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Registriert seit: 02.08.2009
Ort: München
Beiträge: 8.258
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Zitat:
Wichtig beim gegen die Sonne anblitzen ist eine möglichst kurze Blitzsynchronzeit der Kamera, denn die bestimmt wie weit man die Blende aufmachen kann ohne dass das Mittagslicht das Foto überbelichtet, und die Blende bestimmt über die LZ-Formel direkt die Blitzreichweite. Schafft die Kamera nur 1/100, dann muss man die Blende in sonnenbeschienener Umbegung u.U. auf z.B. f13 schließen (oder sogar noch kleiner). Mit LZ 108 kommst Du dann "nur" noch auf etwa 8m Reichweite. Mit 1/250 dagegen könnte man auf f8 öffnen, das steigert die Reichweite um fast 60%. Ich warte daher sehnsüchtig auf den Tag wo komplett elektronische Verschlüsse beliebig kurze Blitzsynchronzeiten ermöglichen, bzw. zumindest so kurze wie die Abbrennzeiten der Blitze (ca. 1/1000s). Dies ist übrigens ein Punkt wo eine Leica S2 mit CS-Objektiv tatsächlich erheblich besser ist als alles was mit Kleinbildformat oder APS-C möglich ist. Der Zentralverschluss in den CS-Objektiven erlaubt hier Zeiten bis herab auf 1/500s. Wenn man in praller Mittagssonne mit großen Blenden arbeiten will um schön freistellen zu können muss man sehr kurze Belichtungszeiten verwenden. Das schließt "normale" Blitztechnik aus, und somit alle Studioblitze (die ich kenne*). Nur mit HSS kann man bei so kurzen Belichtungszeiten noch aufhellen, allerdings sinkt die LZ im HSS-Betrieb mit kürzer werdender Belichtungszeit auf recht kleine Werte, so dass selbst mit eigentlich sehr starken Aufsteckblitzen nur noch recht kurze Reichweiten möglich sind. Hier hilft es (je nach Motiv) die Blitze von der Kamera abzusetzen und näher am Motiv zu positionieren. * sollte jemand einen Studioblitz kennen der HSS unterstützt dann bitte ich um ein Link - danke! |
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