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Alt 16.12.2013, 08:20   #31
ingoKober
 
 
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: 64521 Groß-Gerau
Beiträge: 11.151
Ich habe inzwischen einiges auf LED umgestellt. Die Suche war teils nervig, ich bin aber jetzt ganz zufrieden (meine Frau mags manchmal ein wenig kitschig):

Bild in der Galerie

Viele Grüße

Ingo
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Alt 16.12.2013, 09:08   #32
About Schmidt
 
 
Registriert seit: 13.10.2007
Beiträge: 22.918
Zitat:
Zitat von Porty Beitrag anzeigen
Sorry, wenn ich von meinen Erfahrungen sowohl mit großen Mengen Quecksilber im Studium als auch mit zerbrochenen Leuchtstofflampen in den Jahren danach ausgehe, kann ich das so richtig nicht glauben.

Ich Empfehle zu diesem Thema den folgenden Artikel:
http://www.energie-lexikon.info/ener...ecksilber.html
Ist zwar etwas länger aber unbedingt lesenswert.

Michael
Du wirst es nicht glauben, das war auch meine Reaktion. Es war ein Baustrahler, ähnlich eines Halogenstrahlers, in dem drei gewendelte Stromsparlampen werkelten. Damals fragte ich seine Frau auch, ob er vielleicht mit Lösungsmitteln wie Grundierung oder ähnlich gearbeitet habe, was sie verneinte und nur meinte, er habe Unterkonstruktionen für Holzdecken angebracht. Möglicherweise handelte es sich bei den Lampen um Chinakracher, dort hält man sich wohl nicht so recht an die Vorgaben von EU und sonstigen Ländern. Es war eine Lampe in dieser Art, aber nicht exakt diese.

Gruß Wolfgang
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Diskutiere nie mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich dort aufgrund seiner Erfahrung
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Geändert von About Schmidt (16.12.2013 um 09:13 Uhr)
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Alt 16.12.2013, 09:57   #33
ingoKober
 
 
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: 64521 Groß-Gerau
Beiträge: 11.151
Chnakracher hin oder her: Bauartbedingt benötigen die lampen eine bestimmte Quecksilbermenge und zuviel geht ebensowenig wie zuwenig. Es sind maximal 3,5mg pro Lampe.
Kurzfristig kann beim Platzen im Umfeld der Lampe der EU Grenzwert um ca das 30 fache für Luftbelastung durch Quwecksilber überschritten werden und Quecksilberdämpfe sind in der tat zeimlich toxisch. Allerdings schlägt es sich sehr rasch wieder nieder. In diesem Zustand hat es inkorporiert praktisch keine kurzfristigen toxischen Wirkungen, kann aber auf lange Zeit gesehen Schaden anrichten.
30fach über Grenzwert klingt hoch, dieser ist aber sehr stringent gesetzt. Fazit: Man muss schon viel Pech haben, sehr nahe der Lampe sein und bei ihrem Platzen tief einatmen, wennman Schaden erleiden will.
Sehr sehr unwahrscheinlich - aber nicht unmöglich.

Viele Grüße

Ingo
ingoKober ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2013, 10:08   #34
dey
 
 
Registriert seit: 03.09.2009
Ort: Ilvese boi Mannem
Beiträge: 15.272
Mal abgesehen von der vermeintlichen Belastung.
Ich kombiniere in Lampen mit mehreren Fassungen gerne normale mit ESB, um die Startverzögerung zu verringern.
Ist das im Sinne des Verbrauchs sinnvoll?

Bydey
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Meinungsvielfalt -1! Keine Meinung -> kein Profil!
dey ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2013, 10:11   #35
Erster
 
 
Registriert seit: 30.03.2010
Ort: Sonneberg
Beiträge: 2.225
Zitat:
Zitat von mrieglhofer Beitrag anzeigen
Findest des jetzt positiv?
Keineswegs. Ich wollte nur mal einen Vergleich bringen, um welche Werte es hier geht. Qualitäts-ESL haben ca. 1,5 mg Hg intus. Also kaum mehr als das, was man beim Verzehr von 1kg Fisch quasi planmäßig mit isst.
__________________
Gruß
André
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Alt 16.12.2013, 10:39   #36
mrieglhofer
 
 
Registriert seit: 03.12.2003
Beiträge: 8.945
Gibt dann schon 3mg, wennst eine kaputte Lampe hast und Fisch ist;-)
Klar wird man jetzt nicht sofort tot umfallen, aber Quecksilber wird ja nicht abgebaut und summiert sich ( endlich erklären sich auch meine kg zu viel;-)

Nur in Summe war das ganze eine Schnapsidee. Im Winter soundso, weil ja das quasi die Heizung dabei war und im Sommer brennt das Licht eh recht selten. Im Klo und Bad sind die Lampen immer gleich hinüber wegen der vielen Schaltvorgänge, was die Ressourcen Belastung erhöht. Dann kommt noch Gift in die Umwelt.

Also für mich ist da kein Thema, ich tauche durch. Derzeit ist das schwierig. Brauchst nur in verschiedenen Räumlichkeiten Innenaufnahmen machen. Wenn dann die Lichtfarbe von Lampe zu Lampe anders ist, schaut das in Summe auch scheußlich aus.

Derzeit kommen mir nur Halogenlampen in die Fassung. Damit kann ich die mit CTB problemlos korrigieren. Eigentlich müsste man als Fotograf so und so einen Lampensatz mitnehmen und für die Aufnahme tauschen.
mrieglhofer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2013, 19:25   #37
Erster
 
 
Registriert seit: 30.03.2010
Ort: Sonneberg
Beiträge: 2.225
Zitat:
Zitat von mrieglhofer Beitrag anzeigen
Wenn dann die Lichtfarbe von Lampe zu Lampe anders ist, schaut das in Summe auch scheußlich aus.
Warum ist das denn so? Mit Lichtfarben hatte ich eigentlich nie ein Problem. 954 ist gleich 954. Man darf halt nicht im Baumarkt kaufen. Da bekommt man wirklich den letzten China-Mist hinterhergeworfen.

Aber nochmal: Ich bin selbst kein ESL-Fan...
__________________
Gruß
André
Erster ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2013, 20:15   #38
ingoKober
 
 
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: 64521 Groß-Gerau
Beiträge: 11.151
Zitat:
Zitat von Erster Beitrag anzeigen
Warum ist das denn so? Mit Lichtfarben hatte ich eigentlich nie ein Problem. 954 ist gleich 954. .
Genau, für Anwendungen im Bereich menschlicher Sehgewohnheiten kann man sich an den RA Werten orientieren und über 90 ist - wie Du sagst- nie schlecht.

In der Vivaristik sieht das teils anders aus...


Viele Grüße

Ingo
ingoKober ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2013, 21:58   #39
mrieglhofer
 
 
Registriert seit: 03.12.2003
Beiträge: 8.945
Zitat:
Zitat von Erster Beitrag anzeigen
Warum ist das denn so? Mit Lichtfarben hatte ich eigentlich nie ein Problem. 954 ist gleich 954. Man darf halt nicht im Baumarkt kaufen. Da bekommt man wirklich den letzten China-Mist hinterhergeworfen.

Aber nochmal: Ich bin selbst kein ESL-Fan...
Das Spektrum ist nicht durchgängig sprich es fehlen Farben. Je besser die Lampe, desto besser versucht man das anzupassen.
Beispiel: Natriumdampflampen auf der Strasse. Da kannst du tun was du willst, du kriegst nur orange Bilder, es gibt keine anderen Farben. Und so ähnlich ist es da. Nur hast halt 3 oder 4 Bänder, aber bei farbkritischen Arbeiten bist daneben. Ausser natürlich Bemusterungslampen.

Das Problem hast, wenn du in fremden Räumen fotografierst. Das fängt beim Porträt im Restaurant an, wo die Hautfarbe nur schwer gesund aussieht ;-) über Innenraumaufnahmen bei Parties oder Raumaufnahmen, wo dann jeder Tisch seine individuelle Farbe hat. Die kaufen halt irgendwelche Lampen nach und unterschiedlich alt sind sie auch. Ohne Blitz schwer, saubere Farben zu bekommen. Oder die Lampen austauschen ;-)
mrieglhofer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2013, 22:39   #40
ingoKober
 
 
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: 64521 Groß-Gerau
Beiträge: 11.151
Ja, das Spektrum aller Entladungslampen ist letztlich diskontinuierlich (Ausnahme: Xenonblitz, hier wird durch den hohen Stromfluss und Druck das Spektrum -fast- kontinuierlich und sehr sonnennah). Aber: Die Intensitätspeaks der Fluorophore der 3 und 4 Banden Röhren und Energiesparlampen sind immerhin in aller Regel so gewählt, dass sie gut auf die - ebenfalls diskontinuierlichen- Sensitivitäten unserer drei Zapfentypen mappen. Wenn "dazwischen" Intensitätsminima sind, macht das nichts, wenn die dort liegen, wo wir auch Senitivitätsminima haben.
Daher können Drei- und Vierbandenröhren RA Werte von weit über 90 haben und zudem subjektiv teils erheblich heller wirken, als sie physikalisch gesehen sein können und darum stört die Diskontinuität ihres Spektrums in der Praxis wenig.
Die Kamera hat da schon mehr Probleme, denn die Diskontinuität erschwert den Weissabgleich und auch die Farbtemperaturwerte von Entladunglampen sind letztlich nur Surrogate oder Näherungswerte, da physikalisch gesehen eine Farbtemperatur eben auch nur einem Temperaturstrahler mit kontinuierlichem Spektrum zugeordnet werden kann.
Trotzdem schaffen moderne Kameras das ja noch ganz gut.
Die Beurteilung von Entladungslampen wird übrigens sehr viel komplexert, wenn wir sie zur Beleuchtung der Behausungen von Tieren mit anderer Sehphysiologie einsetzen. Vögel und Reptilien etwa haben vier Zäpfchentypen, sie sehen tetrachromatisch und was für uns einen reinweissen Lichteindruck erzeugt kann für sie noch stark farbverfälschend sein.
Also auf das Spektrum achten und mit den Sensitivitäten der "Kundenspezies" vergleichen.
Das wars dann schon.....aber halt.
Am Ende ist es aber doch nicht ganz so einfach, denn Variationen des Spektrums, die die Farbtemperatur beeinflussen spielen ebenfalls eine Rolle. Auch das Licht, dem wir im Freien ausgesetzt sind, schwankt ja je nach Tageszeit und Wetter zwischen knapp 2000 bis über 20 000K. Unser Auge/Hirn System weiss das und gleicht für uns unmerklich genial mit dem eingebauten automatischen Weissabgleich unseres Hirns aus.
Aber der hat ein paar Festeinstellungen, die bei Kunstlicht zu Limitierungen werden. So sind zB sehr niedrige und sehr hohe Farbtemperaturen im Freien stets an geringe Lichtintensitäten gekoppelt, mittlere an hohe. Folgen Lichtquellen nicht dieser Regel, die bei natürlichem Licht fast unfehlbar ist, fühlen wir uns nicht wohl mit dem Lichteindruck.
Daher empfinden wir 5500K bei einer Halogen Metalldampflampe als angenehm natürlich und bei einer Leuchtstofflampe mit fast identischem Spektrum als zu kalt. Oder 2000K bei einer Natriumdampflampe unnatürlich und stark unangenehm, bei einem Nachtlicht jedoch warm und behaglich.
All das - und noch ein wenig mehr- beeinflusst unseren Eindruck von Kunstlicht.
Und deshalb ist es manchmal so schwer, die richtige Lösung für eine spezifische Situation zu finden.
Für manche Bewohner kunstbeleuchteter Tierbehausungen ist es für uns Menschen aber noch schwerer, den Tieren natürlich anmutende Beleuchtung zu schaffen.
Wer dass jetzt interessant findet, wartet vielleicht, bis nächstes Jahr mein (und Uwes) Buch über Terrarientechnik erscheint und liest darin dann mehr.



Viele Grüße

Ingo

P.S.: Sorry für den langen und teils OT Text... ist wohl irgendwie mit mir durchgegangen.

Geändert von ingoKober (16.12.2013 um 22:45 Uhr)
ingoKober ist offline   Mit Zitat antworten
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