Ich halte diese ganze Einschätzung "G: gehobene Mittelklasse" vs "Zeiss: Spitzenklasse" ehrlich gesagt für völligen Quatsch.
Das 16-80 ist sicherlich keine Spitzenklasse, wie ja andere auch gesagt haben. Daß die anderen Zeiss Objektive zur Spitzenklasse gehören, das ist sicherlich unstrittig, aber daß Zeiss Objektive hochwertig sind, das kann man bei Zeiss wohl generell erwarten. Aber Zeiss hat offensichtlich nicht den Auftrag nur Spitzenklasseobjektive zu produzieren, sondern eben auch "erschwingliche" Objektive der gehobenen Mittelklasse.
Die "Abwertung" der G-Objektive zur "gehobenen Mittelklasse" kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Die G-Objektive, die Sony aus alter Minolta-Zeit übernommen hat, sind samt und sonders Spitzenklasse-Objektive. Nun bringt Sony das allererste neue G-Objektiv, das bisher noch niemand hier kennt, und schon wird aus der reinen Angabe der Lichtstärke eines
einzigen Objektivs gefolgert, daß Sony die G-Objektive nun als "gehobene Mittelklasse" einstuft.
Wieso folgert man aus Lichtstärke auf Abbildungsqualität?
Es gibt absolut lichtstarke Gurken und lichtschwache Objektive der absoluten Spitzenklasse. Da wird immer vom günstigen Canon 4/70-200 L IS geschwärmt, dessen L-Status wohl kein einziger Canonier jemals anzweifeln würde, und nun bringt Sony etwas Vergleichbares und schon wird es ohne irgendetwas über die Abbildungsleistung zu wissen, sofort abgestuft. Und noch unsinniger dazu auch gleich gefolgert, daß damit die ganze G-Kategorie seitens Sony abgestuft wird.
Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
Rainer