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Startseite » Forenübersicht » Kamera und Technik » Objektive » A-Mount Objektive (ILCA, SLT, DSLR) » 58mm 1,2 blende ölen?
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Alt 30.11.2009, 14:05   #1
heldgop
 
 
Registriert seit: 29.05.2006
Beiträge: 1.371
58mm 1,2 blende ölen?

hi,

ich habe mir gestern ein rokkor gekauft. der zustand ist sehr gut, allerdings sind im inneren kleine partikel zu sehen. es ist kein fungus und kein staub, es ist wohl abrieb von der blende. die schleifspuren sind auch zu erkennen.

da ich schon mehrere bilder gesehen habe wo die blende sogar noch stärkere schleifspuren hatte, müsste das ja ein bekanntes problem sein.

hat vllt jemand erfarung damit? habe keine lust das objektiv nach nen paar jahren wieder zu öffnen und den abrieb zu entfernen. allerdings hab ich auch keine lust das das öl auf die linsen wandert...


mfg
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Alt 30.11.2009, 17:06   #2
ddd
Moderator
 
 
Registriert seit: 15.01.2004
Ort: D-31311 Uetze
Beiträge: 4.107
moin,
Du meinst es jetzt nicht wirklich Ernst, die Blende ölen zu wollen?

Öl hat auf den Blendenlamellen nichts zu suchen, eine verölte Blende (bei den AF50/1.7 recht häufig, gibt viele Threads dazu, ich habe ein 28-80xi mit verölter Blende) ist unbrauchbar: Die Lamellen haben dann soviel Haftung, dass die Blende nur noch langsam von der Feder bewegt werden kann oder sogar komplett bei einer Öffnung "hängt".

Das Entölen ist mühsam und notwendig, um das Objektiv wieder verwenden zu können.

Also, wenn Dich die Partikel stören:
Aufmachen, reinigen und weiterbenutzen. Der meiste Abrieb ist bereits entstanden, und bis es wieder so weit sein könnte, dass eine erneute Reinigung ansteht, vergeht mglw. sehr viel Zeit.
__________________
gruesze, thomas -das Leben ist zu kurz, um sich über kostengünstige, mittelmäßige Objektive zu ärgern- ... ich moderiere nicht, ich bin hier nur der Hausmeister.
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ddd ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.11.2009, 18:57   #3
Stealth
 
 
Registriert seit: 19.04.2008
Ort: -.-.-.
Beiträge: 1.621
Niemals

Hallo, vergiss bitte ganz schnell die Lamellen zu ölen. Das Öl würde sich überall verteilen und u.U. auch auf den Gläsern verteilen. Lamellen werden per Alkohol und Ultraschallbad gereinigt. Die Lamellen meiner Linse haben völlig festgehangen.

Mein Minolta 58 Rokkor PG 1,2 habe ich instandsetzen lassen. Verwendet wurde Silikonfett zum geschmeidigen Lauf der Blende. Das Fett ist weitgehend temperaturstabil und verläuft auch bei höheren Temperaturen nicht.

Auch die Lamellen an meinem Objektiv sind mit "Schleifspuren" versehen. Das ist wohl normal nach 40 Jahren Nutzung! Mit dem Fett gleiten Sie aber besser und "schaben" sich nicht ab, so daß keine Partikel entstehen dürften.
__________________
Gut geh´n Oliver
Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. Das wichtigste beim Fotografieren ist und bleibt das Auge und die Idee im Kopf. Alles andere ist Plastik, Glas und Elektronik. Honeste vivere, alterum non laedere, suum cuique tribuere

Geändert von Stealth (30.11.2009 um 19:01 Uhr)
Stealth ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.11.2009, 20:21   #4
sven_hiller
 
 
Registriert seit: 08.06.2008
Beiträge: 377
@Stealth

Vielleicht habe ich Dich falsch verstanden, deswegen hier nochmal die Frage nach dem Silikonfett. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß die Blendenlamellen sich mit dem Silikonfett weniger abnutzen. Generell verringert Fett zwar die Reibung, erhöht aber in diesem Fall eher Adhäsionskräfte, sodaß sich eine geringere Abnutzung nur durch verhinderte Bewegung erklären ließe
Denke aber, daß wohl, wenn überhaupt, die Steuermechanik der Blende gemeint ist. Wobei mir beim MD 4.5/75-200mm und MD 1.7/50mm nicht aufgefallen ist, daß die an den Stellen wenn überhaupt dann seeeehr vorsichtig geschmiert sind.

@alle

Das Fett in den Objektiven sitzt eher in den Bereichen AF-Getriebe, Fokussiergewingegänge und da wo sich ein Tubus gegen einen anderen verschiebt.

Es ist absolut und ohne jeden Zweifel eine ganz schlechte Idee, die Blendenlamellen in welcher Form auch immer, zu schmieren. Die hängen sofort irre fest.
Wer Blendenlamellen mal mit Alkohol gereinigt hat, wird vielleicht mal interessehalber versucht haben, die feuchte Blende zu bewegen - ohne die Gefahr, was kaputtzumachen? - keine Chance.

Wenn Blendenlamellen sauber sind - Schleifspuren hin oder her - dann bewegen Sie sich auch. Sollte es trotz sauberer Lamellen nicht gehen, ist die Ursache woanders zu suchen.

Gruß Sven

Geändert von sven_hiller (30.11.2009 um 20:26 Uhr)
sven_hiller ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.11.2009, 20:51   #5
Shooty
 
 
Registriert seit: 11.12.2006
Ort: nähe FFM
Beiträge: 11.249
Zitat:
Öl hat auf den Blendenlamellen nichts zu suchen, eine verölte Blende (bei den AF50/1.7 recht häufig, gibt viele Threads dazu, ich habe ein 28-80xi mit verölter Blende) ist unbrauchbar: Die Lamellen haben dann soviel Haftung, dass die Blende nur noch langsam von der Feder bewegt werden kann oder sogar komplett bei einer Öffnung "hängt".
Ich will hier wegen der verständlichkeit eine Sache nicht stehen lassen.
Das 58 1,2 ist ein Manuelles Objektiv, das von der Blendensteuerung nicht mit AF Objektiven zu vergleichen ist!
Als ich die Idee gelesen hab die Blenden zu ölen hats mir aber auch erstmal die haare gesträubt, weil ich 1. angst hätte das das ganze verhartzt und fest wird und 2. die Befürchtung hätte das es überall hinlaeuft.

Ich werd mal als Schmiermittel PTFE-Spray in den raum. ist genau für sowas aber laeuft glaub ich.
Shooty ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 30.11.2009, 20:51   #6
heldgop

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 29.05.2006
Beiträge: 1.371
@ddd

das objektiv werde ich ja nur mit arbeitsblende verwenden, das geht auch mit einer verölten blende.

@Stealth

ich würde ja auch kein nähmaschinen öl verwenden. für den fokus gang werde ich mit syntetischen haftschmierstoff nehmen, das hat auch beim AF 50iger gut geklappt

kannst du auf deinen lamellen das fett erkennen?

@ sven

ich hab die blende beim 50mm komplett entfernt und im ultraschall reiniger sauber gemacht. die blende ging schwerer, aber da es ja eh keine springblende ist wäre das ja egal.
heldgop ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.11.2009, 21:22   #7
sven_hiller
 
 
Registriert seit: 08.06.2008
Beiträge: 377
Zitat:
Zitat von heldgop Beitrag anzeigen
@ddd

das objektiv werde ich ja nur mit arbeitsblende verwenden, das geht auch mit einer verölten blende.

@Stealth

ich würde ja auch kein nähmaschinen öl verwenden. für den fokus gang werde ich mit syntetischen haftschmierstoff nehmen, das hat auch beim AF 50iger gut geklappt

kannst du auf deinen lamellen das fett erkennen?

@ sven

ich hab die blende beim 50mm komplett entfernt und im ultraschall reiniger sauber gemacht. die blende ging schwerer, aber da es ja eh keine springblende ist wäre das ja egal.
Zitat:
Zitat von Shooty Beitrag anzeigen
Ich will hier wegen der verständlichkeit eine Sache nicht stehen lassen.
Das 58 1,2 ist ein Manuelles Objektiv, das von der Blendensteuerung nicht mit AF Objektiven zu vergleichen ist!
Als ich die Idee gelesen hab die Blenden zu ölen hats mir aber auch erstmal die haare gesträubt, weil ich 1. angst hätte das das ganze verhartzt und fest wird und 2. die Befürchtung hätte das es überall hinlaeuft.

Ich werd mal als Schmiermittel PTFE-Spray in den raum. ist genau für sowas aber laeuft glaub ich.
Leute, nehmt's mir nicht übel, aber ich versteh's immer noch nicht.

Was soll eine festsitzende oder schwergängige Blende bringen? Zur Bewegung der Lamellen ist mehr Kraftaufwand erforderlich, welcher beim Drehen des Blendenrings auf diese übertragen wird. Wie lange sollen die dünnen Blättchen das mitmachen?
Es ist Aufgabe des rastenden Blendenrings, eine automatische Verstellung der Blende zu verhindern.
sven_hiller ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.12.2009, 14:12   #8
Tom
 
 
Registriert seit: 08.09.2003
Beiträge: 4.424
Zitat:
Zitat von heldgop Beitrag anzeigen
aber die idee mit dem pinsel ist gut, ich hab ja extra so einen zum sensor pinseln
Den Pinsel würde ich nach dieser Aktion allerdings nicht mehr an meinen Sensor lassen...

Zitat:
Zitat von Stealth Beitrag anzeigen
Mit dem Fett gleiten Sie aber besser ...
Schenkelklopfer!

Geändert von Tom (01.12.2009 um 14:19 Uhr)
Tom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.12.2009, 16:57   #9
heldgop

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 29.05.2006
Beiträge: 1.371
ich habe gerade mal etwas weiter zerlegt.

die linsen sind innsn so dreckig, da muss ich mit discofilm drann. blasebalg hat kaum was gebracht...

leider kommt man mit er blende drinne nicht wirklich drann. aber gottseidank ist das noch alles feinmechanik, das kann man komplett zerlegen
keine vergossenen teile wie bei den "modernen" objektiven.




-> Bild in der Galerie




-> Bild in der Galerie

das wird ein spaß....






-> Bild in der Galerie

hier sieht man den abrieb von der blende. und nein, da ist kein fingerabdruck drauf, das sieht nur so aus.






-> Bild in der Galerie

die linsen hab ich mit discofilm behandelt. das ist die sanfteste methode die es gibt, das mittel wird einfach durch hin und her drehen verteilt, kein schmieren oder pinseln nötig.




-> Bild in der Galerie

die rücklinse hab ich auch noch behandelt. da wurde eine dickere schicht aufgetragen um die linse vor mechanischen beschädigungen zu shcützen. werde das erst ganz zum schluss abziehen.




das zeug muss jetzt bis morgen trocknen. wären dessen mach ich mal dran die fokusmechanik zu reinigen und evtl zu polieren.

werde weiter berichten

Geändert von heldgop (01.12.2009 um 17:00 Uhr)
heldgop ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.11.2009, 23:59   #10
Taniquetil
 
 
Registriert seit: 31.10.2007
Beiträge: 363
Zitat:
Zitat von heldgop Beitrag anzeigen
hi,
ich habe mir gestern ein rokkor gekauft. der zustand ist sehr gut, allerdings sind im inneren kleine partikel zu sehen. es ist kein fungus und kein staub, es ist wohl abrieb von der blende.
Hi,

Aceton: Vorsicht! Nur auf äußere Linsen anwenden und nur wenn die Vergütung absolut intakt ist. Die innenliegenden Linsen sind *extrem* kratzanfällig und auch nicht so Chemie-beständig, wie die äußeren. Lieber hochreines Isopropanol oder richtigen Optik-Reiniger verwenden und "optisches Papier" (ist fusselfrei). Aber eigentlich sollte man die inneren Linsen noch nicht mal anfassen, ausser am Rand. Und schon gar nicht versuchen zu "polieren"/reiben. :-)

Blendenlamellen: in keinster Weise ölen/schmieren/sonstwas!

Sollte die Blende irgendwann tatsächlich verölt sein, so habe ich ebenfalls erfolgreich ein Ultraschallbad in Spiritus und anschließend in dest. Wasser angewendet.
Blende sollte auch bei manuellen Objektiven entfettet werden, auch wenn diese sich immer noch schwerer von Hand bewegen lässt. Das machen die Lamellen sonst nicht lange mit.

Tipp: wie wärs mit Objektiv öffnen und die erwähnten Partikel erstmal versuchen mit Blasebalg wegzupusten?
Sollte recht unkompliziert sein, da die Blende genau in der Mitte sitzt und eventuell braucht man da das Objektiv nur bis zur Hälfte zu öffnen.

Führt vielleicht am schnellsten und einfachsten zum Ziel. Hatte auch mal so ein Fall, wo ich anfangs dachte die Linsen baden zu müssen, aber nach dem Öffnen gingen mit einem kräftigen Blasebalg dann doch 99,9% der Partikel auf Anhieb weg! Fertig.

Viele Grüße,
Taniquetil
Taniquetil ist offline   Mit Zitat antworten
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