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#1 |
Registriert seit: 23.04.2008
Ort: Oberbergischer Kreis
Beiträge: 3.021
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Frust und Wut über Sony und Geissler
Da sende ich jetzt schon zum zweiten Mal im etwas teurer versicherten Paket mein 16-80er zum Geisslerservice zum Justieren, weil sie es beim ersten Mal eine Dezentrierung bei 24mm Brennweite dringelassen haben, dazu ein 50/1.4 wegen massivem Backfocus und ein 100er Macro zum zweiten Mal ebenfalls wegen Backfocus, also drei Objektive, natürlich zusammen mit meiner A700 und was kommt dabei heraus? Nichts.
Das 100er ist gar nicht mit im Karton, natürlich auch keine Mitteilung, warum sie es nicht mitgeschickt haben und bei den beiden anderen Objektiven und der Kamera steht 3x lakonisch "der genannte Defekt auch im Dauertest nicht aufgetreten". Mein Anruf ergab dann, dass meine mitgeschickte CD mit Beispielaufnahmen gar nicht berücksichtigt, weil nicht entdeckt worden ist, obwohl eine R-Nummer draufklebte. Die beiden Objektive hätten im Prüfstand einwandfrei funktioniert (kann ich mir gar nicht vorstellen, der Fehler ist regelmäßig reproduzierbar!) und das 100er, ach ja, da wäre noch ein Ersatzteil bestellt worden. Ich verlangte dann, mir die Testaufnahmen vom Prüfstand per E-Mail zuzuschicken. Das versprach man mir, es kam aber keine Mail. Ich komme mir richtig vera..... vor. So einen Mist habe ich bisher weder mit Sigma noch mit Tamron erlebt. Wer sagt mir denn, dass die das beim dritten Mail hinbekommen? Habt ihr schon mal so etwas erlebt? Rudolf Hier ist übrigens eines der Beispielfotos vom 50er mit Backfocus. Die Spotmessung zeigte auf den Mittelpunkt des Kreuzes, scharf ist aber der weiter entfernte Bereich weit rechts davon. Das Bild zeigt aber nur einen Ausschnitt. ![]() -> Bild in der Galerie Geändert von rudluc (13.12.2009 um 02:57 Uhr) |
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#2 |
Registriert seit: 17.12.2007
Ort: Rhein-Main
Beiträge: 22.130
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ich kann mit dir fühlen, da ich ähnliche Erfahrungen mit Geissler habe....
Einfache Dinge, wie wenn etwas eindeutig mechanisch defekt ist und ausgetauscht oder repariert werden kann, ist dort kein Problem, aber wenns ans Eingemachte geht.... ![]() |
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#3 |
Gesperrt
Registriert seit: 12.11.2008
Ort: Bei Hanau
Beiträge: 731
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Moin, hälst du dein Beispielfoto für einen probaten "Testlauf" ? Und gleich drei Objektive schneiden bei deinen "Tests" schlecht ab ? SEHR merkwürdig .
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#4 |
Registriert seit: 18.07.2009
Beiträge: 594
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Du brauchst schon einen Testaufbau oder den Fokus Detektor von (Traumflieger)
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Gut Licht und viele Grüße, Ludwig ![]() |
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#5 | |
Themenersteller
Registriert seit: 23.04.2008
Ort: Oberbergischer Kreis
Beiträge: 3.021
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Zitat:
Der normale Fotoeinsatz ist zunächst einmal für mich relevant. Hier bin ich überhaupt erst mal auf die Fehler aufmerksam geworden. Und ja, in nichtwissenschaftlichem Rahmen sind auch Fotos wie das von mir gezeigte aussagekräftig. Ich stand in 45° Winkel vor dem Regal und richtete den Spot auf den in der Bildmitte stehenden Buchtitel. Mein 50/2.8 Macro fokussierte diesen Titel perfekt, mein 50/1.4 lag daneben. Mein 105/2.8 Sigma fokussierte ebenfalls perfekt, mein 100/2.8 Sony lag daneben. Meine in 2-3m Entfernung hängende voll bestückte Pinnwand bekamen die fehlerhaften Objektive in planem Abstand (sagt man das so?) und bei Offenblende überhaupt nicht scharfgestellt. Erst bei Blende 8 war der Tiefenschärfebereich so groß, dass die Details scharf abgebildet wurden. Mit den anderen Objektiven saß der Fokus schon auf Anhieb. Übrigens tritt der Fehler auch bei Blitzaufnahmen auf, auch wenn die Blende 1.4 des 50ers für Überbelichtung sorgt. Was soll an dem Traumflieger-Test so viel anders sein? Auch dort wird in 45° gemessen und auf Strukturen im Spotbereich fokussiert. Und auch dort sieht man, ob dieser Bereich oder ein davor/dahinter liegender Bereich statt dessen scharf ist. Soviel ich weiß, gilt die Regel: 1/3 davor und 2/3 dahinter im Tiefenschärfebereich, aber die Mitte muss perfekt sein, sonst stimmt etwas nicht. Rudolf |
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#6 | |
Themenersteller
Registriert seit: 23.04.2008
Ort: Oberbergischer Kreis
Beiträge: 3.021
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Zitat:
Rudolf Geändert von rudluc (13.12.2009 um 15:21 Uhr) |
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#7 | |
Registriert seit: 24.10.2007
Ort: Kehl und Oftringen
Beiträge: 3.092
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Zitat:
Wie gross ist der Ausschnitt den du hier gewählt hast? Du musst berücksichtigen dass das mittlere Focusfeld erheblich grösser ist als die Markierung im Sucher, d.h. bei so einem Testaufbau mit viel Kontrasten wird er an die Kante des Focusfeld fokussieren und die kann ein Stück neben der Suchermarkierung liegen.
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Some say I don’t play well with others… |
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#8 |
Registriert seit: 02.02.2008
Ort: Holzland
Beiträge: 1.393
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Das Bild ist unscharf in der Mitte, zweifellos. Allerdings halte ich das auch für keine probate Methode, das zu testen. Ich hab das bei meinen Objektiven auch hin und wieder, aber meist stellt es sich doch dann heraus, das der Fehler hinter der Kamera zu suchen ist
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#9 |
Registriert seit: 08.01.2009
Beiträge: 730
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Unabhängig davon ob in diesem Fall ein Irrtum des Kamerabesitzers vorliegt oder nicht, hat es ein Service Partner durch die Qualität seine Kundenkommunikation immer ein Stück weit selbst in der Hand, wie er und letztlich der Hersteller vom Kunden wahrgenommen wird.
Einsilbige handschriftliche Reparaturberichte oder Standardformulierungen, die zur Zurückweisungen des Anliegens verwendet werden ('liegt innerhalb der Spezifikation'), Nichteinhalten von Zusagen gegenüber dem Kunden, Nichtberücksichtigung von Kundeninformationen fallen letztenendes immer auf den Service Partner zurück, da er ggf. dem Kunden nicht dabei hilft zu verstehen, warum sein Problem vielleicht gar keines ist. Der Kunde denkt natürlich, man wolle ihn nicht zu seinem Recht kommen lassen. Ich hatte auch schon was bei einem Service Partner. Was nutzten mir auf ein Papier gekritzelte zwei Worte als Rückmeldung zu einem im gleichen Zustand zurückgeschicktes Produkt? Was nutzt eine solche 'Fehlerdokumentation' dem Hersteller für die Statistik? Erhält der Hersteller eine Kopie dieser Zettel (Ironie)? Wie ist so ein Lernen des Herstellers für weitere Produkte möglich? Was nutzt es dem Hersteller, wenn Kunden unzufrieden werden? Was nutzt es dem Service Partner, wenn dadurch der Hersteller unzufrieden wird? Eine sorgsame datenbankgestützte Dokumentation von Service Fällen (Fehlerbeschreibung des Kunden, Reparaturergebnis) und computergestützt erstellte Serviceberichte für den Kunden sind doch eine Mindestanforderung an ein professionelles handling von Kundenreklamationen. Um von der allgemeinen Betrachtung auf Sony und seine Service Partner im Fotobereich zurückzukommen. Letzteres war bei meiner Erfahrung leider nicht der Fall. Ich hoffe natürlich, dass ich eine einmalige Ausnahme erlebt habe und ich nicht nochmals gezwungen bin festzustellen, ob sich daran etwas geändert hat. Konkret zur back-focus Feststellung habe ich eine technische Verständnisfrage. Gesetzt den Fall, wir hätten eine Kamera (-> vielleicht kann die A550 das folgende schon?) zur Verfügung, die Kontrast-AF verwendet, dann würde ja exakt der Bildbereich beschreibbar sein, auf den die Entfernung eingestellt wird. Könnte die Sony EBV-Software diesen Punkt am Computer exakt im Bild markieren, dann hätte der Kamerabesitzer die Möglichkeit zu identifizieren, ob das Objektiv inkl. AF-Antrieb einen Ungenauigkeitsfehler hinzufügt oder nicht. Die Frage lautet nun: wenn ein Objektiv bei diesem Test korrekt arbeitet und beim Phasen-AF back-/front-Fokus 'korrekt' ermittelte Fehler (auf Testbank des Service Partners) auftreten, handelt es sich dann a) um eine Fehlfunktion des Phasen AF in der Kamera ausserhalb der Spezifikationen b) um die Tatsache, dass das Phasendetektionsverfahren nur mit einer Zuverlässigkeit von beispielsweise 90% arbeiten kann (Fehler innerhalb der Spezifikationen) c) um die Tatsache, dass man Phasen-AF back-/front-Fokus Probleme auch auf der Testbank gar nicht genau zuverlässig messen kann, da die exakte Grösse der AF-Sensoren nicht im Kamerasucher angezeigt wird (logisches)oder weil die AF-Sensoren eine Ausdehnung haben (Linienlänge), die mehrere Motivbereiche überstreichen und man nicht nachvollziehen kann, bei welchem Motivbereich er anschlägt? Geändert von T-Rex (13.12.2009 um 11:40 Uhr) |
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#10 | |
Themenersteller
Registriert seit: 23.04.2008
Ort: Oberbergischer Kreis
Beiträge: 3.021
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Mmhhh... Bist du sicher? Ich dachte, weil auf den "Background" fokussiert wird, ist das ein Backfocus.
Ich muss das Bild ja leider auf 1024px verkleinern. Damit man die daneben liegende Schärfenebene in der Verkleinerung überhaupt noch erkennen kann, habe ich vorher aber einen zentralen Ausschnitt "geschnitten". Es sind aber keine 100%, dann hätte die Schärfenebene schon rechts außerhalb des Bildrandes gelegen. Vielleicht 75%, schätze ich mal. Zitat:
Aber ich werde auch noch einen Testaufbau nach Traumflieger-Art durchführen. Nur: ob Geissler die CD mit den Testaufnahmen dann wenigstens "findet" ist noch ein andere Sache. ![]() Rudolf |
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