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Startseite » Forenübersicht » Kreativbereich » Fotostories und -reportagen » 2012 - Yellowstone via Southwest
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Alt 07.09.2012, 10:40   #81
Brazoragh

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Registriert seit: 16.03.2009
Ort: Michigan
Beiträge: 901
Hier - wenn man auf der "Hauptstraße" in Jackson in Richtung Grand Teton abbiegt.

Allerdings gebe ich Dir Recht - da kann man so einiges vergessen.
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Mein aktueller Reisebericht: 2012 - Yellowstone via Southwest

"Und hast du die Ausrufezeichen bemerkt? Es sind fünf. Ein sicheres Zeichen dafür, dass jemand die Unterhose auf dem Kopf trägt." - Terry Pratchett
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Alt 07.09.2012, 15:00   #82
Tafelspitz
 
 
Registriert seit: 26.11.2004
Ort: Region Basel (CH)
Beiträge: 5.487
Ah, in Jackson. Soweit südlich waren wir nicht. Wir kamen ja von Norden her aus dem Yellowstone und sind auch so wieder verschwunden.
Also doch keine Amnesie
__________________
Liebe Grüsse
Dominik
∞ ∞ Infinite Landscapes ∞ ∞
Dieser Satz kein Verb.
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Alt 07.09.2012, 15:09   #83
Brazoragh

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Registriert seit: 16.03.2009
Ort: Michigan
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Ups, das war mir schon wieder entfallen. So viel zur Amnesie.
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Mein aktueller Reisebericht: 2012 - Yellowstone via Southwest

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Alt 07.09.2012, 15:45   #84
Brazoragh

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Tag 15 – 12.05.2012: Grand Teton und Yellowstone (West Thumb) - TEIL1

Heute ist es soweit – wir werden den Yellowstone National Park betreten.
Vorher allerdings checken wir nach dem Frühstück aus dem „Super 8“ aus (in dem wir uns sehr wohl gefühlt haben), tanken noch einmal und verlassen Jackson, welches uns auch insgesamt ziemlich gut gefallen hat. Ein schönes – wenn auch touristisches – Städtchen. Wir machen uns auf den Weg zum „Death Canyon Trailhead“. Von dort soll es zum und evtl. um den Phelps Lake herum gehen. Das hatte uns der Ranger gestern unter anderem wegen der Schnee- und Matschsituation empfohlen. Ein kurzer Gegencheck im Wanderführer spricht nicht dagegen…

Den Sonnenaufgang haben wir heute knapp verpasst, aber wir hatten dafür auch kein konkretes Ziel. Trotzdem sehen wir wieder einige Tierherden in der Morgensonne.

Der Weg zum Trailhead ist tatsächlich nur mit „High Clearance“ zu empfehlen – für unseren Acadia ist das aber kein Problem. Die Wanderung beginnt sehr schön – es geht stetig sanft bergauf und der Weg schlängelt sich langsam durch den Wald und durch Lichtungen.

Wir merken schon, dass (es) Astrid nicht gut geht – auch wenn sie abwinkt. Und dann sehen wir plötzlich unseren ersten Elch heute.


(138) Elch am Wegesrand

Nur wenige Hundert Meter später liegt der Nächste unweit des Trail – genau in einem Snow Patch… warum auch immer.


(139) Elch im Schnee

Irgendwann erreichen wir den ersten Viewpoint, der von zwei Marmots belagert wird. Von dort erhaschen wir den ersten Blick auf den See.


(140) Phelps Lake von oben

Bis hierhin ging es ständig den Berg hoch – wenn auch moderat. Astrid hatte eigentlich ständig Schmerzen, wie sie uns nun gesteht.
Die Vorstellung, dass sie nun zum See absteigt um später alles wieder aufzusteigen, gefällt uns allen gar nicht. Sie macht den Vorschlag, hier noch ein wenig das Panorama zu genießen und dann schon mal zum Auto zu gehen. Eine Inventur vom „Shop“ sei längst überfällig.

Das scheint uns eine gute Lösung zu sein – sie übergibt uns (gegen meinen Willen) das Bear Spray und bekommt die Auflage, beim laufen viel Krach zu machen.

Wir ziehen los und beeilen uns. Schon nach einer halben Stunde erreichen wir das Ufer.


(141) Strand am Phelps Lake

Wäre Astrid dabei würden wir hier sicher ein kleines Picknick machen und ein wenig in der Sonne bleiben… auch wenn es noch nicht sehr warm ist. Aber so beeilen wir uns und machen uns auf den Rückweg.

Nicht ohne schon wieder Elche zu sehen… diesmal sogar mit einem Jugendlichen.


(142) Junger Elch in der Nähe des Phelps Lake

Wir powern den Berg hoch und erreichen das Auto eine gute Stunde später. Astrid hat inzwischen das Auto aufgeräumt und ein wenig virtuellen Obstsalat fabriziert. Die Pause (vielleicht auch von uns?) hat Ihr offensichtlich gut getan… sie ist ausgesprochen guter Laune.

Wir halten an einer der „Bankgruppen“ nochmal an und unsere „Picknick-Beauftragte“ (nein, das ist nicht Astrid ) zaubert wie so häufig ein wirklich leckeres Mahl aus der Kühlbox. Tanja ist tatsächlich eine Meisterin darin, aus den beschränkten vorhandenen Mitteln etwas Außergewöhnliches zu kreieren. Wer kommt schon auf die Idee, z.B. zerbröselte Chips als Croutons auf dem Salat einzusetzen? Klingt komisch, schmeckt aber lecker.

To be continued...
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Alt 07.09.2012, 23:43   #85
Reisefoto
 
 
Registriert seit: 10.11.2007
Ort: Nordschwarzwald
Beiträge: 9.158
Ein weiterhin gut zu lesender Bericht mit schönen Bildern! Ich schaue täglich rein und im Moment passt es besonders gut, da ich mit der Vorbereitung meiner Tage in den Tetons und im Yellowstone in die Hufe kommen muss! Dabei habe ich festgestellt, dass mein Bear Pepper Spay (gekauft im Herbst 2008) schon 2010 abgelaufen ist. Wahrscheinlich wirkt es noch, aber an wem soll ich das ausprobieren?
Reisefoto ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 08.09.2012, 08:20   #86
Brazoragh

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 16.03.2009
Ort: Michigan
Beiträge: 901
Zitat:
Ein weiterhin gut zu lesender Bericht mit schönen Bildern! Ich schaue täglich rein...
Schön zu lesen... da macht das Einstellen gleich noch viel mehr Spaß.

Zitat:
... und im Moment passt es besonders gut, da ich mit der Vorbereitung meiner Tage in den Tetons und im Yellowstone in die Hufe kommen muss!
Na dann passt das ja wirklich wunderbar. Wenn Du Fragen hast... wie letztes Mal: nur zu.

Zitat:
Dabei habe ich festgestellt, dass mein Bear Pepper Spay (gekauft im Herbst 2008) schon 2010 abgelaufen ist. Wahrscheinlich wirkt es noch, aber an wem soll ich das ausprobieren?
Wenn Du wirklich Spaß haben willst, dann an einem TSA-Beamten oder an einem Immigration-Officer. Ein Park Ranger stellt sich sicher auch gerne zu Verfügung.

Hmm... ich bin ehrlich. Vermutlich würde ich es einfach nehmen unvorsichtig wie ich bin. Wenn sie's beim Koffer durchleuchten entdecken bist Du's eh los.

Gruß
Michael
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Alt 11.09.2012, 08:11   #87
Brazoragh

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 16.03.2009
Ort: Michigan
Beiträge: 901
Zitat:
Zitat von Brazoragh Beitrag anzeigen
Wir haben natürlich auch diskutiert und haben dann relativ schnell gemeint einen Black Bear zu erkennen. Der Schulterhub ist nicht sehr ausgeprägt und die Ohren recht groß. Außerdem konnte der Kleine ja klettern wie ein Weltmeister...
Jetzt habe ich gerade gelesen, dass Grizzly Cubs auch (noch) klettern können, aber es normalerweise eher nicht tun. Ich tippe immer noch auf Black Bear - aber sicher bin ich nicht.

Aber wir haben ja einige Experten im Forum... nur ob die mit lesen?
Wir meinen eigentlich alle 3, dass die Bärenmama klar über 150kg gewogen haben musss (eher so Richtung 200-300kg) - laut Expertenmeinung muss das dann tatsächlich ein Grizzly gewesen sein - auch wenn das Bild ansonsten eher in Richtung Black Bear sprechen würde... aber eben nicht eindeutig ist.

Im Endeffekt ist's ja egal.

Sorry für die lange Pause... jetzt geht's gleich weiter.

Gruß
Michael
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Alt 11.09.2012, 08:28   #88
Brazoragh

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 16.03.2009
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Beiträge: 901
Tag 15 – 12.05.2012: Grand Teton und Yellowstone (West Thumb) - TEIL2

Nach einer guten Stunde Fahrt entern wir dann den lange ersehnten Yellowstone National Park. Allerdings gibt es hier noch kein Visitor Center oder ähnliches – es geht noch ewig auf dieser Straße weiter. Astrid schläft mittlerweile mal wieder und Tanja und ich bewundern den teilweise mehrere Meter hohen Schnee am Straßenrand. Diese Zugangsstraße wurde gestern geöffnet!
Wir passieren den noch völlig von Eis bedeckten Lewis Lake und wir bekommen langsam Angst… der wärmste Winter seit langem und hier ist ein Langlaufparadies!

Fotos machen wir leider keine – wir gehen davon aus, dass das so weitergeht. Aber je näher wir West Thumb kommen, desto mehr verschwindet der Schnee. Endlich erreichen wir das West Thumb Geyser Basin, wo uns gleich mehrere Touristenbusse erwarten.

Bisher war auf dieser Reise gar nichts los – nur im Monument Valley in wenig. Aber hier ist schönes Wetter und Wochenende. Das merkt man… auch vor Memorial Day.

Wir versuchen den Japanern auszuweichen und machen unzählige Fotos, von denen einige komischerweise gar nichts werden. Hat der Autofokus immer den Dampf ins Visier genommen? Egal… die besten zeige ich hier.


(143) West Thumb Geyser Basin


(144) West Thumb Geyser Basin - Detail


(145) West Thumb Geyser Basin: „Black Pool“

Bei diesem Pool tut es mir besonders leid, dass kein Foto wirklich etwas geworden ist… aber da kann man nichts machen.


(146) West Thumb Geyser Basin – Blick auf den Yellowstone Lake mit Steg


(147) West Thumb Geyser Basin – Blick auf den Yellowstone Lake

Die letzten beiden Ausblicke gefallen uns besonders gut. Auch wenn man es nicht so richtig erkennt… der halb zugefrorene Yellowstone Lake sah richtig klasse aus. Für Tanja ist das einer der Highlights der Reise.
Welches der Bilder findet Ihr denn besser?


(148) West Thumb Geyser Basin


(149) West Thumb Geyser Basin – sanft sprudelnder Geyser im See


(150) West Thumb Geyser Basin –blubbernder Mudpot


(151) West Thumb Geyser Basin

Man spürt förmlich, wie aktiv die Erde hier ist. Wirklich beeindruckend. Und den Geruch kennen wir schon aus dem Volcano National Park auf Big Island, Hawai’i.

To be continued again...
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Geändert von Brazoragh (11.09.2012 um 16:46 Uhr)
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Alt 11.09.2012, 16:46   #89
Brazoragh

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Tag 15 – 12.05.2012: Grand Teton und Yellowstone (West Thumb) - TEIL3

Beglückt von der ungewohnten Szenerie und leicht geschockt vom Touristenandrang machen wir aus auf den weiten Weg nach Mammoth Hot Springs, wo wir schon lange im Vorfeld für eine Nacht ein Zimmer im Hotel reserviert haben.

Bei Fishing Bridge wollen wir ins Visitor Center – checken welche Wanderungen gehen und welche nicht. Stichwort „Schnee“, „Matsch“ und „Bear Management“. Leider hat das Visitor Center zu dieser Jahreszeit noch zu und wir werden erst im Canyon District fündig. Dort die große Ernüchterung… fast nichts ist möglich.

Die Bear Management Areas (die Gebiete, in denen Grizzly-Mamas vorwiegend ihre Jungen groß ziehen und daher besonders aggressiv sind) sind viel größer und verteilter, als ich das im Vorfeld recherchiert hatte. Außerdem gibt es immer noch viel Schnee im Schatten oder in Höhenlagen. Viel davon ist allerdings durch die warmen Sonnentage in den letzten Wochen geschmolzen und hat bis zu kniehohen Matsch produziert. Klasse.

Die Rangerin telefoniert viel mit dem Backcountry Office und den anderen Visitor Centern – sie entschuldigt sich, weil das hiesige Visitor Center erst gestern aufgemacht hat und es noch keine Erfahrungswerte gibt.
Im Endeffekt bleiben eine Hand voll Wanderungen übrig. In recht ähnlicher Umgebung und nicht unbedingt die geplanten „Knaller“ wie der „Mount Washburn“ und das „Hayden Valley“.

Leicht deprimiert fahren wir weiter – für heute haben wir genug gewandert und wir werden sehen, was die nächsten Tage so bringen…

Wir sind seit geraumer Zeit wieder unterwegs, als am linken Straßenrand viiieeele Autos auftauchen. Ganz Klischee-Tourist halten auch wir an und schauen was es zu sehen gibt: mit bloßem Auge erst mal nichts.

Dank zweier Ferngläser und der Kamera mit Teleobjektiv (auf jeden Fall die schlechtere Variante!) suchen wir die Gegend ab.


(152) Grizzly

Ein Grizzly! Unsere Big Five sind komplett.
Allerdings ist dieser Grizzly extrem weit weg, was die Begegnung deutlich weniger intensiv als die gestern macht.

Anmerkung: die Bilder sind mit einer Brennweite von 450mm Kleinbildäquivalent gemacht und digital rund zweifach vergrößert, was dann 900mm entspräche. Also wirklich weit weg.



(153) Grizzly


(154) Grizzly

Auffallend viele Menschen mit wirklich großen Teleobjektiven oder sogar Spektiven (moderne „Fernrohre“ mit sehr großer Vergrößerung auf Stativ) stehen hier herum. Das ist auch nötig, um das Tier halbwegs formatfüllend darzustellen.

Ich überlege, ob ein Fernglas mit größerer Vergrößerung nicht doch besser gewesen wäre, verwerfe den Gedanke aber wieder. Ohne (stabiles) Stativ verwackelt das einfach…

Wir reißen uns los und fahren weiter. Eine ähnliche Situation kommt 15 Minuten später erneut zu Stande. Allerdings ist das Tier so weit weg, dass wir so gut wie nichts erkennen und erst recht nichts Sinnvolles fotografieren können…
Wir dürfen aber mal durch eines der Spektive schauen – und dort sieht man einen Grizzly mit zwei Cubs sehr deutlich.

Schon jetzt ist klar: die Frage, ob im Yellowstone ein Fernglas empfehlenswert ist, ist mehr als eindeutig mit einem „ja!“ zu beantworten. Ohne entgeht einem ja die Hälfte! Falls die Finanzen passen werde ich das nächste Mal hier mit einem Spektiv oder einer richtigen „Tele-Tüte“ hier ankommen. Die Finanzministerin ist schon informiert…

Bisons sehen wir immer wieder – schon jetzt ist klar: die Bisons sind die eigentlich Herrscher des Yellowstone. Auch sehen sie größer und mächtiger aus als noch „unten“ im Grand Teton. Noch haben wir kein orange-braunes Jungtier gesehen… wir fragen uns warum?

Jedenfalls erreichen wir bald den Mammoth District. Zuerst laufen wir zu den Upper Terraces…


(155) Upper Terraces


(156) Detail von den Upper Terraces

… beginnen danach den drivable Loop. Bald stellen fest, dass auch in National Parks Tiere sterben.


(157) Tierskelett… vielleicht Pronghorn?

Fahren wir lieber schnell weiter.


(158) Totes Land

Die Sonne ist weiter oben schon teilweise verschwunden… es ist also jetzt schon klar, dass wir nochmal hierher kommen müssen.

Wir erreichen den kleinen Ort Mammoth und sehen, dass sich hier zwei Bisons direkt im Ort aufhalten. Sie streifen zwischen den parkenden Autos hin und her und grasen gemütlich.
Es gibt einen menschlichen Aufpasser, der darauf achtet, dass die Tiere nicht „genervt“ werden. Er hält sich (als Einziger) sehr präzise an seine Regeln und hält immer mindestens 50 feet (oder so) Abstand zu den Tieren, was etwas alber wirkt. Vergeblich versucht er andere davon abzuhalten, die „Schutzzone“ zu betreten.
Sein verzweifelter Gesichtsausdruck, als ihn zwei Tiere von zwei Seiten in die Zange nehmen (wohlgemerkt mit riesigem Abstand – man muss das schon eine Weile beobachtet haben und das überhaupt zu kapieren) ist wirklich zum Schießen. Er würde sich am liebsten in Luft auflösen.

Wir beziehen unser uriges Zimmer und besuchen das Restaurant vor Ort. Zwar ist der Saal nicht voll, aber wir müssen trotzdem erst mal an die Bar. Dort gibt’s Cocktails für die Mädels und einen regionalen Whiskey für mich. Und mal wieder merke ich, dass mir Whiskey einfach nicht schmecken möchte.

Das Essen selbst ist eher unauffällig, dafür aber klar zu teuer. Der Service ist einfach nur laaaaaangsaaaaaam.
Müde und leicht „angeschickert“ (mit Bier wartet sich’s besser auf’s Essen ) fallen wir in unsere Betten. Morgen soll’s zum Morgengrauen auf Pirschfahrt gehen…
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Alt 11.09.2012, 20:41   #90
KSO
 
 
Registriert seit: 04.07.2004
Ort: München
Beiträge: 1.856
Boah, ich muss auch mal in den Yellowstone!
(Anfang April wird wohl eher etwas zu früh sein schätze ich mal?)

P.S. Mir gefällt das Bild ohne Steg besser.
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Gruss Knut

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