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Startseite » Forenübersicht » Kreativbereich » Vor der Aufnahme » Hat jemand Erfahrung mit Unterwasser-Fotografie?
Antwort
 
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Alt 27.10.2014, 00:01   #21
fermoll
 
 
Registriert seit: 13.09.2007
Ort: Niederrhein
Beiträge: 747
Alpha SLT 77

Da ich vor langer Zeit auch ein EwaMarine Gehäuse hatte (für Dimage A2), möchte ich auch meinen Senf dazugeben.

Wenn ich deinen Link richtig interpretiere, ist der Einbau eines Blitzes möglich. Den würde ich auch verwenden. Wenn das nicht ausreicht, könnte man Überwasser Sklavenblitze postieren. Von dem Baustrahler würde ich dringenst abraten.
__________________
Grüße
Ferdi (der Minoltarentner)
Es gibt kein größeres Kompliment für einen Naturfotografen, als wenn Tiere vor ihm einschlafen. (gelesen bei F. Pölking)

Geändert von fermoll (27.10.2014 um 00:03 Uhr)
fermoll ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 27.10.2014, 00:47   #22
Andronicus
 
 
Registriert seit: 26.11.2012
Ort: Hamburg
Beiträge: 3.044
Zitat:
Zitat von Babsi Beitrag anzeigen
...
Ich versuche mich gerade daran, Hunde Unterwasser zu fotografieren und verzweifel fast...
...
Da beneide ich Dich doch etwas
Zum einen einen Hund zu haben, dann noch einen Pool...

Aber OK.
Ich würde folgendermassen an die Problematik herangehen:
Nach Gefühl her würde ich zum 24er hin tendieren. Für mich nicht so schwierig, da ich das Tamrom 24-70 f2.8 habe.
Auf alle Fälle vorfokussieren, d.h. manuellen Fokus auf den ungefähren Abstand einstellen. Entsprechend die Blende wählen, falls (bzw. ist bestimmt so ) der Abstand nicht eingehalten wird. Entsprechende Tabellen welcher Bereich scharf abgebildet wird gibt es im Internet (ich habe dazu allerdings eine App auf dem Handy).

Mit diesen manuellen Einstellungen die Kamera eintüten und unter Wasser damit.

Dann würde ich die Lichtverhältnisse testen (also ohne Hund, dafür mit einem Partner).
Ich denke nur ein Blitz auf der Kamera wird das Motiv totblitzen. Insofern Funkauslöser mit 1 oder 2 Blitzen kurz unter der Oberfläche (natürlich in Plastiktüten eingewickelt )

Nun evtl. die bereits vorgenommenen manuellen Einstellungen korrigieren.
Jetzt dürfte dem guten Bild nichts mehr im Wege stehen.

Ja, das war es auch schon.
Evtl. muss man auf einen oder zwei Helfer zurückgreifen.

Die anderen Sachen wurden ja schon angesprochen, insofern brauche ich an dieser Stelle darauf nicht einzugehen.

Dann man viel Spaß dabei -
Du kannst ja mal Deine Ergebnisse vom Hunde-Shooting hier einstellen
Andronicus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2014, 11:04   #23
Babsi

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 14.05.2007
Ort: Duisburg
Beiträge: 151
Vielen Dank! Das werde ich ausprobieren!!!

Und natürlich Bericht erstatten!

Übrigens habe ich weder einen eigenen Pool noch eigene Hunde

Und @fermoll: Was genau meinst Du mit "Sklavenblitz"??
__________________
Genieße die Leichtigkeit des Seins!
Babsi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2014, 21:53   #24
fermoll
 
 
Registriert seit: 13.09.2007
Ort: Niederrhein
Beiträge: 747
Alpha SLT 77

Besser wäre der Begriff drahtloser Blitz gewesen. Mit dem internen Blitz ( Blitz selber ist mit einem Stück belichtetem schwarzen Diafilm beklebt) meiner A 77 kann ich einen 3600 und 5600 HSD auslösen, die ich verschieden plaziert habe. In deinem Fall (A99) musst du einen Blitz auf der Kamea verwenden.
Alternative: Skavenblitzadapter sind Fotozellen, die mit einem Blitzkontaktschuh verbunden sind. Schau mal nach Blitzauslöser.

PS: Warum brauchst du Autofokus?
Nach Erik Krause hast du einen Schärfebereich von 2,34 m - 4,19m bei 50 mm Brennweite und einer Gegenstandsweite von 3m . Mit dem Rechner solltest du ein wenig herumspielen.

Meine Idee: Kamera mit einem Kabelausgang versehen, einen Fernauslöser anschließen. Auf manuellen Fokus einstellen. Der Begriff Innenfokus bedeutet etwas ganz anderes als du meinst. Ein innenfokussierendes Objektiv verändert seine Länge nicht und kann so leichter ins EwaMarine eingebaut werden.
Bereich festlegen, wo der Hund ins Wasser tauchen soll. Kamera fest positinieren und so enstellen, dass dass der Eintauch- im Schärfebereich liegt.
Du selbst bist draußen und löst die Kamera per FB aus. Zeitpunkt musst du trainieren.
__________________
Grüße
Ferdi (der Minoltarentner)
Es gibt kein größeres Kompliment für einen Naturfotografen, als wenn Tiere vor ihm einschlafen. (gelesen bei F. Pölking)

Geändert von fermoll (29.10.2014 um 22:13 Uhr) Grund: Ergänzung
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Alt 29.10.2014, 22:23   #25
der_knipser
 
 
Registriert seit: 01.04.2008
Ort: Drabenderhöhe
Beiträge: 10.672
Ich bin durchaus für die Verwendung deutscher Begriffe, aber wenn sich in der Blitztechnik die englischen Bezeichnungen "master" und "slave" auch in unserem Sprachraum durchgesetzt haben, dann werte ich die allgemeine Verständlichkeit höher als die sprachliche Reinheit. Zur Not lassen sich diese Wörte auch in Klammern hinter die Übersetzungsversuche setzen...
__________________
Gruß
Gottlieb
der_knipser ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 30.10.2014, 10:10   #26
fermoll
 
 
Registriert seit: 13.09.2007
Ort: Niederrhein
Beiträge: 747
Alpha SLT 77

Den Begriff lenne ich noch aus der analogen Zeit. Ich habe immer noch mehrere in meinem Fundus und setzte sie auch noch manchmal ein.

Zum Thema:
Mir ist da über Nacht noch etwas eingefallen. Da ich keine A 99 habe, war mir die Möglichkeit nicht bewusst. Es gibt RemoteCamera Control für die A 99. Mit dem Kabelausgang sind mehrere Kabel möglich. Du kannst also außerhalb des Beckens die Aufnahmen auf einem Laptop sofort kontrollieren und steuern.
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Ferdi (der Minoltarentner)
Es gibt kein größeres Kompliment für einen Naturfotografen, als wenn Tiere vor ihm einschlafen. (gelesen bei F. Pölking)
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Alt 01.11.2014, 13:47   #27
swivel
 
 
Registriert seit: 01.02.2011
Beiträge: 1.712
Hi,

wie sieht den der Pool aus? Viel mehr als in einem Studio haben die Wände und der Sonnenstand ganz großen Einfluß.

Bei nur etwas Action und das hast Du mit den Tieren garantiert, ist die Bildkontrolle wahrscheinlich unmöglich. Also draufhalten und per Serienbilder alles probieren was geht. Mit einem WW und kleiner Blende hast du eh fast "alles" scharf.

Ist das Becken recht dunkel, kannst Du das vielleicht sogar mit weißen Tüchern ändern (nur eine vage Idee !!)

Wenn Du die Möglichkeit hast, das in einem Edelstahlbecken (mit radial anisotroper Oberfläche (weiß nicht wie das anders heißt ) zu probieren, siehst du sofort was ich meine..

LG
swivel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2014, 11:12   #28
fermoll
 
 
Registriert seit: 13.09.2007
Ort: Niederrhein
Beiträge: 747
Alpha SLT 77

Das mit den Serienbildern ist eine ausgesprochen gute Idee.
__________________
Grüße
Ferdi (der Minoltarentner)
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Alt 02.11.2014, 12:07   #29
janii
 
 
Registriert seit: 16.04.2013
Beiträge: 59
Hallo Babsi

Der Unterwasserfotografie widme ich mich nun schon ein paar Jahre und benutze hauptsächlich professionelle Gehäuse dafür - ich hoffe ich kann dir etwas helfen.

Erstmal zur Theorie: Unter Wasser wird z.B. ein 20mm Weitwinkelobjektiv hinter einem Planglasport (wie deinem?) durch den Brechungsindex des Wassers (ca. x 1,33) um diesen Faktor verlängert. Aus einem 20mm WW mit 94° diagonalem Bildwinkel wird ein 26,6mm mit einem Bildwinkel von 86˚. Zudem verzeichnen Weitwinkelobjektive hinter Planglas Kissenförmig, und das umso mehr, desto kürzer die Brennweite ist. Außerdem schlägt man sich mit Farbveränderungen an den Rändern sowie unscharfen Ecken herum. Hinter Planglas empfiehlt es sich demnach maximal ein 28mm mit einem Bildwinkel von 75˚ einzusetzen. Die Blende sollte in diesem Fall jedoch mindestens auf 8 geschlossen werden.

Durch die Extinktion des Wassers (Farbverlust) werden unter Wasser vor allem Fisheye-und UWW-Objektive verwendet (neben Makros). Diese lassen es zu, den Dingen besonders nah zu kommen, wodurch die Farben (Blitzlicht vorausgesetzt) realistisch und intensiv bleiben. Das kann aber nur durch ein Domeglas geschehen.

Aus dem vorangegangen habe ich gelesen, dass deine Ansprüche recht hoch sind. Deine Hundefotos wirst du, deinem Anspruch entsprechend, nur hinter einem Domeglas und sehr kurzen Brennweiten erreichen (ich würde ein Fisheye empfehlen). Dabei die Blende mindestens bis 8 schließen, um einen möglichst großen Schärfentiefebereich zu erhalten und auf jeden Fall vorfokussieren - mit dem AF wird das nichts werden.
Wie weiter vorne schon erwähnt würde ich empfehlen die Kamera auf "Dauerfeuer" zu stellen - damit wirst du die besten Ergebnisse erzielen.
Hinzu kommt dein Lichtproblem: Ich würde das mit einem Systemblitz, in einem Zusatzgehäuse, lösen. Diese sind nicht so teuer wie Amphibienblitze und sollten in deinem Fall ausreichen (Frequenz, geringe Tiefe, klares Wasser etc.)

Es gibt einige Hersteller bei denen du dir Gehäuse und Blitze ausleihen und ausprobieren kannst - wobei Sony in der Unterwasserfotografie nicht häufig anzutreffen ist und du nur schwierig ein Gehäuse für die a99 finden wirst.
Alternativ verkaufe ich gerade ein Gehäuse für die a65 und a57, wenn du an so etwas Interesse haben solltest melde dich einfach mal bei mir.
http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeige...7112?ref=myads

Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen

Viele Grüße
Jan

Geändert von janii (02.11.2014 um 12:10 Uhr)
janii ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2014, 12:16   #30
Nilsen
 
 
Registriert seit: 27.02.2007
Ort: Oberkirch CH
Beiträge: 409
Meine Erfahrungen

Hallo zusammen

Ich hatte mit meinem Fotoclub bereits 2 Unterwassershooting - mit Models.
Beim ersten mal mussten wir viel lernen und die Ausbeute war schwach.
Beim 2. Mal waren es dann ganz tolle Bilder.
Hier gilt: Übung macht den Meister

Des weiteren waren wir natürlich mehrere Leute. Du brauchst sicher eine bis zwei Hilfspersonen. Ohne das geht es nicht.
Du musst dich aufs fotografieren konzentrieren können.

Gehäuse: Wir hatten zwei Gehäuse: 1x auch ein solches EWA-Beutelchen, wo man aber ein paar Sachen bedienen konnte. Auch konnte man einen Aufsteckblitz einbauen. Dies funktionierte einigermassen gut. Man konnte fokusieren (per Autofokus). Wir hatten eine 50mm festbrennweite drauf.
Aber wirklich komfortabel (was unter Wasser noch viel wichtiger ist, als im trockenen) wars nicht.
Dazu hatten wir ein richtiges Unterwasser-Gehäuse mit zwei Blitz-Armen. Das ist eine ganz andere Liga von der Bedienung und leider vom Preis her. Aber da wir ein Mitglied haben, das genau solche Tauchsachen macht, war natürlich ein Glücksfall. D.h. man kann die Kamera nach ein bisschen üben recht gut bedienen und sauber fokusieren.

Licht ist enorm wichitg. Ein Innenpool mit der üblichen Poolbeleuchtung am Tag hat wesentlich weniger Licht als ein Aussenpool ohne Beleuchtung am Tag (auch wenn es regnet).
Wir haben so oder so mit Blitzen gearbeitet. In der Sack-Variante mit Aufsteck-Systemblitz. Beim Gehäuse mit den professionellen Blitzarmen.
Von ausserhalb des Pools blitzen kann eine Variante sein, jedoch nimmt die Oberfläche massiv Licht weg. Haben wir aber nicht genutzt. Strom am Pool ist so oder so immer so eine Sache.

Die eigene Position ist enorm wichtig. Man muss ruhig sitzen oder knien können. Schweben ist ein Mist. D.h. es gibt Fotografen, die einen Beton-Schirmständer ins Wasser lassen und mit einer Schlaufe sich anbinden (natürlich so dass man sich lösen kann). Teils arbeiten Fotografen in Pools, in der man stehend oberwasser ist - D.h. man kann mit dem Model reden und dann abtauchen und dann kommt das Model rein ins Wasser (ok.. bei Hund nicht so einfach - aber man kann sich mit der Betreuungsperson absprechen) soll auch gut funktionieren.

Pooltiefe ist sowieso nicht so entscheidend. Braucht nicht viel. 1.6 - 1.7m reichen vielmals.

Wir arbeiteten mit Tauchflaschen - d.h. wir konnten ohne Stress fotografieren. Geht aber auch ohne Flaschen, wenn man z.B. wie oben beschrieben in einem Pool ist, der nicht tief ist. Dann kann man stehen, mit den anderen alles besprechen, abtauchen und dann 2-3 Fotos machen. Dann wieder auftauchen.

Beim ersten Versuch hatten wir die Idee, dass die Model reinspringen (seitlich vom Pool) - das wäre dann ähnlich wie mit den Hunden. Jedoch ist das mit dem fokusieren wirklich recht schwer. Sicher ist es besser, wenn der Hund seitlich reinspringt. So ist er immer gleich weit weg und das fokusieren fällt einfacher.
Beim 2. Shooting schwammen die Models vor die Kamera oberwasser und tauchten dann ab und machten ihre besprochenen Posen. Gab viel schönere Fotos. Dies geht natürlich bei Hunden nicht so einfasch.

Nutze zusätzlich Farbakzente je nach Hundefell-Farbe. Farbiges Halstuch, Superman-Cape oder so. Oder er hat ein farbiges Spielzeug im Maul.
Das gibt schöne Efekte.


Ich habe mit meiner kleinen Knipse makingofs gemacht. Dies ist eine Sony Outdoor- und Unterwasserkamera bis 10m (laut Sony). Gab erstaunlich gute Fotos. Natürlich hatten wir im Aussenpool genug Licht.
Unter Umständen kann die Beschaffung einer solchen Knipse für 250.- günstiger sein und bessere Bilder liefern. Speziell, wenn man das nur 1-2x machen will aus Spass.

Wenn man sich mit dem Thema tiefer beschäftigen will und wirklich, dann führt meiner Meinung kein Weg an einem richtigen Gehäusen vorbei. Dann würde ich aber gleich tauchen lernen und in den Ferien die beiden Hobbys verbinden.
(ist dann halt ein teurer Spass).

Hoffe ich konnte dir etwas helfen. Wenn du konkrete weitere Fragen hast, einfach posten.

Bilder Unterwasserhooting mit Models

Grüsse
Harry
Nilsen ist offline   Mit Zitat antworten
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