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Startseite » Forenübersicht » Kamera und Technik » Sony A-Mount Kameras » AF-Korrektur A77
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Alt 29.10.2011, 09:44   #1
Slowlens

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 02.08.2010
Beiträge: 987
Die Erfordernis, differenziertere Korrekturwerte pro Objektiv zu benötigen, schwankt glaube ich von Objektiv und Objektivtyp zu Objektiv und Objektivtyp.

Vom Angelesenen her können theoretisch folgende Faktoren pro Objektiv zu unterschiedlichen optimalen Korrekturwerten führen:
. unterschiedlicher Blendenwert
. unterschiedliche Entfernung
. unterschiedliche Brennweite bei Zooms.

Die Relevanz dieser Faktoren muss aber nicht bei allen Objektiven gleich ausgeprägt sein. Vielleicht lässt sich sogar eine clusterung nach Objektivtypen vornehmen, wobei es eine Herausforderung wäre, diese zu definieren. Beispiele: Konstruktionsprinzip, Brennweite ( Normalbrennweite 50mm, Weitwinkel 20mm etc.)

Ideal wäre folgendes zu haben, willkürliches fiktives Beispiel:
Sony CZ 135:
. eingestellt Blende hat keinen Einfluss
. Entfernung hat einen Einfluss, ab 20m aufwärts muss mn korrigieren, im Nahbereich nicht

Einflüsse einzelner Objektivexemplare würden sich in Höhe des Korrekturwertes ausdrücken und wären weniger interessant, da das jeder mit seinem Objektiv feststellen muss. Der fehlende Blendeneinfluss hinge jedoch von der Bauart des Objektivmodells ab und wäre bei allen Exemplaren gleichermassen nicht gegeben.

Eine solche Übersicht würde denen ungemein helfen, die zum ersten mal eine Kamera mit Korrekturmöglichkeiten kaufen.
Slowlens ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 29.10.2011, 11:49   #2
Jens N.
 
 
Registriert seit: 16.11.2005
Ort: Osnabrück
Beiträge: 13.250
Zitat:
Zitat von Slowlens Beitrag anzeigen
Die Erfordernis, differenziertere Korrekturwerte pro Objektiv zu benötigen, schwankt glaube ich von Objektiv und Objektivtyp zu Objektiv und Objektivtyp.
Und -leider- auch ganz bedeutend zwischen Kameraexemplar und Kameraexemplar. Die sind nie exakt gleich justiert (da fängt das Dilemma schonmal an), auch wenn in der letzten Zeit bei Fokusfehlern immer mehr auf die Objektive abgehoben wird, aber die Kameras spielen hier IMO nach wie vor eine, oder die entscheidende, Rolle.

Darum bringen irgendwelche Listen mit Korrekturwerten für unterschiedliche Objektive nicht ganz so viel wie du meinst fürchte ich. Jedenfalls würde es gar nichts bringen, für dein Objektiv an deiner Kamera einen Korrekturwert, den jemand anders mit seiner Kamera und seinem Objektiv ermittelt hat, zu übernehmen - falls das die Idee dahinter ist. Es ging dir zwar offenbar mehr um eine Art Statistik, aber da gelten an sich die gleichen Bedenken. Zu dieser "Exemplarstreuungs-Problematik" kommt dann auch noch unterschiedliches Vorgehen bei der Justierung und nicht zuletzt auch unterschiedliche Ansprüche. A900 user haben in der Vergangenheit schon threads gestartet und ihre Korrekturwerte angegeben - ganz nett, aber der Infogehalt war eigentlich eher gering, such die threads einfach nochmal raus. Wohl daher sind solche Aktionen dann auch rel. schnell im Sande verlaufen.

Ich habe es noch nicht gemacht, stelle mir so eine Justage aber auch sehr aufwendig vor, wenn es wirklich richtig oder zumindest ordentlich gemacht werden soll. Wenn ich mal in alten threads schaue, wie das bei der A900/850 so teilweise gemacht wurde ... oh my. Mit fragwürdigen Testcharts auf kurze Entfernungen (obwohl man mit dem Objektiv vielleicht nie in genau diesem Abstand fotografiert) usw.

Ich halte das micro adjustment zwar grundsätzlich für eine nettes feature (d.h. "nice to have"), weil man wirklich reproduzierbar auftauchende Probleme mit bestimmten Objektiven selbst rel. einfach ausgleichen kann. Also Probleme, die man auch wirklich sieht, die einen bei Gebrauch des Objektivs tatsächlich stören und die anders nicht ohne größeren Aufwand auszusortieren wären oder sogar einen Verzicht auf ein vielleicht an sich gutes Objektiv zur Folge hätten. Was ich aber eher nicht tun werde, ist meinen gesamten Objektivpark auf irgendwelche Probleme abzusuchen: was für ein Aufwand und solange ich im normalen Gebrauch keine solchen Probleme wie beschrieben entdecken werde, halte ich es einfach auch für unnötig.

Dazu kommt: so ein feature sollte keinen Hersteller davon entbinden, seine Kameras ordentlich grund zu justieren. Wenn eine Kamera deutliche Probleme mit bestimmten Objektiven hat (die nicht anders zu erklären sind, z.B. durch Blendenshift o.ä.), so würde ich sie ggf. immer noch einschicken und den AF mal grundsätzlich überprüfen lassen. Wobei fraglich ist, ob eine mechanische Justage der AF Module so wie noch bei den früheren Alphas überhaupt noch möglich ist. Z.B. weil der Sensor bei den SLTs ja oben im "Spiegelkasten" sitzt. Vielleicht auch deshalb hat man mittlerweile diese elektronischen Korrekturmöglichkeiten (teils offenbar auch zusätzlich zu mechanischen) implementiert. Ob das ein guter Weg ist, muß sich IMO noch zeigen.
__________________
Gruß Jens

Geändert von Jens N. (29.10.2011 um 11:52 Uhr)
Jens N. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2011, 14:28   #3
ArnikFFM
 
 
Registriert seit: 19.10.2007
Ort: Frankfurt a. M.
Beiträge: 391
Es gibt halt Fertigungstoleranzen .....

.... die sehr aufwändig sind, um sie zu verringern. Das kostet richtig Geld. Also werden die Kameras und/oder Objektive entscheidend teurer.

Solche Systeme gibt es - müssen aber auch entsprechend bezahlt werden. Kann hier keiner, deshalb werden sie auch nur in den Wissenschaften gebraucht.

Adobe hat mit seinem Lensprofiler ein vernünftiges Tool zur Verfügung gestellt, das bei richtiger Handhabung ziemlich gute Korrekturergebnisse liefert (wenn man sich an die entsprechenden Anweisungen hält!).

Die Divergenzen, die dann noch zwischen den einzelnen Objektiven/Kameras bleiben, können dann manuell nachjustiert werden.

Aber eine 90%tige Korrektur ist immer noch besser, als garkeine!

Wer will, kann aber alles auch völlig negativ sehen.
ArnikFFM ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2011, 20:08   #4
fbe
 
 
Registriert seit: 07.03.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 1.201
Meiner Meinung nach sollte eine Justierung mit SLT technologisch eher einfacher sein als bei Kameras mit Klappspiegel, denn das Ergebnis eines jeden Korrektureingriffs ist ja sofort auf dem Sensor sichtbar. Also Referenzobjektiv ansetzen, Fokus auf AF-C, Lupe an, das Bildsignal über HDMI abgreifen, an den drei Schrauben drehen. Könnte man bei Kontrastmessung glatt einem Automaten überlassen.
fbe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.10.2011, 19:30   #5
haina
 
 
Registriert seit: 06.02.2010
Ort: Consdorf/Luxemburg
Beiträge: 19
hallo erstmal
gibt es denn ergendwo eine liste
oder wie merkt man das eine korrektur
angewendet wurde ?
bei meinen sal 18250 merke ich keinen unterschied
bei off oder on !
haina ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 31.10.2011, 19:40   #6
usch
 
 
Registriert seit: 16.08.2010
Beiträge: 19.127
Zitat:
Zitat von haina Beitrag anzeigen
wie merkt man das eine korrektur
angewendet wurde ?
Indem du selber den Korrekturwert eingestellt hast, bzw. der eben nicht auf 0 steht. Nur Einschalten ohne Korrekturwert macht natürlich nichts.
__________________
Any feature is a bug unless it can be turned off. (Heuer's Law, 1990)
usch ist offline   Mit Zitat antworten
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