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Startseite » Forenübersicht » Kreativbereich » Foto-Monatsthema » Besprechungen Adventskalender 2025
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Alt 02.12.2025, 00:10   #1
Reisefoto
 
 
Registriert seit: 10.11.2007
Ort: Nordschwarzwald
Beiträge: 9.248
Besprechungen Adventskalender 2025

In diesem Thread werden die Besprechungen (und nur diese) gepostet. Ein Posten eines Kommentars in diesem Thread kann mit einer Spende von 5 Euro an das Forum entschuldigt werden. Bitte Eure Kommentare nur im Diskussionsthread posten:

https://www.sonyuserforum.de/forum/s...d.php?t=205123

In Kürze folgen hier die Besprechungen für den ersten Dezember.

Geändert von Reisefoto (02.12.2025 um 00:21 Uhr)
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Alt 02.12.2025, 01:10   #2
Reisefoto

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 10.11.2007
Ort: Nordschwarzwald
Beiträge: 9.248
Schon wieder der erste Dezember – das heisst Adventskalender!
Dieses Jahr habe ich die Ehre und das Vergnügen den Reigen zusammen mit Sir Donnerbold Duck und Reisefoto zu eröffnen.

Also den Kaminzauber-Tee, Glühwein, Gin oder oder oder bereitstellen und Genießen…

Besprechung 1. Dezember 2025 – Teil 1 von embe
NameBildBesprechung
HoSt01 – Jump! In meinem Hörzentrum macht sich Van Halens Song des gleichen Titels breit und hier wird natürlich auch gesprungen! Basketball Bundesliga Saison 2024/2025, 24. Spieltag (guter Bezug zum Adventskalender ). Die Skyliners Frankfurt empfangen die MHP Riesen Ludwigsburg, drehen das Spiel im vierten Viertel und gewinnen mit 77:69 Punkten. Dein Bild zeigt bei 1/2000stel Sekunde Verschlusszeit die Akteure in der Bewegung, im Sprung eingefroren, aber die Szene ist so dynamisch, dass man im Kopf die Bewegungen durchzieht und den Ball quasi schon im Korb sieht. Die Spieler am Ball etwas rechts der Mitte, der Korb etwas links, das Hochformat passt bei diesem Basketballbild sehr gut und die Farben Blau und Gelb/Orange sind tolle Komplemente. Sehr gutes Sportbild! Einzige Anmerkung meinerseits: Mich irritiert optisch das grüne Notausgangsschild oben recht. Könnte man möglicherweise durch Beschnitt gerade so entfernen?
nickname Purple Path – My Floating Home, steht da eine Skulptur aus rotem Gestänge, welches an den Umriss eines gezeichneten Hauses erinnert mitten im Wasser des Mühlgrabens in Niederwiesa. Bei Deinem Bild aus dem Juli kontrastiert das Rot der Skulptur stark mit dem Grün der Bäume und Büsche und deren Spiegelungen im Wasser. Die Öffnung über dem Wasser und die helleren und dunkleren Stellen der Vegetation führen den Blick geschwungen zur Skulptur in der Bildmitte hin. Je nach Glattheit der Wasseroberfläche scheint sich die Spiegelung der Skulptur im Grün der Umgebung aufzulösen. Was ist ein Haus, was ist ein Heim, scheint die Skulptur zu fragen. Interessantes Kunstwerk, sehr gelungen in die Umgebung eingebettet abgebildet.
10Heike10 Nebelkrähe (Corvus cornix) im Nebel oder zumindest leichtem Dunst auf Straßenlampe mit Stromleitung an Holzmast. Typische Szene aus einem nicht innerstädtischen Umfeld, auch wenn der Dateiname auf Berlin als Aufnahmeort schliessen lässt? Hier im Süden haben wir ja eher die Corvus Corone, die Rabenkrähe, die sich im Wesentlichen durch das ganz schwarze Gefieder unterscheidet. Eine der Leitungen läuft schön rechts unten in die Ecke und das ganze Bild mit viel hellem leeren Raum des himmlischen Hintergrunds ist als High-Key ausgearbeitet, um den Mast, die Leitungen und den Vogel hervorzuheben. Sehr schön. Ich persönlich könnte mir vorstellen, die dunklen Stellen am Gefieder des Vogels und in den Schattenbereichen der Isolatoren/der Lampe ein wenig abzudunkeln. Das bin aber nur ich.
CB450 Piaggio Blu – ahh, da hast mich natürlich mit. Bin ich doch in jungen Jahren selbst mit einer Vespa unterwegs gewesen. Meine war Silber und hatte anthrazitfarbene Hauben. ‚Cerco l‘estate tutto l’anno’ schrieb Paolo Conte und hier ist er beim Betrachten auch plötzlich da, der Sommer am Meer. Das Hauptmotiv ist klasse (s.o.) und von der Komposition sehr fein gemacht. Horizontlinie im oberen Viertel, Geländer im unteren Viertel. Dazwischen glitzert und azurt das Meer. Rechts oben ein Stück hügelige Küste, die die asphaltierte Uferstraße links unten aufnimmt und den wolkenlosen Himmel nicht leer erscheinen lässt. Am frühen Nachmittag aufgenommen und recht kontraststark mit kräftiger Vignette ausgearbeitet. Passt. Und gefällt mir! Und als i-Tüpfelchen parkt die Vespa natürlich auf dem schraffierten ‚Hier nicht Parken‘-Bereich.
Tafelspitz Under the boardwalk… Bankside in Southwark, Höhe Tate Modern.Ein besonderer und etwas anderer Blick auf die Milleniums-Brücke in London. Wo die Brücke sonst schmal und filigran wirkt, ist sie bei Dir breit und füllt mit den außen verlaufenden Stahlkabeln die komplette Panoramabreite aus. Dabei verdeckt sie die charakteristische Kuppel der St. Paul’s Cathedral nördlich der Themse und nimmt mich daher mit auf einen Gang am Themseufer. Danke.
Dana Naturformen - Dahlie, sehr dominierend, fast formatfüllend aufgenommen. Die Kugelgestalt der Korbblüte besteht scheinbar nur aus Blütenblättern die sich wie kleine Trichterröhren übereinanderschieben und einen Farbverlauf von Pink oben im Licht zu Violett unten im Schatten bilden. Bei 400mm und Blende f/5,6 ziemlich an der Naheinstellungsgrenze beginnt der Unschärfebereich bereits bereits kurz hinter den vordersten Blüten bis in den dunkelgrünen Hintergrund. Durch den Farbverlauf, den Schärfeverlauf und die immer wiederkehrenden hellen Blütenblattränder ergibt sich eine schöne räumliche Anmutung. Schade, dass ganz rechts der Rand der Blütenkugel abgeschnitten ist, sonst wäre es für mich noch stimmiger.
SchartiStart – eines Autorennens. Was sind das? Tourenwagen? Gran Tourismo steht auf allen Windschutzscheiben. Ich habe davon Null Ahnung, aber es sieht für mich so aus, als hätte die Nummer 45 sich vor der ersten Kurve vor die anderen Wagen gesetzt. Ob das dann vor der nächsten Kurve noch der Fall sein wird…? Die sehen nicht nach BEVs aus, also vermutlich auch ziemliche Geräuschkulisse (die auf dem Bild natürlich fehlt). Was ist denn der rußige Rauch in der Bildmitte? Reifenabrieb/Verbrennungsgase? Jedenfalls eine sehr dynamisch aussehende Szene, obwohl die Wagen in der Bewegung eingefroren erscheinen. Gelungen finde ich, dass Du sowohl das ganze Fahrzeugfeld, als auch die Zuschauer auf den Tribünen im Bild hast. Und dass der grüne Streifen der Fahrbahnbegrenzung unten fast die Farbe des Porsche oben drüber wiederholt
kiwi05Morgentau der sich als hunderte kleine Wassertröpfchen, oder sollte man besser sagen hunderte kleiner Kristallkugeln auf den Grannenhaaren eines Grases manifestiert. Schwer vom Wasser biegt sich die Ähre nach links unten aus dem Bild und der Schärfe, während am gegenüberliegenden Ende der Ährenansatz knackig scharf und durchgezeichnet hundertfache Glaskugelfotografie bietet und der Halm in die Ecke läuft. Auch hier das GM am langen Ende als Makro in Verwendung mit wunderbar sanfter Unschärfe im Hintergrund. Und ein paar Glasperlenbesetzte Spinnwebfäden sind auch dabei!
haribee Neujahrsfeuerwerk – Innsbruck Seegrube. Ja, das ist doch eine klasse Feuerwerksaufnahme! Nicht nur hast Du in der guten halben Sekunde der Belichtungszeit ordentlich viel Feuerwerk eingefangen, durch die von links nach rechts aufsteigende Bergkulisse mit Schnee, der im Feuerwerkslicht von oben leuchtet, hat das Bild eine schöne Hell-Dunkel-Verteilung . Und die beleuchtete Seilbahnstation bildet mit ihren farbigen Lichtern auch einen Gegenpol zum Feuerwerk am Himmel. Sehr gelungen!
perserEU-Parlament in Strasburg, fast tagesaktuell vom Freitag letzter Woche und schon mit gechmücktem Weihnachtsbaum im Innenhof des Parlamentsgebäudes. Im Hintergrund der Agora (durch die 14 mm Brennweiten-Äquivalent des Ü-Phones verkleinert) die Glas-Skulptur ‚Vereinte Erde‘ von B. und T. Urbanowicz. Wie geschaffen für Ultraweitwinkelaufnahmen und mit dramatisichem Himmel gut ausgearbeitet. Top: Ich gestehe, dass ich ewig nicht mehr in Strasburg war, obwohl es hier ja fast um die Ecke liegt.
CatfriendPI Gefroren – da kommt mir zum Abschluss der von mir besprochenen Bilder Elsas Lied ‚Let it go‘ aus Frozen in den Sinn. Dunkellila/Brombeer ragt ein vertrockneter Zweig mit drei Blüten/Fruchtständen vor dem komplett in Unschärfe liegenden grau-grünen Hintergrund in die Höhe. Die rechte Frucht ist noch kräftig rot gefärbt, was den daraufsitzenden weiss erscheinenden Eiskristallen noch deutlich mehr Sichtbarkeit verleiht, als denen im Brombeerteil Sehr gelungene Winter/Frost-Darstellung mit einem roten Farbklecks, der die Schönheit der (manchmal) gefrorenen Welt des Winters zeigt.

Besprechung 01. Dezember 2025 - 2. Teil von Sir Donnerbold Duck
NameBildBesprechung
Jumbolino67Mach nur weiter so ... Das ist ja ein schönes Wohlfühlbild zum Start in den Adventskalender. Das vermittelt ja genau die Wärme und Behaglichkeit, die einem nach diesem trüben Novemberwetter fehlt. Ich höre die Katze förmlich schnurren. Den Halm, der links aus dem Mund der Katze ragt, irritierte mich zuerst, denn ich hielt ihn für Barthaare der Katze. Aber dann habe ich gemerkt, dass sie wohl genüsslich auf einem Halm herumkaut und irgendwie passt das zu dieser genießerischen Katze. Ein Bild, das mich friedlich und entspannt auf die weitere Besprechung einstimmt!
cf1024Hunger? scheint da niemand mehr zu haben. Das ist eine interessante Umkehr der sonst leider zu oft zu sehenden Straßenszene, wo ein hungriger Mensch die achtlos vorbeihuschenden Passanten um Essen bittet. Jetzt gibt es mal was und wieder ist niemand interessiert. Das Bild kann man als ironische Kritik an unserer übersatten und teilnahmslosen Gesllschaft interpretieren. War das deine Absicht? Technisch sauber gemacht, trotz aller Dynamik sauber ausgerichtet und sogar der Schuh der kraftvoll ausschreitenden Dame ist noch ganz drauf. Einziug am obren Rand ragt so ein abgeschnittenes helles Ding ins Bild, da hätte ich enger geschnitten.
WindbreakerIch hatte bei dir ja auf ein Bild aus dem dörflichen Vörstetten und Umgebung spekuliert, die U-Bahn Station Hafencity/Universität in Hamburg ist nun thematisch und geografisch ganz weit weg davon. Solche U-Bahnstationen sind sehr reizvolle Motive. Mit den langen Bahnsteigkanten, den Zügen und den Lichter gibt das so eine richtig schöne Fluchpunktperspektive, wie man sie geometrisch kaum schöner konstruieren könnte. Farblich sehr reduziert, doch ein schöner Farbkontrast mit der türkisen Station und den roten Türen und Anzeigen. Wirklich sehr schön! Der Zug hat für mich genau das richtige Maß an Bewegungsunschärfe. Mit dem Pfosten rechts habe ich erst gehadert, aber der ist schon wichtig, um ein Gegengewicht zum Zug zu bilden und das Bild nicht unwuchtig werden zu lassen. Nur das angeschnittene "H" hätte ich ganz abgeschnitten.
embeNach Flickwerk sieht das gar nicht so aus. Mich erinnert es eher an geometrische Kunst im Stile von Mondrian, Klee oder Kandinsky. Na gut, das wäre dann schon eher ein schief gehängter Mondrian... Da es sich ja aber um Keramik handelt, ist die Assoziation mit Gaudí und der von ihm oft verwandten Trencadís-Technik, einer Mosaiktechnik aus Bruchstücken, naheliegend (auch wenn das doch eher wiet hergeholt ist und die in Stuttgart wohl nicht so verbreitet ist). Ein schönes geometrisches Detail hast du da aufgenommen. Ich finde es eine schön ausgewogene Komposition aus lauter Dreiecken, in die sich ein einziges Rechteck geschummelt hat. Und alles Gelb ist, sticht dieses Viereck nur durch seine Form heraus, was noch einmal die Geometrie des Bildes betont.
zuckerbaer69Ein Silberreiher im Sonnenuntergang, sehr schön! Der Sonnenuntergang ist natürlich nicht zu sehen, aber das warme, gedämpfte Licht im Gefieder spricht Bände. Überhaupt das Gefieder: das Licht durchstrahlt die Flügel und bringt die wunderbar fächerartige Struktur durch die Feder zur Geltung. Ganz toll anzusehen! Technisch gibt es nichts auszusetzen, einzig ein bisschen mehr Brillanz wäre schön (evtl. die Lichter anheben? Gradationskurve?).
jqschAdventskalender 1.12 ist ein sehr reduzierter, profaner Titel für dieses Bild. Die abgebildete Kunst erschließt sich mir nicht ganz auf Anhieb, dem Herrn rechts scheint es ähnlich zu gehen. So interpretiere ich jedenfalls seine nachdenklich wirkende Pose mit dem seitlich geneigten Kopf. Die Anordnung der beiden Betrachtenden von den betrachteten Kunstwerken ist große Kunst! Man würde ja gern dem Herrn ein Zückerli zustecken, damit er den Kopf hebt und so schön zwischen die Rahmen positioniert wie die Dame neben ihm. Aber das würde das Bild wohl statisch und langweilig machen. So liegt ein gewisse Spannung im Bild: "Der müsste den Kopf ...". Aber nein, er tut es nicht und das macht die spannungsvolle Imperfektion des Bildes aus. Sehr fein!
bruno5Die Haderburg in Südtirol in wirkungsvollem Seitenlicht für den dunkelschattigen Felswänden. Ein schönes Motiv, das mit einer sehr dramatischen Lage zu beeindrucken weiß. Noch beeindruckender wird der Bau, wenn das geübte Geologenauge (also nicht meins) das Gestein in den Fokus rückt: auf Kalksteinfelsen wäre ja ein Burg aus Kalkstein zu erwarten, aber hier ist der Bau aus Porphyr, der eigens herangeschafft wurde. Es könnte sich lohnen, die Belichtung etwas dunkler zu machen, so dass die Schatten hinter dem beleuchteten Gemäuer, nun ja, in den Schatten treten.
ReisefotoWeißer Tempel in Chiang Rai, ein privates Kunstwerk in Thailand, begonnen 1997 und noch nicht fertiggestellt - so weiß es Wikipedia. Du hast es in einer sorgfältig ausgerichteten Aufnahme eingefangen, die geschickt die Symmetrie des Baus ausnutzt, um ihm einen Rahmen zu geben. Das ist für mich bei dem Bau auch nötig, denn der strotzt ja nur so von kunstvollen Details, die mein Auge fast schon überfordern. So wird es aber immer wieder aufgefangen und in die Bildmitte gelenkt. Leider stehen da ein paar Menschen, da hätte ich vielleicht die KI bemüht, um die zu verscheuchen (die orangene Hose ist halt ein Hingucker). Andrerseits hat man so auch eine Größenmaßstab. Eine schöne Impression von diesem imposanten Bau!
Sir Donnerbold Duck(kommentiert von Reisefoto) Kirschblüte in Stockholm Der erste Blick auf das Foto schickte mich geistig nach Japan, aber wie man sieht, kann Stockholm auch Kirschblüte! Geleitet durch den Stamm aus der unteren Bildecke gelangt der Blick in ein wahres Blütenmeer, das von der rechten Baumhälfte geschaffen wird. Diesen Ausschnitt hast du sehr gut gewählt, um die Blüten voll und in ausreicheder Größe zur Geltung kommen zu lassen. Ein Reihe weitererer, etwas hellerer Kirschbäume leitet in den Hintergrund über und verdeckt das Gebäude dahinter. Ein wunderschönes Bild! Würde ich etwas anders machen? Vielleicht: Den unteren Rand des Bildes abschneiden, auf dem das Gebäude im Hintergrund zu sehen ist. Dann noch die Hintergrundkrischbäume etwas abdunkeln und und dort die Farbtemperatur etwas anheben. Dann ergibt sich ein Blütenbild wie aus einem Guss. Allerdings geht damit auch das Tiefe schaffende Abkühlen des Farbtons mit der Entfernung verloren.
hartiDie swiss HB-JHD, ein Airbus A330-300 mit dem Namen "St. Gallen", beim Start. Ein klassisches Planespottermotiv, das du hier sehr schön eingefangen hast. Mit vollem Schub hebt die Maschine gerade von der Landebahn ab, der Abgasstrahl der Triebwerke lässt die Luft flimmern und an den Winglets bilden sich Kondensstreifen wegen des Unterdrucks. Bei der offenbar hohen Luftfeuchtigkeit (sieht diesig aus) ist das wenig überraschend. Schön ist aus zu sehen, wie die Tragflächen offenbar nach oben gebogen werden unter der starken Belastung beim Start. Deine Aufnahme ist ein feines Technikdokument!
Dirk SeglWenig überraschend kommt von dir eine tolle Naturaufnahme in Form dieses schönen Stelzenläufers. Ein sehr schönes Bild in technischer Perfektion! Die knackige Schärfe sitzt da, wo sie hin soll, der Vogel ist schön vom Hintergrund freigestellt. Ein schönes Detail finde ich den Wassertropfen am Schnabel, offenbar ist das Vögelchen gerade mit der Nahrungssuche beschäftigt. Der Wasserfilm am gerade angewinkelten Bein sorgt für eine gewisse Dynamik mim Bild. Eine schön gelungene Naturaufnahme, wie ich sie auch gerne gemacht hätte.

Besprechung 1. Dezember 2025 – Teil 3 von Reisefoto
NameBildBesprechung
brandyhhFrostiger Morgen In den frostigen Morgen im Norden Deutschlands kann ich mich sofort hineinversetzen! Die Weide / Koppel, auf der vor kurzem noch Kühe oder Pferde gestanden haben, ist leer und ein Hauch von Reif hat sich auf das Gras gelegt. Die Sonne bricht durch und taut ihn auf. Die klare Luft und die Hoffnung, ein paar warme Sonnenstrahlen abzubekommen, spürt man förmlich. Der zerwühlte Boden vorn rechts zeigt, wo die Tiere oft gestanden haben und wahrscheinlich das Tor ist. Bäume rahmen das Bild ein und die federförmige Wolke ist auch bestens patziert. Ein authentisches Bild, das im natürlichen Rahmen mit viel Weite daherkommt. Einfach schön!
Crimson 1 - Bunt Von oben bis unten bunt und auch noch mit Helligkeitsverlauf! Eine Kuppel mit an Wäscheklammern rundum aufgehängten, farbigen Zetteln oder Folien. Zuerst habe ich an einen asiatischen Tempelturm wie z.B. den Himmelstempel in Peking gedacht, der von oben von einem großen Dach beschattet wird und um den rundum Gebetsfahnen aufgehängt sind. Beschriftungen der bunten Blätter mit SSV oder mit Jack + Kiki versetzen mich dann aber doch zurück in eine deutsche Realität. Ein Kunstwerk, das Du schön in Szene gesetzt hast. Die Linienführung leitet einen von den sehr hellen unteren Reihen bis oben in die Kuppel hinein. Unten hätte ich mir vom Sensor noch etwas mehr Dynamikumfang gewünscht, aber auch heute hat die Technik noch ihre Grenzen. Ist es tatsächlich eine Kuppel, oder ist das Ganze viel kleiner als gedacht und es sind Sonnenschutzlamellen, zwischen denen die Bunten Zettel aufgehängt sind?
erik Schaf in Wales Gerechterweise würde ich es Schaf mit Baum in Wales benennen, damit sich der zweite Hauptdarsteller im Bild nicht ungerecht behandelt vorkommt. Der knorrige, fotogene Baum schützt das Schaf vor Sonne oder vielleicht auch vor einem zuvor niedergegangenen Regenschauer. Obwohl das Schaf steht und nicht liegt, strahlt das Bild viel Ruhe aus. Wohin guckt das Schaf? Kommt da Futter oder ein anderes Schaf? Ich würde rechts ca. 1/3 vom Bild wegschneiden, weil das Kraut auf der Wiese und der Zaun im Hintergrund viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. So quadratisch beschnitten kommen Schaf und Baum viel mehr zur Geltung.

Geändert von Reisefoto (04.12.2025 um 12:26 Uhr)
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Alt 02.12.2025, 23:01   #3
CB450
 
 
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Beiträge: 7.205
Hallo liebe Freunde und Freundinnen des Adventskalenders,
heute hatten Rainer und ich die Freude die Bilder zu besprechen. Wie immer war es eine interessante, spannende und bunte Mischung.
Als wir den Verteilschlüssel festlegten, waren wir wohl noch deutlich optimistischer was die Anzahl der Teilnehmer:innen betrifft. So hatte Rainer deutlich mehr zu tun als ich.



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Besprechung 2. Dezember 2025 - Teil 1 von rainerstollwetter
NameBildBesprechung
Jumbolino67Im Kölner Dom Der Kölner Dom in einer einmal nicht so reißerischen Ansicht. Man sieht gotische Fenster, nicht die modernen, von modernen Künstlern geschaffenen. Man sieht den Balkon (heißt der so?) und dahinter weitere Fenster. Natürlich ist des Bild nach oben fotografiert, viel Platz ist ja nicht und die Höhe der Kathedrale ist erheblich. Damit sind stürzende Linien nicht zu vermeiden und auch hier deutlich zu sehen. Beim Bildbeschnitt musstest Du Kompromisse eingehen, den die Rahmen der vordersten Fenster sind angeschnitten. Ich denke da hast Du rausgeholt, was ging.
nicknameHaareis Das berühmte Haareis auf seiner Lieblingsunterlage, einem vermoderten Stamm. Dies ist relativ selten und erfordert die Mitwirkung von Pilzen. Ja, tatsächlich. Wer es nicht glaubt, kann es hier nachlesen: Haareis. Ein schönes und scharfes Bild einer selten gesehenen Erscheinung. Danke, dass Du es uns nahegebracht hast.
TafelspitzDrei auf einen Streich Drei der berühmten englischen Telefonzellen. Wohl schon außer Betrieb werden sie für künftige Generationen geschützt. So steht es zumindest auf dem Schild an der vordersten Zelle geschrieben steht. Irgendwie sehen die Zellen seriöser aus, als die letzten magentafarbenen der Telekom. Beide jedoch von der Zeit überholt.
Sir Donnerbold DuckSchwedische Reihenhäuser Auch diese Bild wirft eine Menge von Fragen auf. Sehen wir hier Gebäude in einem Museum, oder werden die Häuser wirklich noch bewohnt? Wo sind die zugehörigen Autos? Erfolgt der Zugang von der Seite? Sind die wirklich aus Holz gebaut, oder ist das nur die Außenverkleidung? Ist das holprige Pflaster, welches ich nur aus Freilichtmuseen kenne, nicht fürchterlich unbequem, gerade für Frauen mit hohen Absätzen? Das Bild ist idyllisch, die Fragen bleiben. Vielleicht kannst Du ja helfen?
embeHufeisenazurjungfer (m) (Coenagrion puella) embe stellt einen Eckläufer für den zweiten Dezember ein. Eine Hufeisenazurjungfer sitzt auf einer Blüte, deren Stängel aus der unteren linken Ecke kommt. Der Hintergrund ist grün und unscharf, sodass sich die Jungfer mit ihrem blauen Panzer wunderschön abhebt. Die Schärfe liegt auf dem Vorderkörper der Jungfer. Im Hintergrund sind schemenhaft noch einige Pflanzenteile zu erkennen. Ich frage mich, warum Du das Bild nicht quadratisch beschnitten hast. Dann wäre die rechte "leere" Bildhälfte kleiner und Stängel und Libelle würden die Hauptdiagonale bilden. Aber wie auch immer - gut getroffen hast Du die Jungfer auf jeden Fall.
CB450Spiegelung Das Bild ist nicht so klinisch sauber, wie wir es sonst von Dir gewohnt sind. Aber nachdem ich es mir eine Weile angeschaut habe, bin ich der Meinung: Genau dies macht dieses Bild aus. Es stellt Fragen, auf die ich, der ich den Ort nicht kenne, nicht beantworten kann. Warum ist das Gebäude im Hintergrund so verkommen? Sind das Bauzäune, die es sichern sollen? Was spiegelt sich in den Gebäuden links und rechts und was ist real? Sind da wirklich 2 symmetrische Treppenaufgänge oder ist einer davon eine Spiegelung? Fragen über Fragen und die führen dazu, dass der Betrachter im Bild verweilt. Aufgenommen mit 16 mm an Vollformat werden die stürzenden Linien voll in das Motiv integriert. Das hast Du gut hinbekommen. Respekt.
SchartiHatzenbach Das ist jetzt schon etwas blöd - von Motorsport und dem Fotografieren beim Motorsport habe ich leider überhaupt keine Ahnung. Immerhin konnte ich googeln, dass der Hatzenbach Teil der Nordschleife des Nürburgrings ist und nahe einem Ort Hatzenbach liegt. Wir sehen jedenfalls 6 Rennwagen auf uns zu fahren. Vorne ein BMW, dahinter ein Audi und der sechste ist wohl auch ein Audi. Die Schärfe liegt auf dem vorderen BMW, allerdings erscheint das Bild nicht ganz scharf, vielleicht war die Belichtungszeit mit 1/400 Sek. schon zu groß. Die Dynamik der Situation ist durch die leichte Unschärfe jodoch perfekt wiedergegeben.
HoStLepelaar Der Titel des Bildes ist nicht eindeutig. Einerseits ist "Lepelaar" ein Campingplatz an der niederländischen Küste, andererseits die niederländische Bezeichnung für den Löffler, ein Vogel aus der Familie der Ibisse und Löffler. Bei Google findet man zuerst den Campingplatz. Da hast Du wirklich Glück gehabt. Ich habe selten einen so gut ausgeleuchteten Löffler durch Wasser stapfen sehen. Allein - warum ist der Vogel so zentral im Bild und warum soviel Wasser außen rum? Mir fällt da Robert Capa ein: "Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran." OK - bei 600 mm geht es vielleicht nicht anders.
CrimsonStill Sehr eindrucksvoll! Wir stehen auf einem Friedhof. Das Bild ist in S/W gehalten und zeigt uns bei großer Blende einen Grabstein von der Rückseite. Die Farbe Weiß bis Mittelgrau. Rechts unten im Vordergrund verursacht etwas eine Unschärfe - was, ist nicht zu erkennen. Der Schärfepunkt liegt auf dem oberen Grabsteinrand. Dahinter noch einige helle Grabsteine, sehr unscharf, und schwarzes Gebüsch. Gerade die Tatsache, dass unsere Seite des Grabsteines nicht beschriftet ist, verstärkt das Gefühl der Stille. Wirklich gut gesehen und ausgearbeitet.
erikApfelbaum Ein Apfelbaum in eigenartigen Licht. Der Hintergrund weiß. Unter dem Apfelbaum Gras, dahinter Feld, beides bräunlich. Der Apfelbaum selbst hat gar keine Farbe, lediglich die an seinen Stamm angelehnten Hölzer und Latten sind bräunlich. Auch Früchte sind nicht zu sehen. Am 1.10. kann doch noch kein Winter sein? Ist nicht so meins. Vielleicht kannst Du erklären, was Du uns zeigen wolltest?
haribeeDer Mond spielt Verstecken Ein wirklich bemerkenswertes Bild zeigst Du uns da. Im Vordergrund ein Bergrücken, unten beleuchtet, oben beim Gipfelkreuz aber im Schatten und dahinter, nur zu einem Teil sichtbar, der Mond. Der Himmel azurblau, keine Wolke zu sehen, aber gleichwohl leicht dunstig, denn der Mond nimmt mit seinen dunklen Teilen die azurblaue Farbe an. Mir gefällt das Bild ausnehmend gut. War das Zufall oder hast Du auf die Konstellation gewartet?
Dirk SeglReichsburg Trifels Die Reichsburg Trifels aus dem Pfälzer Wald zeigt uns Dirk heute anstelle der üblichen Vögel . Wie soll man da drauf kommen, ist doch klar, dass ich das falsche Bild besprochen habe. Wir sehen die Burg am Abend, die Sonne in unserem Rücken spiegelt sich in den Burgfenstern. Fotografiert wurde von einem Nachbarberg wieder mit dem 500er Sigma nehme ich an. Über der Burg, einer "nicht originalgetreu teilrestaurierte Ruine einer mittelalterlichen Felsenburg", steht strahlend der Vollmond und verbreitet sein gelbliches Licht am Himmel. Interessant ist dabei, dass der Mond das Bild ausbalanciert - ohne Mond hat die rechte Seite ein deutliches Übergewicht. Ein gelungenes Bild, meiner Meinung nach - auch wenn mir der Stelzenläufer noch besser gefiel. Du kannst einfach sehr gut mit den langen Brennweiten umgehen .
perserWeiße Riesen Die vier Weißen Riesen aus dem dänischen Esbjerg. Du hattest sie bereits im Stadtmöbel Monatsthema eingestellt. Ein sehr eindrucksvolles Kunstwerk mit dem Namen "Der Mensch am Meer". Ich finde es besonders schön und wichtig, dass solche Kunstwerke nicht nur angeschaut werden, sondern darüber hinaus für die Menschen Bedeutung erlangen. Das kann ein Erinnern sein, oder auch ganz profan die Nutzung des Kunstwerkes als Bank, Sitzgelegenheit oder sonst etwas. Wirklich eindrucksvoll aus der Froschperspektive aufgenommen. So wirken die Figuren noch größer.
cf1024Wo ist mein Rad Darf man diese Situation in ein witziges bild verwandeln? Ich denke ja. Hier wird nicht die Hilflosigkeit der Person ausgenutzt, sondern die Situation der Frau, die sich, schwer bepackt, mit einem Blindenstab in der Fußgängerzone Orientierung verschaffen will, wird angesichts der herumstehenden Fahrräder humorvoll aufgenommen. Passt wunderbar. Glückwunsch.
zuckerbaer69Ich hoffe auch mal Superman vor die Linse zu bekommen! Der sieht wirklich unheimlich aus. Da kein Größenvergleich vorhanden ist, kann ich nicht einmal einschätzen, ob es sich um eine Fledermaus oder um einen fliegenden Hund handelt. Du hast deine Spitzenhardware jedenfalls hervorragend genutzt. Da kann man nur gratulieren. Auch der Focus sitzt auf dem Gesicht, die Flügel sind schon unscharf.
Bruno5Blässhuhn Ein Blässhuhn auf einem Stein in Ufernähe. Auffällig sind insbesondere die Zehen mit den Schwimmlappen - die heißen tatsächlich so. Sehr schöne Schärfe, hebt sich gut vom Hintergrund ab. Zentraler Motivstandpunkt. Schön gesehen.
harti20Schwanportrait Ein Höckerschwan vor grauen unscharfen Hintergrund. Wir sehen einen kleinen Teil des Halses, Kopf und Schnabel. Die Schärfe liegt auf dem sichtbaren Auge, auch Höcker und Schnabelansatz sind scharf. Im Kopfgefieder sind die Tropfen vom letzten Gründeln zu sehen. Ein ausdrucksstarkes Bild!
catfriendPIScheuer Blick Eine Katze schaut uns aus dem Gebüsch mit, wie catfriendPI schreibt, mit scheuem Blick an. Das Bild ist fast monochrom (Weiß- und Brautöne) nur die grünen Augen der Katze stechen hervor. Leider kann ich auf dem Bild keine scharfe Stelle ausmachen. Vielleicht war die Belichtungszeit von 1/20 Sek. bei 221 mm Brennweite doch etwas optimistisch. Oft stellt auch der Autofokus bei einem so dichten Gewirr verschiedener Abstände nicht auf den gewünschten Punkt scharf.







Besprechung 2. Dezember 2025 – Teil 2 von cb450
NameBildBesprechung
jqschWie schön ist es doch die kleine Ricoh immer am Mann zu haben. Dann entgehen dir solche Motive niemals. Dein Bild überzeugt durch seine klare, grafische Struktur und die starken diagonalen Linien der Rolltreppen, die das gesamte Motiv dynamisch durchziehen. Das kühle Metall im Vordergrund bietet einen passenden Kontrast zum warmen Hintergrund. Die Spiegelungen im Glas bringen eine zusätzliche Ebene in das Bild. Die Personen sind als Ankerpunkt in der Szene gut platziert. Einzig die Bewegungsunschärfe wäre leicht zu kritisieren. Du zeigst uns ein sehr ausgewogenes, rhythmisches Bild, das Bewegung, Architektur und Alltag auf ansprechende Weise miteinander verbindet. Gefällt mir sehr gut.
reisefotoDieses Bild fällt sofort durch die vielen kräftigen Rottöne auf, die in chinesischen Tempeln typisch sind und für Glück und positive Energie stehen.(sagt Google) Die vielen Laternen an der Decke schaffen eine dichte, fast festliche Atmosphäre, die den ganzen Raum füllt. In der Mitte geben die drei goldenen Buddha-Statuen dem Foto einen ruhigen, klaren Mittelpunkt. Die symetrische Perspektive führt den Blick automatisch nach vorne und sorgt für Ordnung in all den vielen Details. Insgesamt zeigt das Foto sehr eindrucksvoll die besondere Stimmung dieses Tempels in Bangkok und verbindet Farben, Kultur und Architektur auf eine stimmige Weise. Wenn auch der Mensch vorne nicht so auffällt, so ist er doch wichtig für die Szenerie. Ein sehr gefälliges Bild, mit dem du deinem Namen alle Ehre machst.
kiwi05Was soll den bei so einem Motiv schiefgehen, möchte man meinen. Doch gibt es genügend Möglichkeiten auch das zu vermasseln, was dir natürlich nicht passiert. Dein Bild lebt von der beeindruckenden Himmelsstimmung, die sich in starken Farbverläufen von tiefem Blau bis zu einem warmen Orange zeigt. Aber du hast in der Komposition alles richtig gemacht. Sehr gelungen ist die Dreiteilung des Motivs: der strukturreiche Himmel nimmt den oberen Bereich ein, die ruhige Wasserfläche bildet den unteren Teil, und dazwischen liegt der schmale, klar gesetzte Horizont als verbindendes Element. Diese Aufteilung wirkt ausgewogen und gibt dem Bild eine natürliche Ordnung. Die Reflexionen im Wasser greifen die Farben des Himmels schön auf und verstärken die ruhige, weitläufige Stimmung. Insgesamt ein stimmungsvolles Bild, das durch seine klare Komposition und die Vielfalt der Farben überzeugt.
WindbreakerDer junge Uhu sitzt gut getarnt im dichten Efeu, sodass er sich harmonisch in die Umgebung einfügt. Die Schärfe auf den Augen ist gut getroffen und bringt diesen wunderbar skeptischen Blick zur Geltung – als würde er sich fragen, wer da gerade ungefragt Fotos macht. Die gleichmäßige Beleuchtung hebt die Struktur des Gefieders hervor und zeigt schön die Mischung aus flauschigem Jugendkleid und ersten markanten Federn. Die vielen Grüntöne im Hintergrund bilden einen klaren, natürlichen Kontrast zu den warmen Brauntönen des Vogels. Ein stimmungsvolles Naturbild, das den Charakter des Tieres sehr überzeugend abbildet. Als bekennender Vignettenfan würde ich mir eine solche hier wünschen. Zumindest ganz, ganz leicht…
Brandyhh Das Rotkehlchen hast du in einem sehr lebendigen Moment erwischt – mitten im Gesang, als würde es gerade sein Revier mit voller Überzeugung unterhalten. Die Schärfe sitzt schön auf Kopf und Brust, sodass das leuchtende Rot gut zur Geltung kommt. Die leicht diffuse, graue Hintergrundstimmung passt gut dazu und lässt das Motiv klar hervortreten, auch wenn einige Äste durchs Bild laufen. Die natürliche Umgebung wirkt authentisch und zeigt das Rotkehlchen genau dort, wo man es erwartet: mitten im Geäst und voller Energie. Ich finde, das ist ein stimmungsvolles Naturfoto, welches sowohl den Charakter des kleinen Sängers als auch den Moment gut einfängt.
DanaOh ja, das ist eine wunderbar minimalistische Architekturaufnahme. Exzellent gesehen, bearbeitet und präsentiert. Diese ruhige, fast klinische Ästhetik mag ich sehr. Die diagonale Linie der Treppe setzt einen starken grafischen Akzent und bringt Dynamik in eine ansonsten sehr statische und klare Architektur. Die großen Fensterflächen sorgen für spannende geometrische Formen, die sich gegenseitig spiegeln und überlagern, ohne das ruhige Gesamtbild zu stören. Die hellen und kühlen Farbtöne bringen eine angenehme Leichtigkeit ins Bild. Insgesamt ein perfekt reduziertes und modernes Bild. Gratuliere zu dieser Aufnahme.
10heike10Wenn dem Fahrzeug namens Trabi etwas nachhängt, dann ist es ein gewisser Hauch der Trostlosigkeit. Sorry, wenn das grundlegend falsch ist und lediglich in meinem Kopf so zementiert ist. Dein Bild beweist ja auch das Gegenteil. Die Bildkomposition wirkt lebendig, weil sich viele Details entdecken lassen – von den bunt lackierten Fahrzeugen bis hin zum riesigen „Welt“-Ballon, der dem Ganzen eine fast surreal wirkende Kulisse verleiht. Dazu kräftige Farben unter einem blauen Himmel. Ein Stück Ostgeschichte, das hier popkulturell verpackt ist und sympathisch präsentiert wird. Sehr schön.
__________________
Schöne Grüsse,
Peter

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Geändert von CB450 (03.12.2025 um 11:42 Uhr)
CB450 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.12.2025, 09:42   #4
jqsch
 
 
Registriert seit: 28.08.2007
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... und Tschüß...


Geändert von jqsch (03.12.2025 um 10:04 Uhr)
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Alt 03.12.2025, 22:15   #5
Crimson
 
 
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Moin moin allerseits,

heute kommen die Besprechungen von Michael (@embe) und mir (@Crimson) - genaugenommen 2 x MB
Es war wie immer eine Freude, die Bilder zu sehen und zu besprechen und es ist auch immer wieder schön, wenn zufällig zwei sehr ähnliche Bilder nebeneinander stehen und auch wie spannenderweise überhaupt oft Bilder zusammenpassen.

Hier nun also der dritte Tag….

Besprechung 3. Dezember 2025 – Teil 1 von embe
NameBildBesprechung
nicknamePetrified Wood Circle – wie angekündigt noch eines der am Purple Path um die Kulturhauptstadt Chemnitz entstandenen Bilder, hier ein Kreis aus versteinerten Holzstücken im Freiberger Dom, mit Referenz der Orte an denen die Skulptur vorher stand zum Jakobsweg und zu Santiago de Compostela. Dein Bild zeigt das innere des Holzkreises als Ausschnitt mit den Scheiten scheinbar aus einem Punkt etwas links der Mitte im oberen Fünftel strömend. In natürlichen Holztönen gehalten ein Bild das zum ausgiebigen Erkunden der organischen Strukturen einlädt.
Jumbolino67
6 über 5 – ein schönes Zahlenspiel und ein wunderschönes Herbstbild. Angerostete Blech-Schilder mit ausgestanzten Nummern in Weiss. Die Fünf in linken unteren Drittelschnitt in der Schärfe, die Sechs in leichter Unschärfe im oberen rechten Drittelschnitt. Rostbraune Quer- und Längsstreben gliedern und strukturieren das Bild in einer Tiefenstaffelung. Dazwischen und im Hintergrund ein paar herbstlich gefärbte Blätter an Büschen. Ein zurückhaltendes Motiv sehr gelungen komponiert in Szene gesetzt.
perserFrauenprotest am Tag der Arbeit, dem 1. Mai gehen in Belgien Frauen des Allgemeinen Belgischen Gewerkschaftsbundes in von Margaret Atwoods ‚The Handmaid‘s Tale’ inspirierter roter Tracht für Chancengleichheit auf die Straße. Starke Frauen kämpfen für eine starke Sache in Deinem starken Bild. Vorwärts und nie vergessen: die Solidarität!
Dirk SeglSchwarzschwan – (Cygnus atratus) in technisch brillanter Aufnahme vor beige-braunem Hintergrund. Ein paar Halme als Vordergrund, das schwarze Gefieder und vor Allem der leuchtend rote Schnabel bilden den Mittelpunkt und das Motiv des Bildes mit von den konzentrischen selbsterzeugten Wasserkreisen verzerrter Spiegelung .Sehr gut getroffen! Einzig die schwarze Feder(?) die unscharf im Hintergrund unter dem Schwanenhals zu sehen ist, hätte bei mir einen Stempelreflex ausgelöst. Aber ich weiss, dass ernsthafte Wildlife-Fotografen damit eher zurückhaltend umgehen...
TafelspitzNordkap-Globus – den kenne ich leider noch nicht aus eigener Anschauung. Du zeigst ihn uns von unten gegen den teils bewölkten Himmel als Scherenschnitt, und hast Dich so für die Aufnahme positioniert, dass die Sonne gerade neben der Rotationsachse des Globus mit Sternstrahlen sichtbar wird und noch dazu eine Halo innerhalb der Globuskugel bildet. Sehr coole Aufnahmeidee und gelungene Umsetzung. und eine tolle Reiseerinnerung noch dazu.
kiwi05Parc de la Schlappe, Briancon - ein Park, der im 19. Jahrhundert in alten Steinbrüchen im Tal der Durance angelegt wurde. Rechts führen die Bögen auf denen der Chemin de la Schappe verläuft und deren symmetrische Spiegelungen den Blick über das Wasser des kleinen Sees hin zur Cité de Vauban auf den Felsen oberhalb des Flusses links der Mitte. Während rechts die Bäume, der Chemin und der See im Schatten liegen, stehen links die Bäume in leuchtendem Herbstkleid in der Sonne und spiegeln sich mit dem Himmel im See. Sehr schöne Herbstszenerie in den Französischen Alpen!
CB450The Dude – da trifft der Titel aber wirklich gut. Strike! Um in der Welt des Dudes zu bleiben. ‚laid-back‘ wäre wohl ein treffendes Adjektiv. Und sehr schön aufgebaut, mit Licht und Schatten, dem Fahrrad und dem rechten Bein des ‚Dude’ die nach links oben führen zum Gesicht mit einem Ausdruck der förmlich ‚WTF‘ schreit. Seeehr coole Charakterstudie.
SchartiRowe - Racing Team des Schmierstoffherstellers aus Worms. Spezialisiert auf Langstreckenrennen. Deine Aufnahme zeigt die zügige, eingeübte und schnelle Arbeit an der Box, mit der die Nummer 98, der Rowe Racing BMW M4 GT3 Evo mit A. Farfus, J. Krohn, K. Van der Linde und R. Marciello, für die Weiterfahrt fitgemacht wird. Und damit zeigst Du auch den diesjährigen Sieger des 24h Rennens am Nürburgring. Für mich eine fremde Welt, aber doch faszinierend und ich finde Du hast die konzentrierte Atmosphäre gut eingefangen. Sehr gelungenes Bild.
jqschMT2025_12_3 – ein Wimmelbild aus der Nachbarschaft hier, dem Museum der Kulturen in Basel am Münsterplatz. Erinnerungs- und Vergessensstücke in sozusagen ‚Petersburger Hängung‘ im Sortierkästchen ausgestellt. Mit noch 24 leeren Fächern (falls ich mich nicht verzählt habe), also optimal zum Adventskalender passend.
HoSt36 … 9 … 4 - Puh! Zweimal nachgezählt. Es müssten aber eigentlich 37 von den Schwarz-Weiss-Flugtieren (ah, habe doch noch ein Bilderbuch im Regal gefunden, Säbelschnäbler (Recurvirostra avosetta), oder?) sein, und 9 Sichelstrandläufer und 4 ähh, Rotschenkel? Sieht auf jeden Fall beeindruckend aus mit der schönen Verteilung der unterschiedlich gemusterten Vögel im Himmelsblau und, besonders schön wie ich finde, dezenter Wolkendekoration im Hintergrund. Sehr gelungenes BIF!
Crimson3 – Grau - Pff… das sind doch mindestens 50 shades of Grau, so ein bisschen Farbe ist da in den Nuancen doch drin. Und sehr schön komponiert. In der Schärfe im Vordergrund strukturiert durchs Bild laufende sonnenglänzende Sand-Rippel der ablaufenden See, schräg durchs Bild die helle Wasserkante, glitzerndes Meerwasser bis zum Horizont auf der oberen Viertellinie. Und links oben, wo die Linien alle hinzuführen scheinen, eine dunkle Schiffssilhouette und zwei Pfosten am Bildrand. Gefällt mir!
Dana...take your time. - Klasse! da sitzt der Aasvogel (die Krähe ist übrigens sehr schön getroffen!) und wartet auf seinen Roadkill du jour, so wie es aussieht. Und dazu diese so unschuldig gestellte Frage auf dem Schild/Ansitz... ‚In a hurry?‘ - ‚Carrion regardless!‘


Besprechung 3. Dezember 2025 – Teil 2 von Crimson
NameBildBesprechung
cf1024
Treppenhaus Dresden - ein typischer Klaus, der aus einem eigentlich erstmal geometrisch recht einfachen Treppenhaus ein quasi undurchdringbares Gewirr aus Stufen, Streben und Handläufen macht - im Thumb könnte es ein Bosch sein - hier besonders passend durch das harte s/w. Der Schnitt ist bei so einem Konstrukt alles andere als leicht, aber sehr gelungen. Ein sehr hübsches Detail sind die hellen Füße der Geländerstreben, sie für sich alleine quasi leuchten und ein wunderbares Muster ergeben.
Sir Donnerbold DuckFrühling - das tut gut, auch wenn es eigentlich ein zunächst einfaches Bild ist, schafft Jan eine sehr schöne warme Frühlingsatmosphäre, die gerade jetzt doch ziemlich gut tut: sichtbares Licht, sichtbare Schatten, Wärme. Wo ich nicht ganz sicher bin, ist der Schnitt, der Weg liegt sehr nah an der Mitte, aber nicht in ihr, ich hätte es zumindest auch anders probiert, wobei es auch so sehr gut wirkt.
bruno5Eibsee - ein oft hier gesehener Ort, immer wieder anders, hier werden einem von Bruno die spannenden Dimensionen erst so richtig bewusst gemacht - wie groß die Bäume wirklich sind, wie dicht das Ufer ist. Das Licht am Eibsee scheint immer besonders zu sein und schafft so auch hier neben der Uferbeleuchtung eine sehr spannende Hervorhebung der Insel mit sehr schöner Spiegelung im See, eine Aufnahme, die viel Ruhe ausstrahlt.
embe
Messeturm Basel - Michael kommt mit dem Messetrum in Basel, für mich völlig unbekanntes Terrain, vielleicht mal im Augenwinkel beim Durchfahren, wo man doch nur versucht, so schnell wie möglich durch zu sein. Besonders spannend hier sind die aufblasbaren lila Dinger als Füße des Messeturms - was immer es ist - es ist auf jeden Fall ein schöner Kontrast zum harten kalten Turm, der wiederum mit den unterschiedlichen Spiegelungen wieder in sich spannend ist, farblich ist das Bild auch top. Ich hätte den Turm womöglich senkrecht gestellt (wenn das Ausgangsmaterial es hergibt).
catfriendPIJetzt kommen wir zum ersten Sonnenaufgang - wo Barbara mich als erstes mal mit der Uhrzeit dann doch ein wenig irritiert? Sonnenaufgang um 0:51? Wo gibt es das denn? Ich vermute dann mal Afrika im dortigen Sommer. Egal wie, die Stimmung des frühen Morgens mit dem langsam wärmenden Licht ist da, und die obligatorischen Vögel sind sowieso schon längst wach. Ich hätte mir unten etwas mehr gewünscht, vermutlich war da genug nicht zeigenswertes.
erikMit dem Oktobermorgen zu wieder "normalerer" Zeit kommt Erik mit wunderbaren Farben und fantastischer Ausleuchtung auf einer baumbestandenen Wiese daher - auch wenn es nicht das warme Licht des Frühlings ist, die Wärme ist grell und richtig gut, das Bild hätte wunderbar ins Gegenlicht des letzten Monats gepasst, auch der Schnitt ist klasse, der ziemlich mittige Baum ist ein schönes Gegengewicht zur Sonne.
WindbreakerHäuserschlucht - wir kommen wieder zurück zu "vor den Sonnenaufgängen" - es gehört ein gutes Auge dazu, eine Häuserschlucht nach oben im Querformat aufzunehmen - und das ist Jens hier ausgezeichnet gelungen. Diese irgendwie immer ähnlichen kalten Blöcke bekommen oft erst im Zusammenspiel oder einer entsprechenden Positionierung einen Reiz jenseits der Betonkälte - und den haben sie hier durch den Bildaufbau nebst der feinen Ausrichtung der Linien und der Spiegelungen. Einzig das Kabel würde ich noch entsorgen. In den November hätte dieses Bild auch gepasst.
10heike10Frühlingsquartett (Narzissen) - Heike bringt uns zurück zum Frühling - und wie. Vermutlich hat jeder schon versucht, diese gelben Frühlingsboten zu fotografieren, selten gelingt es so gut wie hier: mit fantastischem komplementärem Hintergrund (auch das Bild hätte wunderbar ins Novemberthema gepasst) in absoluter blauer Unschärfe wird hier ein Bett geschaffen, in dem die vier kleinen gelben Blumen ganz zart wie aus dem Nichts kommen und ihrerseits keine übermäßige Schärfe aufweisen müssen oder besser gesagt aufweisen sollten - gefällt mir ausgesprochen gut.
haribeeBegegnung in Venedig - Harald bringt uns (mich jedenfalls) zum Schmunzeln. Rott und schmutzig gegen sauber und bunt und ein Blick der sicher manches interpretieren lässt. Dass die Szene in Venedig spielt, sieht man nicht, das macht aber nichts, der Kontrast zwischen der doch recht nassen und ge-/verbrauchten Umgebung und der leuchtenden Dame nebst leuchtendem Hund mit sehnsüchtigem (?) Blick nach hinten ist groß und sorgt für die schon angesprochene Situationskomik.
brandyhhHedwigenkoog - nach zwei Sonnenaufgängen kommt Heike mit einem Sonnenuntergang (viel eher meine Zeit), den man einfach nur genießen kann. Die typische Ruhe des Wattenmeeres mit sattem gelborange der untergehenden Sonne - eine Stimmung zum Auftanken. Dass im Vordergrund auf dem Deich die Strandkörbe noch zu erahnen sind, gibt dem Bild eine feine Stabilität - gefällt mir sehr gut.
zuckerbaer69
Schwarzspecht - Im Thumb ahnt man noch gar nicht, was in diesem Bild von Reinhard steckt - eine sehr feine Aufnahme des Schwarzspechts mit tollem Hintergrund, superschönem Licht, fantastischer Schärfe und Freistellung, der Specht wirkt sehr konzentriert und hat eine wunderschöne Zeichnung - auch diese Bild gefällt mir ausgeprochen gut.
ReisefotoHafen Svolvaer bei Nacht - Matthias nimmt uns (was sonst) mit auf die Reise, nach Norwegen, auf die Lofoten - ein Ziel, das durchaus auch auf meiner langen Liste noch steht. Ein wunderschönes Hafenbild bei Nacht, besonders schön ist, dass die Berge im Hintergrund noch gut zu erkennen sind und Zeichnung haben. Dass dabei vorne etwas zu viel Bewegung in den Booten ist, fällt erst beim zweiten Blick auf. Ich hätte noch versucht, es so auszurichten, dass links die Gebäude nicht kippen.
harti20
Gewöhnlicher Blutweiderich(?) - um es vorwegzunehmen, die Frage kann ich Urs nicht beantworten, aber wenn ich danach Google befrage, könnte es passen. Knalliges pink (?) im Morgenlicht vor absolut sahnigem Hintergrund. Eine klassische Brennweite und offene Blende - das macht den scharfen Bereich oft knapp, für mich ist es aber genau richtig so, weil es den knallgen Weiderich ein wenig weicher erscheinen lässt - anders formuliert: die Schärfe sitzt auf den Punkt. Eventuell würde ich unten etwas kappen und das Blatt links entsorgen.

Viele Grüße,
Michael (@embe) und Markus (@Crimson)
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Alt 04.12.2025, 16:57   #6
perser
 
 
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Sorrrrry
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Gruß Harald

Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche.

Geändert von perser (04.12.2025 um 18:01 Uhr)
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Alt 05.12.2025, 22:00   #7
Dana
 
 
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Heute kommen die Besprechungen von mir.

Auch wenn es Arbeit ist und ich immer (!) den Adventskalender neben Weihnachtsmarktauftritten bestreiten muss, machen die Besprechungen solchen Spaß und solche Freude. Adventsmusik an, Tee dampft...das ist eine Stimmung, die jedes Jahr so gut tut. Dazu eure Bilder - es waren wieder so wunderschöne Fotos dabei, Fotos, über die ich nachdenken musste, manche, bei denen ich etwas ratlos zurückblieb, also auch wie immer. Ein toller Tag!

Besprechung 5. Dezember 2025
NameBildBesprechung
Dirk SeglHase - jawoll, das ist zu erkennen. Und vor allem ein richtiger Hase und kein Kaninchen. Tolles Licht von schräg links hinten, das sowohl das Tier als auch die aufgestäubten Sandkörner und kleine Bröckchen mit beleuchtet, was dem Bild zusätzlich Dynamik gibt. Das Tier ist am Rennen und der Moment ist ein guter, die Beine in einer zusammengezogenen Form, um sich gleich wieder auszustrecken für den nächsten Sprung. Wunderschön das klare Auge und der entspannte Gesichtsausdruck. Die Bewegung ist durch eine kurze Belichtungszeit eingefroren, was dem aufwirbelnden Boden gut tut - weil so schön knackscharf - und das Tier in einer tollen Pose einfriert. Für das Bokeh ist es herausfordernd, da die Umgebung sehr Detailreich ist und sich damit rund um den Hasen eine unruhige Fläche ergibt. Ich glaube, da würde ich Hand anlegen und sie noch etwas beruhigen. Am süßesten ist übrigens dieser kleine vorwitzige Halm (wenn der noch komplett in der Schärfeebene wäre, wäre das der Hammer, aber auch so ist es gut), der sich dem eilenden Häschen in den Weg zu stellen scheint und einen schönen Farbkontrast gibt. Insgesamt eine tolle Studie eines rennenden Hasens.
TafelspitzLichtblicke Diese erhebende Stimmung, wenn man dort steht und sich das anguckt, kenne ich von meinem diesjährigen Irlandurlaub sehr gut. Dieses Bild lebt, wie der Titel schon sagt, nicht von einer riesigen Motiv-Landschaft, ein paar Küstenausläufer, fast komplett im Dunklen und ein Minischiff, das nur schwerlich als Eyecatcher dient, sondern von der Emotion des Lichts. Dieses Durchbrechen der Wolken an verschiedenen Stellen, die damit verbundenen Rays und die kontrastreichen Flecken und klaren Streifen im Wasser machen in einem was. Da braucht es nicht so viel mehr. Auch die Aufteilung 2/3 1/3 ist gut gewählt. Ich glaube, ich hätte mit dem Zauberstab noch ein klein wenig zur Aufhellung des leicht angeleuchteten Vorderteils des linken Küstenstreifens beigetragen - nur ein minibisschen mehr, um das Auge mehr einzuladen, sich auch diesen Flecken etwas genauer anzuschauen. Mag sein, dass das bei einem Bild 1 auf 2 Meter nicht nötig wäre, in dieser Auflösung empfinde ich es so. Ansonsten tut das Bild das, was es soll...die Seele erreichen, Urlaubsgefühle auslösen, Weite spüren lassen und dieses wunderbare Gefühl, wenn die Sonne auf diese Weise durchkommt. Danke dafür.
Sir Donnerbold DuckFogdens fyr Du warst in Schweden unterwegs und hast uns ein wunderschönes Pastell-Bild mitgebracht. Da sind die Exifs sinnvoll, denn an der Uhrzeit (22h) und am Datum (12.6.) kann ich erkennen, dass es nicht einfach irgendeine Sonnenaufgang-Sonnenuntergangsstimmung ist, sondern diese besondere Atmosphäre um die Sommersonnenwende herum, in der es auch bis in die Nacht noch auf eine sehr bezaubernde Weise hell ist. Noch ist dieser Zenit nicht erreicht, aber es muss großartig sein, um diese Uhrzeit noch solche Bilder machen zu können. Du hast dir den geschlossenen Leuchtturm ausgesucht, der malerisch auf einem kleinen Inselchen vor der Küste thront. Dieses kleine Stückchen Land mit dem in typischen Farben angemalten Türmchen, gepaart mit dieser Pastell-Färbung...ein echter Hingucker! Was mir sofort ein Schmunzeln gebracht hat, war die Möwe vorne rechts, die als Gegenspieler und als Tiefe-Dreingabe für das Bild einen enormen Wert hat, wie ich finde. Es kommt "Leben in die Bude". Hinten hast du noch eine...mit der hadere ich etwas. Da oder nicht? Weg oder lassen? Sie gibt natürlich NOCH mehr Tiefe, weil sie im Hintergrund fliegt, aber mein Auge will sie nicht so richtig. Mir würde dieses süße Inselchen, die wunderschöne Stimmung und die Möwe vorne als Bildaussage und Tiefenbestimmung reichen. Es ist wirklich wunderhübsch!
Schartimorgens ...und WIE früh morgens! Wow, da hast du dich früh aus dem Bett gequält - und bist belohnt worden! War das geplant, das Bild? Wusstest du, dass die Sonne so genial hinter der Strecke aufgehen kann? Und wusstest du, dass da schon Autos zur (Trainings?)-Fahrt da stehen werden? Fragen über Fragen. Ich bin ja überhaupt kein Fan von Autorennen, egal, in welcher Form. Daher ist es für jeden/jede schwer, mich mit so einem Bild zu catchen. Wie schlau von dir, noch eine emotionale Schiene mit einzubauen. Dieser doch sehr beeindruckende Sonnenaufgang bringt der ganzen, sonst sehr nüchternen Szenerie so viel mehr an Glanz und Glorie. Die Färbung des Himmels malt sich auf alle Oberflächen, das Licht legt sich sanft auf den Asphalt und tischt die Ränder aller Materialien auf dem Platz. Kleine Gedanken von mir zur Optimierung: ich empfinde die Sättigung und Klarheit etwas überdreht, das Gelb überstrahlt stark und zum Rand hin gibt es Halos um die Bäume. Unten links ist noch so ein kleiner Zippel ins Bild gekommen und es gibt einen Glanzpunkt in den Bäumen links, die würde ich noch entfernen. Ansonsten ist es tatsächlich ein Bild einer Rennstrecke, das auch mir gefällt. Und das will echt was heißen.
HoStFriends Super, das erste Mal werden die Augen feucht heute! Jetzt schon. MEINE Güte, ist das niedlich. Da passt aber auch alles. Diese zwei, die da in Kumpelmanier, dir den Rücken zugewandt, stehen und das Licht genießen, die Perspektive, aus der du sie aufgenommen hast, die Sonne (die Wärmelampe?), die ihr Fell an den Seiten so schön zum Strahlen bringt...es macht sofort die Herzen weit. Ich schaue es an und die Rührung schwappt richtig über mich drüber. Da hast du einen absolut bezaubernden Moment perfekt eingefangen. Gratulation!
CrimsonWaterkant Dein Bild müsste eigentlich eher "Bildkant" heißen. Du bist der Herr der knappen Beschnitte und der extremen Aufteilung und generell mag ich das sehr. Hier ist es mir ZU knapp. Ich kann verstehen, dass man, wenn man "Waterkant" (ja, ich weiß, ist ein Gebiet) mit "Wasserkante" übersetzt, unten eine Wasserkante hat, die sich fast mit der Bildkante zusammentut, aber es ist der einzige Flecken, an dem sich überhaupt etwas tut. Ansonsten haben wir einen sonnenbeschienenen Wasserspiegel und die Sonne, die alles anstrahlt. Die kleinen Menschen unten geben dem Bild etwas Erdendes - und dem würde ich persönlich gerne etwas mehr Aufmerksamkeit wünschen. Es reicht, so denke ich, ein, zwei Millimeter dazuzufügen, dass die Menschen rechts nicht abgeschnitten sind, es muss nicht viel sein, aber ich persönlich halte die Komplettierung dieser Menschengruppe für enorm wichtig für diesen Extrembeschnitt. Hast du da noch was an Platz? Ansonsten besticht die sonst eher "normale" Meersituation gerade durch diese paar kleinen Menschlein unten und lassen deine Handschrift erkennen.
ErikJanuarmorgen WO ist das Reh??? Das dachte ich beim Scrollen deines Bildes. Aber natürlich muss kein klassischer röhrender Hirsch oder eine äsende Ricke mit auf so einem schönen Winterbild sein. Das Foto besticht auch völlig tierlos durch seine Farbpalette (kühl nach warm) und diese wunderschön eingepackten weißen Äste des Morgenreifs, die von der Sonne so traumhaft angeschienen werden. Man kann das Knistern unter den Füßen wirklich spüren und hören, alleine vom Anschauen deines Bildes und ich entwickele den Wunsch, in die sonnenbeschienenen Fleckchen zu treten, um die Wärme des Lichts auf meinem Gesicht zu spüren, in der Gewissheit, wie furchtbar kalt die "blauen Stellen" des Bildes noch sind. Hier ist die Farbtemperatur mit Sicherheit mit der Außentemperatur gleichzusetzen. Eine traumhafte Atmosphäre. Gefällt mir total gut - auch ohne Reh.
embeSamtkopf-Grasmücke Wow, bist du durch ihr Zwitschern aufmerksam geworden? Meine Güte, ist die klein! Wenn man sich mal die Äste und die Zapfen anguckt, sieht man den Größenvergleich. So was Kleines, Süßes und du hast sie entdeckt! Klasse. Dazu noch mitten im Ruf - und mit einem sehr bestechenden Auge. Wirkt fast etwas teuflisch, so rot und mit dem Strich drin. Ansonsten aber ein sehr süßer kleiner Mini-Vogel, den du toll erwischt hast. Insgesamt ist das Bild toll, denn es ist lichtdurchflutet und hat einen gut gewählten Ausschnitt. Am linken Rand kann man noch ein Spinnennetz erkennen, was noch mehr zeigt, WIE klein dieses Tierchen ist, das da sitzt und tschilpt. Herzerwärmend!
CB450Kindheitserinnerungen Auch dieses Bild catcht, neben all seiner Brillanz und perfekten Komposition, vor allem durch Emotion. Das vom Licht angestrahlte Riesenrad hinter dem Kettenkarussell weckt sofort Gefühle an wunderschöne Momente der Kindheit. Ich habe beide Fahrgeschäfte SO geliebt...und habe sofort ein Lächeln im Gesicht bei Betrachtung deines Fotos. Dazu kommt die großartige Idee, das Rad DURCH das Kettenkarussell zu fotografieren. Klar und scharf im Spot kommt es daher, während vorne die dunklen Sitze des Kettenkarussells sagen "wir sind auch da", aber der Blick geht sofort durch und ruht auf dem Riesenrad. Der Himmel wunderschön in der Komplementärfarbe - alles in allem ein Bild, das auf allen Ebenen stimmt. Farblich, kompositorisch, emotional. Und das, ohne so besonders viel zu zeigen. Die Ausschnitte reichen. Besser geht nicht.
jqschDu hast keinen Titel gewählt...und dennoch könnte dieses Bild in groß in jedem Museum für moderne Kunst hängen und niemand würde denken, dass es hier nicht hergehört. Man kann akribisch schauen, was man da alles sieht, analysieren, was Spiegelung ist und was nicht...oder man kann es als große Collage an Formen und Farben, an Flächen, Strukturen und Abgrenzungen auf sich wirken lassen. Und so tue ich das. Die sich überlagernden Ebenen mit dem durchbrochenen Leuchtturm, der den Farbkleks gibt, sind SO gut, dass es nicht wichtig ist, was was ist. Lediglich die Wirkung des Bildes gilt - und die ist großartig. Lediglich die beiden Verkehrsschilder hätte ich weggemacht, die sind mir zu irdisch und holen mich zu sehr in die Wirklichkeit. Alles andere ist einfach wie eine Art moderner Quilt. Mega.
kiwi05Jäger und Beute Also. Ich lache ja echt selten LAUT am Rechner. Meist schmunzele ich so vor mich hin, wenn etwas wirklich lustig ist. Hier habe ich mich gerade an meinem Tee verschluckt. IST das geil! Das zu sehen, den Zusammenhang zu ziehen und abzudrücken...einfach gnadenlos herrlich! Der Blick, die Kamera, dieses Shirt...einfach einmalig und so unglaublich lustig. Das ist jetzt schon mein Bild des Tages, einfach, weil ich mir echt den Bauch halten muss, ich lache immer noch. Was für eine Situationskomik, ich glaube, so ein lustiges Bild hatten wir schon lange nicht mehr. Und es wirkt vor allem durch die Teleaufnahme und den Fakt, dass sie gerade an einer Kuppe sind und sonst nichts von den beiden ablenkt. Sauber, Peter! Made my day!
nicknameTeichjuwelen Wow. Das sieht klasse aus. Eigentlich auch wieder völlig egal, WAS wir da sehen, aber ich meine, ein Seerosenblatt unten drunter zu erkennen, das schöne Struktur gibt und dann diese...Luftblasen? Eisreste? Völlig wurscht, das Bild besticht gerade durch seine Abstraktheit, die coolen Formen, die Kontraste und die Farbgebung. Dieser Goldton ist genial, gerade im Kontrast zu dem eher kühlen "Eiston" oder was auch immer das ist. Es hat eine eher seltene Abmessung, die aber hier sehr gut wirkt und sonst vor allem dem unteren Punkt seine Existenz gekostet hätte - und das hätte niemals sein dürfen. Auch hier sehe ich wieder eher Kunst und lasse den Blick fern von Realitäten sich einfach ins Bild senken. Wieder ein Motiv, aus dem du auch gut malerisch noch etwas machen könntest und das sicher in groß super wirkt, weil man sich auf diese Abstraktion gut einlassen kann.
zuckerbaer69Sieht mich wer? Hahahaha, genial. Noch so ein witziges Bild. Da fragt man sich, ob sie da wirklich irgendwie druntergekrochen sein kann, oder ob es einfach auf sie draufgefallen ist, während sie da lag. Auf jeden Fall eine mega lustige Begebenheit, die mein Humorzentrum genau trifft. Dazu der Blick der Schlange und dein Titel... you nailed it! Man könnte jetzt noch auf gelungene Schärfeebene und Komposition hinweisen, aber das Bild rammt einem einfach, sobald man es öffnet, die Lachmuskeln hoch, weil es total egal ist, ob es perfekt geschossen ist (was es ist), dieser Anblick reicht einfach. Gut gesehen! Superlustig!
haribeeStahlkocher SO, Gen Z! DAS guckt ihr euch bitte mal an! SO kann man auch arbeiten. Ein Foto voller Hitze, Dynamik, Kraft und harter Arbeit. Das Glühen, das Feuer, der Arbeiter, der meiner Wahrnehmung nach sehr wenig geschützt ist, die Ausstrahlung, die aus dem Bild heraustritt...all das macht dieses Foto zu einem sehr beeindruckenden Sinnbild harter Arbeit unter schweren Bedingungen. Ein tolles Zeitzeugnis und Portrait, mit dem richtigen Wumms. Am meisten beeindruckt mich dieser grelle Schlund. Diese übermächtige Hitze ist total zu spüren, man kneift die Augen unwillkürlich zu und zollt Respekt. Vor dem Menschen, der in dieser Umgebung arbeitet, genauso, wie vor dem Material, das diese riesigen Temperaturen aushalten muss. Was für ein Material nimmt man, wenn man solche hohen Schmelztemperaturen braucht? Auf jeden Fall ein Bild, mit dem man sich inhaltlich länger auseinandersetzen kann und das einen Augenblick zeigt, den man so schnell nicht vergisst. Danke dafür.
perserEltville am Rhein Lieber Harald, du weißt, ich bin oft Fan deiner Bilder und bin immer wieder begeistert, was du so einfängst. Bei diesem Bild habe ich null Schimmer, warum du das so hier eingestellt hast. Es tut mir leid, ich kann diesem Bild nichts abgewinnen. Ich kenne Eltville, es ist nicht weit weg von mir und ich verstehe nicht, warum du gerade ein Bild gewählt hast, das einen mit voller Wucht gegen eine Platane rennen lässt. Klar, der Baum ist toll, aber laut Titel war er dir eigentlich nicht wichtig...dazu ist das Bild nicht mal geradegerichtet, der Turm stürzt wild ins Bild hinein, völlig schief, es ist null Licht, obwohl die Wolkensituation zeigt, dass man wahrscheinlich nur einen Moment hätte warten müssen. Ich nehme an, dass du mit Eltville einen schönen Moment verbindest, tue ich auch, aber dieses Bild steht für meinen Eindruck dafür nicht. Es ist für mich in der Komposition nicht stimmig, durch das Weitwinkel verzogen und der Baum sperrt mich richtiggehend aus, denn ich habe ihn genau vor der Nase und bleibe eher stehen als neugierig weiterzugehen. Hier würde mich deine Motivation interessieren, dein Inneres, warum das Bild am 5.12. seinen Platz hier bekommen hat. Ich könnte mir vorstellen, dass mit zwei Schritten nach links der Baum nur noch eine rahmende Funktion hätte bekommen können und der Blick frei auf den Turm möglich gewesen wäre, der dann auch ohne Bearbeitung weniger stürzen würde, da mehr mittig im Bild. Hier würde ich gerne in die Kommunikation mit dir gehen. Ich hoffe, du bist nicht traurig über meine Besprechung.
Jumbolino67Spiegelungen - mit Selfie. Ich nehme an, ich sehe da eine Oberfläche eines Motorrollers/einer Vespa? Mir würde tatsächlich fast der obere Bereich des Bildes reichen, mit den tollen Kabeln und der Spiegelkuppel, die die komplette Umgebung zeigt. Ein wunderbares Detail, ganz toll gesehen. Der untere Bereich zeigt andere Mess-Instrumente, geht schon leicht in die Unschärfe, ist aber für Liebhaber dieser Fahrzeuge sicher auch wichtig. Was ich daran mag, ist, dass jede Spiegelung etwas völlig anderes zeigt, weil die Gläser unterschiedlich ausgerichtet sind. Das ist schon spannend. Mir gefallen diese eigentlich sogar drei Ebenen. Das Fahrzeug mit seinen Instrumenten, die grafische Wirkung des Ausschnitts und die Spiegelung, die die komplette Welt an diesem Flecken mit einfasst.
cf1024Fenster Das ist typisch für dich - ein so prachtvoll perfekt ausgerichtetes Grafik-Bild einfach "Fenster" zu nennen. Mit nem Schulterzucken, während andere in Begeisterung ausbrechen. Und hier begeistert mich einiges. Die exakte Ausrichtung, auch mit den End-Bereichen rechts und links, die sich in ihrer Breite in den anderen Zeilen unten drunter wiederholen, die Versetzung, die Unruhe reinbringt und diese totale Ordnung sprengt, die Farben, die sich zur Mitte verdichten und zum Rand hin verflüchtigen, die Rollos, die man nicht ordentlich ablichten KANN, weil sie eben wohl aus Stoff sind und dadurch auch im Kontrast zu den geraden, messerscharfen Kanten stehen, somit auch in Ebenen unterteilt, dem knallscharfen Schwarzweiß und den weichen, eher unordentlichen farbigen Elementen mit Verlauf. Mag ich sehr! In der unteren Reihe gibt es noch einen kleinen "Einschnitt" in dem zweiten Element von links und in derselben Reihe rechts einen kleinen Minipunkt. Die würde ich wegmachen, um diese "weiße Reinheit" beizubehalten. Klar, man kann es auch als kleinen Impferfekt-Moment behalten, aber für mich bringt es der Bildaussage nichts, da diese mit den Ebenen Fassade vs. Fensterrollos/Farbe und dem Versatz spielt. Tolles Bild!
harti20Hafenpromenade Maó Oha, interessant, wer in Maó alles so führerscheinberechtigt ist. Oder ist das ne kreative Ausnüchterungszelle? Auf jeden Fall zum Schmunzeln lädt dieses Bild ein. Auch die vorbeigehenden Passanten werfen einen grinsenden Blick in das Gefährt, vor allem die Kinder. So ein speziell besetztes Auto sieht man sicher nicht alltäglich. Anscheinend hat der Sitz der menorcinischen Wassertaxi-Firma einen Bären zum Maskottchen? Jedenfalls sitzt dort auch einer in der Tür. Auf jeden Fall ein herrlich skurriles Bild. Das alte Auto, die Bären in dieser Größe, das "normale Büro" rechts, die Blümchen davor, die Graffiti-Wand links, das genaue Parken innerhalb der blauen Umrandung, während alle Bären total wild drin rumhängen. Ein Bild mit vielen Kontrasten und einem schönen Humor-Faktor.
bruno5Gardasee Oha! Also, da ist ja echt alles drauf, was man gerne sehen möchte. Wunderbares Licht, dynamische Farben, bewegtes Wasser mit Gischt-Spritzer (toll gewartet und genau rechtzeitig abgedrückt!), die Berge im Hintergrund, die hinten durch das Licht so plastisch sind, dass man mit dem Finger drüberfahren möchte, um die spitzen Kanten zu fühlen...wirklich ein großartiges Bild vom Ufer des Gardasees! Vorne rechts, dieses kleine Dingens würde ich noch wegstempeln, das braucht niemand, ansonsten ist die Aussicht herrlich. Die Dreiteilung deines Bildes mit Vordergrund, Wasserspiegel und Bergregion finde ich äußerst gelungen, das I-Tüpfelchen bildet die Gischt, die diese Teile miteinander verbindet und "über die Grenzen" geht. Meiner Wahrnehmung nach dürfte das Foto einen Miniticken nach links gedreht werden. Wir haben hier zwar eine Uferlinie und keinen Horizont, aber für mich wirkt es leicht kippig - aber nur minimal. Es würde meinem Sehen zugute kommen, wäre es ein Mü gedreht, aber vielleicht gucke ich auch nur schief. Ich bin von dem Bild wirklich begeistert, weil es eine so schöne Dynamik mitbringt und den Wunsch entfacht, auch dort zu stehen. Und dann hat ein Bild eh alles richtig gemacht.
brandyhhSchnell weg......wobei...da vorne geht es ECHT steil runter...auweia...und MIST...ich kann nicht...ich kann mich nicht bewegen! Warum nicht?! Bin ich etwa...aus STEIN?? OH GOTT...aber....hey...warte mal...der Metzger...kommt gar nicht hinterher...AUCH aus Stein?!! Puh. Schwein gehabt. Eine Begebenheit, die ich innerlich stark trennen muss, um die Situation lustig zu finden. Verstehe aber, dass sie für sehr viele Menschen einfach lustig ist - und dort auf dem Dach ist es natürlich mit Humor zu nehmen. Cool, dass dir das aufgefallen ist! (Tut mir leid, dass du gerade mich als Besprecherin zu diesem Bild gekriegt hast. )
catfriendPIWaldboden im Herbst Ja, auch ich liebe den Waldboden im Herbst. Es geht sich weicher, die Wege sind bunter...auch wenn man manchmal aufpassen muss, weil es auch rutschig oder matschig sein kann. Du hast einfach mal unter dich fotografiert und zeigst verschiedene Blätter, die ihren Weg vom Baum an diese Stelle gefunden haben. Ein Sterben, ein Werden...diese Blätter werden fruchtbare Erde für neues Leben geben. Das Bild hat einen Lila-Stich, da würde ich noch etwas die Kurve drehen, aber ansonsten ist es ein schöner Ausblick auf das, was man sonst unachtsam einfach unter den Füßen hat.
10Heike10Mensch und Natur am Ostseestrand Simmer da bei gesellschaftskritischen Ansätzen? Ein eher überbelichtetes Bild als Stilmittel, das Meer dadurch nicht mehr sichtbar. Eine Nebelkrähe (?) läuft über den Sand des Strandes, Fahrzeugspuren daneben, auf der anderen Seite nebendran eine zerdrückte Getränkedose. Zudem die von Menschen erricheten Wellenbrecher. Mir erschließt sich das Bild nicht so ganz, das heißt aber nix, kann auch einfach sein, dass ich auf dem Schlauch stehe. Wolltest du quasi damit auf die Ko-Existenzen hinweisen oder auf die Kritik am Müll und den Autos am Strand? Darauf, dass Krähen da eher atypisch fressen? Und dient diese Helligkeit der Fokussierung auf die Dose und die Krähe? Mir ist es persönlich zu hell, zu wenig kontrastreich (denn auch Highkey enthält ja durchaus schwarze Bereiche). Ich würde mich freuen, von dir zu hören, was so in dir war, als du es gebaut hast.
Danadots and stripes Gesehen in einem Hamburger Haus. Dadurch, dass diese Grafik um die Ecke ging, fand ich das Motiv spannend.
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Liebe Grüße!
Blowing out someone else's candle doesn't make yours shine any brighter.
Dana ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.12.2025, 20:41   #8
brandyhh
 
 
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Uups ...hab den Beitrag mal in den Diskussionsfred verschoben
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Geändert von brandyhh (06.12.2025 um 20:44 Uhr)
brandyhh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.12.2025, 22:26   #9
Tom D
 
 
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Guten Abend, liebe Adventskalendergemeinde.
Hier nun die Besprechungen für den heutigen Tag, Teil 1 von rainerstollwetter, Teil 2 von mir.

Besprechung 6. Dezember 2025 Teil 1 rainerstollwetter
NameBildBesprechung
HoStThe Tree - Der Baum Wir sehen eine Landschaft am Abend. Es ist August, vor uns kündigt sich die Dunkelheit an, während die Wolken über uns noch von hinten von der Sonne beschienen werden. Zwischen den Wolken der blaue Himmel. Rechts und links im Bild Hügelketten, direkt vor uns eine Anhöhe, auf die eine Straße von der rechten Seite hinaufführt. Genau dort, wo die Straße die Anhöhe überquert, ein einzelner Baum im Zentrum des gesamten Bildes. Das ist klasse gesehen und ausgearbeitet. Viele von uns wären da einfach vorbeigelaufen. Die Brennweite von 16 mm und die niedrige Horizontlinie deuten schon darauf hin, dass die Wolkenformation ein wesentliches Element der Bildgestaltung sein sollte. Die Straße als Eckläufer aus der rechten unteren Ecke kommend und dort wo Himmel und Erde zusammenstoßen, der Baum.
WindbreakerNovartis Campus Ein Bild vom Novartis Campus zeigt uns in S/W die Sammalbox gebrauchter Leuchtstoffröhren, die auf ihre Entsorgung warten. Interessant ist ihre Anordnung: Die großen Röhren aussen, werden nach innen hin immer kleiner. Die Ausarbeitung in S/W unterstreiche die gleichartigkeit der Röhren, indem geringe Farbunterschiede ausgeglichen werden. Gut gesehen und umgesetzt.
Jumbolino67In Verkleidung Für mich ein Rätselbild. Eine Kamera aus der spiegellosen Serie der Sonys (erkennbar am roten Ring ums Bajonett) mit Minolta - Schriftzug und Contaflex Objektiv. Da scheint nichts so richtig zusammenzupassen. Da passt den Jumbolinos Bildtitel ganz gut: In Verkleidung. Abgesehen von den Marken sehen wir eine gelungene Sachaufnahme. das Objekt ist vollständig abgebildet, die von vorne sichtbare Typenbezeichnung, sorgfältig mit schwarzem Klebeband überklebt, die Belichtung erfasst sowohl die hellen als auch die schwarzen Teile gut.
harti20Bergsprint Walzenhausen <<Elegante Oldtimer, tollkühne Fahrer/innen und eine kurvenreiche Strecke vor atemberaubender Kulisse – das ist der «Historische Bergsprint Walzenhausen-Lachen», das sagt der Veranstalter. Dieser Bergsprint fand in diesem Jahr zum 7.-ten Mal statt. Weitere Info hier: bergsprint. Harti20 zeigt uns nun einen Rennwagen, der so gar nicht in die Klasse "Oldtimer" zu passen scheint. Es handelt sich um einen Renault, überwiegend gelb lackiert, und offensichtlich neueren Datums. Der Wagen ist vorne leicht lädiert und scheint eine Werbefläche überfahren zu haben, die sich am linken vorderen Radkasten verfangen hat und fast bis zum hinteren Reifen reicht. Dank einer Belichtungszeit von nur 1/1600 Sek. ist das ganze Fahrzeug trotz Bewegung scharf abgebildet. An der Front des Fahrzeugs sind deutlich die Beschädigungen zu sehen. Ob die nun von diesem Unfall oder von vorangegangenen herrühren, lässt sich natürlich nicht sagen. Gut gesehen .
perserRiesenotter Ja, die Riesenotter - sehen niedlich aus, sind aber kräftig und stinken nach Fisch. Ich konnte lange Zeit welche im Dortmunder Zoo beobachten, wo sie zurzeit nicht mehr gehalten werden. Dein Bild zeigt nicht das niedliche Gesicht des Riesenotters, sondern es zeigt ihn vielmehr als Raubtier, was er ja auch tatsächlich ist. Dein Bild ist schön scharf, der Hintergrund ist ausgeblendet und im Vordergrund lassen Pflanzenreste die Umgebung erahnen - gleich ob im Zoo oder in der Natur, man sieht es dem Bild nicht an. Ich finde es besonders schön, dass Du mit dem Bild des niedlichen Riesenotters brichst.
CB450Reeperbahn 1 Die Reeperbahn 1 in Hamburg. Hier als S/W - Bild ausgearbeitet und mit einem 16 mm Weitwinkel fast senkrecht nach oben aufgenommen. Das Bild schließt unten mit der Adresse des Gebäudes ab, darüber erheben sich die Hochhaustürme. Da die stürzenden Linien hier nicht ins Gewicht fallen, wird CB450 wohl die Möglichkeiten der Bildbearbeitung ausgenutzt haben. Zum Thema S/W - Bild: Ich bin mir da nicht sicher. Es könnte auch ein entsättigtes Farbbild oder ein getöntes S/W - Bild sein. Auf jeden Fall eindrucksvoll.
Dirk SeglNeuntöter Da ist Dirk wieder in seinem Element. 500 mm bei Offenblende an der A1, ein wunderbar verwaschener gelb-grüner Hintergrund, einige unscharfe Pflanzen im Vordergrund und dazwischen knackscharf der Kopf des Neuntöters. Ich meine, man kann im Auge des Vogels den Fotografen erahnen. Natürlich befindet sich der Kopf des Vogels im Goldenen Schnitt und er hat den größeren Teil der Bildfläche vor sich. Was soll ich sagen, mir erscheint es nahezu perfekt, ich kann nur gratulieren.
DanaZu Dana zeigt uns Details einer Tür an einer farbig verkleideten Wand. Die Farben sind kalt, blau und silber überwiegen, die rechten 2/5 der Fläche sind violett gehalten, also auch eher kalt. Die Tür ist geschlossen, das Schloss im Mittelpunkt, aber etwas nach links gerückt, ist leider nicht ganz scharf, was aber hier die Wirkung des Bildes nicht beeinträchtigt. Wie häufig bei Dana gut gesehen, was andere übersehen und gut umgesetzt. Die geschlossene Tür und die kalten Farben unterstützen natürlich die Bildaussage: ZU
zuckerbaer69Ausgefädelt Ich weiß leider nicht, welche Vögel das sind. Sie sehen in ihrem schwarz - grün gelben Gefieder jedenfalls hübsch und exotisch aus. 9 dieser Vögel sitzen auf einer Leitung, alle mit der Vorderseite zum Fotografen und schauen in verschiedene Richtungen. Die Leitung ist grau und unterteilt den blauen Himmel im Hintergrund etwa im Verhältnis 2/5 (oben) zu 3/5 (unten). Passt alles. Wo hast Du das aufgenommen und welche Vögel sind das?
TafelspitzBergen Das Bild zeigt uns eine Häuserfront in Bryggen, eine für seine farbenprächtigen holzverkleideten Bootshäuser bekanntes mittelalterliches Hanseviertel am Hafen von Bergen (Norwegen). Eigenartigerweise verzichtet Tafelspitz darauf und die unteren Teile der Gebäude zu zeigen, wodurch die Firmenschilder an den Gebäuden "in der Luft hängen". Ich frage mich, warum? Und ich gebe zu, es stört mich. Was mich außerdem wundert, ist ehrlich gesagt, dass Du eine Postkartenansicht einstellst, ich würden Bilder aussuchen, die so etwas wie eine persönliche Handschrift zeigen. Aber letztlich liegt die Bildauswahl selbstverständlich in Deiner Hand.
CrimsonGraublauglitzernass Der Titel passt. Wir sehen die Brandung in einer Meeresbucht. Weit entfernt im Hintergrund sind Häuser zu erahnen. Die Schärfe hast Du auf die auslaufenden Wellen der Brandung gelegt. Der Bereich, in dem sich die Wellen ein letztes Mal brechen, ist schon in der Unschärfe. Die Sonneneinstrahlung auf dem Wasser sorgt für eine sehr knappe Belichtung, wodurch die Umgebung im Grau versinkt und nur Wellenkämme das auftreffende Sonnenlicht weiß reflektieren. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, war ich doch an der Ostsee einmal in einer ähnliche fotografischen Situation. Eines der damals geschossenen Bilder hängt in meiner Wohnung an der Wand. Gut gesehen und entwickelt!t
erikFebruarmorgen Ein verkrüppelter Baum am Rande eines Abhangs, schneebedeckt, der Baum und die Gegend. Wir sehen ein S/W - Bild. Schauen an dem Baum vorbei ins Tal auf die mit Nadelwald bewachsenen Berge dahinter. Die Kälte ist spürbar. Ich denke, hier kommt sehr gut rüber, was Du uns sagen willst.
cf1014Fassade Wir sehen einen Teil einer Hausfassade, die mit Platten verkleidet ist. Unser Bildausschnitt ist 11 Platten hoch und 22 Platten breit. Was will uns cf1024 damit sagen? Jedenfalls sind in jeder zweiten Reihe Fenster eingebaut, abwechselnd in Reihen zu 3 und zu vier Stück, gegeneinander versetzt und tief ins Mauerwerk eingelassen. Auch die Orientierung der Fenster wechselt zwischen den Reihen. Die Dreierreihen scheinen links eingebaut zu sein, die Viererreihen rechts. Man sieht das an den Seitenverkleidungen. Hast Du das alles schon so vor Ort wahrgenommen, oder ist es Dir erst zu Hause aufgefallen?
Kiwi05Kunstsilo Kristiansand Kiwi05 zeigt uns Beton ohne Ende. Zitat: "Im norwegischen Kristiansand hat mit dem Kunstsilo einer der spektakulärsten Museumsbauten Skandinaviens eröffnet. In einem ehemaligen Getreidespeicher fragt die erste Ausstellung nach dem Nordischen in der Moderne - findet aber noch keine Antwort" so die Zeitschrift Monopol im Juli 2024. Der ganze Artikel kann hier nachgelesen werden: Klick. Wahrscheinlich zeigt der Blick das 20 m hohe Foyers, an dessen Decke noch die Reste der durchgetrennten Zylinder des Silos zu sehen sind. Brutalismus in Reinform, würde ich sagen. Danke, dass Du und mitgenommen hast.
10Heike10Lufthoheit Heike zeigt uns 2 Seeadler (?) kreisend vor fast weißem Himmel. Mit 535 mm Brennweite aufgenommen und wahrscheinlich nachträglich aufgehellt, da die Unterseiten fliegender Vögel vor dem Himmel unterbelichtet werden. Leider wirkt das bei dem vorderen Vogel unnatürlich. Aber zweifellos habe die beiden die Lufthoheit. Respekt für den quadratischen Zuschnitt!
jqschMT2512_6_Treppe_Basel Ich denke, hier geht es weniger um die Treppe, sondern mehr um den Raum innerhalb der Wendeltreppe, das sogenannte Treppenauge. Zur Information: Eine Treppe, die sich um eine tragende Säule (die Spindel) windet, nennt man Spindeltreppe. Doch zurück zum Treppenauge, denn das ist wirklich sehenswert. Man hat hier eine Beleuchtung installiert, die die sonst dunkle Treppe erhellt. Hierzu hat man an der Decke über dem Treppenauge eine Vielzahl von Stromkabeln austreten lassen, die Leuchten in verschiedenen Höhen halten und so die gesamte Treppe in ihrer Tiefe erleuchten. Von oben gesehen, wie auch dem Bild, sieht man dieses Gewusel von Leuchten, wie sie in die Tiefe ragen. Ganz unten sind dann nach zwei Sessel zu erkennen. Gut gesehen und hervorragend umgesetzt!
haribeeDas Auge Das Facettenauge eines Schmetterlings zeigt uns haribee in Großaufnahme. Der Schmetterling selbst ist nicht vollständig im Bild und sitzt auf einer violetten Blüte, aus der er Nektar saugt. Der Hintergrund ist unscharf gehalten und weißt verschiedene Schattierung von blaugrün auf. Mir gefällt das Bild in seiner Schlichtheit gut. Die Schärfe ist da, wo sie hingehört, das Motiv klar erkennbar.

Besprechung 6. Dezember 2025, Teil 2 (Tom D)
NameBildBesprechung
embeAu-to-bahn Du zeigst uns eine dynamische Landschaftsaufnahme, vermutlich aus dem fahrenden Auto fotografiert. Der charakteristische Bewegungsunschärfe-Effekt verleiht dem Bild seine besondere Atmosphäre. Die horizontalen Streifen im unteren Bereich durch die Leitplanken verstärken das Gefühl von Geschwindigkeit. Generell dominieren horizontale Linien und horizontal gestaffelte Farbflächen das Bild. Der Himmel wirkt durch die weichen, weißen Wolken sanft und weitläufig. Durch den Bewegungseffekt nimmt man das Bild wie eine nur flüchtige Erinnerung an eine Reise wahr. P.S.: Der Bildtitel mit den Bindestrichen erschließt sich mir nicht so richtig.
nicknameFerdinandstein und Felsenburg Neurathen Hier sehen wir eine imposante, spektakuläre Landschaft mit geradezu monumental wirkenden Felsformationen, harmonisch eingebettet in eine üppige Vegetation. Der Himmel nimmt das obere Drittel des Bildes ein. Durch den somit hoch liegenden Horizont wird ein Gefühl der Weite erzeugt. Sehr angenehm auch die Farbsättigung, vom satten Grün, durchsetzt vom Gtau der Felsen, bis hin zum strahlend blauen Himmel und den weißen Wolken. Ein Bild, das sowohl Ruhe als auch Abenteuerlust vermittelt.
catfriend PIBiene im Anflug Die Aufnahme fängt einen schönen Moment der Natur ein: Eine Biene im Flug, perfekt eingefroren, kurz bevor sie eine zartrosa Blüte erreicht. Die Schärfe der Biene steht in schönem Kontrast zum weichen, dunklen Hintergrund, wodurch das Motiv klar freigestellt wird. Die fein strukturierten Blütenblätter und das natürliche Licht verleihen der Aufnahme eine sanfte, fast poetische Stimmung. Insgesamt ein harmonisches, lebendiges Makrofoto.
bruno5HVB Tower Du präsentierst uns eine streng geometrische Fassade, die vollständig aus rechteckigen, abgerundeten Elementen besteht. Die Wiederholung der Formen erzeugt eine starke grafische Wirkung. Die leicht unterschiedlichen Grautöne der einzelnen Elemente sorgen trotz der Symmetrie und der Monochromität für eine gewisse Variation, die das Bild lebendig wirken lässt. Die Komposition ist präzise und sauber – jede Linie sitzt, jede Form fügt sich nahtlos in das Raster.
Sir Donnerbold DuckVaxholmer Schärenschilf Das Bild zeigt eine weitläufige Seenlandschaft an einem klaren, sonnigen Tag. Besonders eindrucksvoll ist die Balance zwischen Wasser, Ufervegetation und dem bewaldeten Horizont, die dem Bild eine ruhige Stimmung verleiht. Die Komposition wirkt gut durchdacht: Der rechte Bildrand wird von trockenen Schilfhalmen und verdorrten? Bäumen geprägt, die dem Foto Struktur verleihen. Links erstreckt sich die dunkle Wasserfläche des Sees, leicht bewegt. Der Horizont liegt im oberen Drittel, was viel Raum für die Wasserfläche lässt und dem Bild eine gewisse Weite gibt.
SchartiLondon1 Eine ikonische Ansicht des House of Parlament in London. Die Straße im Vordergrund sorgt für eine linienführende Perspektive, die den Blick des Betrachters direkt zu den architektonischen Strukturen im Hintergrund leitet. Der bewölkte Himmel verleiht der Szene eine dramatische, aber nicht bedrückende Stimmung. Die Menschen entlang der Brücke bringen Leben ins Bild. Insgesamt ein klar strukturiertes, atmosphärisches und technisch sauber ausgeführtes Stadtmotiv, bis auf die perspektivische Verzerrung. Diese hätte ich wohl korrigiert.
brandyhhorange Ein Traum in Orange - ich fühle mich in die 70er zurück versetzt. Ein originelles und farbintensives Motiv, das durch seine warmen Orangetöne sofort ins Auge fällt. Die zentrale Lampe mit ihrer halbkreisförmigen Form und den ungewöhnlichen Lichtreflexen wirkt wie ein Gesicht. Ein kreativ gestaltetes, ansprechendes Detailfoto.
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Viele Grüße, Tom

Ein Foto zeigt nicht die Wahrheit. Es schlägt nur eine Möglichkeit vor._______
Tom D ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2025, 22:09   #10
Tafelspitz
 
 
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Schönen guten Abend liebe Fotobegeisterte!
Auf unserem heutigen Fotoflug werdet ihr begleitet von Dana und meiner Wenigkeit. Somit wird die Besprechung aufgeteilt in zwei Teile: einem ersten und einem zweiten. Strategisch werden wir dabei so vorgehen, dass zuerst Teil eins und danach Teil zwei folgen wird
Nun aber genug herumgealbert, es gibt Arbeit!

Teil eins hat Dana übernommen.

Besprechung von Dana, 7.Dezember 2025
NameBildBesprechung
harti20Bartgeier Schön im Flug fast frontal erwischt! Solche Studien sind so schön, weil man den Flug des Tieres gut studieren kann. Wie die Außenfedern ausgestellt sind...es ist schon erstaunlich, wie diese Tiere die kleinsten Bewegungen in der Luft steuern, indem sie Körper und Federstellung einsetzen. Wenn man sich überlegt, was das für Abläufe innerhalb des Nervensystems sind...ganz schön komplex für so ein uns ja soooo weit untergeordnetes Tier. Ich gehe davon aus, dass du es im Zoo/Wildpark aufgenommen hast? Die Umgebung lässt drauf schließen und leider konnte man sie sich nicht aussuchen. Sie macht das Bild sehr unruhig. Fotografenpech, dass der Vogel sich gerade dieses Fleckchen zum Fliegen ausgesucht hat. An einer Stelle bin ich hängengeblieben - und das sind die von uns aus linken Außenfedern des Geiers. Warum sind die so unscharf? Die rechten sind knackscharf...hast du irgendwas an der Mauer gemacht und die Federn da auch erwischt? Es wirkt fast so. Ansonsten ein gelungenes Flugfoto, Vogel ganz drauf, schön in einer Dreiteilung gesetzt.
perserFreundinnen *schmunzel* Da würde mich mal interessieren, wieviele Menschen diese Idee auch schon hatten oder ob es eine recht einmalige Motivwahl ist, sich frech einfach an das Kunstwerk zu stellen und die passenden Posen dazu einzunehmen. Auf jeden Fall sehr kreativ, nicht einfach nur irgendwo rumzustehen und abgelichtet zu werden, sondern aktiv zu sein und das Kunstwerk so mit ins Bild und in die Interaktion zu integrieren. Ich habe zuerst den oberen Teil des Bildes gesehen (bei den Größen muss ich scrollen) und mich über den Gesichtsausdruck deiner Frau gewundert. Nachdem ich den unteren Teil erblickt hatte, war klar, warum sie die Zunge über die Lippen fährt. Für die beiden Damen auf jeden Fall ein besonderes Erinnerungsfoto, vor schöner Kulisse. Und mach dir keinen Kopf, dass wir gestern nicht einer Meinung waren (ich bleibe bei dem, was ich schrieb, kann aber deine andere Ansicht einfach stehenlassen, finde auch nicht, dass ich draufgehauen habe, ich habe einfach meine Ansicht geschildert), hier sind wir es nun wieder.
HoStFrühsport Schon wieder ein Bild von dir, das mich begeistert. Tolle Farb-Atmosphäre am Strand, mit schon beschienenem Wasser im Hintergrund, dazu dieser Einspänner, ein Trabrennfahrer vielleicht, der am Strand entspannte Trainings-Runden dreht und das Pferd sicher ab und an auch einfach laufen lässt, während die Touristen alle noch in ihren Betten liegen. Hinten ins Bild kommend, ein Mensch mit seinem Hund, auch früh unterwegs, um die Ruhe vor dem Sturm noch zu nutzen (und wahrscheinlich, weil der Hund klar gesagt hat: ähm...JETZT. ) Das Bild ist perfekt komponiert und das in der Schnelle des Augenblicks, denn das Pferd ist in Bewegung! Super! Als absoluter I-Tüpfel kommen noch die Blickrichtungen hinzu. Der Mann scheint eher zu der schönen Lichtsituation zu gucken, denn er lenkt geradeaus, lenkt also nicht das Pferd nach links, was seinen Blick auch erklären könnte. Von der Kopfhaltung her guckt das Pferd allerdings eher zu dem Mann mit Hund, vielleicht skeptisch, vielleicht neugierig, aber mit aufmerksam hochgestellten Ohren. Oberflächlich betrachtet, gucken beide Protagonisten vorne also romantisch zum Licht, aber ich glaube, dass der Witz darin liegt, dass sie das eben nicht tun. Das hast du ganz großartig erwischt, lieber Holger! Chapeau!
TafelspitzGuten Morgen Dir auch einen schönen guten Morgen. Vor allem, wenn er SO hübsch ist. Eine Szenerie mit dem ersten Lichteinfall des Tages, ein Bach in Langzeitbelichtung sehr weich dahinfließend, darüber erheben sich die Gipfel - und ganz oben ein paar bonbonrosa Wölkchen, die den anbrechenden Tag ankündigen. Da wart ihr früh unterwegs, wenn ihr schon auf dieser Höhe angekommen wart. Wenn ich die Lichtrichtung richtig deute, kommt an diese Stelle das Licht eigentlich erst spät am Tag und man sieht nur gerade jetzt ein paar kleine Halme und Fleckchen, die einen HAUCH an Licht abkriegen. In mir entfacht dieser Blick auf diese wunderschöne Natur und die Lichtsituation den dringenden Wunsch, das Licht möge sich ergießen...aber wahrscheinlich dauert das noch eine ganze Weile. So verharre ich, genieße diese kleinen Umarmungen des Lichts auf manchem Stein, auf manchem kleinen Grashügel und einigen ausgewählten Stellen, mein Inneres macht den Rest, riecht, schmeckt, atmet...und lässt einfach los. Was für ein schöner Fleck Erde. Und so schön stimmungsvoll fotografiert. Ein Bild, das nicht BÄMMMM macht, sondern man das zarte Streicheln des Lichts finden und sehen muss/darf.
cf1024Treppe 12mm Puh, ein Treppenhaus, das dir sicher einiges abverlangt hat. Unterschiedliche Lichtfarben, unterschiedliche Beläge, sicherlich nicht viel Licht vor Ort. Mein erster Eindruck war "ui...sagt mir das echt zu?" diese cyan-magenta-elektrischesLicht-Kachel-Optik mit grünem Metallgeländer und Holztreppenanteil oben war mir erst etwas zu viel. Aber wenn man dann länger guckt und einfach mal alles auf sich wirken lässt, ist es gerade dieses "geordnete Chaos" der Färbungen, Beläge und Materialien, die das Bild besonders machen. Es ist einfach ein anderes Zeitzeugnis als diese steril-weißen Megatreppen. Und genau dadurch zeigt es die Herausforderung für den Fotografen. Sie ist akurat wie immer, ich mag besonders die Spiegelung der Treppenstufen links in den Fliesen, und durch diese sich dauernd verändenden Situationen im Treppenhaus wirkt das Bild. Man findet sich beim Heruntergehen dauernd in anderen Situationen wieder, die du gut einfangen konntest. Von daher chapeau für diese schwierige Aufnahme und deinem Herz auch für solche Treppen, die auch den Betrachter fordern.
kiwi05Peer Gynt Vegen Für dieses Bild habe ich mir SOFORT die Peer Gynt Suite angemacht und das Bild mit dieser Musik betrachtet. Das wirkt! Wow. Für diese Freiheit, einfach irgendwo hinzufahren und dort dann auch einfach zu sein, ohne mit dem Druck, wieder zum Hotel oder ins Ferienhaus zu müssen, beneide ich dich - auch wenn ich es mir nicht vorstellen könnte, im Camper zu wohnen, schon gar nicht so eine lange Zeit. Aber wer das kann, erlebt halt einfach Wunderbares. Hier sieht man deinen Camper auf der im Titel benannten norwegischen Hochpass-Straße und dass du da anhalten musstest, ist SO klar! Was für ein Blick, was für eine tolle Atmosphäre. Die Freude, dort entlangzufahren, teilst du mit uns. Schön, wie die Straße von links ins Bild kommt und, sonnenbeschienen, sich erst einmal mittig in der Kurve verliert, so dass das Auge dann weiter ins Bild gleitet und sich in Ruhe umschaut. Diese herrlich verschneiten Bergkuppen und dieser so dynamische Himmel...man holt sofort tief Atem und genießt die klare, Luft, die Berggipfel täuschen, es ist Sommer und sicher von den Temperaturen weitestgehend völlig angenehm. Ein wunderschönes Landschaftsfoto, das einen persönlichen Touch durch euren Camper erhält, der auf dem Weg ist, diese tolle Umgebung zu erforschen. Möget ihr noch viele solche tollen Urlaube erleben können!
Sir Donnerbold DuckPilatuspanorama Also...deine Bergpanoramen sind immer SO schön. Gehst du nur bei genialem Wetter los oder ist das Glück? Diese Weitsicht, dieses mega Wetter, das Licht...und von oben ist es auch wurscht, dass es um die Mittagszeit aufgenommen wurde. Im Herbst macht das Licht trotzdem schöne Sachen und der Dunst vom Morgen ist schon weitestgehend weg. Auf jeden Fall ist es atemberaubend, mit dir da oben zu stehen (ganz ohne die Anstrengung ) und den Blick auf diese großartige und so weitläufige Szenerie zu legen. Wunderschön fotografiert, auch mit dem massigen Felsen rechts im Bild, der den strauchelnden, leicht höhenängstlichen Menschen Halt gibt. Das sind so Stellen, wo ich stundenlang auf einer Bank sitzen und mir das angucken könnte. Danke dafür!
zuckerbaer69Mauersegler Also...2025 war so dein Jahr, gell? Das ist ja der Wahnsinn. Da erwischst du einen Mauersegler im FLUG in dieser Qualität! Ich gehe zwar von einem Crop aus, aber diese flinken Viecher muss man überhaupt erst mal kriegen! Ich bin bisher gnadenlos gescheitert und ziehe alle Hüte. So kriegt man mal einen zu sehen, das Gesichtchen, die ausgebreiteten Flügel...sicherlich, es fehlen ein paar Details, die aber vielleicht nur ein langjähriger Ansitzer mit 600er Brennweite einmal in seinem Leben hinkriegt, von daher bist du hoffentlich total stolz auf dieses Bild und freust dich, dieses kleine Luft-Wiesel so klasse erwischt zu haben.
SchartiSpring Im Frühling hüpfen die Frösche. Auch bei dir ging das Bild von oben nach unten auf und ich las den Titel erst als "Frühling" in Englisch, bis ich dann den Wagen sah und dachte: "Moooment...der liegt doch nicht auf der Straße auf, oder?? Der hüpft gerade über irgendeine Bodenwelle!". Dazu dieser perfekte Mitzieher. Genial. Da hast du wirklich nicht nur den perfekten Moment erwischt, als das Auto in der Luft war, sondern auch noch mit der perfekten Kamerabewegung für ordentlich Dynamik im Bild gesorgt! Richig gut! Man kann die Schnelligkeit sehr gut nachspüren und dass die Räder den Boden nicht berühren, fasziniert total. Ein super Bild! Und wie gesagt...das von einer, die dafür nicht viel übrig hat. Fans zu begeistern, ist einfach...aber Menschen, denen sowas nicht viel gibt, am Bild zu halten, ist eine größere Kunst. Und hier eindeutig gelungen!
haribeeAliens ahead Ach komm, geh fott... Ich hab zwar wahrscheinlich noch Restalkohol, aber SO doch nicht... den Titel habe ich erst später gelesen und dachte nur: "Huiuiuiuiui, das ist nicht von dieser Welt." Das ist echt wild. Aber nur für einen Moment! Dann beginnt das Auge nach gangbaren Wegen zu suchen...und es eröffnet sich wirklich eine Alien-Raumschiffwelt, die unglaublich ist. Gänge, Flure, Höhlen...und überall die gelben Alien-Eier, die tief verborgen ruhen und darauf warten, dass die Brut schlüpft. Alles in diesem typischen Raumschiff-Metall-Ton...unglaublich, was du da aus einer "simplen Spiegelung" gemacht hast. Ich LIEBE es! Ich komme quasi aus dem Gang rechts auf den Hauptsteg, der schwarz von rechts nach links führt und ziehe sicherheitshalber den Raumanzug an...wer weiß, ob ich Luft habe! Ein total geniales und völlig übermenschliches Bild. Dein Blick ist halt einfach der Hit.
Dirk SeglHaubenlerche Boah, ist die gut geworden. So detailreich, so klar, so schön im Fokus, schön im Bokeh. Und dazu guckt sie einfach SO herzllerliebst verknittert. Wie ein schäler Blick zur Seite, der sagt: naja...also komm...MUSS das sein, wo meine Federn heute SO schlecht liegen...Ich hab nicht mal meinen Schnabel abgeputzt! Ein wunderbares Portrait dieses süßen Vogels mit der Sturmfriese. Was ich besonders mag, neben dem klaren Auge und dem Blick, sind die wunderbar gezeichneten Federchen vorne. Wie sie liegen, gar nicht so glatt nebeneinander, sondern teilweise über Kreuz. Klasse. Mag ich SEHR, dein Vögelchen.
embeMehlschwalbe Nach dem Mauersegler heute schon etwas verwöhnt, gucke ich trotzdem deine Mehlschwalbe sehr, sehr gern an. Etwas kleiner, aber dafür in ihrem natürlichen Habitat fliegend, gerade am Start, um für die Brut, die wahrscheinlich super laut rumfiept, neues Futter heranzuschaffen. Man muss etwas schmunzeln, weil man so schön sehen kann, wie die Kleinen (und Großen sicher) das Seitenloch zum Lokus deklariert haben und die Wand ordentliche Spuren davon trägt. Zudem kann man wunderbar die Nistbauweise betrachten. Es ist einfach immer wieder faszinierend, wie solche kleinen Vögelchen solche Bauwerke hinkriegen, die halten UND die Kleinen drin aufwachsen lassen. Irre. Wie schön, dass du sie gesehen und abgelichtet hast. Der Bogen im Mauerwerk, der die kühle Außenfarbe abfängt und eine warme Farbe dagegensetzt, ist wunderbar im Bild belassen, trotzdem würde ich es einen Ticken enger schneiden, um noch konzentrierter auf den Inhalt einwirken zu können. Kleinigkeit. Ein tolles Bild!
jqschElphi Nochmals, liebster Jürgen: KEINE Titel innerhalb des Adventskalenders, NUR als Titel beim Hochladen, aber nicht im Beitrag selbst. Das nimmt die Überraschung. Ich hoffe, ich habe mich jetzt richtig ausgedrückt. Ansonsten ist es eine Überraschung in der Überraschung, denn das ist ja der Hammer. Alleine die Idee des/der Pappaufsteller-Machenden ist schon großartig, aber deine Aufnahme, in dieser Freistellung, aus dieser Perspektive...einfach genial. Hast du mal überlegt, es den Menschen der Elphi zukommen zu lassen? So eine klasse Idee, gepaart mit so einer tollen Ausführung...dazu die Farben, der viele negative Raum, ich bin total begeistert. Und ich finde, es wirkt auch nur von dieser Perspektive, weil man diese Perspektive am allermeisten aus sieht (vom Wasser aus, vom Land an vielen Stellen) und sie dadurch in der Form sehr stark diesem Aufsteller mit den Prospekten gleicht. Klar, das war sicher Absicht im Design, aber du hast das perfekt eingefangen. Super kreativ, grafisch gut - und echt lustig!
bruno5Vereist Tina schaute mir gerade über die Schulter und sagte "Boaaaaah...." Das nehme ich jetzt einfach mal mit in die Bewertung. Wunderschön, diese vereisten Wasserwege des kleinen Wasserfalls. Toll, der Kontrast zwischen den warmen Naturfarben des Umfelds und dem kühlen Eis. Schöner Ausschnitt, der das Wichtigste zeigt, gute Belichtung, die nichts absaufen und nichts überstrahlen lässt (ist ja durchaus herausfordernd bei solch verschiedenen Oberflächen, Schattenstellen und Glanzpunkten) und überbunden mit einem tollen Eisbogen, der das Bild in seiner Gänze zusammenhält. Gefällt mir sehr gut und ich stimme dem Boaaaaah meines Lieblingsmenschen zu.

Und hier folgt Teil zwei von Tafelspitz.

Besprechung vom 07. Dezember 2025 von Tafelspitz
NameBildBesprechung
CrimsonWir starten mit einer Buhne, vermutlich an der Nord- oder Ostsee (ich habe bisher leider nicht so gut aufgepasst, wo du dich da genau herumgetrieben hast). Das Foto fängt einen Moment von Ruhe und Abgeschiedenheit ein. Die Komposition lebt zunächst einmal vom Mut zur Reduktion. Ein grosser Teil des Fotos besteht aus Weite, sanft verlaufenden Flächen, einer Palette aus Pastelltönen, die das Auge zunächst fast im Leeren schweben lassen: Mare Tranquillitatis Erst wenn man sich darauf einlässt, beginnt der Blick den Halt zu finden, und zwar exakt dort, wo du ihn bewusst verankert hast: auf der alten, vom Meer und der Zeit gezeichneten Holzstruktur im rechten Vordergrund. Das ist der Ankerpunkt, der Fixstern, der nicht nur das Bild hält, sondern auch den Betrachter einfängt. Ich mag sehr, wie die Linien der Buhne ins Bild hineinführen. Ich schwanke etwas (also nicht wortwörtlich, sondern im übertragenen Sinn; ich schwöre, ich habe den Glühwein noch nicht angerührt *hicks* ): ist mir die enorme Tiefenunschärfe in den Tiefen des Schärfes Meeres schon etwas zu viel? Würde ich gerne ein Klitzebisschen mehr Meer und Schiff am Horizont erkennen können wollen? Oder ist es tatsächlich genau so richtig und ich finde es genial, wie es ist? Man könnte argumentieren, dass ein Hauch mehr Zeichnung im Mittelbereich das Bild noch greifbarer machen würde. Aber dann wiederum: genau diese Unschärfe ist ja Programm. Eine stilistische Entscheidung, die konsequent durchgezogen wird. Du lässt das Ende der Buhne im Nichts verschwimmen. Das Bild lenkt so den gesamten Fokus auf die Textur, Form und Geschichte des Stückes Holz, und je länger man hinschaut, desto stärker tritt dieser Effekt zutage. Vielleicht funktioniert das Bild gerade deshalb so gut, weil es nicht erklärt, sondern andeutet. Weil es keine Postkarte sein will. Und je länger ich es betrachte, desto besser gefällt es mir!
erikWir verabschieden uns von Buhnen, Meer und Wattehimmel und landen mitten im urbanen Getümmel. Gute Bilder leben bekanntlich von Kontrasten. Und solche hast du hier sehr genial und vielschichtig eingeflochten. Da ist zum einen die Entscheidung für Schwarzweiss, die das Farbschema des Schachspiels aufgreift und auf das gesamte Bild erweitert. Dann die vielen Menschen, die schnellen Schritte, die verwischten Bewegungen: all das vermittelt Dynamik, Alltag, Routine. Und dann im Auge des Grossstadt-Hurrikans sitzt ein kleines Grüppchen am Schachbrett: Das Duell . Keine Eile, keine Hektik. Nur Sitzen, Denken, Spielen. Dieses ruhige Zentrum ist das eigentliche Motiv. Alles andere fliesst darum herum. Das Bild funktioniert genau durch diesen Gegensatz: Geschwindigkeit versus Stillstand. Flüchtiges Dahingehen versus Konzentration. Die angesprochenen Kontraste also wieder! Dazu kommt, dass der karierte Boden des Platzes ebenfalls das Thema des Schachbrettes aufgreift: Quadrate so weit das Auge reicht. Die Menschen darauf laufen diagonal, andere geradeaus, fast wie Bauern, Läufer, Springer, nur ohne Regeln und ohne Plan. Eiine weitere verbindung zwischen Strategie am Tisch und Chaos im Umfeld. Dein Bild ist ein grosses Spielfeld mit zwei Geschwindigkeiten und jeder Menge Kopfkino
brandyhhRostig, rissig, ranzig. So kommt die ramponierte Rostlandschaft daher. Ein Bild, das sofort an alte Industrieanlagen denken lässt – an Maschinen und Hallen aus vergangenen Zeiten, die nun, Wind und Wetter ausgesetzt, langsam dem Zerfall anheimfallen. Es ist eine faszinierende Hommage an die Vergänglichkeit der Technik und die unaufhaltsame Macht der Natur: der Mensch baut auf, die Zeit baut ab Dabei erzählen die alten, abblätternden Farbschichten Geschichten. Wir sehen nicht nur ein einziges Metall, sondern eine komplexe, geschichtete Oberfläche, die durch die Oxidation wie eine geologische Formation wirkt. Das vorherrschende Orange-Braun des Rostes bildet einen starken, warmen Kontrast zu den kühlen, graublauen Resten der ursprünglichen Farbe, die darunter hervorblitzen. Diese Farbkombination aus Wärme und Kälte macht das Bild visuell spannend und verhindert, dass es eintönig wirkt. Man möchte die raue Textur fast mit den Fingerspitzen ertasten. Und danach schnelle die Hände waschen, weil alte Farbe öfters mal Inhaltsstoffe hat, über die man heutzutage lieber nicht mehr nachdenken möchte Ich mag Bilder von Verfall und marodem Zeugs, und du hast dieses hier sehr geschmackvoll komponiert und ausgearbeitet. Ein kleines Stück Industriegeschichte im Miniaturformat: roh, rohstofflich, reduziert. So rostig und doch rundum restlos reizvoll.
ReisefotoJetzt hatte ich im ersten Augenblick beim Lesen des Titels Liegender Buddha / Reclining Buddha doch tatsächlich „Recycling Buddha“ gelesen und konnte mir einen Lacher nicht verkneifen Aber natürlich haben wir es hier mit einem liegenden bzw. lehenden Buddha zu tun, und zwar nicht irgendeinem rezyklierten, sondern einem der ikonischsten seiner Art. Was mich an deinem Foto sofort anspringt, ist dieses überwältigende Gold Kein zartes, kein schüchternes bisschen Gold, sondern, ein selbstbewusst glänzendes "wumms, zack, da bin ich" - Gold. Auch wenn es vermutlich "nur" Blattgold auf Holz ist. Die monumentale Ruhe des Buddhas kontrastiert wunderbar mit der schieren Masse seines Körpers; er liegt da, ganz entspannt, als hätte er die Erleuchtung nicht gefunden, sondern gepachtet Das Bild lebt davon, wie du seine Präsenz bildfüllend inszenierst. So nah, so gross, dass man fast das Gefühl bekommt, direkt vor ihm zu stehen und ihn anfassen zu können (irgendwie habe ich heute das Bedürfnis, alles betatschen zu wollen. Dabei wurde einem früher doch immer eingebläut, nur mit den Augen und nicht mit den Händen zu schauen ) Die winzigkleinen Menschen im Hintergrund und die floralen Opfergaben geben ein eindrückliches Grössenverhältnis für den goldenen Riesen ab. Gut, dass du sie mit aufs Bild genommen hast. In diesem Sinne: Namaste! Es muss nicht immer Erleuchtung sein. Manchmal reicht Entspannung
DanaDana hat ihre Kamera auf das neueste Windows 5.0 upgedated, und herausgekommen ist dieses feine Foto Ordnung, Struktur, strenge Wiederholung: dieses Bild könnte glatt als Therapie gegen gestalterisches Chaos durchgehen. Wir blicken auf eine Fassade, die so konsequent durchgerastert ist, dass selbst ein Lineal beim Anblick wahrscheinlich zufrieden nickt oder gar vor Neid erblasst. Alles sitzt im Takt: Fenster an Fenster, Reihe um Reihe, wie ein visuelles Metronom (oh Sehr schön funktioniert auch der "Deckel" aus horizontalen Linien im oberen Drittel, der dem Bild einen sauberen Abschluss nach oben und die notwendige Abwechslung verleiht. Dieses Dachband wirkt wie der Bass in einem Musikstück: ruhig, konstant, stabilisierend, während unten die stakkatohafte Fensterstruktur das eigentliche rhythmische Muster vorgibt. Abbrobrobobobrobo Abwechslung: die Spiegelung der gegenüberliegenden Häuser in den Windows, deren Akzent du geschickterweise ins linke Drittel gelegt hast, sorgt ebenfalls dafür, dass keine Langeweile aufkommt beim Betrachten. Was auf den ersten Blick vielleicht als störend empfunden werden könnte, gehört für mich genau dort hin. Perfektion ist schön, aber erst die kleinen Abweichungen machen sie interessant. Es ist ein bisschen wie ein ganz leichter Verspieler im Konzert: dadurch wirkt das Ganze menschlich und lebendig
CB450Wir wechseln wieder ans Meer, diesmal zu einer schönen Bank mit Aussicht. Und ja, viel besser kann man es kaum formulieren. Zwei Menschen auf einer Bank, der Horizont kerzengerade wie mit dem Lineal gezogen, Meer in tiefem Blau, ein Stück Urlaub. Es ist ein Bild der Ruhe, der Stille nach all dem Getöse des Tages. Eine Szene, wie sie uns im Alltag gerne mal entgeht, hier aber gekonnt konserviert worden ist. Was mir besonders gefällt: links dieser knorrige Baum, dessen Zweige wie ein Vorhang ins Bild hängen. Rechts klafft die offene Weite des Meeres und dazwischen die Bank als Bindeglied. Und auf ihr zwei Menschen. Sie schauen beide hinaus, aber vielleicht nicht aufs Gleiche. Er oben ohne und barfuss, sie im Schatten ihres Schirmvisiers. Gleicher Ort, gleicher Moment, und doch zwei unterschiedliche Blickrichtungen (und vielleicht zwei unterschiedliche Geschichten)? Ein Bild über Nähe, ohne zwingend Kontakt zeigen zu müssen. Die Farbigkeit ist angenehm zurückgenommen, fast schon nostalgisch mit einem Hauch Analog-Feeling. Dadurch wird die Szene warm und persönlich. Die grosse Fläche Meer, die Mauer, der helle Boden: das alles lässt den Blick auf das Paar und die Aussicht dahinter wandern. Die Komposition ist ruhig, und wie bei dir nicht anders zu erwarten, sehr bewusst gesetzt. Ein Bild, bei dem man am liebsten kurz daneben Platz nehmen würde. Nur für einen Moment. Oder auch zwei
WindbreakerWir betreten die U-Bahn Station Hafencity/Universität, erblicken aber keinen Bahnsteig, keinen Zug, keine Menschen, kein buntes Neon. Stattdessen: Sitzreihen. Metallisch, klar, funktional. Und gerade deshalb ein Motiv, das wunderbar funktioniert: du hast dich nicht von dem Offensichtlichen leiten lassen, sondern das Unspektakuläre ins Zentrum gestellt und daraus ein starkes, grafisches Bild gemacht. Die Perspektive aus leicht schrägem Winkel leitet das Auge sauber durch die Reihe. Man folgt automatisch dem Lauf der Form, Sitz für Sitz, Lehne für Lehne, und verliert dabei für einen Moment komplett aus dem Blick, dass man sich eigentlich in einer U-Bahn-Station befindet. Speziell bequem sehen sie allerdings nicht gerade aus, aber das ist ja oft sogar Absicht bei diesen City-Möbeln. Nicht dass da noch jemand auf die groteske Idee kommt, länger zu verweilen Und während man diese unbequemen Dinger am eigenen Rücken spürt, merkt man gleichzeitig, wie viel fotografisches Potenzial im Alltäglichen steckt und dass gute Motive überall zu finden sind. Man muss einfach hinsehen und sie entdecken. Genau das hast du hier getan
catfriendPIEs ist schon nach Acht, die Kinder sind im Bett. Somit steht der besprechung von Barbaras Paarungsrad nichts mehr im Weg Wobei, also... es ist ja strenggenommen nicht ihr Rad, sondern das der beiden zarten Libellen, anmutig verbunden zu einem Herzen, oder eben Rad. Ein Motiv, bei dem man als Betrachter fast automatisch näher heranrückt, um all die filigranen Details zu entdecken. Die durchsichtigen Flügelstrukturen, die feinen Beinchen, das fragile Zusammenspiel. Die Gestaltung lebt hier stark von der Reduktion: ein Halm, zwei Insekten, viel Raum. Keine Ablenkung, kein Durcheinander, stattdessen ein ruhiger, homogener Hintergrund, der die Protagonisten klar freistellt. Allerdings hätte ich vielleicht das satte Grün ein klitzebisschen abgemildert, denn es knallt doch recht ordentlich rein. Ein Hauch weniger Sättigung, und die Libellen würden fast noch stärker wirken. Abgesehen davon aber eine saubere, liebevoll gesehene Aufnahme zweier Tierchen, die zwar nicht bis ins allerletzte Detail knackscharf ist (ich vermute, da musste ordentlich gecroppt werden), aber dieses, ähm… Ereignis dennoch wunderbar dokumentiert. Ein intimer Naturmoment, gut gesehen, gut umgesetzt - und definitiv ein Bild, das man nicht jeden Tag vor die Linse bekommt
nicknameIs There Anybody Out There? Allein schon dieser Titel lässt mir als Pink Floyd - Fan natürlich sofort Gitarrenklänge in meinem Kopf erklingen Eine Dachlandschaft mit Moos und Ziegeln, eine Antenne, eine Satellitenschüssel - alles eigentlich banale, alltägliche Dinge. Doch du hast die beiden Antennen (eine klassische, fast nostalgische terrestrische Konstruktion und eine etwas weniger antike Parabolantenne - mutmasslich aus etwa derselben Epoche wie die Musik), die da in den Äther horchen, wie zwei ausgestreckte Hände arrangiert, die darauf warten, dass irgendjemand irgendwo da draussen antwortet. Technik ruft hinaus, Natur schweigt zurück Der frostige Wald hat aus meiner Sicht zwar eine etwas seltsame, leichte Mauve-Färbung, bildet aber einen guten Hintergrund für die beiden Lauscher. Die warme Rost- und Moosstruktur der Dachziegel bildet dazu einen schönen Gegenpol. Und jetzt: Gitarrensolo!
Jumbolino67Jawoll, zwischendurch muss man einfach mal so richtig Dampf ablassen Im Ruhrgebiet ist offensichtlich noch nicht ganz alles zum Museum verkommen, denn hier bei Krupp ist tatsächlich noch ordentlich Dampf in Bewegung. Besonders spannend finde ich, wie du mit der Viertelsekunde Belichtungszeit gearbeitet hast. Die Wolke wirkt nicht nur voluminös, sondern beinahe wie Watte oder Glasfaserdämmung, eine Substanz, die man greifen möchte (ja, ich weiss, ich habe heute meine haptische Phase) Die Vielzahl an Schloten und Rohren wirkt wie ein Organismus aus Stahl, funktional, industriell, zweckmässig. Zusammen mit der leicht diesigen, ranzigen Lichtstimmung entsteht ein industrielles Panorama, das zugleich dokumentarisch und atmosphärisch wirkt. Kein Schönwetter-Postkartenkitsch, sondern richtiges Ruhrpott-Realitätsporträt. Das passt alles sehr gut zusammen, wie ich finde. Wie war das früher: Wenn die Wäsche schwarz ist, ist sie trocken Industrie wird manchmal als hässlich empfunden,ich finde sie jedoch faszinierend und romantisch. Aber das sage ich natürlich als jemand, der dort nicht arbeiten oder wohnen muss(te) Oh, und ausserdem bietet sie natürlich Fotomotive ohne Ende.
10Heike10Oh, einen Pfau hatte ich glaubs noch nie zur Besprechung Pfauen sind in vielen Naturparks freilaufend anzutreffen, sind sie doch attraktive Hingucker für die Besucher. Ein Pfauenmännchen, das sein Rad entfaltet, ist ein wahrlich spektakulärer Anblick. So ist denn auch dein Pfau in der Johannismühle ein Vertreter der Wildpark-Art, und erst noch ein ziemlich fotogener. Niedlich mit seinem hübschen Krönchen Du hast seinen Kopf schön in den Goldenen Schnitt gelegt und die Komplementärkombination aus tiefem Pfauenblau und sattem Blütengelb könnte kräftiger kaum sein. Der grosse, leere und doch sehr dunkle Bereich links lädt vielleicht zu Diskussionen ein: Raum für Wirkung oder zu viel Nichts? Für die einen perfekt und dramatisch, für die anderen vielleicht etwas düster. Beides lässt sich argumentieren. Mir persönlich ist der Pfau selber aber fast einen Ticken zu dunkel geraten und ich würde ihn wohl eine Winzigkeit mehr aus dem Schwarz hervortreten lassen, damit die feinen Details im Gefieder noch deutlicher sichtbar werden. Aber so oder so: ein schönes, kontrastreiches Bild, das zeigt, dass man selbst ohne Rad ganz königlich wirken kann
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Liebe Grüsse
Dominik
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