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Startseite » Forenübersicht » Kreativbereich » Bildercafé » Helgoland im Juni 2021
 
 
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Alt 20.06.2021, 13:30   #10
DerGoettinger

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 02.04.2019
Ort: Lübeck
Beiträge: 1.198
Zitat:
Zitat von wus Beitrag anzeigen
Tolle Vogelfotos zeigst Du hier. Hätte nicht gedacht dass man sowas auf Helgoland zu sehen kriegt. Das liegt wahrscheinlich an dem Klischee von Helgoland (Massentourismus-Ziel mit viel Beton) in meinem Hinterkopf, das Du mit den beiden "retro" Fotos allerdings gleich nochmal bestätigt hast, und das mich bisher davon abgehalten hat, jemals Helgoland zu besuchen.
Mein Tipp: komm NICHT als Tagestourist. Dein Bild ist durchaus nicht verkehrt, bezieht sich aber wirklich nur auf den Ort selbst und ist eben geprägt durch die Tagestouristen, die mittags von der Fähre ausgespuckt werden, dann die Buden und Läden stürmen und um 17 Uhr mit der Fähre wieder aufs Festland gekarrt werden. Mehr kann man in vier Stunden auch nicht machen.

Wenn Du Dich aber ein paar Tage einquartierst, wirst Du Dein Wunder erleben (begonnen bei herzlichen Pensionsbetreibern, die Frühstück sogar aufs Zimmer bringen). Helgoland ist definitv ein Fotohotspot. Bevor die ersten Tagestouristen kommen und nachdem sie wieder weg sind, ist die Insel geradezu beschaulich (und hat nicht der Fotograf eh von 11 bis 3 frei???). Ich hab glaub ich noch nie so viele Telezooms auf einem Haufen gesehen wie auf Helgoland. Und wir standen uns NICHT im Wege. Nur ein paar Tipps:
  • auf dem Oberland rund um den Lummenfelsen und die Lange Anna Vögel im Felsen und in der Luft (teilweise fliegen sie so dicht an Dir vorbei, dass Du meinst sie greifen zu können)(schönes Licht schon früh morgens)
  • Sonnenuntergangsstimmung mit der Langen Anna
  • auf dem Oberland gibt es auch Schafe, die auch immer für schöne Motive geeignet sind
  • auf der Düne an der Südküste Robben (bitte Abstand halten, sonst vertreibst Du sie und Du verfestigst den Ruf der Naturfotografen als rücksichtslose Motivjäger)
  • auf der Düne an der Nordküste Vögel am Strand (Austernfischer haben fast keine Angst vor Menschen),
  • die Düne selbst ist mit viel Dünenrosen und anderen Pflanzen bewachsen, in denen sich ebenfalls Vögel und andere Tiere finden lassen,
  • im Unterland Makrofotografie mit Blumen und anderen Pflanzen (wenn Du lieb fragst: im Oberland gibt es traumhafte Schrebergärten, vielleicht öffnet Dir ja einer...),
  • und wenn das noch nichts hilft, Bördeboot chartern und um die Insel schippern lassen (Tipp: früh kommen und versuchen, einen Platz vorn im Bug zu bekommen; vielleicht vorab mit dem Skipper sprechen).
Wir waren jetzt im Juni auch erst zum ersten Mal für ein paar Tage da, aber zu anderen Jahreszeiten soll die Insel auch noch eine ganz andere Stimmung haben (wir überlegen, im November vielleicht nochmal einen Fototripp zu machen). Wir hatten z.B. bei den Robben überhaupt keine Jungtiere mehr, dafür aber noch einige brütende und frisch geschüpfte Basstölpel. Auch war der Wind überschaubar, so dass die Brandung relativ unspektakulär war. Ich kann mir vorstellen, dass die Insel in jeder Jahreszeit einen ganz anderen Charakter hat.

Zitat:
Zitat von wus Beitrag anzeigen
Ja, aber richtig gut ist es immer noch nicht geworden. Ich kenne mich mit Masken nicht aus, denke mir aber wenn Du schon mal eine erstellt hast müsstest Du doch diesen Bereich einfach richtig weichzeichnen können - ?
Naja, es ist quasi schon fast alles drin, was die Software (Luminar AI) hergibt, ohne dass es künstlich aussieht. Möglicherweise geht mit Photoshop noch mehr, aber das Problem ist bei diesem Bild auch ein bisschen das Motiv selbst: auf dem hellen Sandstrand liegt trockener und fast schwarzer Tang (wie vorne rund um den Träger, nur eben in Häufchen verteilt). Diesen Kontras bekommt man nicht wirklich weg, ohne dass es wie "künstlicher Brei" aussieht. Hinzu kommen die Störungen durch das Hitzeflimmern, die die Kontrastkanten eben noch zusätzlich unruhig machen.
__________________
"Die ersten 10.000 Bilder sind die schlechtesten" - wahlweise Henri-Cartier Bresson, Jackson Pollock oder Helmut Newton zugeschrieben
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