Zitat:
Zitat von Eikazon
... Sie funktioniert wegen der Auflösung der heutigen Sensoren nur sehr näherungsweise; optimale Ergebnisse habe ich damit beim Loxia nie hinbekommen, stattdessen mit dem exakten Fokussieren auf einen „geschickt“ gewählten Punkt im Halbfeld. Deshalb bin ich dem Hyperfokaldistanz-Ansatz gegenüber etwas misstrauisch...
|
Sofern mir auf dem Objektiv eine Skala zur Verfügung steht (was ja selten genug ist), dann handhabe ich das i.d.R. so, dass ich den Bereich einstelle, der für die unterhalb der tatsächlich eingestellten Blende markiert ist, also mit f/11 die f/8-Markierungen am Tubus als Referenz für den Schärfentiefebereich wählen.
In der Tat würde ansonsten bei der gegenüber Film viel höheren Auflösung, bzw. auch noch durch die Tatsache, dass das Medium Sensor viel planer ist, als der Film und dieser auch noch eine Dicke hatte, weder im Bereich des Nah- noch des Fern-Punktes des Bereiches befriedigend scharf abgebildet. Klar, ideal wäre es mit den passenden Parametern für den relevanten Zerstreuungskreis das Ganze auszurechnen, jedoch bleibt immer noch das Problem, wie man denn die gefundenen Werte am Objektiv einstellt. Denn weder Massband noch evtl. Laser-Entfernungsmesser sind gängiges Gerät in der normalen Fotografie. Da ist es schon u.U. praktischer im Zweifelsfall mehrere Aufnahmen mit leicht veränderterer Fokussierung zu machen und dann entweder die beste Version auszuwählen, oder aber per Fokus-Stacking zu kombinieren - was ja im statischen Makro-Bereich die besten Ergebnisse liefert.