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#1 |
Registriert seit: 07.04.2014
Beiträge: 984
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Wie geht ihr mit dem Thema „Alterssichtigkeit“ um?
Hallo zusammen,
ich habe eine leichte Hornhautverkrümmung bin etwas kurzsichtig, und trage seit ca. 15 Jahren eine Brille. Meine Sehleistung ist gut genug, um ohne Brille zu fotografieren oder alltägliche Dinge zu erledigen. Den Alltag mit Brille zu meistern ist auf jeden Fall weniger anstrengend als mit. So langsam komme ich in das Alter, in dem es mir schwer fällt Texte von in der Hand gehaltenen Dingen zu lesen. Wenn viel Licht da ist, habe ich eigentlich keine Probleme im Alltag. Wenn es dunkler wird, kann ich häufig schon nichts mehr lesen. Ich habe keine Lust in Zukunft mit mehreren Brillen rumzulaufen. Eine Gleitsichtbrille möchte ich auch nicht. Seitdem ich eine Brille trage, stört es mich, dass ich immer den ganzen Kopf drehen muss, um etwas rechts oder links zu sehen. Davon mal abgesehen, scheint eine Gleitsichtbrille auch sehr gewöhnungsbedürftig zu sein. Jetzt ist die Frage, wie ich damit in Zukunft umgehe. Aus modischen Gründen mag ich es meine Brille zu tragen, würde im Alltag aber gerne darauf verzichten, hätte deswegen auch keine Problem z.B. bei der Arbeit am PC eine Bildschirmarbeitsplatzbrille zu tragen. Aus diesem Grund bin ich am überlegen, mir meine Augen lasern zu lassen. Ich hatte mich vor 2 Jahren diesbezüglich schon einmal beraten und untersuchen lassen. Grundsätzlich kein Problem. Das von mir bevorzugte Relex-Smile-Verfahren kommt bei mir leider nicht in Frage, weil ich zu wenig kurzsichtig bin. Sonst hätte ich das damals schon machen lassen. Da bleibt nur eine Lasik. Ich hatte auch schon einmal darüber nachgedacht mir einfach Multifokallinsen einsetzen zu lassen, und damit alle Probleme auf einen Schlag zu lösen. Damit lassen sich anscheinend zwar alle Entfernungen abdecken, allerdings habe ich gehört, dass sich dadurch die Lichtstärke reduziert, und bei Dunkelheit um Lichter herum Lichthöfe erscheinen.
__________________
Gruß Stephan |
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#2 |
Registriert seit: 09.07.2007
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 6.163
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Ich möchte Dir dazu nur einen Rat geben:
Höre Dir immer zwei Augenarzt Meinungen an, bevor Du Dich entscheidest. Denn auch in diesem Bereich gibt es böse Abzocker. Das Gleiche gilt auch für Optiker, hier ruhig 2 oder 3 Filialen aufsuchen.
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freundliche Grüsse, Hermann |
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#3 |
Registriert seit: 23.04.2008
Ort: Oberbergischer Kreis
Beiträge: 3.021
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Bei mir fing das Problem der Alterssichtigkeit schon mit Anfang 40 an.
Als Kurzsichtiger kann man ja ganz gut über den Brillenrand hinweg gucken und dann den richtigen Schlüssel aus dem Schlüsselbund herausfischen. Bei mir hat das aber auf die Dauer zu heftigen Nackenschmerzen geführt, so dass ich zum Nah-Gucken immer die Brille abgenommen und hinterher wieder aufgesetzt habe. Irgendwann konnte ich die Zahlen auf dem Tacho aber nicht mehr erkennen und beim Autofahren kann man nicht groß mit der Brille hantieren. Seit etwa 3 Jahren (erst mit Anfang 60) habe ich es dann mit einer Gleitsichtbrille versucht. Es war tatsächlich anfangs sehr problematisch, die Verzerrungen zu den Rändern hin zu akzeptieren. Auch beim Treppeheruntergehen gibt es ein Problem, weil man dann ja durch den Nahbereich der Brille guckt und alles unscharf ist. Man tappst also zunächst etwas unsicher abwärts. Nach ein paar Wochen hat sich die Umstellung aber vollzogen und man merkt fast gar nichts mehr. Eigentlich komme ich sehr gut klar mit der Gleitsichtbrille! Zuhause nehme ich sie aber ab und trage dort nur eine Einstärkenbrille, die auf ca. 60cm Abstand optimiert ist. Damit arbeite ich völlig entspannt und mit gleichmäßigem Bildfeld am Computer. Leute mit Gleitsichtbrille müssen immer den Kopf in den Nacken legen, was besonders doof ist, wenn der Bildschirm einen erhöhten Standpunkt hat. Beim Fotografieren habe ich die Gleitsichtbrille an und ich habe den Sucher so eingestellt, dass ich durch den Fernbereich der Brille gucke. Klappt ganz normal wie früher mit der Einstärkenbrille. |
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#4 |
Chefheizer
Registriert seit: 30.03.2015
Ort: Fürstenfeldbruck
Beiträge: 5.120
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Ich nutze 5 Tage die Woche Multi-Fokal-Linsen (Cooper Vision).
Wenn die Augen gut feucht sind, vergisst man, dass man was 'im Auge' hat und es passt einfach. Nach einem Arbeitstag am PC kann es sein, dass die Linsen nicht mehr so gut 'schwimmen' und dann passt es einfach nicht mehr so gut. An 2 Tagen die Woche trage ich eine Gleitsichtbrille. Eine Gute, die sicher keinen Ärger macht kostet richtig Geld - andere kaufen sich dafür eine GM-Linse ![]() Für lange Autofahrten oder für einen Fototag kommen (wenn es irgendwie geht) die Linsen rein. Mit Linsen kann ich auch einfach meine guten Radbrillen benutzen oder beim Skifahren braucht man keine geschliffene Sportbrille. Schwimmen geht auch damit, aber da kommt eine Schwimmbrille drüber. Lichthöfe oder sonstige Erscheinungen kenne ich mit den Linsen nicht. Für besonders kleine Schriften setze ich dann noch eine reine Lesebrille 'drüber'. Aber im Prinzip brauche ich mit den Linsen keine Brille. An Lasern habe ich noch nicht ernsthaft gedacht.
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So long Peter ....ich administriere nicht, ich moderiere nur.... |
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#5 |
Registriert seit: 19.05.2009
Ort: Darmstadt
Beiträge: 936
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Ich nutze seit einigen Jahren nun eine (Standard-)Gleitsichtbrille. Vorher hatte eine reine Lesebrille bei Bedarf (viel Lesen) gereicht. Dazu habe habe ich eine Arbeitsplatzbrille (Schreibtisch-Gleitsichtbrille). Mit beiden komme ich super klar - vielleicht auch, weil ich es wollte (hatte das Wechseln gründlich satt).
Lasern kommt für mich nicht in Frage, da sich die Augen mit jedem Jahr verändern. |
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#6 |
Registriert seit: 07.09.2003
Ort: Sauerland 59***
Beiträge: 11.239
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Habe mit 40 meine 1. Gleitsichtbrille bekommen, habe frühzeitig anagefangen, um mich nicht schlagartig gewöhnen zu müssen. Habe immer noch das gleiche Gestell, die 2. Gläser sind drin und in Kürze kommen die 3. Gläser rein.
Habe das gute, klassische Titangestell von Silhouette ohne Scharniere mit den möglichst leichtesten Gläsern, sodass die Brille nur 9 Gramm wiegt. Ich merke sie also gar nicht. Jetzt wird es, wie gesagt, Zeit für neue Gläser und ich werde es wieder bei diesem Gestell belassen, sodass ich da Kosten sparen kann und dafür gute Gläser nehmen kann. Bin jetzt 55. Habe kein Problem beim Fotografieren, nehme die Brille nicht ab. Sie liegtneben meinem Bett auf dem Nachttisch, wird morgens aufgesetzt, geht mit in die Dusche, und abends wieder auf den Nachttisch gelegt, wenn ich es nicht vergesse ![]()
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Gruß aus dem Sauerland Irmgard (IRMI) I.M.A f ![]() ![]() Ein Foto stellt den Augenblick dar, die Malerei die Interpretation |
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#7 |
Registriert seit: 28.09.2003
Ort: D 10557 Berlin Moabit
Beiträge: 16.964
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Ich nutze seit ca. 20 Jahren eine Gleitsichtbrille, vorher Brille mit Einstärkengläser, die Umgewöhnung dauerte nicht mal einen Tag, und wenn man sich den "Luxus" gönnt und sich Gläser mit großem Sichtfeld wählt machen diese auch sonst keinerlei Probleme.
Meine Gläser sind mit allem Pi Pa Po was es so gibt ausgestattet, so spare ich mir damit auch noch eine zus. Sonnenbrille. Werde sicher auch in den nächsten Jahren über eine Laser- OP nachdenken, aber z. Z. mit 67 J. noch nicht.
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mit einem Gruß von einem Dithmarscher aus dem Zentrum Berlins (Moabit) Ditmar |
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#8 | |
Themenersteller
Registriert seit: 07.04.2014
Beiträge: 984
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Zitat:
Ich hatte in der Vergangenheit schon mehrfach versucht Kontaktlinsen zu verwenden, aber das hat bei mir nie funktioniert. Entweder hat es sich komisch angefühlt, oder die Linsen haben sich verschoben oder verdreht, so dass ich noch weniger erkennen konnte als ohne Sehhilfe.
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Gruß Stephan |
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#9 | |
Themenersteller
Registriert seit: 07.04.2014
Beiträge: 984
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Zitat:
Wenn ich die Hornhautverkrümmung durch Lasern entfernen lassen, und damit meine Augen auf größere Distanzen optimieren würde, welche Brillen brauche ich denn dann? Reicht eine Bildschirmarbeitsplatzbrille, um damit auch Bücher lesen zu können? Oder bräuchte ich dann noch eine Extra-Lesebrille? Fürs Autofahren bräuchte ich dann eine Brille oben mit Fensterglas, unten für kürzere Distanzen.
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Gruß Stephan |
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#10 |
Gesperrt
Registriert seit: 21.05.2009
Beiträge: 3.173
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