Wie ich dort war, hatte ich trotz Stativ im Innenhof kein Problem. Gut, war halt spät abends. Aber natürlich ist das kein öffentlicher Grund und daher wäre es verbietbar.
Aber leider ist Paris hinsichtlich fotografieren ein eigenes und unberechenbares Pflaster. Rechtlich ist es zwar auch nicht so kritisch (allerdings gibt es keine Panorama-Freiheit, sondern die Recht liegen beim Architekten), aber mit einem Sicherheitsdienst oder der Polizei auf französisch das auszudiskutieren, ist nur für Sprachkenner ein Spaß.
In der Metro empfehle ich auf alle Fälle eher schnell zu sein. Ich wollte eigentlich nur mehr den Aufkleber mit dem "Lapin de metro" fotografieren, dem Hasen, der sich die Pfote an der Tür einklemmt und habe 3 plötzlich auftauchende Metro-Bedienstete im Rücken übersehen. Da gibts dann keine Diskussion über Sinn und Unsinn -> "interdite..." So ähnlich wie in USA "it's the law".
Noch nebenbei: in London ist auch nicht mehr lustig, nur wird man da gleich verhaftet, wenn man ungewöhliche Perspektiven fotografiert. Tja, Kollateralschäden vom Krieg gegen den Terror. Da gibt es jetzt ein breite Initiative um das Recht am Fotografieren zu erhalten.
http://photographernotaterrorist.org/
@Bodo90: Bist du schon alt genug, dass du nie mehr nach Frankreich fährst? Die Veröffentlichung in Deutschland mit Zielgruppe DACH Raum sollte aber normalerweise kein Problem sein.