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#16 |
Registriert seit: 13.05.2010
Beiträge: 156
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Schneid doch mal ein Loch in der Größe eines der Canon-Achromaten in ein Stück Pappe und halte es vor das Objektiv, dann siehst du, ob Vignettierungen auftreten. Die 43mm des Raynoxs (oder heißt es Raynoxes?) würde ich gar nicht erst testen, ich Wette da treten auf jeden Fall welche auf.
Mal ne andere Idee: Muss es unbedingt das 85er sein? Wie gesagt, mit einem Zoom bist du sehr viel flexibler. Ich benutze das Minolta AF 35-70 und habe auf 70mm einen Abbildungsmaßstab von ca. 1:2 bei ca. 20cm Abstand (mit dem Raynox natürlich). Das ist für erste Gehversuche in der Makrowelt mehr als ausreichend - auch von der Bildqualität her. Klar, eine 85er FBW ist schärfer, aber auch "starrer". Geduld gehört auch mit dazu, genauso wie die Gewohnheiten der Tiere, die man fotografiert, zu beobachten. Libellen z.B. sind mittags während der Paarungszeit sehr aktiv und fliegen beim Annähern schnell davon. Jedoch haben sie immer ihre Lieblingsplätze. Man könnte also die Kamera auf einem Stativ aufbauen und warten, bis die Libelle wieder dort landet. Zum Fokussieren mit Achromaten bräuchte man dann aber einen Makroschlitten. Gegen Abend sind Libellen und andere Insekten jedoch träger. Ich weiß nicht ob sie dann erschöpft sind, es zu warm ist (kurz vor Hitzestarre), oder ob sie noch die letzten Sonnenstrahlen tanken wollen, aber ich bin an einige Großlibellen schon auf wenige cm herangekommen und habe auch schon Fliegen gesehen, die sich von Spinnen ohne Regung haben fangen lassen, weil sie sich auf einem Holzpflock gesonnt haben. Auch die richtige Kleidung gehört dazu. Ein weißes T-Shirt wirkt auf Insekten wie ein Scheinwerfer (habe ich in irgendeinem Vortrag auf youtube mal gesehen, also kA, ob das wirklich der Fall ist ... hat aber irgendwas damit zu tun, dass Insekten UV-Licht wahrnehmen können und im Waschpulver Aufheller sind). Auch sollte man wissen, dass Insekten umso besser sehen können, desto großer ihre Augen sind (irgendwie logisch, oder?). Daher gehören Libellen schon zu den sehr leicht verscheuchbaren Insekten. Ameisen dagegen weniger, die gehen eher zum Angriff über ![]() Damit möchte ich sagen, es müssen nicht gleich am Anfang Libellen sein. Stürz dich erstmal auf ein paar Blumen oder andere unbewegliche Dinge und geh dann auf Insekten los. Du wirst dich wunderen, welche Formen die Natur hervorbringt, wenn man in den Makrobereich vordringt (schau dir z.B. mal verblühte Mohnblumen an).
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http://www.flickr.com/photos/ttrahn/ Geändert von red (09.07.2011 um 00:45 Uhr) |
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