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Startseite » Forenübersicht » Kreativbereich » Foto-Monatsthema » MT 03/26 "Stille"
 
 
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Alt 13.03.2026, 11:25   #11
embe
 
 
Registriert seit: 11.02.2013
Ort: Südbaden
Beiträge: 6.469
kurzfristig für Rainer eingesprungen ...

Besprechung 12.3.2026
NameBildBesprechung
K-H-B
Stille-12 heisst der Titel Deines in schwarz-weiss ausgearbeiteten, quadratisch beschnittenen Bildes. Es zeigt einen See, dessen Oberfläche nur leicht gekräuselt ist. Dieser See ist zum Baden gedacht, denn ein hölzerner Steg an welchem rechts eine Treppe ins Wasser geht, führt den Blick in das Bild. Das Wasser im Vordergrund ist dunkel, so wie der Himmel mit dichten dunklen Wolken verhangen ist. Nur oberhalb und unterhalb der Horizontlinie sind der Himmel und seine Spiegelung heller. Der Aufbau mit dem mittig ins Bild gehenden Steg hin zu dem etwas unter der Bildmitte liegenden Horizont strahlt Ruhe aus. Die Leere und die dunklen Wolken tun ein Übriges. Still, aber nicht starr, ruht der See…. Gefällt mir sehr gut!
Ingo Kober
Anfang Januar im hohen Norden, mittags um kurz vor Zwei Uhr senkt sich schon die Abenddämmerung des arktischen Winters über die Taiga. Der Himmel der oberen Bildhälfte ist das Orange des Sonnenuntergangs, der Schnee im Vordergrund ist bläulich-kalt mit dem Hauch der wärmeren Himmels-Reflexion. In der Bildmitte die dunkle Horizontlinie des Waldes, vor dem links ein schneebedecktes Haus oder Gehöft liegt. Die menschliche Nutzung zeigt sich auch durch die Fahrspuren im Schnee, welche im Zickzack zum Gehöft zu führen scheinen und die zur Orientierung in den Schnee gesteckten roten Stangen als Straßenpfosten. Die Natur ruht, vermutlich war es wirklich bis auf das natürliche Hintergrundrauschen einfach – still. sehr stimmungsvoll in fast komplementären Farben komponiert.(Ich persönlich würde den Sensorfleck in der Mitte noch wegstempeln (aber das bin wie immer nur ich) )
Stuessi
Du zeigst uns den Himmel – hier in mehrfacher Deutung, wenn man so will. Ein Bild aus dem Inneren der Bruder Klaus Kapelle in der Eifel, einer in den Nuller-Jahren privat gestifteten Kapelle, die dem heiligen Nikolaus von der Flühe, dem Schutzpatron der Schweiz, geweiht ist (welcher am 21.03.1487 verstarb, von passt das zusätzlich in den März )). Durch die Verwendung von Fichtenstämmen für die innere Schalung ergibt sich eine zeltartige Innenraumgestaltung welche die Struktur der Fichtenstämme in den Wänden erhält. Ohne Fenster bleibt neben dem Eingang nur die von Dir im Bild gezeigte tropfenförmige Öffnung nach oben zum Himmel. Die Stille in dieser so umschlossenen Kapelle kann ich mir gut vorstellen.
Dat Ei
Dein Bild 'In Mohammad Quli Khans Grabstätte' zeigt ein Detail aus diesem Grabmal in Indien. In Schwarz-Weiss ausgearbeitet zeigst Du eine Nische in der mehrfach reparierten, bekritzelten und zerkratzten Wand der Grabstätte. In der oberen rechten Ecke des Bildes angeordnet, befinden sich mehrere aufgerollte Decken aufeinander gestapelt in der Nische. Wie Du schreibst strahlt es für Dich Ruhe aus, auch durch die Decken. Komposition und Ausarbeitung ergeben auch eine eher ruhige Anmutung. Aber ich frage mich beim Betrachten still, wofür in einem Grabmal Decken bevorratet werden.
Irmi
Du zeigst einen Flur im Folkwangmuseum in Essen, bei dem die rechte Bildhälfte eine Glasfront bildet, in welcher sich die linke Hälfte spiegelt. Die farblich sehr zurückgenommene Ausarbeitung, bzw. Ausgestaltung vor Ort führen zur Dominanz der Linien im Bild, die eine klare Fluchtperspektive bilden. Keine Mensch ist zu sehen, der Flur erscheint still und verlassen. Wann ist Dir denn diese leere Szene gelungen?
Dornwald46
Ein Samstag-Nachmittag im Juli 2022 – vielleicht lag es damals daran, dass es der erste Sommer nach dem Ende der generellen Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus war, dass die Rückkehr des normalen Lebens und Betriebs noch zögerlich verlief. Oder Du hast einfach einen günstigen Moment abgepasst und die sonst quirlige Naherholungs-Oase im Monbachtal mit Grillplatz und Schutzhütte selbst am Wochenende still und menschenleer erwischt. Elegant führt der Weg von links unten nach rechts oben in das Bild hinein und in den Wald im Hintergrund wieder hinaus.
Crimson
Still, mit wirklich fast spiegelglatter Wasserfläche liegt die Ostsee in Deinem Bild. Ein wunderschöner Farbverlauf vom tiefen Blau der See im Vordergrund über das zarte Pink am Horizont etwas oberhalb der Mitte zum helleren Blau des Himmels. Und auch die Taube (also das Wassergefieder da ) verstärkt nur den ruhigen Eindruck der Vormittagsstille, den Du hier wirklich sehr gut eingefangen hast!
embe
und wenn der Tonarm das Ende der Rille erreicht, beschleunigt er kurz zur Mitte, hebt ab und gleitet zurück in die Ruheposition. Es folgt – Stille. Ein Versuch, diese letzte schnellere Bewegung nach dem Ende der Musik und vor Verlassen der Schallplatte als Bild mittels Langzeitbelichtung und Blitzen auf den zweiten Verschlussvorhang festzuhalten. Ist ganz ok geworden, finde ich.

Soviel von meiner Seite zu den Bildern des gestrigen Tages.

Und nochmal Gute Besserung an Rainer!
__________________
Viele Grüße,
Michael

Do what you can, with what you've got, where you are.
Bill Widener, of Widener Valley, Virginia, as quoted by Theodore Roosevelt in 'An Autobiography'
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