Zitat:
Zitat von Cylophis
Trotzdem stellt sich mir die Frage wer hier die Beweislast trägt. Amazon nimmt ja faktisch jede Person als Kunden an, das Erstellen eines Kontos ist kostenlos und sofort möglich. ...:
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Sofern Du eine neuen Namen eine neue Adresse und eine neuen Internetanschluss hast kannst Du dies machen, aber selbst hier im Forum wird relativ schnell erkannt, wenn sich jemand mehrfach mit anderem Namen angemeldet haben...
Zitat:
Zitat von Cylophis
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Und bei jeder Bestellung habe ich nach deutschem Gesetz das Recht die Ware zurück zu senden. Ohne Angabe von Gründen.
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Richtig, falls fristgerecht, aber auch der Händler hat das Recht mit Dir keinen Kaufvertrag abzuschließen !
Zitat:
Zitat von Cylophis
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Und hierdurch darf mir Aufgrund von AGB oder dem "Hausrecht" ein Nachteil entstehen? Das Sperren wäre völlig willkürlich. Wo liegt die Grenze? Bei 1 Produkt pro Tag/Woche/Monat?
Das AGB deutsche Recht brechen können ich auch schwer glauben.
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Die AGBs brechen sicher nicht deutsches Recht, aber ich kann als Onlinehändler jedem Kunden zu Zugang verwehren. Zu einem Vertrag gehören immer zwei ein Anbietender und ein Annehmender, niemand kann den Anbieter zwingen es jedem anzubieten.
Wenn ich mein Auto über Onlineplattformen verkaufen will muss ich auch nicht jeden Anrufer akzeptieren, das wäre ja noch schöner...
Zitat:
Zitat von Cylophis
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Eine Sperre wäre nur bei einem Verstoß gegen die AGB von Amazon möglich, der Verstoß selbst aber wird mir als Privatperson durch das Fernabsatzgesetz erlaubt.
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Nochmals: Es bedarf keines Verstosses, wenn Amazon keine Kunden mit Anfangsbuchstaben M mehr will, dann können sie dies tun. Wenn N dann noch einen Account hat und Amazon glaubt N ist auch blög - kann Amazon das Konto zumachen.
Was hingegen nicht geht ist N was zu verkaufen und dann das Konto zumachen und das Rückgaberecht so zu boykottieren - das wäre gesetzeswidrig, nicht aber das oben geschriebene.
Zitat:
Zitat von Cylophis
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Ich glaube die Antwort darauf ist nicht mit einem Satz zu beantworten. Es müsste wohl jemand dagegen Klagen damit wir eine Antwort erhalten.
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Die Antwort ist einfach: Der Anwalt verdient Geld, der Kläger zahlt beide Anwälte und Amazon hatte den Aufwand ein Schreiben an die eigenen Anwälte weiterzuleiten, was ihnen deren Anwälte danken.
Oder der Klägeranwalt sagt dem Kläger gleich, dass er sich die Mühe und das Geld sparen kann...
Zitat:
Zitat von Cylophis
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Im Endeffekt ist es mir egal, ich meide den Fluss eh so gut es geht. Ich kauf gerne "offline" 
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Na dann iss ja jut !!!
Was weniger gut ist, sind die Auswirkungen die Amazon und Co auf die Landschaft haben.
1. Lokaler Handel stirbt, mit der Folge
2. Höherer Arbeitslosenzahlen bei qualifiziertem Personal
3. Leiharbeiter-Tourismus, aka Skalverei, trotz Job Aufstockerzahlungen zu unserer aller Lasten
4. Die Träume platzen wie Schäume, was das erhoffte Steueraufkommen betrifft, denn die Großen "versteuern" via Drittländer und somit ist die ganze tolle Infrastruktur die man extra für die Lagerhallen etc errichtet hat - zu unserer aller Lasten - auch "gratis" gewesen.
Wer will das ?