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#1 | |
Registriert seit: 15.02.2008
Beiträge: 1.758
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Zitat:
Einfach weil ich Wild drauflos Knipse? Wichtig ist halt einfach, und das bei jedem System dass der Fotograf sich mit dem Objekt dass er Fotografieren will auseinandersetzt, seien das Vögel in der Luft, Autos bei einem Rennen, Sportfotos. Wenn man die Objekte beobachtet merkt man plötzlich dass in den Bewegungsabläufen, im Verhalten immer ein Muster ist, und wen der Fotograf das Muster begreift, kann er sich auch entsprechend verhalten, Kamerastandort, Einstellungen usw. Und plötzlich sind die Fotos brauchbar und auch scharf. Gruss Markus |
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#2 |
Registriert seit: 01.04.2008
Ort: Drabenderhöhe
Beiträge: 10.672
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Beispiel: Der Hund kommt auf mich zu. Nicht im Gallopp, sondern nur im Trab. Ich habe an der A700 AF-C eingestellt und ziele mit dem mittleren AF-Sensor auf die Hundeschnauze, so gut man sie eben in der Bewegung anzielen kann (Der Hund läuft ja nicht wie auf Schienen...). Scharf werden die Ohren, obwohl das 70-200G sonst keinen Backfocus zeigt. Blende ich weiter ab, um die Augen in den Schärfentiefebereich zu bekommen, dann muss ich länger belichten und habe alles unscharf.
Was kann ich besser machen? Oder sind scharfe Hundebilder wirklich nur Glückstreffer? @Tom: In Deiner Galerie finde ich keine Hunde- Actionbilder...
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Gruß Gottlieb Geändert von der_knipser (31.01.2011 um 13:44 Uhr) |
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#3 | ||
Registriert seit: 28.03.2007
Beiträge: 1.706
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Grundsätzlich ist das 70300G gut für Action- und Hundefotos geeignet. Der AF ist schnell und trifft auch gut.
Mit der A300 sind aber nur eingeschränkt Serienschüsse möglich. Dazu ist die Kamera etwas zu langsam. Mit der A700 geht das besser, die A55 bietet bisher die beste Serien-Performance bei Sony. Mit der A300 &70300G kannst du trotzdem tolle Hundefotos machen: du beobachtest den Hund bei angedrückter Fokustaste und fest eingestelltem AF-Feld und drückst im entscheidenden Moment ab. Hilfreich ist es auch einen Aufhellblitz zu benutzen. Das funktinoiert auch mit rel. langsamen Kameras prima und mit etwas Übung hast du kaum techn. bedingten Ausschuß. Für das perfekte Actionbild ist natürlich immer etwas Glück notwendig, und zwar nicht nur bei Sony ![]() Hier ein Beispiel mit der langsamen A100 bei 300mm, F8, Aufhellblitz: ![]() Zitat:
![]() Zitat:
![]() - ein Einbein hilft mir sehr beim Tracking, wenn der Hund auf mich zuläuft - ich nehme nicht den mittleren Sensor (Augen mittig???) sondern das große Feld oder gezielt einen oberhalb - A55 kaufen ![]() Mein Hundegalopp-Beispiel hat du hier im Forum vllt. schon gesehen: http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...ad.php?t=97723 Gruß, Lothar Geändert von malo (31.01.2011 um 15:48 Uhr) |
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#4 |
Registriert seit: 15.03.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 12.012
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Moin
wie man sehen kann... ist es nicht unbedingt eine Frage des>>> guten(teuren) Objektivs oder der Kamera... sondern wie immer>>> dem Problem hinter der Kamera ![]() erster Schritt...wirklich üben dazu zählen dann auch Kamera kennen lernen und "ahnen" wo die Grenzen sein könnten ![]() ich weiß aber das es kaum einer macht, Handbuch wird nicht gelesen .... verschiedene Setups nicht ausprobiert ![]() bis zufällig die Sonne scheint und der Köter rauswill ![]() zweiter Schritt... das Motiv kennen...laufende Hunde rennen eben nicht immer zum Fotografen, sondern auch mal zu einem Helfer der richtig steht, oder eine Helfertruppe engagieren, die den Köter antreibt, so das der Fotograf auf seiner Position nur auf den richtigen Moment klicken muss ![]() dritter Schritt... sich nicht verrückt machen lassen, ja es gibt tolle Bilder mit tollen Kameras und Objektiven nur dort kann man meist auch sehen, das der Fotograf nichts dem Zufall überließ, sondern geplant an die Sache ging ![]() Logo....das die ganze Lehrstunde schon mal ein Jahr dauern kann... nur echte Hobbyisten prahlen gern mit ihren Profiergebnissen.... bei Profis ist es auch nur Übungssache ![]() wenn es dann irgendwann sitzt....werden Bildergebnisse meist deutlich besser, der Ausschuß verringert sich ( nur was ist schon Ausschuß den man nicht bezahlen muss, wie früher Film und Entwicklung ![]() noch ne Anmerkung... alle beschwerten sich, das damals die Fuji S3Pro keine echte "Sportkamera" sei.... bis einer kam der noch sein Handwerk beherrschte, dem fiel auf, das die Canoniker alle ständig nach ihrem Dauerfeuer stundenlang ins LCD glotzen musten.... er aber hatte die Kamera längst in Position und schon die nächten Bilder im Kasten... also alles reine Übungssache ![]() Mfg gpo |
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#5 | |
Registriert seit: 31.05.2010
Ort: Steiermark -> Bruck/Mur
Beiträge: 102
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Zitat:
![]() Zum disskutierten Ausschuss hier. Bei meinem ersten Versuch dem Moto GP Rennen in Brünn mit dem Tamron 55-200 war dieser schon sehr groß. Was nicht nur daran lag das ich blutiger Anfänger war. Die letzen beim Eisrennen waren dann schon weit weniger (natürlich die Motive waren größer). Aber die Linse mit dem G auch weit besser. Wobei das Thema Ausschuss relativ ist. Wenn ich mich mit normaler schärfe begnüge, sind die Ausschüsse mit dem Sony G fast verschwindend. Will ich aber nur die schärfsten Fotos und die dann auch noch vom Motiv her moderat. Wird auch beim Sony das Eis dünn. Das dabei die Übung den Meister macht ist unbestritten. Greez Tom
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#6 |
Themenersteller
Registriert seit: 31.01.2011
Beiträge: 21
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Dankeschön Euch allen für die schnellen Antworten
![]() Ich dachte, ich könnte evtl. mehr aus meinen Bildern herausholen, wenn ich mir das SAL 70300G zulege. Klar ist es auch immer davon abhängig, wie die Lichtverhältnisse sind, welche Einstellungen man vorgenommen hat und natürlich wer hinter der Kamera steht ![]() Ist die Alpha 300 grundsätzlich in der Lage, schöne Bilder in der Bewegung zu machen?? Will mich natürlich nicht auf ein neues Objektiv versteifen, welches die Kamera evtl. nicht umsetzten kann.
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Lg Kerstin |
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#7 |
Registriert seit: 27.10.2008
Beiträge: 4.991
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Hallo Kerstin,
grundsätzlich ist jede Kamera in der Lage ordentliche Bilder in der Bewegung zu machen. Für das Attribut "schön" braucht es dann noch mehr. Reduzieren wir das Ganze mal auf den Anspruch "scharfes Bild". Hier hängt es sehr von der Bewegung ab (auf die Kamera zu, im rechten Winkel oder schräg zur Blickrichtung des Fotografen). Als Nächstes bleibt zu klären: Ist die Bewegung wiederholbar (z.B. Hund, den man immer wieder auf sich zulaufen lassen kann) oder sind das einmalige Aktionen die man festhalten möchte. Für den ersten Fall kann man sich einfach behelfen: Stelle den Fokus auf manuell und stelle auf eine bestimmte Entfernung ein (sagen wir 10 Meter). Nun löst Du immer dann aus, wenn das Motiv in Bewegung kurz vor dem 10 Meter entfernten Punkt ist und schießt eine Serie - dazu merkst Du Dir einfach einen Bezugspunkt auf dem Boden oder Ähnliches. Das hat man früher bei MF-Systemen auch schon gemacht. Das Objektiv ist dabei nicht unbedingt das Wichtigste und spielt erst dann eine entscheidende Rolle, wenn das Licht wenig ist, die ISO-Fähigkeiten der Kamera ausgereitzt sind und man daher mit Offenblende (F2.8 oder 4) fotografieren muß. Wenn dann die Bilder bei Offenblende auch noch richtig scharf sein sollen, dann muß man im Telebereich etwas investieren. Es gibt Kameras, denen ist das alles fast egal, denn dort kann man das AF-System auf die jeweilige Situation konfigurieren - wenn man es kann (ich kenne jemanden der das richtig drauf hat). Dafür zahlt man dann aber auch etwas mehr für das Gehäuse und braucht 3 - 6 Monate um das richtig zu beherrschen (Zitat von eben demjenigen, der das kann). In der Sony-Produktlinie ist hinsichtlich AF-Tracking zur Zeit wohl die 850/900 das Beste was man bekommen kann. Da schafft man mit etwas Übung auch gute bis sehr gute Bilder bei den Greifvögeln - bei vielen als Königsklasse der Fotografie von sich bewegenden Motiven angesehen (Falken, die bis zu 300 km/h schnell sind, schnelle Richtungswechsel und unvorhersehbare Flugmanöver). Mit der 55 war ich bisher erst einmal bei den Greifvögeln und die Ergebnisse waren ernüchternd, was aber nicht an der Kamera, sondern an mir lag: Falsches Objektiv (70-400 ist an der APS-C zu lang) und zu wenig Übung mit dem Sucher und der Kamera. Im Frühjahr, wenn das Licht besser wird und die Tage wieder heller sind, werde ich das ein paar Mal üben und denke, dass die A55 durch den kontinuierlichen AF locker an die Leistung der 850/900 herankommen wird. Grüße, Jörg |
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#8 |
Registriert seit: 27.10.2008
Beiträge: 4.991
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Markus, grundsätzlich stimme ich Dir zu. Allerdings spielt auch die verwendete Kamera eine Rolle, denn es gibt schon Unterschiede im AF-System zwischen z.B. alpha 300, alpha 850 / 900 und SLT. Ich persönlich kann nur die Unterschiede zwischen 700, 850 und 55 beurteilen und da ist die 700 schon deutlich im Hintertreffen. Die Hilfssensoren der 850 / 900 unterstützen den Tracking-AF schon deutlich und die 55 funktioniert im Nachführmodus gut bis sehr gut, wenn man Übung im Mitziehen der Kamera hat (bei Querbewegungen des Objekts) und das Objekt hinter einem der Sensoren halten kann. Bei Objekten, die sich auf die Kamera zubewegen sollten aber fast alle Kameras funktionieren. Wie das bei der 300 ist kann ich leider nicht sagen.
Grüße, Jörg |
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