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So wirklich verstehen/nachvollziehen kann ich es nicht.
FSI (A7II) -> BSI (A7III) = die bislang in der Front liegende "Verkabelung" wird hinter die die lichtempfindlichen Pixel verlegt, die lichtempfindliche Fläche der einzelnen Pixel wird dadurch vergrößert. Stacked Sensor = BSI-Sensor mit in einer zweiten Schicht gekoppelten Speichereinheiten (?). Die Schichten liegen wie in einem Stapel übereinander. Lagen Speicher und lichtempfindliche Zellen vorher in einer Schicht nebeneinander? Müsste die lichtempfindliche Fläche eines einzelnen Pixels dann nicht größer werden, wenn der bislang danebenliegende Speicher in die Schicht unter dem Pixel landet? Weshalb tritt der gegenteiige Effekt auf = A7III ( BSI) hat einen größeren Dynamikumfang wie A9 (stacked Sensor)? Global Shutter (A9III) = zusätzlich wird ein schneller Zwischenspeicher benötigt. Der braucht Platz. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, entfällt damit dual Gain (2 Speichereinheiten, großer Speicher für niedrige ISO, kleiner Speicher für hohe ISO, reduziert bei Nutzung des kleinen Speichers bei hohen iso das Rauschen), da der Platz für 2 Speicher (für ISO 100, für z. B. ab ISO 640) fehlt. Bei der A9III wurde ein Speicher mit mittlerer Kapazität (statt 2 unterschiedlichen) verbaut, das führt zur höheren Grundempfindlichkeit ISO = 250. Vermutlich ist schon deshalb Dynamikumfang etwas schlechter wie z. B. bei der A9II. Wenn der Zwischenspeicher auf derselben Ebene wie die lichtempfindlichen Pixel liegt und der offensichtlich lichtempfindliche Zwischenspeicher vor Licht geschützt und deshalb schwarz maskiert werden muss, reduziert das die lichtempfindliche Fläche der einzelnen Pixel enorm. Gedanklich (wenn das alles so stimmt, was ich da geschrieben habe) bedeutet GS bei der A9III, dass man sich ungefähr mit der lichtempfindlichen Fläche eines APS-C-Sensors auf dem VF-Sensor zufrieden geben muss. Ist ein Staplen des Zwischenspeichers hinter die lichtempfindlichen Zellen technisch noch nicht möglich? Bei A7III und A7IV sieht es anders aus: das sind beides BSI-Sensoren. Prozentual sollten die ähnlich stark rauschen = wenn man das gesamte Bild betrachtet, sollte es bezüglich Rauschen ähnlich sein. Bei 100%-Ansicht müsste zumindest theoretisch der höher auflösende Sensor mehr Rauschen zeigen da dessen Bildausschnitt mit einer kleineren Sensorfläche realisiert werden muss. In der Praxis wird das vernachlässigbar sein. Ich habe die A7III (24 MP) und A7RIV (60 MP). Die A7RIV scheint mehr zu rauschen. Werden die Bilder entrauscht (A7III und A7RIV), gleicht sich das Ergebnis an = da rauscht eigentlich nichts mehr. In beiden Fällen "verschwinden" Details zugunsten eines sauberen Bildes. Bei den 60 MP "verschwinden" vermutlich mehr Details als bei den 24 MP - dennoch sind im entrauschten 60 MP-Bild mehr Details wie im 24 MP-Bild zu sehen. Zumindest für mich stellt sich das mit dem Rauschen eher als theoretische Problem heraus. |
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Punkt 2 wenn Du mit einschwärzen die Hälfte der lichtempfindlichen Oberfläche des Sensors meinst, das wäre wirklich mehr als suboptimal, das wäre eher für die runde Ablage geeignet. Punkt 3 analoges globales umkopieren am Ende der Belichtungszeit macht auch wenig Sinn. Es ist eher ein elektronisches analoges Mitladen auf den gleichen Spannungspegel über z.B. eine hochohmige FET-Schaltung mit 2 Gates, was das Mitladen abschaltbar macht. |
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Diese Technik deswegen als Unfug zu bezeichnen ist zu kurz gedacht Was damit geht: https://www.sonyuserforum.de/forum/s...46#post2313546 Zitat:
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Zu dem Einschwärzen hätte ich gerne die Fakten gesehen und wie es elektronisch genau funktionieren soll ! Wieso aber auch, braucht es doch gar nicht! Das wären dann ja minimum 1 Dynamikstufe weniger wegen der halben FWC und schätzungsweise nochmal 1 Dynamikstufe weniger wegen dem Einschwärzen der halben Sensorfläche. Ich kenne die A9iii und deren Bilder im Vergleich zu der A1. Da ist sie bezogen auf BQ zu gut und müsste deutlicher abfallen, auch im Vergleich zu einer älteren A9. Was die Möglichkeit des internen Stacken zur Rauschunterdrückung angeht hat sie mich enttäuscht. Zum AF-C, die A9iii greift wie die A1 auf 120B/s zurück. Also quasi exakt gleiche Daten und Zeitbasis. Warum wohl? Wie ein CCD Sensor funktioniert weiß ich, hab sogar noch eine alte AstroCam mit so einem Sensor im Regal liegen. |
Was ist FWC? Wikipedia sagt "Land Rover Forward Control" oder auch "Female Water Closet"
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[QUOTE=Porty;2313553]Was ist FWC? Wikipedia sagt "Land Rover Forward Control" oder auch "Female Water Closet"[/QUOT
Sorry, wusste ich nicht das Dir FWC (Full Well Capacity) in der Sensortechnik unbekannt ist. Das ist in einer CMOS Sensorzelle der zentrale Teil wo die durch den den Photonen Effekt als auch durch Wärme (hier unerwünscht) Elektronen als Ladung gespeichert werden. FWC sozusagen die maximale Speicherkapazität. Vereinfacht gesagt ist die Sensorzelle ein lichtempfindlicher Kondensator, welcher sich selbst bei Belichtung durch den Photoneneffekt, bis zur seiner maximalen FWC aufladen kann. |
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Allen anderen möchte ich ebenfalls für ihre Zeit danken die das Thema für mich beleuchtet haben. |
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Nach jahrelanger Fotografie mit a77, a99 a900 bin ich bei etwas angelangt, was mich gefesselt hat: a7s (erste Generation) mit einem Objektiv (35er Zeiss, f2,8). Damit habe ich 90% meiner Fotos gemacht. Irgendwann sah ich, dass die a7III bis in sehr hohe ISO-Bereiche des a7s ebenbürdig ist. Das einzige, was mich abhielt, war, dass an jener Kamera der LA-EA5 nicht mit Minoltas Objektiven den AF unterstützt (z.B. das 100er F2 möchte ich weiternutzen), oder das 35er f1,4 Sony. Die a7IV kann das alles. Das Mehr-Rauschen wäre mir nach all den Begründungen hier, weniger relevant. Das einzige, was mich abschrekct ist, dass man das Display so ausgeführt hat, wie man es eben ausgeführt hat. Ich will ja nichts schlechtreden, aber die a77 hat eine geniale Konstruktion... |
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Irgendwann sah ich, dass die a7III bis in sehr hohe ISO-Bereiche des a7s ebenbürdig ist. Das einzige, was mich abhielt, war, dass an jener Kamera der LA-EA5 nicht mit Minoltas Objektiven den AF unterstützt (z.B. das 100er F2 möchte ich weiternutzen), oder das 35er f1,4 Sony. Die a7IV kann das alles. Das Mehr-Rauschen wäre mir nach all den Begründungen hier, weniger relevant. Das einzige, was mich abschrekct ist, dass man das Display so ausgeführt hat, wie man es eben ausgeführt hat. Ich will ja nichts schlechtreden, aber die a77 hat eine geniale Konstruktion...[/QUOTE] Da hast Du einen validen Punkt. Ich vermisse das Klappdisplay nach einem Jahr immer noch, sonst ist die A7IV nahezu perfekt für mich. Das Rauschen stört mich nicht bis zu so geringen Lichtstärken, das der AF aussteigt. Sucht man eine Kamera für die Nutzung von A-Mount Objektiven, so ist die A7IV die erste Wahl. Alternativ die A6600 mit dem besseren Klappdisplay, aber APS/C. Die neuere A6700 kombiniert leider die Nachteile der beiden Kameras, das Halbformat und den Film-orientierten Flip Screen. Ich gebe meine A6600 nicht her, auch wenn ich die A7IV häufiger nutze. |
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