8000 bei 1/250 SyncZeit.
Giovanni ist offline   Mit Zitat antworten
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