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Startseite » Forenübersicht » Treffpunkt » Café d`Image » Verblödunge der Fotografie ...oder=>
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Alt 19.01.2015, 22:13   #1
dey
 
 
Registriert seit: 03.09.2009
Ort: Ilvese boi Mannem
Beiträge: 15.272
Zitat:
Zitat von Anthem Beitrag anzeigen
Ist es nicht genau das, was er kritisiert: Unvermögen (sonst müsste man ja nicht an sich arbeiten) durch weitere Investitionen ausgleichen wollen?

Gruss
Michael
Was hat das mit Unvermögen zu tun, wenn man back to the roots konsequent durchführt?
__________________
Meinungsvielfalt -1! Keine Meinung -> kein Profil!
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Alt 19.01.2015, 23:45   #2
Anthem
 
 
Registriert seit: 27.10.2013
Ort: In meiner Wohnung
Beiträge: 606
Zitat:
Zitat von dey Beitrag anzeigen
.....Wer an sich arbeiten möchte, soll es machen, wie hennesbender und sich eine Filmkamera kaufen. Kostet keine 50€.
Zitat:
Zitat von Anthem Beitrag anzeigen
Ist es nicht genau das, was er kritisiert: Unvermögen (sonst müsste man ja nicht an sich arbeiten) durch weitere Investitionen ausgleichen wollen...
Zitat:
Zitat von dey Beitrag anzeigen
Was hat das mit Unvermögen zu tun, wenn man back to the roots konsequent durchführt?
Der Autor bekrittelt ja durchweg, das alle anstatt fotografieren zu lernen, sich dem Konsum ergeben und kaufen anstatt an sich zu arbeiten, um bessere Fotos zu machen. In diesem Kontext klang deine Antwort für mich nach "Wer ein Ziel erreichen will... soll sich was kaufen".

Ich stimme mit vielem überein, was dort geschrieben wird. Nichts liegt mir allerdings ferner, als Fotografen ob ihrer Gründe zu kritisieren, warum sie so oder so fotografieren. Ob ein Fotograf was kann oder nicht, kann ich ja gar nicht beurteilen. So manche Kunst habe ich nur deshalb erkannt, weil der Boden gefegt war und ich Eintritt bezahlt habe. Ich weiß nur, wann mir etwas gefällt oder nicht.

Gruss
Michael
Anthem ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.01.2015, 00:17   #3
gpo

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 15.03.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 12.012
Zitat:
Zitat von Anthem Beitrag anzeigen
Der Autor bekrittelt ja durchweg, das alle anstatt fotografieren zu lernen, sich dem Konsum ergeben und kaufen
Gruss
Michael
diesen Kommentar konnte man auch oft genug von mir hören

und der Witz an der Geschicht>>>
ich hatte früher über ein paar Jahre so an die 100(!!!) Schulpraktikanten durchgeschleust,
alle bekamen eine klare Ansage> wie sie was zu machen hatten, warum und wozu...

die Blitzanlage, mein teurstes Stück ...war in einer halben Stunde erklärt
ebenso eine Großbildkamera...da ist reichlich Physik verbaut,
brauchte auch nur eine Stunde

und sie haben sich gut angestellt und nix kaputt gemacht....
konnten alleine damit arbeiten und bekamen Ergebnisse raus

und nun vergleiche mal dazu meine Wortbeträge und die Reaktionen darauf....
die oft genug gegen NULL gehen
und das....in der heutigen Informationsgesellschaft
Mfg gpo
gpo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.01.2015, 08:17   #4
Dimagier_Horst
 
 
Registriert seit: 08.09.2003
Ort: Hamburg
Beiträge: 18.423
Zitat:
Zitat von Anthem Beitrag anzeigen
Der Autor bekrittelt ja durchweg, das alle anstatt fotografieren zu lernen, sich dem Konsum ergeben und kaufen anstatt an sich zu arbeiten, um bessere Fotos zu machen.
Er versäumt es aber aufzuzeigen, was ihn auszeichnet, sich über andere zu erheben und deren Verhalten negativ zu kritisieren. Er erläutert nicht, warum es ihm von wem oder durch was erlaubt ist, andere durch seine Wortwahl niederzumachen. Er lässt keine Rückschlüsse darüber zu, warum seine Sichtweise die einzig zulässige sein soll. Schade, dass er alles Nachdenkenswerte umschifft.

Ich bin auf der Welt um Spaß zu haben. Ich bin nicht auf der Welt, Missionaren hinterherzurennen um mich zum homo oeconomicus zu geißeln. Mit der nächsten Generation neuer Kameras, überflüssiger Features und überteuertem Zubehör werde ich wieder viel Spaß haben ! Und meine schlechten Bilder sind meiner Lebensfreude förderlich, sie stehen ihr nicht im Wege .
__________________
Hinfallen, aufstehen, Krönchen zurechtrücken, weitergehen...
Make Labskaus great again!
Glenroses Kentucky Stinger

Geändert von Dimagier_Horst (20.01.2015 um 08:31 Uhr)
Dimagier_Horst ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.01.2015, 08:45   #5
teefit
 
 
Registriert seit: 24.09.2012
Beiträge: 506
Die Zielgruppe der Artikel sind Berufsfotografen im Alter 40+
Böse Zungen könnten behaupten, dass da jemand schreibt der "der guten alten Zeit" hinterhertrauert, weil er mit der modernen nicht zurecht kommt.
Und er hält sich selbst keinen Spiegel vor.

In der heutigen Zeit wie auch damals kommt es bei einem Bild auf das Motiv an.
Das Fotografieren dient dazu das Bild zu erstellen, und dabei geht es NUR um Technik, Technik, Technik! Kameratechnik (inkl. Blitz), die man beherrschen sollte, Aufnahmetechnik (inkl. Gestaltungsregeln, Bildaufbau, usw.) die man Verstehen und Umsetzen können sollte, und Bearbeitungstechnik: "früher" war die im Labor, jetzt am PC, aber die gab es schon immer...

Ist denn jeder der bereit ist Geld für einen Kamera auszugeben verpflichtet alle drei Techniken zu erlernen; von einem Meister?!
Sollen denn alle die gerne Fotos machen das Handwerk lernen? Wie viele Berufsfotografen soll es denn geben?

Oder ärgert sich da vielleicht einfach nur jemand darüber, dass mitlerweile jeder dritte 500 Euro für ne Kamera ausgibt, aber keiner mehr 50,- Euro an ihn bezahlt um ein anständiges, korrektes und gutes Foto (er hat es ja gelernt) OOC zu bekommen.

Ich frage mich ja auch nicht wie es passieren konnte, dass nun jeder ins Internet darf, ja dass Leute sogar selbst Seiten erstellen dürfen, owohl sie html für ne Programiersprache halten.
Die Qualität geht dabei auch den Bach runter, weil keiner das Handwerk gelernt hat und da ist es auch so, dass es hunderte Möchtegernprofis mit Tutorials gibt, die einem die Welt (falsch) erklären. Drüber aufregen? Nööö! Wenn man trotzdem sein Geld verdienen möchte heißt es am Ball bleiben, spürbar besser sein als die Hobby-Bastler und die Preise auch argumentieren können. Dann muss man sich nicht aufregen sondern kann drüber lächeln!

Aber was weiß ich schon als Hobby-Fotograf der gerne eine Vollformat hätte.....
teefit ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 20.01.2015, 09:00   #6
Anthem
 
 
Registriert seit: 27.10.2013
Ort: In meiner Wohnung
Beiträge: 606
Zitat:
Zitat von teefit Beitrag anzeigen
Die Zielgruppe der Artikel sind Berufsfotografen im Alter 40+...
Ganz im Gegenteil. Er richtet sich an Hobbyisten, Amateure, Forenten. Das wird an vielen Stellen deutlich, besonders aber hier:

Zitat:
Aus: Die kommerzielle Verblödung der Fotografie, 1. Digitale Technik als Verblödungsfaktor: Denn der Profi hat einen Auftrag, der ihn verpflichtet, ein bestimmtes Ergebnis in einer bestimmten Qualität abzuliefern, jeweils ganz abhängig davon, welcher Verwendung das Ergebnis zugeführt werden soll. Genau dafür, für dieses im Auftrag definierte Soll an Qualität sucht sich der Profi sein Werkzeug zusammen, erwirbt es oder leiht es. Nicht weniger und aber auch nicht mehr, denn mehr ist teurer und teurer schmälert den Ertrag. Equipment ist in der Berufsfotografie ein Investitionsgut und wird dementsprechend bedarfsfokussiert dimensioniert.

Der Amateur hat keinen Auftrag. Somit auch keine Qualitätsforderung in einem Pflichtenheft. Für ihn gibt es bezüglich der Qualität deshalb keine Bedarfsfokussierung, sondern nur ein Limit, und das ist sein Geldbeutel. ...
Michael

Geändert von Anthem (20.01.2015 um 09:02 Uhr)
Anthem ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.01.2015, 09:24   #7
teefit
 
 
Registriert seit: 24.09.2012
Beiträge: 506
@Anthem:

Ganz bestimmt nicht! Er bschimpft seine Zielgruppe?! Was soll das bringen?
Beweis / wie komme ich darauf (auf die Zielgruppe):

Zitat:
Zitat von photosubversive
(...)vor allem bei den jüngeren, sagen wir heute deutlich unter vierzigjährigen Amateuren. Das sind die sogenannten Digital Natives, die oft ein besonderes Maß an fotografischer Desorientierung zeigen, und die sich sehr oft mit absurd dünnen Kenntnisständen und ebenso dünnen Praxiserfahrungen mehr schlecht als recht fotografisch durchschlagen.
teefit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2015, 00:47   #8
Roland Hank
 
 
Registriert seit: 08.02.2005
Ort: Kaufbeuren
Beiträge: 910
Das ganze Geschwurbel ist extrem anstrengend zu lesen, deshalb habe ich es mir auch nicht vollständig angetan. Natürlich ist es in erster Linie extrem provokativ, aber in einzelnen Dingen steckt schon ein Körnchen Wahrheit drin, anderes wiederum ist maßlos überzogen.

Zitat:
Zitat von teefit Beitrag anzeigen
In der heutigen Zeit wie auch damals kommt es bei einem Bild auf das Motiv an.
Das Fotografieren dient dazu das Bild zu erstellen, und dabei geht es NUR um Technik, Technik, Technik!
Auf Motiv kommt's eigentlich gar nicht an, sondern hauptsächlich auf die Umsetzung einer Bildidee, die das Motiv richtig zur Geltung bringt. Die Technik ist nur Mittel zum Zweck, also das Handwerkszeug. Diese Techniken zu erlernen ist kein großes Hexenwerk. Mit etwas Geduld schafft das jeder.

Der Großteil scheitert aber an der Bildidee und der Umsetzung derer. Das kann spontan oder konzeptionell erfolgen aber in erster Linie ist Kreativität gefragt. Ich denke da trennt sich die Spreu vom Weizen.

Gruß Roland
__________________
Fotografie beginnt, wenn man aufhört, sich zum Sklaven seiner Kamera zu machen.
www.roland-hank.de
Meine Bilder bei GuruShots
Roland Hank ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2015, 01:39   #9
BeHo
verstorben
 
 
Registriert seit: 11.08.2004
Ort: Woinem
Beiträge: 32.059
Ich habe schon ein Problem mit Titeln wie "Verblödunge der Fotografie ...oder=>".

Wenn man dauernd einfordert, dass gefälligst alle Bilder zeigende Fotografierenden das Fotografenhandwerk erlernen sollten, sollte man vielleicht auch mal daran denken, dass es auch in der schriftlichen Kommunikation nicht allzu schwer zu erlernende Regeln gibt.

Zum verlinkten Artikel bzw. dessen Urheber: Setzen, Sechs! Mit Fleißpunkt vielleicht eine Fünf minus.

Bei dem Thema fällt mir gerade der Nachbar Kurt ein. Schade, dass es den anscheinend nur noch im Archiv gibt.
__________________
.___.
(O,o)
/)__) Meine SUF-Bilder / Island-Bilder
-"-"-██P.S.: Wissenschaft ist keine Meinung.
BeHo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2015, 22:37   #10
juergendiener
 
 
Registriert seit: 08.12.2005
Beiträge: 454
Da ist wohl ein moderner Zarathustra vom Berg gestiegen und läßt uns teilhaben an seiner Weisheit.
Danke dafür.

Hat von Euch jemand ein Impressum gefunden, damit man den Zarathustra auch mal besuchen kann?
juergendiener ist offline   Mit Zitat antworten
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