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Alt 08.04.2010, 20:13   #1
Esch18
 
 
Registriert seit: 08.11.2008
Ort: Österreich
Beiträge: 373
Fotografieren ist wie Fischen.

Ökonomisch betrachtet völliger Unfug, weil es einfacher und billiger ist, den Fisch in der Fischhandlung zu kaufen.

Trotzdem ist mann/frau stundenlang, oft ganz alleine draußen, pflegt seine Ausrüstung und Technik, liest alles Mögliche und Unmögliche übers Fischen, fährt weiß Gott wohin, weil es dort super zum Fischen sein soll,...

....und wird von seiner Umgebung für etwas verrückt gehalten.

Denn die Ausbeute wird von unseren Mitmenschen (wenn überhaupt) nur rasch "hinuntergewürgt". Nur mann/frau selbst genießt die Qualität des Fanges würdig.

Aber das alles ist Ruhe, Entspannung, Insiration, Zeit für Dich selbst ..

..und vor allem Freude und Stolz darüber, einen soooooo großen oder sooooo seltenen Fisch zu fangen.



Das alles habe ich beim Fotografieren und ich liebe es.

Einen Fisch habe ich auch schon gefangen.

Mit dem 135/1,8 Zeiss.

Gruß aus Wien.

erich
__________________
__________________________________________
Kreativ ist, Gewöhnliches ungewöhnlich sehen.
Esch18 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 08.04.2010, 20:17   #2
Hansevogel
 
 
Registriert seit: 23.12.2003
Ort: Hamburg
Beiträge: 10.527
Genau so ist es.

Und ich liebe es genau so.

Gruß aus Hamburg: Joachim
__________________
Rettet die Fische, esst mehr Kormorane!

Rettet mich, esst meine Feinde!
Hansevogel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.04.2010, 09:24   #3
Roli
 
 
Registriert seit: 28.04.2009
Ort: Hessen
Beiträge: 215
Hallo!

Ich kann mich Erich nur anschließen!
Grüße nach Österreich!

Wobei mein fang immer sehr mager ist.


Grüße aus der Schweiz
Roli
__________________
Grüße,
Roland
Roli ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.04.2010, 09:43   #4
cm_medd
 
 
Registriert seit: 14.05.2008
Beiträge: 22
Also bei mir ist das meistens so:

Ich gehe mit offenen Augen durch die Welt und sehe viele Sachen. Viele sind für mein Empfinden uninterresant aber manche stechen sofort ins Auge. Diese Fotografiere ich dann und meistens wird was draus!
__________________
Keine Werbung und Ausrüstung in der Signatur - siehe Forenregel.
cm_medd ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.04.2010, 17:22   #5
hitfidelity

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 23.02.2009
Ort: Köln
Beiträge: 753
Zitat:
Zitat von Esch18 Beitrag anzeigen
Fotografieren ist wie Fischen.

Ökonomisch betrachtet völliger Unfug, weil es einfacher und billiger ist, den Fisch in der Fischhandlung zu kaufen.

Trotzdem ist mann/frau stundenlang, oft ganz alleine draußen, pflegt seine Ausrüstung und Technik, liest alles Mögliche und Unmögliche übers Fischen, fährt weiß Gott wohin, weil es dort super zum Fischen sein soll,...

....und wird von seiner Umgebung für etwas verrückt gehalten.

Denn die Ausbeute wird von unseren Mitmenschen (wenn überhaupt) nur rasch "hinuntergewürgt". Nur mann/frau selbst genießt die Qualität des Fanges würdig.

Aber das alles ist Ruhe, Entspannung, Insiration, Zeit für Dich selbst ..

..und vor allem Freude und Stolz darüber, einen soooooo großen oder sooooo seltenen Fisch zu fangen.



Das alles habe ich beim Fotografieren und ich liebe es.

Einen Fisch habe ich auch schon gefangen.

Mit dem 135/1,8 Zeiss.

Gruß aus Wien.

erich
Sehr schöner Fisch - äh schönes Bild - also, dein Fischbild und die Fischen-Metapher, meine ich!!

@Joachim: komme grad aus Franken - und mag es da wirklich sehr gerne (vor allem das Bier. Aber von der Organisation habe ich noch nichts gehört

@cm_medd: Bei "in die Augen stechen" fällt mir ein, dass ich aus diesem Grunde früher das Foten immer gerne bewusst anderen überlassen habe, weil ich meinte, sonst immer nur durch Objektiv-Augen auf die Welt blicken zu müssen...hatte wohl zuviel "HOMO FABER" gelesen (trotzdem ein Superbuch)... Ist aber tatsächlich manchmal noch heute so, dass ich etwas sehe und erst dann Ruhe habe, wenn ich mir die nötige Zeit dafür genommen und es fotografiert habe, und dann gibt´s lecker Fisch für die ganze Fammillisch.
hitfidelity ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 12.04.2010, 08:34   #6
Sim0n
 
 
Registriert seit: 21.12.2009
Beiträge: 88
Hallo!

Bei mir ist es meistens so, das ich einfach unwillkürlich losziehe. Bzw. ich habe meine Kamera Zwecks Baubestandsaufnahme eigentlich immer dabei.

So kommen schon die ein oder anderen super "Schnappschüsse" so im vorbeigehen mit der bauaufsicht zustande.

Viele heruntergekommene alte Bauten - sowas reizt mich.

Wenn ich zu Hause bin poste ich noch was.
Sim0n ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.04.2010, 12:32   #7
BadMan
ehemaliger Moderator
 
 
Registriert seit: 19.05.2004
Ort: Jüchen-Otzenrath
Beiträge: 11.408
Etwas vorbereiten tue ich mich eigentlich nur bei Insektenmakros. Dann studiere ich die Wettervorhersage, schaue, wann Sonnenaufgang ist und inspiziere schonmal vorher meine Makrowiese, was dort so los ist.
Ist dann Windstille vorhergesagt, geht es vor Sonnenaufgang auf die Wiese.
Hatte man auch noch eine kühle Nacht, erwischt man schon mal ein Tier mit ordentlich Tautropfen.


-> Bild in der Galerie

Natürlich ist auch dann noch eine gehörige Portion Glück dabei, wenn man auch noch eine Wanze beim Beutezug erwischt.

-> Bild in der Galerie

Letztens im Wildgehege lag der Luchs ziemlich müde herum. Eigentlich ein langweiliges Bild. Aber ich dachte mir, irgendwann wird er schon aufwachen, also habe ich gewartet. Nach einer halben Stunde war es dann soweit.

-> Bild in der Galerie

Ähnlich vorbereitet würde ich auch gerne mal Landschaftsaufnahmen machen. Die mache ich aber meistens nur im Urlaub und dann ist es eben das typische im-Vorübergehen-Geknipse.
__________________
Gruß Jörg

Jubel, Trubel, Heiterkeit - seid zur Heiterkeit bereit (Bugs Bunny)

Geändert von BadMan (12.04.2010 um 12:37 Uhr)
BadMan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.04.2010, 14:02   #8
twolf
 
 
Registriert seit: 19.10.2003
Ort: Franken
Beiträge: 6.360
Ein Bild mit Vorgeschichte ist eher das, Platz erkundet, Beobachtet, Versuchsweise Probiert, und dann der Schuss.

__________________
Man kann auch mit der besten Kamera scheiß Bilder machen.
twolf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.04.2010, 14:22   #9
fallobst
 
 
Registriert seit: 03.03.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 1.795
Zitat:
Zitat von BadMan Beitrag anzeigen
Letztens im Wildgehege lag der Luchs ziemlich müde herum. Eigentlich ein langweiliges Bild. Aber ich dachte mir, irgendwann wird er schon aufwachen, also habe ich gewartet. Nach einer halben Stunde war es dann soweit.

-> Bild in der Galerie

Ähnlich vorbereitet würde ich auch gerne mal Landschaftsaufnahmen machen. Die mache ich aber meistens nur im Urlaub und dann ist es eben das typische im-Vorübergehen-Geknipse.
Da sprichst du einen wichtigen Aspekt zwei Mal an.
Einmal hast du Zeit (weil du allein los bist) und kannst eine halbe Stunde warten, mach' das mal wenn deine Frau innerhalb von 5 Minuten drei Mal fragt, ob du endlich fertig bist.
Beim zweiten Mal musst du genau dann ein Foto machen - im Vorübergehen - wenn du passend oder unpassend zur Zeit sprich Licht und Stimmung an einem fotogenen Ort bist. Da fehlt dann die Zeit auf den optimalen Zeitpunkt zu warten.
Darunter leiden dann auch sehr viele der hier gezeigten Landschaftsfotos.

Aber mir geht es genauso.
Ich nehme mir oft vor, zu einem besseren Zeitpunkt noch einmal an einen Ort zurück zu kommen, aber zu oft geht es nicht und ich mir bleiben nur meine beiläufig entstandenen unvollkommenen Bilder.

Es grüßt Matthias
fallobst ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.04.2010, 18:36   #10
Horst
 
 
Registriert seit: 20.01.2004
Ort: CH-Wil
Beiträge: 312
Mal so, mal anders.

Meistens ziemlich ungeplant.

Die guten Bilder gelingen mir nur, wenn ich locker und entspannt bin. Wenn ich den Augenblick, das Leben geniesse. Dann "sehe" ich "es" eben.

Dies Taktik bringt aber manchmal gar nichts. Das weiss ich.
Darum bin ich wohl kein Profi.


Horst
Horst ist offline   Mit Zitat antworten
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