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Startseite » Forenübersicht » Kreativbereich » Nach der Aufnahme » Bildbearbeitung Ja / Nein ??
Antwort
 
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Alt 16.04.2014, 22:22   #31
Roland Hank
 
 
Registriert seit: 08.02.2005
Ort: Kaufbeuren
Beiträge: 910
Gute Bildbearbeitung ist durch nichts zu ersetzen, sie gibt dem Bild die Seele in dem sie die Bildaussage betont. Da hilft auch die beste Vorbereitung bei der Aufnahme nichts, wobei das natürlich immer das Ziel sein sollte. Die Möglichkeiten sind in der Kamera leider sehr begrenzt.

Auch beim Bild vom Neonsquare, das natürlich belichtungstechnisch schon tip top ist, ist vom Ausdruck noch Luft nach oben.

Gruß Roland
__________________
Fotografie beginnt, wenn man aufhört, sich zum Sklaven seiner Kamera zu machen.
www.roland-hank.de
Meine Bilder bei GuruShots
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Alt 16.04.2014, 22:25   #32
mrrondi
 
 
Registriert seit: 23.09.2008
Ort: München
Beiträge: 8.456
Wird aber schwer mit diesen Programmen ein vernünftigen Workflow zu erzeugen oder ?

Das genau nämlich ist dann die nächste Frage,
Wie geh ich das ganze Thema an ?
Wo sortier und sichte ich meine JPEG oder RAW Dateien.
Welchen RAW Konverter benutze ich ?
Wie benenne ich meine Bilder ?
Welche Ordenerstruktur bau ich auf ?
Wie finde ich meine Bilder wieder ?

Wie bearbeite ich schnell meine Bilder ?
Wie bearbeite ich meine Bilder wenns kompliziert wird ?

Wie exportier ich meine Bilder ?
Wie veröffentliche ich meine Bilder ?

Das alles ist für mich Bildbearbeitung und einzelne Freeware Programme führen das nur schwer zum Ziel.
mrrondi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2014, 01:54   #33
cicollus
 
 
Registriert seit: 21.05.2013
Ort: Dresden
Beiträge: 318
Deine Arbeitsweise sollten Deinen Gewohnheiten entsprechen.
Z.B. Bildbearbeitung mit integrierten Verwaltung oder lieber Kontrolle selbst übernehmen, unabhängig bleiben und im Dateisystem speichern?

Ich habe mir folgendens angewöhnt:

- Kopiere die JPGs auf Platte, sichte diese und entferne die unbrauchbaren Bilder.
- Ein Script kopiert die den JPG-Bilder gleichnamigen RAWs auf Platte.
- Ich nutze Programme ohne interne Verwaltung und eine Ordnerstruktur nach Ereignissen und ggf. Jahr/Datum.
- Die Bilder benenne ich nach den Ereignissen und dem Aufnahmedatum gemäß der Exifdatei. Da ich unter Linux arbeite, kann das die Massenbenennung per KDE-Dateiverwaltung durchführen, für Windows gibts aber auch extra Tolls dafür.

Sollte ich die gewünschten Bilder nicht mit Logik finden, dann hilft mir die Desktop-Datenbank weiter.

Schnelle Entwicklung per Rawtherapee.
Komplizierte Fälle zusätzlich mit Gimp, hoffnungsarm verrausche mit NeatImage.
Panoramas mit AutoPanoPro, HDR mit Luminance HDR oder digiKam

95% aller Bilder werden durch das Freewaregespann Rawtherapee/Gimp gemeistert.

Die Frage nach exportieren oder veröfentlichen kann ich gerade mal nicht nachvollziehen. Mit dem üblichen Protokoll?
cicollus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2014, 01:57   #34
Neonsquare
 
 
Registriert seit: 12.08.2008
Ort: Nürnberg
Beiträge: 4.198
@Roland Hank
Da gebe ich Dir insofern recht, als das man im Prinzip jedes Bild natürlich durch Bearbeitung verändern und im Idealfall optimieren oder auch schlicht zu einem ganz neuen Werk machen kann. Müssen tut man es allerdings auch nicht.

Manchmal hört man Töne die eine starke Nachbearbeitung in eine irgendwie anrüchige oder "unfotografische" Ecke stellen wollen - was natürlich Bullshit ist. "Selbstbeschränkung" mag für manche eine wohltuende Geisteswirkung zu haben - aber das ist individuell und subjektiv und hat für mich nichts mit "Fotografie" zu tun.

Andererseits hört man immer wieder auch Töne, wo gesagt wird, das aus der Kamera nie fertige Bilder kämen und man immer noch viel Zeit in Nacharbeiten stecken MÜSSE. So als ob es da irgendeine Gesetzmäßigkeit gäbe. Das finde ich eben etwas überzogen dargestellt und mein Beispiel sollte demonstrieren, das man durchaus aus der Kamera Ergebnisse kriegen kann die man ohne schlechtes Gewissen als "fertig" erklären kann.

Tatsächlich sehe ich das mit Vorarbeit, Nacharbeit nicht als irgendwie getrennt sondern als Teile des gesamten Prozesses der Fotografie. Je nach Ziel ist eben in unterschiedlichen Phasen unterschiedlich viel zu tun. Außerdem können aus einem Foto ja durchaus viele Werke entstehen.

Geändert von Neonsquare (17.04.2014 um 02:00 Uhr)
Neonsquare ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2014, 06:00   #35
About Schmidt
 
 
Registriert seit: 13.10.2007
Beiträge: 22.918
Zitat:
Zitat von fotostick Beitrag anzeigen
Ich persönlich finde bearbeitete Bilder sehen Super aus aber wirken nicht natürlich.....

Mfg
Fotostick
Damit müssten alle meine Bilder unnatürlich aussehen?

Das ist doch gerade das "Können" bei der EBV. In meinen Augen soll man, bis auf wenige Ausnahmen, dem Bild nicht ansehen, dass es bearbeitet ist.

Ich arbeite mit einer Mischung aus LR, CS2 und PSE12.
Gruß Wolfgang
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Diskutiere nie mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich dort aufgrund seiner Erfahrung
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Alt 17.04.2014, 07:09   #36
mrrondi
 
 
Registriert seit: 23.09.2008
Ort: München
Beiträge: 8.456
Zitat:
Zitat von cicollus Beitrag anzeigen
Deine Arbeitsweise sollten Deinen Gewohnheiten entsprechen.
Z.B. Bildbearbeitung mit integrierten Verwaltung oder lieber Kontrolle selbst übernehmen, unabhängig bleiben und im Dateisystem speichern?

Ich habe mir folgendens angewöhnt:

- Kopiere die JPGs auf Platte, sichte diese und entferne die unbrauchbaren Bilder.
- Ein Script kopiert die den JPG-Bilder gleichnamigen RAWs auf Platte.
- Ich nutze Programme ohne interne Verwaltung und eine Ordnerstruktur nach Ereignissen und ggf. Jahr/Datum.
- Die Bilder benenne ich nach den Ereignissen und dem Aufnahmedatum gemäß der Exifdatei. Da ich unter Linux arbeite, kann das die Massenbenennung per KDE-Dateiverwaltung durchführen, für Windows gibts aber auch extra Tolls dafür.

Sollte ich die gewünschten Bilder nicht mit Logik finden, dann hilft mir die Desktop-Datenbank weiter.

Schnelle Entwicklung per Rawtherapee.
Komplizierte Fälle zusätzlich mit Gimp, hoffnungsarm verrausche mit NeatImage.
Panoramas mit AutoPanoPro, HDR mit Luminance HDR oder digiKam

95% aller Bilder werden durch das Freewaregespann Rawtherapee/Gimp gemeistert.

Die Frage nach exportieren oder veröfentlichen kann ich gerade mal nicht nachvollziehen. Mit dem üblichen Protokoll?

Hmmm ... also als Anfänger hätte ich von deinem Workflow mal so gar nie nix verstanden.
Aber die Breite Masse arbeitet halt nicht mit Linux.
mrrondi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2014, 08:18   #37
dey
 
 
Registriert seit: 03.09.2009
Ort: Ilvese boi Mannem
Beiträge: 15.272
Zitat:
Zitat von fotostick Beitrag anzeigen
Was für freeware Bildbearbeitungsprogramme gibt es denn?
Wie kann man punktuell Farben verstärken ??
Wie mrrondi schon schrieb, wird es schwierig mit Freeware. Es gibt kein kostenloses Programm, welches die ganze Palette annähernd beherscht.
IDC fehlt der einfache Zugriff auf Farben, kein HSL. DAfür hervorragend bei Schärfe und NR bis ISO800 (zumindest für A65/77).
Rawtherapee kann richtig viel bei Tonung und Farben. Dafür fand ich es immer schlecht bei NR.
Beide können nicht selektiv arbeiten (maskieren).
Das könnte wiederum GIMP. Dies finde ich jedoch für Fotos ungeeignet, es sei denn man möchte richtig viel manipulieren.
Ergo, Freeware bedeutet ziemlich sicher ein häufiges Wechseln der Programme.

Ab jetzt heißt es dann Zahlemann und Söhne.
LR it ziemlich allumfassend. Ich benutze Photo Director, weil ich eine ältere Version kostenlos ziehen konnte. Es kostet weniger, als LR und ist auch nicht ganz so brilliant.
Beide haben den Nachteil, dass man immer importieren muss. Mich nervt das unheimlich.
Deswegen benutze ich PD auch nur für Bilder, bei denen ich sehe, dass Tonung und Farbe sehr individuell angepasst werden wollen.
Bei DxO haben mich der flotte Umgang mit Verzeichnissen und die guten Automatiken und gute NR überzeugt. Auch der Preis mit <100€ find ich fair. Die Exportgeschwindigkeit fand ich unterirdisch.

Zur Ausgangsfrage: ich bearbeite 50% meiner Bilder. Mal nur Beschnitt, mal ein bischen Tonung. Und wenn notwendig alles. Besonders bei Nicht-Portrait habe ich das Bedürfnis dem Foto mehr Pep zu verleihen.

bydey
__________________
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dey ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2014, 08:49   #38
Man
 
 
Registriert seit: 28.03.2004
Ort: D-53913 Swisttal
Beiträge: 2.713


Es gibt meines Wissens keine Möglichkeit, ein digitales Bild nicht über ein Bildbearbeitungsprogramm zu produzieren.
Entweder nutzt man die kamerainterne JPG-Engine oder (bei RAW) bzw. zusätzlich (bei Bearbeitung der JPG-Bilder) eine Software ausserhalb der Kamera.

Vermutlich ist hier nicht gemeint, ob man überhaupt eine Bildbearbeitungssoftware nutzt (das muss jeder, s.o.), sondern ob man die Bilder noch bearbeitet, wenn sie aus der Kamera kommen.

Bei der Entwicklung eines RAW-Bildes muss man zwangsläufig das Bild in einer Bildbearbeitungssoftware bearbeiten. Selbst wenn alle Regler darin auf 0 oder neutral gestellt sind, bedeutet dass ja nicht, dass keine Bearbeitung stattfinden würde - sonst bräuchte man das Programm ja nicht.

Bei mir:
Immer Aufnahme in RAW + JPG, Auftragsbilder immer über RAW-Konverter (Lightroom), immer Feintuning der Belichtung allgemein (Lightroom), immer export in PSD (das photoshopeigene Dateiformat), in PS5 ggf. Nachbearbeitung (z. B. Pickel entfernen bei Portraits oder stürzende Linien korrigieren bei Architekturaufnahmen), über Aktion in PS5 Tonwertkorrektur und schärfen, über Aktionen in PS5 Bildgröße bestimmen (eigentlich müssten die Aktionen in umgekehrter Reihenfolge, also erst Bildgröße bestimmen und dann schärfen, erfolgen - hat sich bei mir aber so eingebürgert und bislang bin ich mit den Ergebnissen zufrieden), Umbenennen der fertigen Datein über Irfanview (batch), archivieren.
Ausgewählte Aufnahmen für den Eigenbedarf werden auch so behandelt - häufig dann auch noch mit etwas mehr Aufwand (z. B. Montagen) in PS5.
Aufnahmen nur so (Tante Erna Erinnerungsbildchen?) bearbeite ich meist nicht weiter, da reicht mir das JPG aus der Kamera - für Weitergabe per Mail wird das dann noch über PS5 verkleinert.

Es ist meiner Meinung nach unerheblich, ob man viel oder wenig Aufwand in die Nachbearbeitung der Bilder steckt - wichtig ist, dass man selber (bei Auftragsbildern natürlich auch der Auftraggeber) damit zufrieden ist.
Und zufrieden kann man auch darüber oder damit sein, dass man zwar noch etwas mehr über eine Bildbearbeitung aus den Bildern rausholen könnte, die 2.000 Urlaubsbilder aber auch so schon ooc ganz ansehnlich sind und man sich die tagelange Arbeit für eine (geringfügige) Verbesserung schlicht gespart hat oder dass man die 20 Erinnerungsbildchen vom Geburtstag sofort den Teilnehmern im Netz zur Verügung stellen kann usw.

vlG

Manfred
__________________
Das Leben ist hart, ungerecht.......und endet mit dem Tode.
Ich persönlich bevorzuge das Leben (trotzdem).
Man ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2014, 08:58   #39
mekbat
 
 
Registriert seit: 04.03.2013
Ort: Marienberg
Beiträge: 854
Zitat:
Zitat von dey Beitrag anzeigen
... Dafür fand ich es immer schlecht bei NR.
...
bydey
Hallo dey

Was bedeutet denn NR? Natives Rauschen vielleicht?
__________________
Gruß
Rico
Nur wer ALLES in Frage stellt, ist in der Lage, etwas zu verändern!(meins)
500 flickr
mekbat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2014, 09:19   #40
triangel
 
 
Registriert seit: 22.10.2013
Ort: Olbernhau
Beiträge: 135
Zitat:
Zitat von mekbat Beitrag anzeigen
Hallo dey

Was bedeutet denn NR? Natives Rauschen vielleicht?
Da ist wohl Noise Reduction gemeint.
__________________
Viele Grüße
Frnk
triangel ist offline   Mit Zitat antworten
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