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Startseite » Forenübersicht » Treffpunkt » Café d`Image » NAS - welches System für mich?
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Alt 27.07.2014, 13:16   #11
Anaxaboras
Chefkoch, verstorben

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 11.02.2005
Ort: Starnberg
Beiträge: 13.622
Vielen Dank für eure sehr aufschlussreichen Antworten. Ich habe bereits einige Erkenntnisse daraus gezogen:

Mein alter Rechner wäre als Server durchaus zu gebrauchen, benötigt aber zu viel Strom. Wahrscheinlich ist auch die Einrichtung des Servers um Einiges schwieriger als bei einem dedizierten NAS - ich werde mich wohl von dieser Idee verabschieden.

GBit-LAN ist etwa so schnell wie USB 2.0. Das ist mir ehrlich gesagt zu langsam. Da muss ich wohl weiterhin mit einer externen USB-3.0-Platte arbeiten, das NAS kann ich ja dann für Backups verwenden. (Ich dachte, dass sich vielleicht auch via USB aufs NAS zugreifen ließe, das war wohl ein Irrtum).

Dass 10GBit-LAN noch teuer ist, ist mir klar (den Artikel in der c't habe ich gelesen). Aber wenn ich mir jetzt ein NAS zulege, soll das ja auch mindestens fünf Jahre laufen.

Meine Garage ist übrigens gut 50 Meter vom Arbeitszimmer entfernt, im Keller stehen Öltanks.

LG
Martin
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Alt 27.07.2014, 13:26   #12
konzertpix.de
 
 
Registriert seit: 28.09.2007
Ort: bei Ulm
Beiträge: 5.888
Ich habe das Pferd von der anderen Seite aus aufgezäumt. Für mich war das Aufbauen eines Szenarios das Ziel, das mir mit möglichst wenig Aufwand ein möglichst abgesichertes Arbeiten mit den Bildern ermöglicht und zugleich jederzeit ermöglicht, einen vorherigen Stand mit Bordmitteln wiederherzustellen. Mein Szenario ist einfach, aber Aperture als RAW-Entwickler erlaubt schließlich das Integrieren von RAW-/JPG-Bildern in seine Bibliothek. Als sinnvoll hatte sich dann die Anschaffung einer NAS ergeben, und aufgrund unserer Erfahrungen mit QNAP bei der Arbeit kam für mich eine QNAP NAS in Frage, es hätte aber genausogut eine von Synology sein können.

Ich mache derzeit auf meinem geschäftlichen Macbook für jede Phase, während der ich fotografiere (zuletzt war das der Urlaub mitsamt einem Festival), eine separate Bibliothek auf, in die ich die Bilder importiere (und nicht referenziere auf ihren Speicherort auf der SSD). Damit habe ich maximale Geschwindigkeit und den Komfort, alles in einer einzigen Datei gesammelt zu haben. Dort entwickele ich meine Bilder auch, bis sie exportiert werden können für die Homepage oder andere Zwecke.

Anschließend verschiebe ich die Bibliothek auf mein privates Macbook, wo ich die Bibliothek in die jeweilige zugehörige Sammelbibliothek importiere (Landschaften, Privates, Konzerte 2014 usw.). Dann kann ich diese Interims-Bibliothek löschen. Die Bilder, die noch in der Sammelbibliothek stecken, verschiebe ich abschließend an ihren Speicherplatz auf der NAS (von QNAP - 4 Bays, derzeit 4x 3 TB Platten - ich hatte mit 3 TB Platten beginnen - als RAID5 und damit final ausgebaut, wobei 4 TB Platten auch noch gingen), was die jeweilige Sammelbibliothek wiederum verschlankt.

Da die Sammelbibliothek nur noch dann zum Tragen kommt, wenn ich im Archiv nach Bildern schaue und diese dort ja bereits fertig entwickelt sind, habe ich mit der langsameren Verarbeitungsgeschwindigkeit kein Problem. Ein Export selektierter Bilder flutsch trotz allem flott durch und zum Entwickeln hatte ich die Daten ja auf der SSD

Zur Sicherung. Während der Arbeit mit der Interims-Bibliothek auf den Macbooks existiert ständig eine Kopie auf einem externen Datenträger per TimeMachine (im Geschäft USB 3.0 Festplatte, daheim eine TimeCapsule, die übrigens dem geschäftlichen Macbook sogar GBit WLAN bietet ). Sollte damit etwas passieren, kann ich auf die Sicherung zurückgreifen. Die NAS wiederum sichert in der Nacht zum Montag per Job auf externe Ziele (ausrangierte USB-Platten) - denn seien wir mal ehrlich: viel eher geht ein technisches Gerät einfach so defekt, als dass der komplette Haushalt abbrennt.

Ich könnte an verschiedenen anderen Stellen die Bilder schon früher auf die NAS verschieben. Auf die geschilderte Weise habe ich aber bis zuletzt nur mit einer Datei zu tun, was wesentlich übersichtlicher ist, als in der Interims-Bibliothek mit verlinkten Dateien zu hantieren und dann doch einmal vergessen, einen Ordner vom geschäftlichen Macbook zuerst zu kopieren und dann die Bibliothek in die Sammelbibliothek zu importieren...
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LG, Rainer
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Hinweis: die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, d.h. du darfst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.

Geändert von konzertpix.de (27.07.2014 um 13:29 Uhr)
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Alt 27.07.2014, 13:31   #13
Anaxaboras
Chefkoch, verstorben

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Registriert seit: 11.02.2005
Ort: Starnberg
Beiträge: 13.622
Hallo Rainer,

da ich Lightroom verwende und nicht Aperture, ist mir dein Workflow nicht ganz klar. Aber du wirst ja wohl auch bald auf Lightroom umsteigen müssen , vielleicht bringen wir dann Licht ins Dunkel .

LG
Martin
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Alt 27.07.2014, 13:41   #14
InSa
 
 
Registriert seit: 19.08.2013
Ort: Pliezhausen / Neckarhausen
Beiträge: 98
Im Prinzip gibt es nur zwei sinnvolle Hersteller, die preislich auch noch einigermaßen vernünftig sind. Entweder Synology oder Qnap.
Entsprechenden Modelle wurden ja bereits genannt.
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Alt 27.07.2014, 13:43   #15
konzertpix.de
 
 
Registriert seit: 28.09.2007
Ort: bei Ulm
Beiträge: 5.888
Naja, Martin, es ist recht einfach. Du kannst bei Aperture wie auch in Lightroom auf Bilder referenzieren, dann liegen sie irgendwo im Dateisystem (oder auch auf der NAS) herum. Oder du kannst sie in die Bibliothek importieren, dann werden sie eben in dieser gespeichert und es bleibt bei der einen Bibliotheksdatei, die dann eben alles beinhaltet.

Ich hab die Hoffnung auf "Fotos" noch nicht aufgegeben und hoffe, dass eine Beta hiervor vielleicht schon demnächst für die Yosemite-Beta freigegeben wird, um mir mal ein eigenes Bild davon zu machen. Im Moment stecke ich viel Hoffnung da hinein, denn Lightroom wurde mir ziemlich unsympathisch in dem Moment, als ich das Arbeiten mit Aperture erfahren konnte.
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LG, Rainer
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Alt 27.07.2014, 13:51   #16
Anaxaboras
Chefkoch, verstorben

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Registriert seit: 11.02.2005
Ort: Starnberg
Beiträge: 13.622
Zitat:
Zitat von konzertpix.de Beitrag anzeigen
Naja, Martin, es ist recht einfach. Du kannst bei Aperture wie auch in Lightroom auf Bilder referenzieren, dann liegen sie irgendwo im Dateisystem (oder auch auf der NAS) herum. Oder du kannst sie in die Bibliothek importieren, dann werden sie eben in dieser gespeichert und es bleibt bei der einen Bibliotheksdatei, die dann eben alles beinhaltet.
Rainer,
es geht ja schon bei den Begriffen los. In Lightroom gibt es keine "Bibliotheksdatei", das ist hier der "Katalog", also die eigentliche Datenbank. Dass man bei Lightroom in diese Datenbank Bilder aufnehmen kann, wäre mir neu. Die Bilddateien liegen bei Lightroom doch immer irgendwo im Dateisystem.

LG
Martin
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Alt 27.07.2014, 13:56   #17
konzertpix.de
 
 
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Ok, dann ersetze einfach überall, wo ich etwas geschrieben habe, Bibliothek durch Katalog und gut ist es.

Lightroom kann ebenfalls aus dem Programm heraus den Speicherort von Dateien verlagern und ist mit Sicherheit auch in der Lage, Kataloge in andere Kataloge zu importieren.

Der einzige Unterschied: bei Aperture hast du die Möglichkeit, die Bilddaten in den Katalog zu integrieren und damit alles schön beisammen zu halten. Wenn das offenbar in Lightroom nicht geht, musst du halt die Dateien und ihren Speicherort separat im Auge behalten.
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LG, Rainer
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Alt 27.07.2014, 14:02   #18
Anaxaboras
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Themenersteller
 
 
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Zitat:
Zitat von konzertpix.de Beitrag anzeigen
Lightroom kann ebenfalls aus dem Programm heraus den Speicherort von Dateien verlagern und ist mit Sicherheit auch in der Lage, Kataloge in andere Kataloge zu importieren.
Jetzt habe ich verstanden, was du meinst. Ich glaube allerdings nicht, dass das mein Ding ist. Ich möchte ja auch mal Bilder bearbeiten, die schon älter sind. Die müsste ich dann erst vom NAS auf die interne Platte wuchten und dann wieder zurück verfrachten.
Ich werde wohl einfach ein DAS (vulgo: externe Festplatte) an die Arbeitstation hängen, und das NAS dann als Backup nutzen.

LG
Martin
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Alt 27.07.2014, 14:04   #19
konzertpix.de
 
 
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Beiträge: 5.888
Mein Szenario hat halt einen ziemlich deutlichen Vorteil (und der lässt sich mit Lightroom genauso durchspielen). Dort, wo es darauf ankommt, ist maximale Performance gegeben, nämlich während der Arbeit mit den Dateien - bis diese fertig sind und ab ins "Archiv" können. Und es spart den Platz auf der SSD.

Später einmal, wenn man vielleicht mal wieder etwas aus dem Archiv braucht, kommt es dagegen nicht mehr auf maximale Leistung beim Zugriff auf die vielen Dateien an. Das macht ja Lightroom und Aperture ja sowieso sinnvollerweise erstmal über die internen Vorschaubilder, statt jedesmal auf die RAWs zurückzugreifen. Und damit ist es ok, dann die Dateien auf die NAS auszulagern.

Auch dein nachgereichtes Argument kann ich locker entkräften. Die 20 MB/s, die schlimmstenfalls mal erreicht werden (meist ist es wesentlich mehr), wenn du später mal im Archiv etwas neu entwickelst, reichen immer noch, um ein 24 MPix-RAW in spätestens 1,5 Sekunden im RAM deines Rechners zu haben. Und nur dort wird es dann weiter entwickelt, die Änderungen am Entwicklungsrezept dagegen landen ja wieder im Katalog. Und der ist ja lokal auf der SSD. Wenn dir das nicht schnell genug ist - was dann?
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LG, Rainer
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Alt 27.07.2014, 15:27   #20
Anaxaboras
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Auch dein nachgereichtes Argument kann ich locker entkräften.
Einspruch Euer Ehren! Ich "entwickle" nicht nur Bilder in Lightroom, sondern bearbeite sie oft auch in Photoshop. Und wenn ich da ein Panorama aus sechs 24-MP-Dateien zusammensetze oder ein HDR rendere, spielt es schon eine Rolle, wie flott die Daten ausgeliefert und zurück geschrieben werden.

Aber ich will jetzt keine Kaffeebohnenritzen sägen. Ich bin ja schon ein ganzes Stück weitergekommen, wie ich meinen Workflow verbessern kann. Und das ist ja das Wichtigste!

LG
Martin
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