Zitat:
Zitat von hpike
Wohl eher nicht, wohl eher weil die Vorstellung ausgerechnet Steuber als Sprecher und Navigator im Auto zu haben schon mehr als absurd ist  .
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Wieso? Ääh. Was spricht -ääh- denn gegen den -ääh- Zer -ääh- Stoiber im -ääh- Navigationssystem? - Erscheint Dir seine -ääh- entschlossene und -ääh- zielstrebige Art -ääh- unpassend? Vielleicht -äähh- fürchtest Du auch nur -ähh- gewissermassen am Hauptbahnhof schon am -ääh- Flughafen angekommen -ähh- praktisch schon -ääh- wie mit dem -ääh- Transrapid -ähh- da zu sein? Oder - weil das ja klar ist...
Zitat:
Zitat von Dana
Das als Erpressung tarnen zu wollen, halte ich für vermessen. Er wird sich schon sicher gewesen sein, dass sie auch will. Ansonsten wäre die ganze Aktion ja mehr als blöd...und ich denke, dass jemand, der NICHT will, auch NACH so einer Aktion noch sagt: "Du...das war lieb...aber...nö..."
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Ja, war hart formuliert. Aber das Leben zeigt, dass Menschen immer wieder durch Kleinigkeiten unter Druck stehen und sich anders entscheiden, als sie das gerne würden. Kommt natürlich auch auf die jeweilige Verfassung an... Leider zeigt sich im Nachhinein nicht selten, dass bestimmte Aussagen nur dem Wunsch nach Gemeinsamkeiten (oder Harmonie im weiteren Sinne) geschuldet waren. Und ich glaube, dass das jemand als lieb empfindet, kann man so allgemein nicht voraussetzen. Klar kann es passen. Viele lieben ja große Shows. Und wenn die Antwort wirklich fest steht, ist es genau das - eine Show. Dann ist ja alles gut. Wäre sogar gut möglich, dass sie im Prinzip mit dem Antrag schon gerechnet hatte, nur eben nicht in der Form...
Bei dem anderen Beispiel hat es aber schon danach ausgesehen, dass sich dort die Frau ziemlich unter Druck gesetzt fühlte. Jedenfalls sieht es nicht aus, als ob ihr die Absage grade leicht gefallen wäre... Und ich finde, dafür hält sie sich noch recht gut. Innerlich wird die eher gekocht haben...
Irgendwie erinnert es schon an die (wirklich lesenswerte) "Anleitung zum Unglücklichsein" von Paul Watzlawick: Solche Auftritte oder damit verbundene Erwartungen sind eine sehr gute Gelegenheit, sich (und natürlich auch anderen) das Leben ein wenig schwerer zu machen.
Je nachdem, wie die Betroffene selbst halt so tickt, kann es aber sowohl von Vorteil, als auch von Nachteil sein, wenn das Publikum fremd (und man selbst damit quasi anonym) ist.
Ich halte auch ein "Nein" nicht unbedingt für ein sicheres Zeichen fehlender Liebe. Nicht alle Menschen sind gleich, wie die Illusion vom "normalen Menschen" immer glauben machen will. Die Vielfalt macht das Leben doch erst interessant. Und nicht jeder sieht den Höhepunkt der Liebe in deren vertraglicher Regelung der Ehe. Was für den einen das höchste ist, kann für manchen anderen völlig unsinnig erscheinen.
Du selbst scheinst ja z.B. auch nicht auf so einen großen Auftritt Wert zu legen.