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#11 |
Registriert seit: 10.12.2010
Ort: In Sichtweite der Burg Teck
Beiträge: 2.796
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Hallo,
wenn ich die Autos (BMW Diesel, Skoda und Seat Benziner) in meiner Familie so bewege, dass es den Prüfstandsbedingungen möglichst nahe kommt (warm losfahren, Klimaanlage aus...), verbrauchen sie auf der Autobahn und Landstraße kaum mehr als die Prospektangaben. Mit Spritsparreifen in der kleinsten Dimension könnte es hinkommen. Im Stadtverkehr weiß ich nicht wie man die Angaben erreichen könnte. Ich denke da ist Prüfstand und Realität insoweit auseinander, dass man viel stärker beschleunigt und bremst als im Zyklus vorgesehen oder eben mal länger an der Ampel steht. Alle Fahrzeuge verbrauchen zwischen 5 und 6l bei Normalbetrieb, egal ob sie 100 PS oder 200 PS haben. Die kleinen und leichten Benziner sind in der Stadt etwas sparsamer, die schweren Diesel außerhalb. Was ich als Betrug empfinde ist nicht die Abweichung von Prüfstand zur Realität, sondern dass wohl einige Hersteller für die Verbrauchmessungen Fahrprogramme aktiviert haben, die bei Normalbetrieb nie zur Anwendung kommen, für die Schadstoffmessung wurden wieder andere Programme aktiviert. Jetzt deswegen den Fahrzeugherstellern den schwarzen Peter allein zuzuschieben ist aber ein zu einfacher Blick auf die Sache. Unsere Bundesregierung hat sicher die unrealistischen Werte gerne gesehen und nicht hinterfragt wie sie zustande kamen, da sie so bei Klimaschutzgipfeln doch sagen konnte "schaut her wie viel wir schon den Schadstoffausstoß reduziert haben..." Fahrzeughersteller und Regierungen anderer Länder waren sicher nicht besser. Wenn man sich also darüber aufregt (und ich rege mich auch darüber auf), sollte man sich auch selber fragen, was man aus Bequemlichkeit unterlassen hat. Das Einsparpotential durch angepasste Fahrweise, minimierte Fahrten, kleinere Autos, Fahrgemeinschaften etc. ist größer als das durch bessere Technik. Hans |
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