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Startseite » Forenübersicht » Kreativbereich » Foto-Monatsthema » Monatsthema November 2024 Gedenken
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Alt 25.11.2024, 09:38   #291
Tom D
 
 
Registriert seit: 27.04.2009
Ort: Freigericht
Beiträge: 5.980
Johannes Gutenberg (* um 1400 in Mainz; † vor dem 26. Februar 1468 ebenda), gilt als Erfinder des modernen Buchdrucks mit beweglichen Metalllettern (Mobilletterndruck) und der Druckerpresse.
Insbesondere sein Hauptwerk, die Gutenberg-Bibel, zwischen 1452 und 1454 entstanden, wird allgemein für ihre hohe ästhetische und technische Qualität gerühmt.
1997 wurde Gutenbergs Buchdruck vom US-Magazin Time zur bedeutendsten Erfindung des zweiten Jahrtausends gewählt, und 1999 kürte das amerikanische A&E Network den Mainzer zum „Mann des Jahrtausends“


Bild in der Galerie

Das Bild zeigt einen Teil des Gutenberg-Denkmals vor dem Hintergrund des Frankfurter Bankenviertel.
Das Johannes-Gutenberg-Denkmal ist ein Denkmal und Brunnen auf dem Roßmarkt in Frankfurt am Main. Es erinnert an den Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Metall-Lettern Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg, sowie an die mit ihm in Frankfurt arbeitenden Drucker und Verleger Johannes Fust und Peter Schöffer.
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Viele Grüße, Tom

Ein Foto zeigt nicht die Wahrheit. Es schlägt nur eine Möglichkeit vor._______
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Alt 25.11.2024, 12:33   #292
jqsch

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 28.08.2007
Ort: Bernau bei Berlin
Beiträge: 5.955
Zeppelinfeld Nürnberg

Hier wächst schon Gras über diesen Ort (Zeppelinfeld Nürnberg) , wo kein Gras drüber wachsen sollte. Das moderne Dokumentationszentrum bildet einen großartigen Kontrapunkt zur regimegeförderten monumentalen Architektur Albert Speers.

Die Stufen der Zeppelintribüne sind heute aus Sicherheitsgründen nicht mehr begehbar.

Die Zeppelintribüne steht unter Denkmalschutz. Ob die Restaurierung schon begonnen hat, kann ich nicht sagen. Die Restaurierung sollte in diesem Jahr beginne Sie wird 12 Jahre in Anspruch nehmen und eingeplant sind 85 Millionen € an Kosten.

Nur ein Teil der Zeppelintribüne


Bild in der Galerie

Die Stufen über die bereits das Gras wächst.


Bild in der Galerie

Viele Grüße

Jürgen
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... und Tschüß...


Geändert von jqsch (25.11.2024 um 12:40 Uhr)
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Alt 25.11.2024, 14:43   #293
perser
 
 
Registriert seit: 25.11.2012
Ort: Neumünster
Beiträge: 5.301
Zitat:
Zitat von Tom D Beitrag anzeigen
Johannes Gutenberg (* um 1400 in Mainz; † vor dem 26. Februar 1468 ebenda)


Bild in der Galerie
Da fühle mich doch gleich motiviert, mein Bild vom Gutenberg-Denkmal in dessen Vaterstadt Mainz dazuzusetzen.


Bild in der Galerie

Indes gefällt mir Dein Motiv besser, es ist dynamischer, origineller (wenn auch vielleicht 'nen Tick zu dunkel).
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Gruß Harald

Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche.
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Alt 25.11.2024, 17:03   #294
perser
 
 
Registriert seit: 25.11.2012
Ort: Neumünster
Beiträge: 5.301
Warschauer Gedenken

Der 25. November 1795 war ein schwarzer Tag für Polen. König Stanislaus II. August Poniatowski dankte ab, denn das Land existierte ab diesem Tag nicht mehr. Die beiden deutschen Staaten Preußen und Habsburg hatten gemeinsam mit dem russischen Zarenreich Polen untereinander aufgeteilt.

Das Renaissanceschloss in Warschau, in dem Poniatowski bis dahin residierte, verwaiste nunmehr.


Bild in der Galerie

Das Warschauer Schloss hatte unter ihm noch eine Blütezeit erlebt, nicht nur kulturell, sondern auch politisch. Denn im Mai 1791 unterzeichnete der König eine moderne Verfassung, die erstmals in Europa auch die demokratischen Ideen der Volkssouveränität (Alle macht geht vom Volke aus) und der Gewaltenteilung enthielt. So war das Königsschloss zugleich Sitz des Sejm (Parlament) und des Senats.

Nicht zuletzt wurden damit auch die Privilegien des Adels beschnitten, weshalb dann große Teile des polnischen Adels lieber eilfertig mit der Besatzern kollaborierten, als den eigenen Staat zu stärken. Bis 1918 gab es damit keinen eigenständigen Staat Polen mehr. Auch Warschau gehörte nun zu Preußen.

Doch den Todesstoß erhielt das Königsschloss erst in diesen Tagen vor genau 80 Jahren, im Spätherbst 1944: Als Rache für den Warschauer Aufstand (August-Oktober 1944) machten es nun Sprengkommandos der Deutschen Wehrmacht und der deutschen Technischen Nothilfe dem Erdboden gleich. Zugleich wurde die gesamte Warschauer Altstadt durch die Deutschen planmäßig-systematisch niedergebrannt – Häuserzeile für Häuserzeile. Zu sehen u.a. im Film „Der Pianist“ von Roman Polański.

So ist es schon ein Wunder, dass das Königsschloss heute schöner denn je am Warschauer Königsplatz thront und seit 1980 auch zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt – so wie die ganze Altstadt. Zwischen 1971 und 1988 war alles wieder bis in Nuancen detailgetreu aufgebaut worden.


Bild in der Galerie

Der erzwungenen Abdankung des Königs wurde heute in Warschau übrigens nicht gedacht, doch dafür gestern eines anderen Jubiläums: Vor genau 380 Jahren, am 24. November 1644, wurde die Sigismundsäule vor dem Königsschloss in Warschau errichtet. Sie erinnert an König Sigismund III. Wasa (1566-1632). Der war väterlicherseits Schwede, mütterlicherseits Pole und zunächst König von Polen, danach in Personalunion auch von Schweden.


Bild in der Galerie


Hier noch ein paar weitere Bilder aus der wie Phoenix aus der Asche wiedererstandenen Warschauer Altstadt, die - dieser einzigartigen Aufbauleistung zum Gedenken - nun auch als Rekonstruktion zum Weltkulturerbe zählt.


Bild in der Galerie

Bild in der Galerie

Bild in der Galerie
 

Bild in der Galerie

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Gruß Harald

Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche.

Geändert von perser (25.11.2024 um 17:06 Uhr)
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Alt 25.11.2024, 17:15   #295
brandyhh
 
 
Registriert seit: 02.04.2008
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.442
In der Nacht vom 16. auf den 17.02.1962 tobte an der deutschen Nordseeküste sowie den Unterläufen von Elbe und Weser der Orkan Vincinette. Mit Windgeschwindigkeiten um 130 km/h aus Nordwest drückte er soviel Wasser in die Elbe, dass der Pegelstand am Pegel St. Pauli mit 5,70 m über Normal Null (NN) so hoch war wie nie zuvor. Fast an der gesamten deutschen Nordseeküste, der Elbe, der Weser und deren Nebenflüssen kommt es zu Deichbrüchen und schweren Überflutungen.
In dieser Nacht verlieren 340 Menschen ihr Leben.

Hamburg und hier überwiegend die Stadtteile südlich der Elbe traf es besonders schlimm, 315 Tote waren zu beklagen, davon allein über 200 auf der Elbinsel Wilhelmsburg. Fast alle Deiche wurden überschwemmt und brachen an 60 Stellen. Zu niedrig, zu steil und größtenteils nach dem Krieg mit Trümmerschutt aufgefüllt und nur notdürftig geflickt, hielten sie den Wassermassen nicht stand. Erschwerend kam hinzu, dass es für die Bevölkerung keine Warnung gab und die Menschen im Schlaf überrascht wurden. Wer es tatsächlich schaffte sich auf ein Hausdach o.ä. zu retten, musste dort bei Temperaturen um den Gefrierpunkt stundenlang ausharren, bis Rettung kam.

In Hamburg gibt es zahlreiche Flutmarken, diese steht am Anleger Teufelsbrück und es ist links gut zu erkennen, wie hoch die Elbe normalerweise ist.


Bild in der Galerie

Diese zeigt neben dem Wasserstand von 1962 auch den der Sturmflut 1976, der mit 6,45 m über NN bis heute höchste Stand.


Bild in der Galerie

In Gedenken an die Opfer der Sturmflut wurde auf dem Ohlsdorfer Friedhof eine Grabstätte errichtet, deren Eingang einem durchbrochenen Deich nachempfunden ist.


Bild in der Galerie


Bild in der Galerie


Es gibt noch ein Zeitzeugnis aus genau dieser Nacht.


Bild in der Galerie

So verschreckt sah ich aus, nachdem mich das Sirenengeheul aus dem Schlaf geholt hatte.



Gruß Heike
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brandyhh ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 25.11.2024, 17:22   #296
perser
 
 
Registriert seit: 25.11.2012
Ort: Neumünster
Beiträge: 5.301
Zitat:
Zitat von brandyhh Beitrag anzeigen
Würdest Du mir bitte Deine Zeitmaschine leihen, Harald?


Zitat:
Zitat von brandyhh Beitrag anzeigen
Domenica Anita Niehoff ... war sie eine der prominentesten Prostituierten Deutschlands.

Ihr Urnengrab befindet sich auf dem Ohlsdorfer Friedhof im Garten der Frauen.


Bild in der Galerie
Spannend und interessant!! Wusste ich alles gar nicht. Monatsthema lesen bildet halt...
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Gruß Harald

Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche.
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Alt 25.11.2024, 20:15   #297
jqsch

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 28.08.2007
Ort: Bernau bei Berlin
Beiträge: 5.955
Und jetzt folgen : Überraschung meine Gedanken zu euren Bildern.

@TomD

Gutenberg hat es mehr als verdient, dass man ihm ein Denkmal setzt. Und auch das er der bedeutendste Erfinder des zweiten Jahrtausend laut Time Magazin war. Eine verdiente Ehrung.

@Harald (perser)

zu Gutenberg siehe oben.

Dass Polen dreimal geteilt wurde wurde mir im Geschichtsunterricht vermittelt, die unmittelbaren Folgen der dritten polnischen Teilung musste ich erstmal nachlesen. Und dass diese drei Teilungen auch heute noch beim polnischen Volk nachwirken, musste ich auch nachlesen.

Danke für die Erinnerung an den heutigen Tag vor 229 Jahren.

Kannst Du die Bilder der Altstadt von Warschau im Welterbe Thread über die Zitatfunktion vielleicht auch verlinken. Da verdienen sie auch ihren Platz

@Heike (brandyhh)

Die Hamburger Sturmflut von 1962. Und wenn ich mich an diese erinnere dann erinnere ich mich auch an Helmut Schmidt. Dem es egal war, ob er Gesetze außer Kraft setzte. Wie u.a. dass die Bundeswehr nicht im eigenen Land eingesetzt werden darf.

Vier eindrucksvolle Bilder des Gedenkens an diese Katastrophe. Und ein sehr persönliches Zeitdokument dazu.

Danke !
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... und Tschüß...

jqsch ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 26.11.2024, 09:12   #298
Tom D
 
 
Registriert seit: 27.04.2009
Ort: Freigericht
Beiträge: 5.980
Man gedenkt hier, bei Pitlochry in Schottland, des Besuches der Queen Victoria. Genannt wird dieser Punkt, der einen Ausblick über Loch Tummel bietet, "Queen's View".


Bild in der Galerie

Am Visitor's Center:

Bild in der Galerie
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Viele Grüße, Tom

Ein Foto zeigt nicht die Wahrheit. Es schlägt nur eine Möglichkeit vor._______
Tom D ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 26.11.2024, 10:20   #299
perser
 
 
Registriert seit: 25.11.2012
Ort: Neumünster
Beiträge: 5.301
Taj Mahal

Da heute der 75. Jahrestag der Konstitution der Republik Indien ist, hier ein Bild des sicher bekanntesten indischen Fotomotivs und zugleich wohl schönsten und teuersten Denkmals, das je errichtet wurde – der Taj Mahal in Agra.


Bild in der Galerie

Großmogul Shah Jahan ließ es für seine 1631 verstorbene Lieblingsfrau Mumtaz Mahal aus gebrannten Ziegeln fertigen, die mit weißen Marmor verkleidet wurden. 20.000 Handwerker schufen den knapp 30 m hohen Prachtbau.

Jahan und Mumtaz wurden einander versprochen, als sie 15 bzw. 14 waren. Fünf Jahre später heirateten sie. Mumtaz gebar ihm 14 Kinder, bei der Entbindung des letzten starb sie. Sie wurde nur 38 Jahre alt.

Gerüchten zufolge planten die britischen Kolonialherren, aus deren gewaltsamer Umklammerung sich die Inder am 26. November 1949 endgültig befreiten, das unter ihrer Ägide stark vernachlässigte Mausoleum stückweise auf Auktionen in England zu verkaufen.
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Gruß Harald

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Alt 26.11.2024, 11:02   #300
steve.hatton
 
 
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.502
Zitat:
Zitat von jqsch Beitrag anzeigen
Hier wächst schon Gras über diesen Ort (Zeppelinfeld Nürnberg) , wo kein Gras drüber wachsen sollte. ...
Die Stufen der Zeppelintribüne sind heute aus Sicherheitsgründen nicht mehr begehbar.

....

Viele Grüße

Jürgen
Schade, hab in den 80-ern dort einige sehr interessante Konzerte erleben dürfen.
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Gruß aus Bayern

Steve
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