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Startseite » Forenübersicht » Kamera und Technik » Objektive » Sonstige Objektive » Auflösung eines MD50mm (an NEX-5N) in Bildmitte
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Alt 24.07.2012, 23:55   #1
weberhj
 
 
Registriert seit: 29.12.2006
Beiträge: 1.198
Hallo Stuessi,

klasse Arbeit, wie immer von dir. Wie hast du das Objektiv so präzise fokussiert? Wieviel Spielraum hast du da am Umfang des Fokusrings noch etwa?

Könntes du mal ein intaktes MC Rokkor PG 1.4 50mm nehmen, das ist nach meinen Tests damals auf Lithofilm das schärfste 50iger überhaupt gewesen. Ich hab damals mit diesem Objektiv auf Film (Auswertung mit einem Mikroskop) locker über 150 Linienpaare/mm geschafft.

Auch das MC Rokkor 2.8 24mm ist in der Bildmitte sensationell gut. Und auch das 2/85.

Ja, ja die alten Rokkore das waren und sind immer noch super gute Objektive.

Jetzt wo Canon die APS-C Mirrorless gebracht hat könnte doch Sony endlich mit einer Vollformat Mirrorless nachlegen. Dann könnte man die ganzen alten Schätzchen wieder aus der Vitrine rausholen.

BG Hans

Geändert von weberhj (25.07.2012 um 00:00 Uhr)
weberhj ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 25.07.2012, 07:45   #2
TONI_B
 
 
Registriert seit: 13.12.2007
Ort: Ö; Deutsch-Wagram
Beiträge: 12.386
Zitat:
Zitat von weberhj Beitrag anzeigen
...klasse Arbeit, wie immer von dir. Wie hast du das Objektiv so präzise fokussiert?
Ich nehme an, Stuessi hat nicht mit dem Objektiv sondern mit dem Mikroskop scharfgestellt - zumindest bei den Luftbildern...
__________________
TONI_B ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2012, 09:51   #3
der_knipser
 
 
Registriert seit: 01.04.2008
Ort: Drabenderhöhe
Beiträge: 10.672
Vor dem Mikroskop (Bild 1) sitzt kein 50/1,7 sondern ein 35/1,8
Hast Du damit den selben Test gemacht?
Oder sind alle gezeigten Bilder vom 35er?
__________________
Gruß
Gottlieb
der_knipser ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2012, 12:05   #4
Stuessi

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 17.05.2005
Ort: in der Nähe von Köln
Beiträge: 2.042
Als ich den Aufbau fotografiert habe war am Mikroskop ein 35-er montiert. Deshalb schrieb ich in der Zeile über dem Bild "Aufbau (abgebildet ist ein anderes Objektiv):"

Geändert von Stuessi (25.07.2012 um 12:12 Uhr)
Stuessi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2012, 22:26   #5
Heinz_W
 
 
Registriert seit: 07.06.2012
Ort: zwischen KA und RA
Beiträge: 82
Hallo,
Ein schöner Test. Ich denke sowieso, das um ein Objektiv wirklich zu beurteilen dieses eigentlich auf eine optische Bank gehört. Zu analogen Filmzeiten war wohl ein guter, fein auflösender Film ausreichend, weil so ziemlich jede Kamera mit dem gleichen Objektiv die gleichen Ergebnisse lieferte.
Bei einer Digitalkamera ist die Kombination aus Kamera und Objektiv notwendig weil die Kamera ganz spezifische Eigenschaften hat. Verschiedene Sensoren reflektieren unterschiedlich, reagieren auf schräg einfallendes Licht verschieden, haben Filter vor den Sensoren um Fehler (Moire) auszugleichen und danach kommt noch eine lange Kette in der Signalverarbeitung bis endlich ein Rawbild vorliegt.
Daher glaube ich, das auch ältere Objektive gut sind. Neue Objektive sind möglicherweise auf die Sensoreigenschaften besser abgestimmt.
Am Auflösungsvermögen von den kleinen Digitalknipsen sieht man was optisch möglich ist, wenn Das Licht gerade und nicht schräg auftrifft.
Beim analogen Film war es egal, ob ein Lichtstrahl schräg das Filmkorn traf.
Heinz_W ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 26.07.2012, 19:36   #6
padiej
 
 
Registriert seit: 27.02.2011
Ort: Eisenstadt Burgenland
Beiträge: 1.007
Es steckt schon einiges hinter den guten Linsen.

Bezogen auf unser Sehen können die Optiken viel mehr. Dadurch wird Croppen so richtig spannend.

Mich würde ich Leistung vom alten Zeiss Ikon Ultron 1,8/50 interessieren. Es war 1970 eines der schärfsten Objektive.

http://www.taunusreiter.de/Cameras/Icarex.html

Es ist meine Lieblingsoptik, baugleich mit mir.
padiej ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2013, 17:26   #7
Stuessi

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 17.05.2005
Ort: in der Nähe von Köln
Beiträge: 2.042
Hallo,

mich interessierte das Bild eines Sterns. Da ein solcher nicht still hält und die Luftunruhe stört habe ich ein kleines Loch in Alufolie gestochen und die Folie vor einer LED-Taschenlampe (nur 1 LED) befestigt und aus 6 m Entfernung mit der NEX-5N fotografiert.


-> Bild in der Galerie

Die theoretische Bildgröße der hellen Öffnung hängt natürlich von der Brennweite des Objektivs ab:
bei 35 mm: 1,2 µm (25% des Pixelabstands)
bei 50 mm: 1,7 µm (35% des Pixelabstands )
bei 200mm: 6,7 µm (140% des Pixelabstands)
Auf den Bildern sieht man die Bilder des Lochs
1. fotografiert durch ein Mikroskop und dann verkleinert,
2. fotografiert mit der Nex und dem gleichen Objektiv und dann 10x vergrößert,
so dass die Abbildungsmaßstäbe gleich sind.


-> Bild in der Galerie


-> Bild in der Galerie


-> Bild in der Galerie

Gruß,
Stuessi
Stuessi ist offline   Mit Zitat antworten
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