Vor über 40 Jahren hat Georg Kreisler schon erkannt, wie die Wiener zu Veränderungen stehen:
Zitat:
Ändern laßt sich gar nix, weil die Erde sich noch dreht.
Leb mer nur so weiter, wenn mer tot sind, ist’s zu spät.
Ich sag ja schon seit dreißig Jahr:
Wozu denn ein Experiment?
Wir lassen alles so, wie’s war;
wenn man das Neue nur net kennt.
Ändern laßt sich gar nix, weil es steht ja nicht dafür.
Ändern solln die andern, weil die andern sind net wir.
...
Ändern laßt sich gar nix, weil sonst hätt mer’s ja schon g’macht.
Ändern laßt sich gar nix, also Servus, Gute Nacht.
Ändern laßt sich gar nix, weil ich sowas net riskier.
Ändern laßt sich gar nix, und am allerletzten wir.
aus: Wo sind die Zeiten dahin (1969, Musik: Wolfgang Amadeus Mozart, Text: Georg Kreisler, Hans Weigel)
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Offensichtlich sind wir hier auch alle "Wiener" ...