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Startseite » Forenübersicht » Kreativbereich » Nach der Aufnahme » Raw oder Jpg und die Nachbearbeitung, Aufwand vs. Nutzen?
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Alt 25.03.2013, 11:36   #1
Tikal
 
 
Registriert seit: 11.04.2012
Beiträge: 3.086
Ich würde aber gerne selbst entscheiden ob mir die Wartezeit wert ist. Soviel wird es dann wohl nicht mehr sein.
__________________
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Alt 24.03.2013, 23:23   #2
daso
 
 
Registriert seit: 05.05.2012
Ort: Derkem
Beiträge: 478
Ich habe meine A57 vor Geburt meines Sohnes im letzten Jahr gekauft und mache z.B. Babybilder ausschließlich im RAW Format. Warum? Ganz einfach. Wer von uns hat das Glück und noch Negative aus seiner/ihrer Baby- und Kinderzeit? Ich würde mal behaupten die wenigsten. Schade eigentlich. Aus diesem Grund möchte ich diese meinen Kindern erhalten. Und wer weiß, was mit der zukünftigen Technik alles machbar ist. Da möchte ich natürlich die best mögliche Qualität, eben das Negativ, erhalten.

EDIT:
Bin ich grad drübergestolpert, schau dir mal die Fotostrecke an, geht um LR...
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...-a-884973.html

Geändert von daso (24.03.2013 um 23:43 Uhr)
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Alt 12.05.2013, 00:04   #3
www_zeeshan_de
 
 
Registriert seit: 10.05.2013
Beiträge: 119
Zitat:
Zitat von physicist Beitrag anzeigen
Hallo

Ich bin jetzt seit ein Paar Monaten meiner ersten DSLR...nein...SLT meine ich natürlich.
Es ist eine A37 mit einem etwas später gebraucht gekauften SAL1650F28 SSM Objektiv, geniales Teil.

Ok, von der Bildquali bin ich begeistert, was mir mittlerweile nur Kopfzerbrechen bereitet ist die Frage ob ich RAW oder JPG benutzen soll und ob eine manuelle nachbearbeitung überhaupt lohnt...
...
Wie macht ihr das wenn ihr in RAW fotografiert.
Setzt ihr euch bei jedem Bild hin und schiebt fröhlich Regler hin und her?
Hallo Threadopener.
Dies ist mein erstes Posting hier, und ich hoffe ich kann dir und vielen anderen damit ein wenig helfen.

Zunächst einmal am Rande zu deinem Objektiv, du sagst das SAL1650F28 SSM Objektiv ist ein geniales Teil, hattest du schon mal ein Festbrennweiten-Objektiv (ubabhängig vom SAM oder SSM AF-Motor) ? Wusstest du eigentlich dass ausschließlich Festbrennweiten die maximale Qualität bieten
* (Auflösungsvermögen [Details] bei kritischer Blende [z B F5.6],
* satte Farben,
* weniger-fla-grau-im-Bild und somit maximaler Kontrast [ggf mit Gegenlichtblende]) ?
Natürlich muss ISO immer bei 100 bleiben. Dies ist ja ein Thread über maximale Qualität, deshalb meine Anmerkung.

Du fotografierst im RAW+JPG Modus, das ist aus meiner Sicht ABSOLUT sinnlos !! Schon mal was von zentraler Datenspeicherung gehöht ? Ist ein Begriff aus der IT/EDV-Welt. Da ich so einer aus dieser Ecke bin, achtet ich ein wenig darauf. Ich stelle dir 2 einfache Fragen:
Kann man aus den JPG-Dateien ARW-Dateien generieren ? Antwort: Nein.
Kann man aus den ARW-Dateien JPG-Dateien generieren ? Antwort: Ja.
Es genügt also nur im ARW (RAW) Modus zu fotografieren.

Noch eine Frage: Gibt es spezielle Szenarien, in denen RAW+JPG Modus dennoch sinnvoll sein kann ? Antwort: Ja, aber sehr selten. Wenn ich auf einem Event bin auf dem ich die Bild an ORT und STELLE sofort abgeben soll/muss dann kann man die JPGs abgeben, die ARWs mit nach Hause nehmen. Auf einem Event hat man an ORT und STELLE seinen PC nicht verfügbar (oder keine Zeit) um die aus den ARWs finale hochwertige JPGs zu erstellen.

Da ich selten auf Events bin auf denen ich die Bilder an ORT und STELLE abgeben MUSS, erübrigt sich der ARW+JPG Modus für mich komplett.

Nun aber zur Haupfrage vom Thread:
""Wie macht ihr das wenn ihr in RAW fotografiert. Setzt ihr euch bei jedem Bild hin und schiebt fröhlich Regler hin und her?""

Ich benutze kein LR oder sonstige andere kostenpflichtige Programme um
Schritt 1: aus den ARWs die TIFFs [verlustfreier temporärer Zwischenstand] zu erstellen
Schritt 2: aus den TIFFs die JPGs zu erstellen
Ich habe festgestellt, aus einer RAW-Datei bekommt man mit jeder Hersteller-Fremd-Software unterschiedlich [schlechte] Ergebnisse (siehe auch einige Berichte/Reviews auf dpreview). Sony hat alle Software mitgeliefert, die man benötigt um aus den ARWs verlustfreie TIFFs zu generieren.

Wenn in Deutschland mal wieder die Sonne scheint UND ich auch WE/Freizeit habe, dann nehme ich meine Sony SLT mit (dieses Jahr Premiere: SLT-A65 mit 35mm F1.8 Objektiv) in die große weite Welt.

Generelle Kameraeinstellungen:
* Fotografiert wird nur im PASM-Modus damit man ARW-Dateien bekommt.
* Alle Kamera-Farbeinstellungen bleiben auf Standard !!
* ISO ist FEST auf 100 gesetzt und darf niemals verändert werden!!
* Größtenteils wird im A-Modus fotografiert, damit die Blende bei F5.6 bleibt (kritische Blende).
* Sofern Belichtungszeiten nicht größer als 1/10 Sekunde werden, kann auf den Kamera-internen-Blitz verzichtet werden.
* Metering Mehrfeld
* AF auf Spot-Zentral

Oft komme ich mit bis zu 400 Bildern zurück. Bei dieser großen Anzahl an Bilder ist es unmöglich für mich, bei JEDEM Bild noch irgendwelche Regler in X-Y-Programmen einzustellen um zum Ergebnis zu kommen.

Das primäre Ziel ist von 400 ARWs zu finalen 400 JPGs (mit maximaler Qualität) zu kommen, und das mit dem möglichst geringstem menschlichem Aufwand !!

Spielereien mit LR & co sind nicht erforderlich! [SPIELEREIEN enden oft in eine unendliche Geschichte...].

Ich entnehme die 32GB SDHC Karte aus der Kamera und rein in den Kartenleser, von dort alle ARW-Dateien verschieben nach:
c:\1max mustermann\DIGICAM\SLTA65\TEMP1_ARW\

//(Anfang: Dieser Schritt ist einmalig
Sony Image Data Converter (Version 4.2.02.10112 oder inzwischen neuer) starten.
Auf den Ordner
c:\1max mustermann\DIGICAM\SLTA65\TEMP1_ARW\
gehen.
Ein ARW markieren, oben links auf "RAW Bearbeiten"-Button klicken. Rechter Mausklick auf Bild, Bildverarbeitungseinstellungen, Speichern, speichern unter
FOR_ALL_ARW.xml
Info: Der Speicherort unter WIN7 ist:
c:\Users\%USERNAME%\Documents\Image Data Converter\Settings\
Somit haben wir eine XML für alle künftige Dateien.

Nur zur zusätzlichen Information: Die (unveränderte) Einstellungen waren:
Belichtung: +0,00EV
Weißabgleich: Kamera-Einstellungen (sollte in CAM AWB sein)
Kreativmodus: Kamera-Einstellungen
Kontrast: 0
DynamikberOptim.. : Aus
Farbreproduktion: Standard
Farbton: 0
Sättigung: 0
Schattierungskompensation: 80
Mittelstärke: 0
Randstärke: 0
Schärfe: 0 (alle vier Werte)
Rauschminderung: Automatisch
Verzerrungskompensierung: Aus
Farbkurve: Y (Belichtung)
Anzeigesteuerung: kein Häkchen, kein Häkchen, kein Häkchen

Jetzt auf Anzeigemodus klicken.

//)Ende: Dieser Schritt ist einmalig

Erstes Bild anklicken, Shift gedrückt halten und PfeilRechts-Taste gedrückt halten bis alle Bilder markiert sind. Oben auf blauen Button JPEG_TIFF klicken, bei Ausgabemethode die Auswahl "Die ausgewählten Bildverarbeitungseinstellungen auf alle RAW-Dateien anwenden" klicken, Datei-Auswahl-Dialog erscheint, Die Datei FOR_ALL_ARW.xml anklicken und Öffnen-Button klicken, Ansicht Ausgewählte Bildverarbeitungseinstellungen erscheint mit Vor-Einstellungen und einer roten Linie von linksunten_nach_rechtsoben, auf das X rechtsoben klicken (schließen Button), Unter Dateieinstellungen TIFF-Format (8 Bit sRGB), Bei "Speichern unter" muss
c:\1max mustermann\DIGICAM\SLTA65\TEMP2_TIF
stehen (Ordner vorher anlegen wenn noch nicht vorhanden).
Dateiname: Originaldateiname verwenden.
Sobald man jetzt auf "Speichern"-Button klickt, startet die Umwandlung aller ARW nach TIF. Je nach CPU Leistung kann das unterschiedlich lange dauern. Danach Sony Image Data Converter beenden.
//Kommentar: Es kann auch passieren das die Verarbeitung ohne jegliche Fehlermeldung abbricht, dann muss in den TIF Ordner schauen wie weit die Verarbeitung war, Sony Image Data Converter killen, Sony Image Data Converter starten, und dann mit dem letzten Bild weitermachen. Fehler in Sony Software ? Mittlerweile behoben ?!? Ich hab hier eine 64 Whetstone / 99 DHRYSTONE CPU (8-Kern), es werden alle 8 Kerne pro Bildverarbeitung ausgelastet.

Jetzt haben wir im Ordner
c:\1max mustermann\DIGICAM\SLTA65\TEMP2_TIF
alle TIF Bilder (riesige Dateien !!). Diese werden jetzt mit der [Freeware] Software Xnview von TIF nach JPG umgewandelt. Eine exakte Anleitung kann man auf meiner Homepage unter
jpgquality/0_jpgquality.htm
nachlesen.
Am Ende lösche ich alle ARWs und TIFs (Papierkorb leeren nicht vergessen !). Mit [Freeware] Fast-Stone-Image-Viewer browse ich durch die Bilder und lösche unbrauchbares, EXIF Infos sehe ich sofort auf der rechten Seite sobald ich die Maus nach rechts bewege, eine 1:1 Ansicht erscheint wenn ich auf 1 drücke oder mit F12 aktuelle Größe fest einstelle.

Exkurs: Aus den 24 (Hersteller/Bayer-Interpolierte)-Megapixel ARWs der SLT-A65 werden am Ende 6 Megapixel (nativ RGB). Weitere Infos darüber kann man auf meiner Homepage unter
fotografie/0_pixeldichte.htm
nachlesen.

Ich hoffe ich konnte helfen und freue mich auf positives Feedback.
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Alt 12.05.2013, 00:57   #4
Roland Hank
 
 
Registriert seit: 08.02.2005
Ort: Kaufbeuren
Beiträge: 910
Zitat:
Zitat von www_zeeshan_de Beitrag anzeigen
Generelle Kameraeinstellungen:
...
* ISO ist FEST auf 100 gesetzt und darf niemals verändert werden!!
* Größtenteils wird im A-Modus fotografiert, damit die Blende bei F5.6 bleibt (kritische Blende).

Oft komme ich mit bis zu 400 Bildern zurück. Bei dieser großen Anzahl an Bilder ist es unmöglich für mich, bei JEDEM Bild noch irgendwelche Regler in X-Y-Programmen einzustellen um zum Ergebnis zu kommen.

Das primäre Ziel ist von 400 ARWs zu finalen 400 JPGs (mit maximaler Qualität) zu kommen, und das mit dem möglichst geringstem menschlichem Aufwand !!

Spielereien mit LR & co sind nicht erforderlich! [SPIELEREIEN enden oft in eine unendliche Geschichte...].
Ich stelle fest, du hast das Thema Fotografie noch nicht verstanden. Es ist nicht das primäre Ziel möglichst scharfe, seelenlosen Bild zu generieren, sondern darum Bilder zu gestalten. Die Bilder müssen in erster Linie den Betrachter ansprechen.

Wenn du die Blende immer auf 5,6 lässt hast du in vielen Fällen vielleicht ein möglichst scharfes Bild aber eine Bildgestaltung mit dem du keinen Blumentopf gewinnen kannst. Die Blende ist das bildgestaltende Element, dies nicht zu nutzen ist absoluter Unfug.

ISO 100 ist zu favorisieren aber wenn das Licht nicht reicht, eine extrem kurze Verschlußzeit erforderlich ist oder aus bildgestalterischen Gründen eine sehr kleine Blende notwendig ist dann muß man die ISOs halt hochdrehen. Das ist einer der größten Vorteile der digitalen Fotografie. Die Gestaltung des Bildes ist wichtig, nicht die maximal erreichbare Qualität.

Wenn ich mit 400 Bilder zurück komme dann suche ich mir vielleicht 10 Bilder heraus, die meine Ansprüche erfüllen und es verdienen gezeigt zu werden. Der Rest der RAWs schlummert für ewig auf meiner Festplatte bis ich das ein oder andere Motiv später vielleicht mal brauche.

Bei mir erfährt jedes Bild, das ich zeige, eine individuelle Entwicklung, denn jedes Motiv ist anders und gute Fotos haben es verdient bis ins Detail optimiert zu werden.

Gruß Roland
__________________
Fotografie beginnt, wenn man aufhört, sich zum Sklaven seiner Kamera zu machen.
www.roland-hank.de
Meine Bilder bei GuruShots
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Alt 15.05.2013, 20:47   #5
physicist

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 25.11.2012
Ort: Jersbek
Beiträge: 132
Hallo www_zeeshan_de, danke für deine Anregungen und deinen doch recht ausführlichen Beitrag

Zitat:
Zitat von www_zeeshan_de Beitrag anzeigen
Zunächst einmal am Rande zu deinem Objektiv, du sagst das SAL1650F28 SSM Objektiv ist ein geniales Teil, hattest du schon mal ein Festbrennweiten-Objektiv (ubabhängig vom SAM oder SSM AF-Motor) ? Wusstest du eigentlich dass ausschließlich Festbrennweiten die maximale Qualität bieten
* (Auflösungsvermögen [Details] bei kritischer Blende [z B F5.6],
* satte Farben,
* weniger-fla-grau-im-Bild und somit maximaler Kontrast [ggf mit Gegenlichtblende]) ?
Natürlich muss ISO immer bei 100 bleiben. Dies ist ja ein Thread über maximale Qualität, deshalb meine Anmerkung.
Das eine Festbrennweite Lichtstärker und oftmals auch Hochauflösender ist als ein Zoomobjektiv war mir von vornherein bewusst, jedoch habe ich mich wohl aus "faulheit" für ein Zoom entschieden, dafür jedoch für ein etwas hochpreisigeres.
Faulheit deswegen weil ich, so wie ich mich einschätze, keine Lust habe ständig Objektive zu wechseln

Zitat:
Du fotografierst im RAW+JPG Modus, das ist aus meiner Sicht ABSOLUT sinnlos !! Schon mal was von zentraler Datenspeicherung gehöht ? Ist ein Begriff aus der IT/EDV-Welt. Da ich so einer aus dieser Ecke bin, achtet ich ein wenig darauf. Ich stelle dir 2 einfache Fragen:
Kann man aus den JPG-Dateien ARW-Dateien generieren ? Antwort: Nein.
Kann man aus den ARW-Dateien JPG-Dateien generieren ? Antwort: Ja.
Es genügt also nur im ARW (RAW) Modus zu fotografieren.
Ja, theoretisch gebe ich Dir recht, jedoch finde ich den Aufwand den Du betreibst recht hoch.
Mich würde mal ein Beispielbild interessieren. Einmal JPG out of cam, dasselbe Bild dann mit deiner RAW-TIFF-JPG Kette.

Die Stapelverarbeitung im Sony Programm ist mir ehrlich gesagt, so wie Du sie ausführst, zu aufwändig.
Wenn schon Stapelverarbeitung, dann vollautomatisch ohne viel rumgeklicke. Batch Datei ausführen und der rest soll von alleine passieren
Leider lässt sich das Sony-Tool nicht über Kommandozeilen-Befehle anwenden. Dann würde ich nämlich tatsächlich nur RAW fotografieren und die JPGs automatisch erzeugen lassen.
Wenn denn ein Qualitätsgewinn dadurch entsteht...


Zitat:
Generelle Kameraeinstellungen:
* Fotografiert wird nur im PASM-Modus damit man ARW-Dateien bekommt.
* Alle Kamera-Farbeinstellungen bleiben auf Standard !!
* ISO ist FEST auf 100 gesetzt und darf niemals verändert werden!!
* Größtenteils wird im A-Modus fotografiert, damit die Blende bei F5.6 bleibt (kritische Blende).
* Sofern Belichtungszeiten nicht größer als 1/10 Sekunde werden, kann auf den Kamera-internen-Blitz verzichtet werden.
* Metering Mehrfeld
* AF auf Spot-Zentral
- A-Modus wird von mir auch zu 90% genutzt
- Farbeinstellungen mag ichs gern mit "Standard +1,+1,+1"
- ISO fest auf 100 find ich übertrieben, zumindest zwischen ISO 100 und 200 ist mir noch kein nennenswerter Unterschied aufgefallen. 400 sehe ich jedoch auch schon als Grenzwert wobei ich aufgrund schlechter Lichtverhältnisse auch schon 800 benutzt habe.
- Wenn du nur bei Kritischer Blende Fotografierst möchte ich mir aber mal die Frage erlauben wozu du eine Lichtstarke Festbrennweite benötigst
- 1/10 Sekunde stillhalten kann man hinbekommen, wird aber schon schwierig (für mich zumindest). Leider hält das Motiv aber nicht immer still...

Zitat:
Erstes Bild anklicken, Shift gedrückt halten und PfeilRechts-Taste gedrückt halten bis alle Bilder markiert sind.
Funktioniert da nicht auch Strg-A ?

Zitat:
Ich hoffe ich konnte helfen und freue mich auf positives Feedback.
Auf jeden Fall mal interessant zu sehen wie andere Nutzer ihren "Workflow" gestalten, ganz abseits von Lightroom, DXO und Co.
Hast du Beispielbilder an denen man die Vorteile des Zwischenschrittes über TIFF Dateien erkennen kann?
Ich kann mir noch nicht so richtig vorstellen wodurch da ein Qualitätsgewinn entstehen soll, außer durch die Frei wählbare Kompressionsstufe von JPG.
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Alt 16.05.2013, 00:35   #6
www_zeeshan_de
 
 
Registriert seit: 10.05.2013
Beiträge: 119
Alpha SLT 65

Zitat:
Zitat von physicist Beitrag anzeigen
Hallo www_zeeshan_de, danke für deine Anregungen und deinen doch recht ausführlichen Beitrag
...
Wow ! Ich habe mir viel Zeit genommen und mit viel Mühle und Aufwand den Beitrag geschrieben. Hat mich wirklich gefreut dass sich dafür auch mal jemand bedankt. Danke auch dir und alle anderen für die Antworten.

Zunächst einmal kann das, was ich beschrieben habe jeder mal selbst durchspielen (wenn jemand gewillt ist). Es ist immer leicht nach Testbildern zu schreien, aber schwer bei diesen Wetterbedingungen (im Regen) mit der Kamera raus zu gehen und ein paar (geeignete) Testbilder zu machen. Sobald sich die Option für mich ergibt, werde ich versuchen einen ähnlichen Bericht zu schreiben wie der bereits auf meiner Seite zu lesen ist (Bereich jpgquality). Gerne darf sich jeder daran beteiligen, und selbst ein paar Ergebniss präsentieren.

Ich habe in der Zwischenzeit eine wichtige Information im Vergleich zwischen SLT-A65 und SLT-A77 herausfinden können. Die
SLT-A65 hat nur
JPEG - Standard
JPEG - Fine
wogegen die SLT-A77
JPEG - Standard
JPEG - Fine
JPEG - Extra Fine
hat. Somit ist SLT-A77 besitzer ggf schwieriger, die Unterschiede festzustellen.

Desweiteren ist es auch wichtig einen geeigneten BS mit einer geeigneten Verbindung zu Grafikkarte zu haben (!!!!!!) um Unterschiede auf Pixelebene zu sehen bzw die Farbreduzierung auf ganze flächen festzustellen (Chromasubsampling ist das größte Problem). Mein TIP: Grafikkarte mit Digitalkabel and LED-Backlight glossy/glare Monitor oder glossy/glare TV. Bei TV muss man alle Bildverbesserer ausschalten um ein natives Bild zu bekommen. Bei meinem 42 Zoll LED glossy/glare Full HD Toshi ist ein PC Nativ Modus eingebaut, der so weit geht, dass sogar der Scaler deaktiviert ist (im 1280x720 Modus hab ich ein kleines Bild mit schwarzer Umrahmung). Glossy/Glare deshalb, weil man dort den besseren Schwarzwert, kräftigere Farben und im Gesamtergebnis einen höheren Kontrast hat. Die Desktopauflösung sollte immer dem des Monitors nativer Auflösung entsprechen, sonst hat man wegen Scaler zusätzlich vermurkstes Bild (dumpfe Farben, geringerer Kontrast).

So und jetzt beatworte ich ein paar Punkte von physicist:
* SAL1650F28 SSM: Woher willst du denn wissen dass du ständig Objektive auswechseln musst/wirst ???? Ein Mann, eine Kamera, ein Objektiv.
* Stapelverarbeitung: Wie gesagt, das war die Methode mit dem geringsten menschlichen Aufwand und OHNE dritthersteller Software. Sony IDC per Batch verarbeiten lassen, das wär ein Traum. Aber ich hab das Sony IDC nicht programmiert, sonst wär das längst drin.
* "Wenn denn ein Qualitätsgewinn dadurch entsteht..." . Ein bisschen schwammig formuliert von dir. Eher sollte man sagen, dass über den von mir beschriebenen Weg der Qualitätsverlust minimiert wird. Die ooc-jpg haben einen hohen Qualitätsverlust. Wenn man einstellen könnte dass die ooc-jpg mit echter maximaler Qualität gespeichert werden, dann benötige ich kein ARW mehr, und auch der lästige Workflow am PC wäre überflüssig. Aber Sony (und alle anderen Hersteller auch) sind gezwungen, den Kunden "128 Kbits/s MP3 Stereo" als "genauso gut wie CD-Qualität" zu verkaufen, denn der Kunde freut sich, dass er Tausend Bilder auf seiner Karte speichern kann, und nicht nur 200. Bei nur 200 würde der Kunde zur Konkurrenz wandern.
* "Farbeinstellungen mag ichs gern mit "Standard +1,+1,+1". Hängt von deinem Monitor/BS ab. Wenn du glossy/glare hättest, würdest rel schnell erkennen dass du damit Farbclipping riskierst. Der Dynamikumfang der Farben geht damit ein wenig verloren. Der Aliasingfilter versucht das Scharfe Bild zu glätten um Aliasing-Effekte zu minimieren, mit Schärfe +1 holst du das wieder rein. Wegen dem besseren Kontrast auf einem glossy/glare BS könntest du den Kontrast +1 wieder auf 0 setzen.
* wegen ISO: Auf meine Seite unter fotografie findest du ein paar Anmerkungen. Deine A37 steht in der Pixeldichte-Tabelle weiter oben als meine A65. Klar hat ISO 200 bei dir weniger Auswirkung als bei meine A65.
* Lichtstarke Festbrennweite: Ich habe das Objektiv nicht deshalb gekauft damit ich PRIMÄR im dunkeln Fotografieren kann, nein, bei allen A65/A77 reviews steht explizit immer dabei dass die 24MP des Sensors ein hochauflösendes Objektiv erfordern um angesprochen zu werden. Da ich kein Millionär bin, habe ich mich für das günstige 35mm F1.8 entschieden (siehe Review auf Kurtmunger). Kurt ist cool, und Kurt hat Recht, es ist ein Hammerobjektiv zum Schnäppchenpreis. Gerne hätte ich auch das SAL-20F28 (525 €) und das SAL-300F28G (6100 € und mehr). Aber immer schön auf dem Boden bleiben, ich hab ja wenigstens das 30mm Macro .
* "Funktioniert da nicht auch Strg-A ?" Hast du es mal selbst ausprobiert ? Damals ging es nicht. Geht es inzwischen ?

Wenn jemand Zeit hat: Mal mit verschiedenen JPG-Einstellungen(Glättungsfaktor,DCT-Methode,Farbsubsampling usw) im XNView aus einer TIF/BMP-Datei(die noch nie als JPG gespeichert wurde) JPGs generieren, und auf die Dateigröße (in Bytes) achten. Bei welcher Einstellung erhält man eine jpg-Datei mit maximaler Größe ?
www_zeeshan_de ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2013, 10:12   #7
dey
 
 
Registriert seit: 03.09.2009
Ort: Ilvese boi Mannem
Beiträge: 15.272
Irgendwie finde ich dich, deine Thesen und die Darstellung davon seltsam.
Zitat:
Zitat von www_zeeshan_de Beitrag anzeigen
Wow ! Ich habe mir viel Zeit genommen und mit viel Mühle und Aufwand den Beitrag geschrieben. Hat mich wirklich gefreut dass sich dafür auch mal jemand bedankt. Danke auch dir und alle anderen für die Antworten.
Du stellst als Neuling wilde Behautptungen in der Form eines Weisheitsgralshüter auf und alle sollen Jubeln.

Zitat:
Es ist immer leicht nach Testbildern zu schreien, aber schwer bei diesen Wetterbedingungen (im Regen) mit der Kamera raus zu gehen und ein paar (geeignete) Testbilder zu machen.
Du behauptest es getestet zu haben. Dann müssen sowohl die Testbilder als auch die Ergebnisse für das wahre Fotografenleben da sein.
Zitat:
Desweiteren ist es auch wichtig einen geeigneten BS mit einer geeigneten Verbindung zu Grafikkarte zu haben (!!!!!!) um Unterschiede auf Pixelebene zu sehen bzw die Farbreduzierung auf ganze flächen festzustellen (Chromasubsampling ist das größte Problem). Mein TIP: Grafikkarte mit Digitalkabel and LED-Backlight glossy/glare Monitor oder glossy/glare TV. Bei TV muss man alle Bildverbesserer ausschalten um ein natives Bild zu bekommen. Bei meinem 42 Zoll LED glossy/glare Full HD Toshi ist ein PC Nativ Modus eingebaut, der so weit geht, dass sogar der Scaler deaktiviert ist (im 1280x720 Modus hab ich ein kleines Bild mit schwarzer Umrahmung). Glossy/Glare deshalb, weil man dort den besseren Schwarzwert, kräftigere Farben und im Gesamtergebnis einen höheren Kontrast hat. Die Desktopauflösung sollte immer dem des Monitors nativer Auflösung entsprechen, sonst hat man wegen Scaler zusätzlich vermurkstes Bild (dumpfe Farben, geringerer Kontrast).
Das mag schon sein. Doch wozu ist es gut? Du hast das perfekte Bild und wie zeigst du es? Eine 2-Meter-Ausbelichtung in einem 4m²-Raum, damit man es auch ja merkt? "Bitte alle einzeln eintreten!"

Zitat:
So und jetzt beatworte ich ein paar Punkte von physicist:
Es mangelt dir weder an Großzügigkeit noch an Selbstvertrauen
Zitat:
* SAL1650F28 SSM: Woher willst du denn wissen dass du ständig Objektive auswechseln musst/wirst ???? Ein Mann, eine Kamera, ein Objektiv.
"Ein Wort" hattest du vergessen
Zitat:
* Stapelverarbeitung: Wie gesagt, das war die Methode mit dem geringsten menschlichen Aufwand und OHNE dritthersteller Software. Sony IDC per Batch verarbeiten lassen, das wär ein Traum. Aber ich hab das Sony IDC nicht programmiert, sonst wär das längst drin.
Das ist gar nicht nötig. IDC hat eine eigene Batchverarbeitung. Um ein JPG äquivalent dem JPG-Ausgabe hinzu bekommen reichen ein bis drei std-profiles.
Eine Vorsortierung in Verzeichnisse a'la Iso100, Iso400, Iso1600 wäre notwendig, da IDC keine Exif-sortierung kennt.
Da aber laut deiner Aussage Aufnahme-Parameter und Ausgabe immer gleich sind ist das an sich nicht nötig.
Zitat:
* "Wenn denn ein Qualitätsgewinn dadurch entsteht..." . Ein bisschen schwammig formuliert von dir. Eher sollte man sagen, dass über den von mir beschriebenen Weg der Qualitätsverlust minimiert wird. Die ooc-jpg haben einen hohen Qualitätsverlust. Wenn man einstellen könnte dass die ooc-jpg mit echter maximaler Qualität gespeichert werden, dann benötige ich kein ARW mehr, und auch der lästige Workflow am PC wäre überflüssig. Aber Sony (und alle anderen Hersteller auch) sind gezwungen, den Kunden "128 Kbits/s MP3 Stereo" als "genauso gut wie CD-Qualität" zu verkaufen, denn der Kunde freut sich, dass er Tausend Bilder auf seiner Karte speichern kann, und nicht nur 200. Bei nur 200 würde der Kunde zur Konkurrenz wandern.
Ich frage mich tatsächlich, wie du mit
Bayer-Sensor, AA-Filter und Spiegelfolie leben kannst
Zitat:
* Lichtstarke Festbrennweite: Ich habe das Objektiv nicht deshalb gekauft damit ich PRIMÄR im dunkeln Fotografieren kann, nein, bei allen A65/A77 reviews steht explizit immer dabei dass die 24MP des Sensors ein hochauflösendes Objektiv erfordern um angesprochen zu werden. Da ich kein Millionär bin, habe ich mich für das günstige 35mm F1.8 entschieden (siehe Review auf Kurtmunger). Kurt ist cool, und Kurt hat Recht, es ist ein Hammerobjektiv zum Schnäppchenpreis. Gerne hätte ich auch das SAL-20F28 (525 €) und das SAL-300F28G (6100 € und mehr). Aber immer schön auf dem Boden bleiben, ich hab ja wenigstens das 30mm Macro .
Für die Nutzung im Alltag sind mittelprächtige Objektive absolut in der Lage gute Qualität aus den 24MP zu kitzeln
Zitat:
Wenn jemand Zeit hat: Mal mit verschiedenen JPG-Einstellungen(Glättungsfaktor,DCT-Methode,Farbsubsampling usw) im XNView aus einer TIF/BMP-Datei(die noch nie als JPG gespeichert wurde) JPGs generieren, und auf die Dateigröße (in Bytes) achten. Bei welcher Einstellung erhält man eine jpg-Datei mit maximaler Größe ?
Wozu? Ist Größe = Qualität?

bydey
__________________
Meinungsvielfalt -1! Keine Meinung -> kein Profil!
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Alt 16.05.2013, 11:12   #8
aidualk
 
 
Registriert seit: 17.12.2007
Ort: Rhein-Main
Beiträge: 22.511
Zitat:
Zitat von www_zeeshan_de Beitrag anzeigen
SAL1650F28 SSM: Woher willst du denn wissen dass du ständig Objektive auswechseln musst/wirst ???? Ein Mann, eine Kamera, ein Objektiv.
Klasse!
aidualk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2013, 18:57   #9
physicist

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 25.11.2012
Ort: Jersbek
Beiträge: 132
So.. da ich ja RAW und JPG zusammen archiviere habe ich mir mal ein paar zufällige Bilder genommen und das ganze ausprobiert:


Wildschwein, SLT-a37, 1650F28, F/3.2, 1/400s, ISO400, 50mm, Handgehalten
Original JPG out of cam:

Direktlink: http://img5.fotos-hochladen.net/uplo...iegkvo5fbx.jpg

Konvertierung der RAW über TIFF nach JPG:

Direktlink: http://www.fotos-hochladen.net/uploa...7mubqnp5ir.jpg

Hamburg, SLT-a37, 1650F28, F/7.1, 1/800s, ISO200, 24mm, Handgehalten
Original JPG out of cam:

Direktlink: http://www.fotos-hochladen.net/uploa...qtd03u82kl.jpg

Konvertierung der RAW über TIFF nach JPG:

Direktlink: http://www.fotos-hochladen.net/uploa...10z3y4atbm.jpg

Ich finde die JPGs ehrlich gesagt irgendwie besser...

Vor allem das Rauschen im Fell der Wildschweine finde ich bei der TIFF Variante sehr übel, die Kamerainterne Verarbeitung holt da echt einiges raus.
Und das obwohl ich im IDC die Rauschminderung auf "Auto" gelassen habe!

Edit: Strg+A funktioniert wirklich nicht

Geändert von physicist (16.05.2013 um 19:52 Uhr)
physicist ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.05.2013, 02:31   #10
mrieglhofer
 
 
Registriert seit: 03.12.2003
Beiträge: 8.945
@zee_shan.de

Naja, die o.a Methode erscheint mir irgendwie sinnlos. Wenn du 400 Bilder machst, aus denen du ohne individuelle Nachbearbeitung JPG erzeugst, dann kannst das in der Kamera genauso gut machen. Würde also absolut reichen, JPG zu fotografieren und danach Batch zum Skalieren damit die 6 MPix raus kommen.

RAW hat nur einen Sinn, wenn man die Bilder entweder individuell bearbeitet oder nachträglich für verschiedene Medien und Farbräume aufbereiten muss.
RAW Nachbearbeitung ist nicht aufwändiger als JPG Nachbearbeitung, verliert aber durch die 16Bit weniger an Qualität. Ohne Nachbearbeitung bringts aber nichts.

Tja, und das war nur das Thema Qualität. Bei Fotoausstellungen ist das Thema techn. Qualität normalerweise keines.
mrieglhofer ist offline   Mit Zitat antworten
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