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#1 | |
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Registriert seit: 19.10.2003
Ort: Franken
Beiträge: 6.373
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Zitat:
Russland Nordkorea Afganistan Iran Irak Kuwait Belarus Brasilien
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Man kann auch mit der besten Kamera scheiß Bilder machen. |
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#2 |
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Registriert seit: 17.11.2012
Ort: Schwerin
Beiträge: 6.811
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Zum Thema "Energiewende wird abgewürgt":
In Rostock hat gestern Nordex die letzte deutsche Windanlagen-Rotorblätter-Fertigung dicht gemacht und Ihre Produktion wegen der in Asien günstigeren Kosten nach Indien verlagert. Damit stehen erst einmal 600 Mitarbeiter auf der Straße und ein Verkauf des Produktionsstandortes an Interessierte ist auch nicht in Sicht. Dies obwohl es für ein Gelingen der Energiewende einen dringenden Bedarf für die alte und neue "Nordex Produktion" geben soll. Bisher wurden in Rostock Rotorblätter bis 75m Länge hergestellt und es gäbe auch Platz für die Verlängerung (zB auf die aktuell nachgefragten Längen bis 90m). Da stellt sich mir die Frage, wie soll uns mit solchen Entscheidungen die Wende gelingen? Besteht da nicht mehr Bedarf, dass Unternehmen auch die tatsächlichen Transportkosten und Probleme mit Lieferketten stärker beachten?
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robert Grüße aus Schwerin, der romantischen Sieben-Seen-Stadt in Ostsee-Nähe (=> nur ~30km zur German Riviera |
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#3 |
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Registriert seit: 24.10.2007
Ort: Kehl und Oftringen
Beiträge: 3.092
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Das ist genau das Problem - einerseits gibt es bei uns rapide steigende Arbeitskosten, Umweltstandards etc. Aber andererseits soll es möglicht ungehinderten Welthandel geben, ohne Zölle und so. Damit geht die Arbeit halt dahin wo sie am billigsten ist. Eine Firma die das nicht tut ist nicht konkurrenzfähig und verschwindet.
Wenn wir unsere Standards wirklich durchsetzen wollen dann müssen wir jedes importierte Produkt danach bewerten und es mit einem Malus (Zoll) versehen. Nur so kann es noch Produktion in Europa geben. Und Industrien die einfach überhaupt nicht konkurrenzfähig sein können in Europa muss man tatsächlich subventionieren. Was man ja auch tut, wenn man sich z.B. die Neuansiedlungen der Chipfabriken von Intel und so anschaut. Ob das dann am Ende sinnvoll funtioniert ist halt ein Glückspiel. Ach ja - und natürlich wird das Leben in Europa damit teurer für die Bevölkerung.
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Some say I don’t play well with others… |
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#4 | |
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Registriert seit: 19.10.2003
Ort: Franken
Beiträge: 6.373
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Zitat:
Und ob das sich Auszahlt? Für Rostock eine Hoffnung, Die MV Werft soll von der Bundeswehr übernomen werden. Das Umfeld ist im Moment sehr schwer, Siemens Gamesa schreibt seit 4 Jahren rote Zahlen. ( hat aber nix mit Siemens zu tun, sondern Siemens Energy )
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#5 |
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Registriert seit: 28.09.2003
Ort: D 10557 Berlin Moabit
Beiträge: 17.032
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Wobei Siemens mit ca. 40% Anteilen Mehrheitseigner bei der Energy Sparte ist.
Und wenn Konkurrenzfähigkeit nur am Preis fest gemacht wird, kann irgend etwas nicht stimmen.
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mit einem Gruß von einem Dithmarscher aus dem Zentrum Berlins (Moabit) Ditmar Geändert von Ditmar (01.07.2022 um 17:22 Uhr) |
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#6 | |
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Registriert seit: 19.10.2003
Ort: Franken
Beiträge: 6.373
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Zitat:
https://www.siemens-energy.com/de/de...ionarsstruktur Und wollen weiter ihren Anteil verringern.
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#7 | |
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Registriert seit: 24.10.2007
Ort: Kehl und Oftringen
Beiträge: 3.092
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Zitat:
Vor der Pandemie wusste ich z.B. nicht dass heutzutage jede Menge wichtige Medikamente aus Indien kommen die wiederum die Wirkstoffe in China kaufen müssen. Wenn dann Indien den Markt schleisst oder nicht produzieren kann ist Schicht im Schacht. Ändert sich daran was? Nein, nach kurzer Aufregung ist es aus dem Fokus der Öffentlichkeit wieder verschwunden.
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#8 |
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Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.692
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Das interessante istm.E. auch, dass zwar Produktionen reihenweise ins Ausland verlegt werden um Kosten zu senken, die Preise aber oben bleiben.....
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Gruß aus Bayern Steve |
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#9 |
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verstorben
Registriert seit: 11.08.2004
Ort: Woinem
Beiträge: 32.059
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Nennt sich Globalisierung.
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.___. (O,o) /)__) █Meine SUF-Bilder / Island-Bilder -"-"-██P.S.: Wissenschaft ist keine Meinung. |
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#10 |
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Registriert seit: 17.11.2012
Ort: Schwerin
Beiträge: 6.811
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Mir sind als Gepr. Wirtschaftsförderer die Zusammenhänge von Markt und Nachfrage sowie Subventionen durchaus vertraut. Aber auch die Problematik der strategischen Abhängigkeit und auch die Notwendigkeiten von funktionierenden Technologieclustern für Innovationen sowie die Bedeutung des Lernfeldes Betrieb bzw Produktion.
Nachdem wir schon bei so vielen Technologien die Produktion in sogenannte Billiglohnländer ausgelagert haben und dabei dann auch den Anschluss bei deren Weiterentwicklung verloren haben, sollten wir mit dem Knowhow unseres Maschinenbaus doch irgendwann in der Lage sein, mindestens in einem Kernbereich eine gesamte Wertschöpfungskette (zB die der umweltfreundlichen Energieerzeugung) wirtschaftlich im Lande aufrecht zu erhalten. Wobei ich weiß, dass das händisch übliche Laminieren von Rotorblättern da nicht das beste Beispiel ist. Trotzdem: Ich habe Zweifel, ob man dafür bereits alle Anstrengungen unternommen hat. In Zeiten des Klimawandels hätte ich mir aber auch eine neue Erkenntnis zB hinsichtlich der sogenannten externen, also tatsächlichen Kosten gewünscht. Wie lange wollen die Europäischen Unternehmen noch mitspielen beim Absägen des eigenen Astes? Wie viel Abhängigkeiten will man sich noch erlauben? Der kurzfristige Profit und die Bedienung des Kapitals ist heute nicht mehr alles, was man einkalkulieren sollte. Ja, zur Not muss man auch mal gegen ein Übermaß an strategischen Subventionen ankämpfen. Solange man es noch kann.
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robert Grüße aus Schwerin, der romantischen Sieben-Seen-Stadt in Ostsee-Nähe (=> nur ~30km zur German Riviera Geändert von Robert Auer (01.07.2022 um 18:36 Uhr) |
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