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#1 |
Registriert seit: 13.05.2015
Ort: Niederbayern
Beiträge: 507
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Ist doch ganz normal: steigt die Nachfrage, steigen auch die Preise. Siehe die Preisentwicklung bei Holzpellets für die Heizung (trotz fast unendlich viel Bruch- und Käferholz
![]() BTW eröffnet in unserer Region jetzt Shell in Passau eine Wasserstofftankstelle. Damit gibt es in Bayern jetzt sage und schreibe 17 (!) Wasserstofftankstellen. In Landshut folgt demnächst die nächste. Preis, wenn ich mich richtig an den Zeitungsartikel beim Morgenkaffee erinnere, ist 9,50 € pro kg, damit kommt man rund 100 km weit war zu lesen. Investition war rund 1 Million €, Tageskapazität für den Anfang 100 kg.
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Viele Grüße Gerhard |
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#2 | |
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.502
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Zitat:
![]() https://www.bem-ev.de/elektromobilit...markus-emmert/ Video-Link @ 6:30
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Gruß aus Bayern Steve |
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#3 |
Themenersteller
Registriert seit: 13.10.2007
Beiträge: 22.918
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Das ganze ist einfach unausgegoren und wenn wir erst mal von den Stromerzeugern abhängig sind, zieht man uns (mal wieder) das Fell über die Ohren. Zuerst werde E-Autos vom Staat bezuschusst um dann den Strom künstlich zu verteuern - tolle Masche.
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Diskutiere nie mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich dort aufgrund seiner Erfahrung Flickr |
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#4 | |
Registriert seit: 20.10.2006
Ort: Nordwürttemberg
Beiträge: 4.508
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Zitat:
![]() Nie im Leben werden pro Liter Benzin in der Produktion 7 bis 11 kWh (nicht kW - was für ein Quatsch!) Strom verbraucht. Springt doch nicht über jedes Stöckchen, das irgend ein Öko- oder sonstiger Propagandist euch vor die Nase hält. |
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#5 |
Registriert seit: 06.03.2011
Ort: Im Grenzgebiet zwischen Bayern, Franken und BW
Beiträge: 6.117
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Wenn Du dir so sicher bist: Belege?
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Grüße Michael Fotografie ist das Festhalten des flüchtigen Augenblicks..... |
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#6 |
Registriert seit: 06.03.2011
Ort: Im Grenzgebiet zwischen Bayern, Franken und BW
Beiträge: 6.117
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Bin gerade beim Suchen nach dem Energieverbrauch zur Benzinherstellung auf einen interessanten Beitrag gestoßen:
https://www.manager-magazin.de/unter...a-1181147.html Ich gehe jetzt mal davon aus, dass das Manager-Magazin nicht gerade den Grünen nahe steht.
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Grüße Michael Fotografie ist das Festhalten des flüchtigen Augenblicks..... |
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#8 |
Registriert seit: 20.10.2006
Ort: Nordwürttemberg
Beiträge: 4.508
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Ist mir grad zu blöd, ehrlich gesagt. Wenn dafür das kleine Einmaleins nicht reicht, kann ich auch nicht helfen.
Oder, ich will mal nicht so sein (die ganz schlauen sollen es bitte selbst nachrechnen!): Wenn wir vom niedrigsten Wert des behaupteten Bereichs (7 kWh/l) ausgehen, und vereinfacht angenommen, es wären alle PKW in Deutschland Benziner mit einem Verbrauch von jeweils 7 l / 100 km, dann wären allein für die Aufbereitung des Benzins für das Jahr 2018 309 TWh Strom verbraucht worden - ca. 60% des gesamten bundesdeutschen Stromverbrauchs im selben Jahr. Anders ausgedrückt: 35 Atomkraftwerke würden im Dauerbetrieb laufen, nur für Strom, mit dem Benzin für die in Deutschland fahrenden PKW aufzubereitet wird. Könnt ihr nicht rechnen, oder warum glaubt ihr so einen absurden Unsinn einfach, wenn ein hergelaufener Halbwisser es in YouTube oder in einem Blog rumfaselt? Es ist nicht zu fassen, wie leichtgläubig alles aufgesogen wird, was von bestimmten Kreisen herumposaunt wird. Es ist schon so weit, dass für das Offensichtliche "Belege" gefordert werden, während man jede Abstrusität als Fakt darstellen kann, ohne dass es noch von einer Mehrheit hinterfragt wird. Was die Manipulierbarkeit betrifft, hat die Menschheit offenbar in den letzten 100 Jahren nichts dazugelernt. Der Artikel im Manager Magazin hat übrigens rein gar nichts damit zu tun, denn dort geht's um synthetische Kraftstoffe. Aber das muss man ja eigentlich nicht extra erwähnen. Oder doch? Geändert von Giovanni (24.11.2019 um 23:14 Uhr) |
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#9 |
Registriert seit: 06.03.2011
Ort: Im Grenzgebiet zwischen Bayern, Franken und BW
Beiträge: 6.117
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Als, ich komme nur auf 200 TWh....
Aber wer sagt denn, dass der Energieverbrauch nur in D anfällt? Schließlich muss erst mal das Loch gebohrt werden, dann das Öl hochgepumpt und aufwendig transportfähig aufbereitet werden und dann noch über viele tausend km bis in die Raffinerie kommen. Mich würde nicht wundern, wenn dabei die Hälfte des Energieinhaltes auf der Strecke bleiben würde..... Zum Verbrauch der Raffinerien, da gibt es eine Zahl zu den US Raffinerien von 1,7 kwh/l Den anderen Artikel hab ich nur erwähnt, da es eine menge Leute gibt, die von Wasserstoffautos oder gar Synthfuel träumen........
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#10 |
Registriert seit: 20.10.2006
Ort: Nordwürttemberg
Beiträge: 4.508
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Wäre immer noch viel zu viel.
Aber, um das nachvollziehbar zu machen, ich hab die Zahl vom KBA für 2018 verwendet (wie erwähnt nur PKW). Wie ebenfalls erwähnt habe ich vereinfachend 7 l / 100 km Benzin für jeden PKW angenommen; es ist klar, dass es auch andere Antriebe und Fahrzeuge mit mehr oder weniger Verbrauch gibt und auch viele Diesel unterwegs sind - also es ist eine Überschlagsrechnung: 630842941000 km PKW-Gesamtjahresfahrleistung in D = 44159005870 Liter Treibstoff bei 7 l / 100 km = 309113041090 kWh Strom bei 7 kWh / Liter = 309,11 TWh Wie hast du deine 200 TWh errechnet? Es sollte so oder so damit offensichtlich sein, dass diese Zahl von 7-11 kWh / Liter für den elektrischen Energiebedarf, selbst entlang der gesamten globalen Förder- und Aufbereitungskette völlig überzogen ist. Damit würde für die Produktion von 2 l Benzin so viel Strom zusätzlich verbraucht, wie ein Elektroauto für 100 km Strecke benötigt. Es kann - unter einer pessimistischen Annahme - vielleicht sein, dass über alle Energieträger zusammengenommen ungefähr so viel zusätzliche Energie für einen Liter eingesetzt wird. Aber garantiert nicht nur und nicht vorrangig in Form von Elektrizität. Der Heizwert eines Liters Superbenzin beträgt übrigens 8,4 kWh. Der Well-to-Wheel-Wirkungsgrad ist bei einem Benzinmotor somit nicht gut, aber auch nicht schlechter als bei manchen neueren Konzepten. Danke übrigens für diesen Thread ... das hat mir einen Anstoß gegeben, mich ein wenig mehr mit dem Thema auseinanderzusetzen, und hat meine Begeisterung für die E-Mobilität etwas gedämpft, weil offenbar wird, wie unlauter teilweise auch auf der Seite, die ich bisher für die gute hielt, argumentiert wird. Ich habe die Anschaffung eines elektrischen Zweitwagens mittlerweile etwas verschoben, werde aber wahrscheinlich dennoch innerhalb der nächsten ca. 10 Monate einen beschaffen. Oder evtl. stattdessen ein Erdgasfahrzeug. Geändert von Giovanni (24.11.2019 um 23:47 Uhr) |
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