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#51 |
Registriert seit: 10.02.2005
Ort: 31552 Apelern
Beiträge: 19.572
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QUOTE=Anaxaboras;1750938]Da ich immer mit einem Objektiv fotografiere, das an eine Kamera angeschlossen ist, ist es mir egal, welche Leistung das Objektiv ohne Kamera bringt.[/QUOTE]
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#52 | |
Themenersteller
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
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Zitat:
Bei einem RAW hätte ich gerne wirklich nur die Helligkeitswerte am Sensor, keine Sony-Bildverarbeitung. In Lightroom kann ein Bild von einem adaptiertes Objektiv ohne RAW-Vorverarbeitung in der Kamera mehr Reserven für Schärfung oder Schattenanhebung haben als ein Sony, obwohl die Testergebnisse z.B. von Photozone ein gleich gutes Ergebnis erwarten lassen.
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Viele Grüße, Klaus Geändert von turboengine (24.10.2015 um 19:50 Uhr) |
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#53 |
Registriert seit: 13.12.2007
Ort: Ö; Deutsch-Wagram
Beiträge: 12.386
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Nikon manipuliert doch auch die RAWs - also was solls?
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#54 |
Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 20.037
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Moin, moin,
mal abgesehen davon, dass man mal abwarten soll, ob sich die Ergebnisse des "Beta-Tests" bestätigen, wundert mich doch manche Aussage hier. Viele verwenden hier so genanntes Altglas an den heutigen Kameras. Wenn man mal einige Jahre in die Zukunft schaut, dann sind die hier vermeintlich auffällig gewordenen Objektive das neue Altglas. Diese bringen aber nur dann eine vernünftige Leistung, wenn sie auch in dann aktuellen Kameras die entsprechende Softwareunterstützung erfahren. Es stellt sich also ein Stück weit die Frage, ob der Kunde mit dem Erwerb dieser Objektive eine lebenslange Softwareunterstützung der zukünftigen Sony-Kameras erwirbt. Was, wenn das Objektiv an einer Kamera eines Drittherstellers betrieben werden soll? Meine persönliche Meinung ist, dass ich für mein Geld erstmal ein optisches Gerät kaufe, von dem ich eine entsprechende optische Leistung erwarte. Diese sollte das Gerät unabhängig von irgendwelchen Kniffen erbringen. Wenn sich diese durch Software weiter steigern lässt, dann ist das auch ok. Wenn das Objektiv ohne Software nur ein mittelprächtiges Gurkenglas ist, aber der Preis Klassen darüber liegt, dann grenzt das in Teilen schon an die VW-Diesel-Taktik. Dat Ei
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#55 |
Registriert seit: 03.09.2009
Ort: Ilvese boi Mannem
Beiträge: 15.272
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Ich sehe nicht, dass diese neue Generation Objektive das Altglas von morgen sind. Objektiv und Sensor sind viel eher als Einheit zu sehen, als das mit Film der Fall war.
Ich glaube auch nicht, dass die Masse davon 20y und älter werden.
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Meinungsvielfalt -1! Keine Meinung -> kein Profil!
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#56 |
Registriert seit: 16.10.2012
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.097
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Ich finde die Diskussion ziemlich albern. Ich erwarte von Sony, dass die teuren Objektive optimal auf meinen Body abgestimmt sind, und dazu gehört natürlich auch die interne Verarbeitung der Daten. Es handelt sich ja nicht um Blitz, Schall und Rauch, sondern die Objektive bringen an den Sony Bodies tatsächlich die Spitzenleistungen die von DxO gemessen wurden. Dieser alternative Versuchsaufbau ist für mich sinnloser Quatsch, gelinde gesagt. Böse gedacht könnte man vermuten, dass Canon oder Nikon langsam kalte Füße kriegen und etwas Geld für Lobbyarbeit in die Hand genommen haben
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Gruß Detlef |
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#57 | |
Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 20.037
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Zitat:
Dat Ei
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#58 |
Registriert seit: 26.07.2009
Ort: Wolfsburg
Beiträge: 3.276
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Jetzt mal im Ernst - wen überrascht das wirklich?? Machen wir hier nicht eigentlich ein Fass um eine im Grunde sogar erfreuliche Sache auf?
Kamerahersteller haben mit der elektronischen Objekivkorrektur die Möglichkeit, den Zielkonflikt aus Bildqualität, Größe und Kosten deutlich zu entschärfen. Als Nutzer eines der innovativsten Systeme überhaupt erwarte ich sogar, dass mit allen modernen Mitteln gearbeitet wird, um mir die bestmögliche Bildqualität im möglichst kompakten Formfaktor zu bieten. Hat sich etwa wirklich schonmal jemand um mangelnde Schärfungsreserven beim 55mm f/1.8 oder 35mm f/1.4 beschwert? Nein, dafür staunen wir aber alle regelmäßig über die Ergebnisse, die wir damit erzielen. Mir ist jedenfalls noch nie aufgefallen, damit weniger Reserven zu haben als mit Altglas. Man muss noch nichtmal so weit schauen. Ein viel extremeres Beispiel ist z.B. das SEL 16-50mm f/3.5-5.6 PZ OSS. Dort wurde dieser Ansatz auf die Spitze getrieben was zur Folge hat, dass die elektronische Korrektur in der Praxis absolute Pflicht ist. Ich wette, ihr hättet vor 10 Jahren alle gestaunt, wenn jemand mit diesem Objektiv um die Ecke gekommen wäre und aus der Kamera sogar brauchbare Bilder plumpsen. Klar ist zumindest mir auch, dass man mit dem Kauf von modernen Objektiven ein gewisses Risiko eingeht, dass das Zeug irgendwann mal wertloser Elektromüll ist. Die einzige Möglichkeit, sich dagegen zu schützen ist, manuelle Objektive mit maximalem Auflagemaß zu kaufen. Ob das dann aber in jedem Fall zielführend ist, wage ich zu bezweifeln. Der aktuelle Adaptermarkt stimmt mich zudem zuversichtlich, dass wir in Zukunft bei modernen Kamerasystemen immer die Möglichkeit finden werden, eine elektronische Kopplung zu vollziehen. Geändert von Yonnix (24.10.2015 um 22:29 Uhr) |
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#59 | |
Chefkoch, verstorben
Registriert seit: 11.02.2005
Ort: Starnberg
Beiträge: 13.622
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Zitat:
Dann brauchst du nur einen RAW-Konverter verwenden, der die Korrekturanweisungen für das jeweilige Objektiv ignoriert. Lightzone zum Beispiel oder Raw Therapy. Sony manipuliert ja nicht die Helligkeitswerte in den RAW-Dateien, sondern schreibt lediglich Anweisungen für die Korrektur von Verzeichnung, Vignettierung und/oder chromatische Aberrationen hinein. Lightroom führt diese Korrekturen eben aus, andere RAW-Konverter nicht. Ich habe mich auf dem Alpha-Festival ziemlich lange mit Dr. Hubert Nasse von Zeiss darüber unterhalten, dass Objektive heute eben auch digital in der Kamera korrigiert werden. Zeiss macht das ebenfalls (und sogar Leica!), beim 85er Batis zum Beispiel. Das hat unter anderem damit zu tun, dass Autofokus und Bildstabilisator bei den Systemkameras dem optischen Design enge Grenzen setzen. Ich persönlich betrachte Kamera und Optik als ein Gesamtsystem. Welchen Anteil an dessen Leistung die Optik und welchen die digitale Bildaufbereitung hat, ist mit herzlich egal, solange das Ergebnis stimmt. Insofern könnte man den Thread auch anders betiteln: "Lens Rentals TestGate: Schmälern Prüfstand-Tests die Abbildungsleistung?". LG Martin |
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#60 |
Registriert seit: 12.02.2011
Ort: Nähe Gießen
Beiträge: 1.898
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Bei neuen Objektivrechnungen wird das Sensorglas mit einbezogen, läßt man das Glas aus irgendeinem Grund weg - sei es ein ominöser Beta-Test oder eine analoge Kamera oder was auch immer - so verschlechtert sich das Objektiv minimal.
Das ist ein Phänomen was so ziemlich alle betrifft. Sicher korrigieren alle oder zumindest die meisten ihre Objektive, es ist lediglich die Frage wie stark sie das tun ![]()
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100 Jahre Lilliput - 100 Jahre Kleinbild Fotografie! März 1914, Wetzlar Geändert von DerKruemel (24.10.2015 um 22:51 Uhr) |
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