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#31 |
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: 64521 Groß-Gerau
Beiträge: 11.151
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Ich habe inzwischen einiges auf LED umgestellt. Die Suche war teils nervig, ich bin aber jetzt ganz zufrieden (meine Frau mags manchmal ein wenig kitschig):
![]() → Bild in der Galerie Viele Grüße Ingo |
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#32 | |
Registriert seit: 13.10.2007
Beiträge: 22.918
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Zitat:
Gruß Wolfgang
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Diskutiere nie mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich dort aufgrund seiner Erfahrung Flickr Geändert von About Schmidt (16.12.2013 um 09:13 Uhr) |
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#33 |
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: 64521 Groß-Gerau
Beiträge: 11.151
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Chnakracher hin oder her: Bauartbedingt benötigen die lampen eine bestimmte Quecksilbermenge und zuviel geht ebensowenig wie zuwenig. Es sind maximal 3,5mg pro Lampe.
Kurzfristig kann beim Platzen im Umfeld der Lampe der EU Grenzwert um ca das 30 fache für Luftbelastung durch Quwecksilber überschritten werden und Quecksilberdämpfe sind in der tat zeimlich toxisch. Allerdings schlägt es sich sehr rasch wieder nieder. In diesem Zustand hat es inkorporiert praktisch keine kurzfristigen toxischen Wirkungen, kann aber auf lange Zeit gesehen Schaden anrichten. 30fach über Grenzwert klingt hoch, dieser ist aber sehr stringent gesetzt. Fazit: Man muss schon viel Pech haben, sehr nahe der Lampe sein und bei ihrem Platzen tief einatmen, wennman Schaden erleiden will. Sehr sehr unwahrscheinlich - aber nicht unmöglich. Viele Grüße Ingo |
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#34 |
Registriert seit: 03.09.2009
Ort: Ilvese boi Mannem
Beiträge: 15.272
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Mal abgesehen von der vermeintlichen Belastung.
Ich kombiniere in Lampen mit mehreren Fassungen gerne normale mit ESB, um die Startverzögerung zu verringern. Ist das im Sinne des Verbrauchs sinnvoll? Bydey
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Meinungsvielfalt -1! Keine Meinung -> kein Profil!
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#35 |
Registriert seit: 30.03.2010
Ort: Sonneberg
Beiträge: 2.225
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Keineswegs. Ich wollte nur mal einen Vergleich bringen, um welche Werte es hier geht. Qualitäts-ESL haben ca. 1,5 mg Hg intus. Also kaum mehr als das, was man beim Verzehr von 1kg Fisch quasi planmäßig mit isst.
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Gruß André |
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#36 |
Registriert seit: 03.12.2003
Beiträge: 8.945
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Gibt dann schon 3mg, wennst eine kaputte Lampe hast und Fisch ist;-)
Klar wird man jetzt nicht sofort tot umfallen, aber Quecksilber wird ja nicht abgebaut und summiert sich ( endlich erklären sich auch meine kg zu viel;-) Nur in Summe war das ganze eine Schnapsidee. Im Winter soundso, weil ja das quasi die Heizung dabei war und im Sommer brennt das Licht eh recht selten. Im Klo und Bad sind die Lampen immer gleich hinüber wegen der vielen Schaltvorgänge, was die Ressourcen Belastung erhöht. Dann kommt noch Gift in die Umwelt. Also für mich ist da kein Thema, ich tauche durch. Derzeit ist das schwierig. Brauchst nur in verschiedenen Räumlichkeiten Innenaufnahmen machen. Wenn dann die Lichtfarbe von Lampe zu Lampe anders ist, schaut das in Summe auch scheußlich aus. Derzeit kommen mir nur Halogenlampen in die Fassung. Damit kann ich die mit CTB problemlos korrigieren. Eigentlich müsste man als Fotograf so und so einen Lampensatz mitnehmen und für die Aufnahme tauschen. |
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#37 | |
Registriert seit: 30.03.2010
Ort: Sonneberg
Beiträge: 2.225
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Zitat:
Aber nochmal: Ich bin selbst kein ESL-Fan...
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Gruß André |
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#38 | |
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: 64521 Groß-Gerau
Beiträge: 11.151
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Zitat:
In der Vivaristik sieht das teils anders aus... Viele Grüße Ingo |
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#39 | |
Registriert seit: 03.12.2003
Beiträge: 8.945
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Zitat:
Beispiel: Natriumdampflampen auf der Strasse. Da kannst du tun was du willst, du kriegst nur orange Bilder, es gibt keine anderen Farben. Und so ähnlich ist es da. Nur hast halt 3 oder 4 Bänder, aber bei farbkritischen Arbeiten bist daneben. Ausser natürlich Bemusterungslampen. Das Problem hast, wenn du in fremden Räumen fotografierst. Das fängt beim Porträt im Restaurant an, wo die Hautfarbe nur schwer gesund aussieht ;-) über Innenraumaufnahmen bei Parties oder Raumaufnahmen, wo dann jeder Tisch seine individuelle Farbe hat. Die kaufen halt irgendwelche Lampen nach und unterschiedlich alt sind sie auch. Ohne Blitz schwer, saubere Farben zu bekommen. Oder die Lampen austauschen ;-) |
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#40 |
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: 64521 Groß-Gerau
Beiträge: 11.151
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Ja, das Spektrum aller Entladungslampen ist letztlich diskontinuierlich (Ausnahme: Xenonblitz, hier wird durch den hohen Stromfluss und Druck das Spektrum -fast- kontinuierlich und sehr sonnennah). Aber: Die Intensitätspeaks der Fluorophore der 3 und 4 Banden Röhren und Energiesparlampen sind immerhin in aller Regel so gewählt, dass sie gut auf die - ebenfalls diskontinuierlichen- Sensitivitäten unserer drei Zapfentypen mappen. Wenn "dazwischen" Intensitätsminima sind, macht das nichts, wenn die dort liegen, wo wir auch Senitivitätsminima haben.
Daher können Drei- und Vierbandenröhren RA Werte von weit über 90 haben und zudem subjektiv teils erheblich heller wirken, als sie physikalisch gesehen sein können und darum stört die Diskontinuität ihres Spektrums in der Praxis wenig. Die Kamera hat da schon mehr Probleme, denn die Diskontinuität erschwert den Weissabgleich und auch die Farbtemperaturwerte von Entladunglampen sind letztlich nur Surrogate oder Näherungswerte, da physikalisch gesehen eine Farbtemperatur eben auch nur einem Temperaturstrahler mit kontinuierlichem Spektrum zugeordnet werden kann. Trotzdem schaffen moderne Kameras das ja noch ganz gut. Die Beurteilung von Entladungslampen wird übrigens sehr viel komplexert, wenn wir sie zur Beleuchtung der Behausungen von Tieren mit anderer Sehphysiologie einsetzen. Vögel und Reptilien etwa haben vier Zäpfchentypen, sie sehen tetrachromatisch und was für uns einen reinweissen Lichteindruck erzeugt kann für sie noch stark farbverfälschend sein. Also auf das Spektrum achten und mit den Sensitivitäten der "Kundenspezies" vergleichen. Das wars dann schon.....aber halt. Am Ende ist es aber doch nicht ganz so einfach, denn Variationen des Spektrums, die die Farbtemperatur beeinflussen spielen ebenfalls eine Rolle. Auch das Licht, dem wir im Freien ausgesetzt sind, schwankt ja je nach Tageszeit und Wetter zwischen knapp 2000 bis über 20 000K. Unser Auge/Hirn System weiss das und gleicht für uns unmerklich genial mit dem eingebauten automatischen Weissabgleich unseres Hirns aus. Aber der hat ein paar Festeinstellungen, die bei Kunstlicht zu Limitierungen werden. So sind zB sehr niedrige und sehr hohe Farbtemperaturen im Freien stets an geringe Lichtintensitäten gekoppelt, mittlere an hohe. Folgen Lichtquellen nicht dieser Regel, die bei natürlichem Licht fast unfehlbar ist, fühlen wir uns nicht wohl mit dem Lichteindruck. Daher empfinden wir 5500K bei einer Halogen Metalldampflampe als angenehm natürlich und bei einer Leuchtstofflampe mit fast identischem Spektrum als zu kalt. Oder 2000K bei einer Natriumdampflampe unnatürlich und stark unangenehm, bei einem Nachtlicht jedoch warm und behaglich. All das - und noch ein wenig mehr- beeinflusst unseren Eindruck von Kunstlicht. Und deshalb ist es manchmal so schwer, die richtige Lösung für eine spezifische Situation zu finden. Für manche Bewohner kunstbeleuchteter Tierbehausungen ist es für uns Menschen aber noch schwerer, den Tieren natürlich anmutende Beleuchtung zu schaffen. Wer dass jetzt interessant findet, wartet vielleicht, bis nächstes Jahr mein (und Uwes) Buch über Terrarientechnik erscheint ![]() Viele Grüße Ingo P.S.: Sorry für den langen und teils OT Text... ist wohl irgendwie mit mir durchgegangen. Geändert von ingoKober (16.12.2013 um 22:45 Uhr) |
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