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Startseite » Forenübersicht » Treffpunkt » Café d`Image » Ausbildung zum Fotografen
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Alt 08.02.2009, 12:44   #11
guenter_w
 
 
Registriert seit: 31.10.2003
Ort: Talheim
Beiträge: 4.408
Auch wenn ich jetzt Prügel kriegen sollte, riskiere ich es dennoch!

Ein Berufsfotograf, der in seinem Beruf gleichzeitig seiner Leidenschaft leben kann, ist eine sehr seltene Orchidee. Die meisten Berufsfotografen müssen, um zu überleben, ihrem Gewerbe wie eine Prostituierte nachgehen, was zählt, ist der Wunsch des Kunden!

Bei der Presse werden die Fotografen immer mehr von der Begleitknipse des Reporters ersetzt und von Amateurbildern. Mode- und Produktfotografie ist technische, handwerkliche Herausforderung und ansonsten Fließbandarbeit unter wahnsinnigem Druck. In den anderen Fotozweigen sieht die berufliche Situation auch nicht gerade goldig aus.

Wenn ein Semiprofi zum Vollprofi umsteigen möchte, muss er einen guten Kundenstamm haben und schon erstklassig eingeführt sein, nicht jeder Amateur, der mal ein paar Eurönchen für eine Veröffentlichung bekommen hat, ist ein Semiprofi!

Fotografie als Freizeitbeschäftigung ist traumhaft schön, Fotografie als Beruf käme für mich nie infrage!
__________________
"Ansonsten ist das Bild für meine Begriffe recht optimal!"
guenter_w ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 08.02.2009, 12:49   #12
joki
 
 
Registriert seit: 25.11.2003
Beiträge: 6.800
Hier ein paar Fotografen bei der Arbeit. Nicht zu vergessen das das Pic dann auch noch das erste in den Redaktionen sein muss damit es Knete bringt. Spassig

http://www.n-tv.de/img/1096571_src_path18.u2ag.jpg
__________________

joki ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.02.2009, 13:59   #13
binbald
 
 
Registriert seit: 24.12.2005
Beiträge: 7.536
Hm, ich kann zwar auf Deine ursprünglich Frage nichts Konkretes beisteuern, habe aber noch eine kleine Anmerkung:
Was Dir als Leidenschaft und zur Entspannung dient, würde ich nicht unbedingt als Beruf wählen, da Du hier relativ oft die Kreativität und den Spaß in den Hintergrund stellen musst und schlichtweg mit spitzer Feder rechnen darfst. Das kann ziemlich nervenaufreibend sein. Diejenigen Aspekte, die Dir jetzt an der Fotografie wichtig sind, werden höchstwahrscheinlich auf Grund betriebswirtschaftlicher Erfordernisse in den Hintergrund gedrängt werden.

Wenn Du derzeit einen funktionierenden und die Familie ernährenden Beruf hast, würde ich den in diesen Zeiten nicht einfach aufgeben und eine unsichere Karriere einschlagen, sondern eher über eine Abendschule Zusatzqualifikationen erwerben, hier lernen und dann erst wechseln.

Mit Frau und Kind eine Ausbildung von Grund auf neu beginnen, halte ich für sehr problematisch und äußerst belastend (für alle Beteiligten)
__________________
Gruß,
Michael
binbald ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.02.2009, 14:31   #14
Ellersiek
 
 
Registriert seit: 07.12.2006
Ort: Hiddenhausen
Beiträge: 6.006
Mmmmmh, zum Thema selbst kann ich nichts sagen, da ich Fotografie nur als Hobby betreibe.

Was ich aber nicht ganz einsehen will, ist das sich Leidenschaft und Berufung (von daher kommt doch schließlich der Begriff Beruf) widersprechen soll? Ich versteh zwar was ihr sagen wollt, aber es kommt mir doch etwas hart rüber. Für etwas, für das man sich berufen fühlt, kann oder sollte man doch auch eine gewisse Leidenschaft haben/entwickeln.

Genug OT, schönen Sonntag noch

Gruß
Ralf
__________________
"Wer immer die Wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten" (Theodor Heuss). "Erinnerungen, die noch nicht stattgefunden haben, sind umgehend nachzuholen" (Matthias Brodowy)
"Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe": Was für eine Jahreslosung! Da kann dieses Jahr nur gut werden!
Ellersiek ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.02.2009, 15:53   #15
gpo
 
 
Registriert seit: 15.03.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 12.012
Moin
abgesehen das der T.O....erst später sich eröffnet hat,
sind einige Anmerkungen mal wieder voll daneben obwohl sich wohl JEDER was dazu gedacht hat...

deshalb nochmal einen kleinen ...Rundumschlag an Zitaten,
die netten Sachen habe ich mir erlaubt ...fett zu markieren.

Zitat:
Zitat von About Schmidt Beitrag anzeigen
....Die Erfahrung die ich gemacht habe ist, dass es nur sehr wenig richtig gute Berufsfotografen gibt. Hier im Saarland kenne ich nur einen Einzigen.
Gruß Wolfgang
Saarland...wo lag das noch???....
Berufsfotografie findet dort statt, wo:
1) die Kunden sitzen
2) die Agenturen residieren
3) Aufträge vergeben werden


damit ist es logisch das nicht JEDER in seinem Bundesland....auf Berufsfotografen trifft!
Allerdings gibt es, wenn man genau hinschaut(Branchenbuch) doch genug "Provinzkollegen"....
die sehr wohl ihr Auskommen haben, angepasst eben an das was dort sattfindet.
einer davon aus meiner Schule hat einen gut gehenden Betrieb im südlichen Emsland...
wo man üblicherweise...Torf sticht

Zitat:
Zitat von guenter_w Beitrag anzeigen
..... Die meisten Berufsfotografen müssen, um zu überleben, ihrem Gewerbe wie eine Prostituierte nachgehen, was zählt, ist der Wunsch des Kunden!

....ansonsten Fließbandarbeit unter wahnsinnigem Druck. In den anderen Fotozweigen sieht die berufliche Situation auch nicht gerade goldig aus.

Wenn ein Semiprofi zum Vollprofi umsteigen möchte,.....
1) NEIN müssen sie nicht, bin selbst das beste Beispiel dafür...
hängt aber vom Können des Kollegen ab...und wie er sich verarschen lästist aber in jedem Beruf so

2) Fließband macht richtig Spass....weil man die Stückzahl mit dem Preis pro Stück interpolieren kann,
meine letzte Nummer in dieser Sache hatte mir an einem Tag 18.000,-DM Umsatz eingebracht und Druck...
machen sich die meisten selber...weil sie grün hinter den Ohren sind...
es gilt hier wie in jedem anspruchsvollem Job....
den "Mund nicht zu voll" zunehmen und DAS an Leistung anzubieten...was man auch kann
viele Fotografen haben da gewissen Nachholbedraf

3) Semies(also Quereinsteiger) leiden an erhöhter Selbstüberschätzung,
1-3 erfolgreiche Jobs machen KEINEN Profi sondern....
1-3 erfolgreich bezahlte Jahre....DANN bist du Profi

vergessen wird auch was ich an anderer Stelle zur Ausbildung gesagt hatte....
3 Lehrjahre sind KEINE vertane Zeit, sondern dienen der Reifung in einem Beruf
guter Tischler wird man auch nicht....durch Ikeaschränke montieren!

Zitat:
Zitat von binbald Beitrag anzeigen
....Hm, ich kann zwar auf Deine ursprünglich Frage nichts Konkretes beisteuern, habe aber noch eine kleine Anmerkung:
Was Dir als Leidenschaft und zur Entspannung dient,.....
Ja die Leidenschaft war es bei mir als ausschlaggebener Punkt,
die so ziemlich alles ertragen ließ...
nur nochmal...ich muste NICHT am ersten Tag eine Meisterarbeit abliefern sondern habe
2 Jahre assistiert, dann weitere 8 Jahre als Angestellter im Team gearbeitet,
dann erst....fühlte ich mich stark und reif genug...den (Berufs)Wahnsinn zu ertragen

Zitat:
Zitat von Ellersiek Beitrag anzeigen
..... Ich versteh zwar was ihr sagen wollt, aber es kommt mir doch etwas hart rüber. Für etwas, für das man sich berufen fühlt, kann oder sollte man doch auch eine gewisse Leidenschaft haben/entwickeln.
Ralf
Klaro...nur
Leidenschaft sollte auch dabei sein bei.....kaufmännischem Verständnis...
beim englisch lernen....Computer lernen....Software beherrschen...

mit Menschen umgehen(können)....usw.

wenn das nicht alles zusammenkommt auf einen Punkt...brauchst du nicht mal
eine Idee dafür verschwenden
Fotografen sind Organisatoren....nix weiter

im DSLR Forum wird bekanntlich jede Woche dieses Thema durchgekaut....
und es sind immer die gleichen blöden Argumente was man ALLES NICHT machen muss...angeblich

nur kaum einer kommt auf den Gedanken das(oben) gesagte nachzuvollziehen...
draus zu lernen, Erkenntnisse zu gewinnen...

dann kommt meist Creativität ins Spiel....von der WIR ALLE ja so kräftig beschlagen sind....
sind wir aber nicht, und schon gar nicht automatisch duch den Kauf einer automatischen Kamera

Heute kommt noch das nächste Problem auf uns zu....Fachkräftemangel!!!
da im iNet-Zeitalter alle meinen, man lerne fotografieren in Foren mit drei Sätzen,
könne dann "irgendein Geld" dafür nehmen....

das böse Erwachen kommt dann, wenn du das erste mal vom Kunden Watschen bekommst...
kenne drei Gerichtsfälle von "digital-Kollegen" die zu ihrem Nachteil ausgegangen waren...zu recht wie sich heraus stellte

einfach weil sie es nicht drauf hatten
Mfg gpo
gpo ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 08.02.2009, 18:00   #16
binbald
 
 
Registriert seit: 24.12.2005
Beiträge: 7.536
Zitat:
Zitat von Ellersiek Beitrag anzeigen
Was ich aber nicht ganz einsehen will, ist das sich Leidenschaft und Berufung (von daher kommt doch schließlich der Begriff Beruf) widersprechen soll?
Zitat:
Zitat von gpo Beitrag anzeigen
Ja die Leidenschaft war es bei mir als ausschlaggebener Punkt,
die so ziemlich alles ertragen ließ...
Schon klar, was ihr meint. Ich sage auch nicht, dass man nicht Begeisterung für die Arbeit mitbringen muss. Sondern nur, dass sich diejenigen Punkte, die man am Anfang für großartig empfindet und die einem die Freude an der Sache geben, im Lauf des Alltags verlieren können, weil ganz andere Aspekte in den Vordergrund rücken. Und wenn dann die Ent-täuschung kommt, tut's weh.
Das sollte gewiss kein Plädoyer dafür sein, sich den Spaß nur für ab 16.32 außerhalb des Firmentores aufzuheben...

@gpo:
Wie sieht das eigentlich aus, gibt's bei der Berufsberatung jemand, der weiß, wie man die Leute für den Fotografenberuf zu beraten hat???
__________________
Gruß,
Michael
binbald ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.02.2009, 18:14   #17
alberich
 
 
Registriert seit: 25.08.2006
Ort: Anus Mundi
Beiträge: 4.384
Zitat:
Zitat von binbald Beitrag anzeigen
Wie sieht das eigentlich aus, gibt's bei der Berufsberatung jemand, der weiß, wie man die Leute für den Fotografenberuf zu beraten hat???
Gibt es bei der Berufsberatung jemand, der weiß, wie man die Leute für welchen Beruf auch immer zu beraten hat?
alberich ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.02.2009, 18:33   #18
chess
 
 
Registriert seit: 31.10.2006
Ort: Bern
Beiträge: 882
Wenn man seinen Beruf nicht mit Leidenschaft ausübt wird man immer nur Mittelmass bleiben oder Beamter.......ich bin Beamter übrigens...

Wenn ich die Möglichkeite hätte, mit Fotografieren so viel zu verdienen wie in meinem jetzigen Beruf, würde ich es sofort versuche. Aber wie GPO schon angemerkt hat, sind dafür einige Jahre "Leiden" notwendig. Und dafür habe ich mich schon zu sehr an ein regelmässigs Einkommen gewöhnt....Wenn wie beim T.O. schon eine Familie und somit finanzielle Verpflichtungen vorhanden sind, wird eine komplette Zweitausbildung vermutlich schwierig, ausser der Lebenspartner verdient genug, um die Familie zu ernähren. Wenn nicht, dann bleibt wohl am ehesten der Weg über "zweites Standbein" und dann Ausbauen und schauen, wie es sich entwickelt. Ich hab mal Fotos von meiner Familie im Studio gemacht. Dann haben das die Kolleginnen von meiner Frau gesehen und innerhalb von einem Monat hatte ich drei Anfragen für Shootings. So könnte man sich vermutlich mit der Zeit einen realtiv lukrativen Nebenjob aufbauen...
chess ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.02.2009, 18:39   #19
binbald
 
 
Registriert seit: 24.12.2005
Beiträge: 7.536
Zitat:
Zitat von chess Beitrag anzeigen
und innerhalb von einem Monat hatte ich drei Anfragen für Shootings. So könnte man sich vermutlich mit der Zeit einen realtiv lukrativen Nebenjob aufbauen...
gratuliere, aber lass das mal nicht gpo lesen
Genau das ist ja der Grund, warum ich "Fotograf" heutzutage für so schwierig halte. Weil jeder andere es auch kann, bessere und teurere Ausrüstung hat und somit die Berufsfotografen zurückdrängt

(komm, gpo, das war doch jetzt eine Steilvorlage, oder!? )
__________________
Gruß,
Michael
binbald ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.02.2009, 18:40   #20
jameek
 
 
Registriert seit: 27.03.2004
Ort: 47877
Beiträge: 2.316
Zitat:
Zitat von jameek Beitrag anzeigen
Zitat von dem Link:

Zitat:
Zitat von dialem2000 Beitrag anzeigen
Fotograf schreibt man so.
WWW.DUDEN.DE
Entschuldige, war vielleicht missverständlich. Ich meinte: "Tzz, in dem Link schreiben die Fotograf ja ganz falsch." Bezog sich also nicht auf Dich
__________________
Gruß
christophe

Portfolio
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