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Alt 24.11.2017, 08:36   #1
kiwi05
 
 
Registriert seit: 01.10.2011
Ort: Alf / Mosel
Beiträge: 18.761
Für mich entsteht der größte Unterschied immer dadurch, daß man seine Fotos nur hinterleuchtet (Monitor / TV) kennt, ausbelichtet aber für die Beleuchtung sorgen muss, bzw. zum Teil gar keine zusätzliche Beleuchtung ( z.B. für großformatige Kalender ) hat.
Fotos für meine Kalender, die ich gerne auf dem Kunstdruckpapier bei Saal-Digital anfertigen lasse, hebe ich deshalb gerne auch etwas in der Belichtung an, damit sie hinterher nicht zu düster wirken.
__________________
Kritik und Kommentare an meinen Bildern sind immer willkommen.
Euer Feedback hilft mir, mich fotografisch weiter zu entwickeln.

Grüße aus Alf an der Mosel
Peter
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Alt 24.11.2017, 09:43   #2
Steve83AT
 
 
Registriert seit: 10.01.2014
Ort: Linz
Beiträge: 511
Die Frage ist bei solchen Sachen halt immer, ob man selbst auf einem kalibriertem Monitor arbeitet. Des weiteren in welchem Farbraum arbeitest man bzw. welchen Farbraum kann der eigene Monitor darstellen.
Das gleiche gilt natürlich umgekehrt. Also hat auch der Betrachter einen kalibriertem Monitor damit das Ergebnis gleich wie bei einem selbst aussieht?

Beispiel:
Du fotografierst in AdobeRGB , dein Monitor kann diesen darstellen und ist dafür auch entsprechend kalibriert. Du entwickelst dein Bild perfekt auf diesem Equipment und gibst die Bilder dann digital weiter. So und jetzt kommt die Krux dabei. Der Betrachter der Bilder hat keinen kalibrierten Monitor/Fernseher, im Gegenteil, er ist total verstellt und kann auch kein AdobeRGB darstellen. Was wird das Ergebnis sein? Richtig, die Bilder sehen dort kacke aus. Der Betrachter ist enttäuscht.
Genau so ist es einem Freund mal bei Hochzeitsbilder gegangen. Das Brautpaar war enttäuscht, weil die keine kalibrierten Geräte hatten und die Bilder total "schräg" aussahen. Unterm Strich müsste man - wenn kein Print entstehen soll - genau für für so eine Situation für deren Ausgabegerät entwickeln. Dh. auch auf einem falsch kalibrierten Gerät arbeiten, damit das Ergebnis gleich ist. Doofe Situation.

DataColor (Spyder) bietet beispielsweise inzwischen für alle Geräte Möglichkeiten an, damit man angefangen beim Fotografieren selbst bis zum Print alles kalibriert ist. Dh. Farbkarte inkl. Software, Monitorkalibrierung, Druckerkalibrierung etc.
Steve83AT ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.11.2017, 10:37   #3
Joshi_H
 
 
Registriert seit: 27.10.2008
Beiträge: 4.991
Zitat:
Zitat von Steve83AT Beitrag anzeigen
Genau so ist es einem Freund mal bei Hochzeitsbilder gegangen. Das Brautpaar war enttäuscht, weil die keine kalibrierten Geräte hatten und die Bilder total "schräg" aussahen. Unterm Strich müsste man - wenn kein Print entstehen soll - genau für für so eine Situation für deren Ausgabegerät entwickeln. Dh. auch auf einem falsch kalibrierten Gerät arbeiten, damit das Ergebnis gleich ist.
Ist mir mal so bei Business-Portraits für den Webauftritt ergangen. Auf meinem Equipement sahen die Bilder gut aus, auf den Monitoren des Kunden (alle die gleichen) hatten die Bilder alle einen rosa Stich in unterschiedlicher Stärke. Der Kunde verlangte Nachbesserung, worauf ich ihn zu mir eingeladen habe. Danach bin ich mit meinem Monitor zu ihm: auch alles gut. Danach hatte ich einen zweiten Auftrag zur Kalibrierung der über 40 Monitore in seinem Haus für den ich mir dann eigens einen Spyder kaufen musste da ich einen selbstkalibrierenden Eizo nutze.
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Joshi_H ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.11.2017, 10:55   #4
Steve83AT
 
 
Registriert seit: 10.01.2014
Ort: Linz
Beiträge: 511
@Joshi_H
Das Problem ist halt dann leider, weil es diese nicht verstehen warum das so ist und den Fotografen/Bildbearbeiter dann die Kompetenz streitig machen
Steve83AT ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.11.2017, 11:03   #5
Joshi_H
 
 
Registriert seit: 27.10.2008
Beiträge: 4.991
Zitat:
Zitat von Steve83AT Beitrag anzeigen
@Joshi_H
Das Problem ist halt dann leider, weil es diese nicht verstehen warum das so ist und den Fotografen/Bildbearbeiter dann die Kompetenz streitig machen
Ja, deshalb bin ich eben den Beweis mit meinem Monitor angetreten und nach der Kalibrierung war ja auch alles gut.
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Joshi_H ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 24.11.2017, 09:43   #6
felix181
 
 
Registriert seit: 13.02.2016
Ort: Österreich
Beiträge: 2.813
Zitat:
Zitat von kiwi05 Beitrag anzeigen
Fotos für meine Kalender, die ich gerne auf dem Kunstdruckpapier bei Saal-Digital anfertigen lasse, hebe ich deshalb gerne auch etwas in der Belichtung an, damit sie hinterher nicht zu düster wirken.
Verwendest Du eine Vorlage (ICC Profil) von Saal-Digital für den Druck auf Kunstdruckpapier?
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Servus Felix
felix181 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.11.2017, 10:11   #7
kiwi05
 
 
Registriert seit: 01.10.2011
Ort: Alf / Mosel
Beiträge: 18.761
Nein ich arbeite nur an einem kalibrierten Monitor. Aus den vergangenen Jahren habe ich aber ein Gefühl dafür entwickelt, wieviel ich bei welchem Motiv an Belichtung hinzugebe, damit für mich hinterher das Ergebnis passt. Damit bin ich dann zumeist hochzufrieden.
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Peter
kiwi05 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.11.2017, 10:32   #8
felix181
 
 
Registriert seit: 13.02.2016
Ort: Österreich
Beiträge: 2.813
Zitat:
Zitat von kiwi05 Beitrag anzeigen
Nein ich arbeite nur an einem kalibrierten Monitor. Aus den vergangenen Jahren habe ich aber ein Gefühl dafür entwickelt, wieviel ich bei welchem Motiv an Belichtung hinzugebe, damit für mich hinterher das Ergebnis passt. Damit bin ich dann zumeist hochzufrieden.
OK - wollte nur wissen, wie speziell dieser Kunstdruckkalender zu entwickeln ist. Ich meine im Vergleich zum Kalender auf dem Fuji-Fotopapier ebenfalls von Saal Digital...
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Servus Felix
felix181 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.11.2017, 11:15   #9
About Schmidt
 
 
Registriert seit: 13.10.2007
Beiträge: 22.919
Zitat:
Zitat von kiwi05 Beitrag anzeigen
Nein ich arbeite nur an einem kalibrierten Monitor. Aus den vergangenen Jahren habe ich aber ein Gefühl dafür entwickelt, wieviel ich bei welchem Motiv an Belichtung hinzugebe, damit für mich hinterher das Ergebnis passt. Damit bin ich dann zumeist hochzufrieden.
Das ist auch exakt meine Vorgehensweise.

Gruß Wolfgang
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Alt 24.11.2017, 11:46   #10
kiwi05
 
 
Registriert seit: 01.10.2011
Ort: Alf / Mosel
Beiträge: 18.761

Ich muss nicht immer hochwissenschaftlich vorgehen. Manchmal darf man auch Gefühl und Erfahrung verbinden....
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