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Startseite » Forenübersicht » Treffpunkt » Café d`Image » E-Auto - alles andere als eine saubere Ökobilanz
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Alt 27.08.2020, 16:31   #2051
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
Zitat:
Zitat von wus Beitrag anzeigen
Mein Neffe - er ist wie ich in der Schweiz geboren, lebt aber im Gegensatz zu mir immer noch dort und hat einen schweizer Pass - lacht mich immer aus wenn ich ihm erzähle was (deutsche!) Autos in Deutschland kosten
Ich möchte Deinem Herrn Neffen nicht zu nahe treten, aber das kann nicht sein. Ich kenne auch keinen einzigen Deutschen, der mich mal gebeten hat bei einem Autokauf in der Schweiz behilflich zu sein. Andersrum sehr wohl.

Ich könnte hier in der Schweiz Autos zu Flottenkonditionen einkaufen. Lohnt sich aber selbst dann nicht. Wenn man nicht total unbegabt im Verhandeln ist, kommt der Eigenimport von D nach CH immer billiger. Auch wenn man die Servicepakete berücksichtigt welche in der Schweiz als Lockmittel eingesetzt werden und ganz ganz viele Sternchen für Ausschlüsse aufweisen.

Habe ich kürzlich durchkalkuliert für einen BMW 530D Touring mit voller Hütte.
__________________
Viele Grüße, Klaus

Geändert von turboengine (27.08.2020 um 16:35 Uhr)
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 27.08.2020, 17:39   #2052
HaPeKa
 
 
Registriert seit: 17.02.2016
Ort: Bern
Beiträge: 5.264
Kann ich bestätigen, kaufe meine Autos seit 2002 in D ...

Mit dem Ersparten kann ich mir dann jahrelang Schweizer Bio Fleisch leisten
HaPeKa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.08.2020, 21:07   #2053
steve.hatton
 
 
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.502
Zitat:
Zitat von turboengine Beitrag anzeigen
...
Ich könnte hier in der Schweiz Autos zu Flottenkonditionen einkaufen. Lohnt sich aber selbst dann nicht. Wenn man nicht total unbegabt im Verhandeln ist, kommt der Eigenimport von D nach CH immer billiger. .....
Aber müsst ihr die Autos dann nicht importieren und verzollen ?
__________________
Gruß aus Bayern

Steve
steve.hatton ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.08.2020, 22:43   #2054
HaPeKa
 
 
Registriert seit: 17.02.2016
Ort: Bern
Beiträge: 5.264
Zitat:
Zitat von steve.hatton Beitrag anzeigen
Aber müsst ihr die Autos dann nicht importieren und verzollen ?
Klar, aber wir kriegen die Deutsche MWSt zurück, zahlen 7.7% Schweizer MWSt und 4% Zoll ... Aber das alleine ist nicht das Kriterium. Deutsche Autobauer sehen die Schweiz als Hochpreisland und halten die Preise hierzulande künstlich hoch.

Nicht mehr so krass, wie noch vor ein paar Jahren, aber die Preisunterschiede sind noch da.
HaPeKa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.08.2020, 07:27   #2055
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
Preis- und Gebietsabsprachen zwischen Produzenten und Händlern sind leider in der Schweiz normal obwohl sie vom Kartellgesetz her verboten sind. BMW war so dumm und arrogant dies dennoch in seine Händlerverträge als Klausel aufzunehmen.

https://www.nzz.ch/wirtschaft/rekord...eiz-ld.1327847

Parallel- und Eigenimport ist daher ein wichtiges Regulativ um solchen Auswüchsen entgegenzuwirken. BMW hat deutschen Händlern verboten, an Schweizer Kunden Neufahrzeuge zu verkaufen.
__________________
Viele Grüße, Klaus

Geändert von turboengine (28.08.2020 um 07:51 Uhr)
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Alt 28.08.2020, 07:45   #2056
About Schmidt

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 13.10.2007
Beiträge: 22.918
Und so was mitten in Europa. Genau das sind die Gründe, weshalb ich über das Modell Europa immer lächeln muss.

Gruß Wolfgang
__________________
Diskutiere nie mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich dort aufgrund seiner Erfahrung
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Alt 28.08.2020, 08:23   #2057
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
Zitat:
Zitat von About Schmidt Beitrag anzeigen
Modell Europa
..Ist hier nicht so schlecht. Die EU Kommission hat solche Praktiken schon 1998 unterbunden, VW bekam wegen Verstosses eine Strafe von 176 Mio. DM.

https://www.tagesspiegel.de/wirtscha...ln/152046.html

Schon 10 Jahre später hat der EU-Gerichtshof dann dies bestätigt.

https://www.sueddeutsche.de/wirtscha...en-vw-1.819920

Was mich an Europa stört, sind nicht die Regeln an sich, sondern die schleppende Durchsetzung derselben. Wenn der Instanzenweg zehn Jahre braucht, erscheint selbst die Italienische Justiz schon fast wie ein geölter Blitz. Da benötigt ein ausländisches Unternehmen so gut acht Jahre um zu seinem Recht zu kommen. Der Beklagte ist dann aber meist insolvent und hat sein Geld mit Hilfe des Schwagers und der tätigen Mithilfe einer oder mehrerer Banken verschwinden lassen.

Der Yachthafen in Genua ist voll davon. Diese Herrschaften zahlen auch keine Steuern. Warum auch? Sollen die Deutschen zahlen.

Die Regierung Monti (m.E. eine der wenigen seriösen) hatte mal versucht den Kampf dagegen aufzunehmen.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/un...-a-807533.html

Mittlerweile ist das nicht mehr der Fall, sondern Conte zieht lieber am Hosenanzug von „Mutti“ (Rockzipfel habe ich an ihr noch nie gesehen - höchstens in Bayreuth). Dank des Euro haben die Italiener ja ein probates Druckmittel.
__________________
Viele Grüße, Klaus

Geändert von turboengine (28.08.2020 um 08:46 Uhr)
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.08.2020, 09:02   #2058
About Schmidt

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 13.10.2007
Beiträge: 22.918
Hallo Klaus,
ich will das hier nicht ausdehnen, gebe dir allerdings recht. Überhaupt wird bei Gerichten, auch hier in Deutschland, zu vieles verschleppt. Siehe Prozess zur Love Parade.
Was mich an Europa nervt ist, dass man nach all den Jahren nicht in der Lage ist, das Gute aus dem einen Land, auf alle anderen zu übertragen und die schlechten somit zu verbannen und somit mehr Gleichheit zu schaffen. Dass das nicht mit allen Ländern geht, ist mir sehr klar und leuchtet ein. Aber wenn ich das mit den Ländern, die sich das "leisten" können durchführe, habe ich ein wesentlich stabileres Kerneuropa. Ohne diese Stabilität ist Europa meiner Meinung nach, auch nach all den Jahren, zum scheitern verurteilt.

Gruß Wolfgang
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Alt 28.08.2020, 14:55   #2059
uassmann
 
 
Registriert seit: 19.12.2008
Ort: Chemnitz
Beiträge: 186
Zitat:
Zitat von HaPeKa Beitrag anzeigen
Du kannst genauso gut fragen: In welchem halbwegs preisgünstigen E-Auto kann meine Oma auf dem Beifahrersitz mitfahren oder mein Hund im Kofferraum untergebracht werden.

Die Antwort ist immer: In keinem ... es gibt (noch) keine halbwegs preisgünstigen E-Autos
Hi, solange Golf, Tiguan und Mercedes C in der deutschen Zulassungsstatistik vorne sind, sage ich mal das 25 - 35T€ akzeptable Preise sind. Ein ID3 passt da locker rein.
Und in dem können hinten Kinder sitzen, Platz vllt. nicht ganz so üppig wie im Passat.
Und ja, ich bin schon mitgefahren (Tochter arbeitet bei VW und durfte testen) und ich habe auch den Fahrersitz mal für mich (1,93) eingestellt. Da ist noch Platz für Erwachsene dahinter.

Für unser Fahrverhalten macht das Auto überaus Sinn und die 3-4 mal im Jahr längere Strecke kann man auch mit 30-45 min Pause überstehen. Und da wir demnächst Photovoltaik mit Speicher bekommen, macht es noch mehr Sinn. Aber wir haben auch ein EFH mit Garage. Für Leute in der Stadt in der Mietwohnung sieht es da ganz anders aus.

Man muss halt (wie bei jedem Thema) differenzieren und E-Autos sind gerade dabei erwachsen zu werden.

Nur das die neue Kamera warten muss ,,,

LG Ulli
uassmann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.08.2020, 16:13   #2060
steve.hatton
 
 
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.502
Zitat:
Zitat von About Schmidt Beitrag anzeigen
Hallo Klaus,
ich will das hier nicht ausdehnen, gebe dir allerdings recht. Überhaupt wird bei Gerichten, auch hier in Deutschland, zu vieles verschleppt. Siehe Prozess zur Love Parade. ....
Ich würde mr mal die Stellenkürzungen und parallel die nicht besetzten Stellen, die durch Ruhetand o.ä. frei geworden sind - nicht nur bei der Justiz auch bei deren Hilfspersonal (Polizei), Finanzamt uvm.
Da kann nichts mehr in überschaubaren Zeiträumen abgewickelt werden.
Zudem wäre es wohl sinnvoll mehr Mediatoren einzusetzen, um Dinge die man auch vernünftig regeln kann von den Gerichten fernzuhalten.

Die schwarze 0 hat so ihre Konsequenzen....

...weil man eben auch an die wirklichen Steuervermeider nicht ran will....oder kann - ja dann halt doch eine Transaktionssteuer und fertig.

Diewird auch noch kommen müssen weil MIttelstand und Otto Normalverbraucher - bei einem erklecklichen Anteil an E-Mobilität auch nicht noch den Ausfall der Kfz-und Mineralölsteuer finanzieren kann.
__________________
Gruß aus Bayern

Steve

Geändert von steve.hatton (28.08.2020 um 16:22 Uhr)
steve.hatton ist offline   Mit Zitat antworten
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