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Startseite » Forenübersicht » Treffpunkt » Café d`Image » Systemwechsel - warum eigentlich??
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Alt 12.12.2009, 14:44   #1
GerdS
 
 
Registriert seit: 09.01.2005
Ort: 67269 Grünstadt
Beiträge: 2.765
Es ist wie immer im Leben:
Die Leute schütteln so lange den Kopf über der Suppe bis ein Haar drinnen ist, über das man sich beschweren kann!

Auch andere Mütter haben schöne Töchter.
Bei jedem Hersteller gibt es Funktionen oder Leistungen auf die die anderen schielen. Das ist auch bei Sony so (SteadyShot, Zeiss AF-Objektive, preiswerte 24MPix , u.s.w).
Dafür jammern wir über den, ach so schlechten und nicht treffsicheren, AF (ja, auch mir geht es manchmal auf den Senkel, aber das 24-70 SSM + A900 ist das schnellste das ich kenne!) und die schlechte Hi-ISO-Fähigkeit (DXO hilft unwahrscheinlich).
Vergessen sind die Zeiten wo ein 400'er Film als Lichtempfindlich galt und das Korn unübersehbar war.
Nicht dass man mich falsch versteht: Ja, es geht besser! Ist es auch notwendig?

Wir diskutieren meistens über technische Features (die wir oder andere haben) anstatt über Bilder. Wir sehen akademische Unterschiede im Pixelrauschen und in der "letzten" Schärfe, vergessen aber den Horizont oder störende Bildelemente.

Müssen wir alles haben und auch benutzen, was technisch machbar ist oder geht es einfach ums Benchmarking in der Nachbarschaft, im Fotoklub oder in den Foren?
Das scheint mir viel öfter der Grund für die Kritik an der Technik zu sein, als die tatsächliche Leistungsfähigkeit der Kameras und die tatsächliche Verwendung.

So, das musste ich mal sagen.

Viele Grüße und alles Gute
Gerd
GerdS ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 12.12.2009, 14:59   #2
baganzs
 
 
Registriert seit: 11.11.2005
Beiträge: 132
Warum Systemwechsel?

Bei mir war es ganz einfach:

3 Monate nachdem ich meine erste Digitale, eine Minolta D7D bekommen hatte und 25 Jahren mit Minolta ist die Firma verstorben.

Eine Sony wollte ich nicht (egal wie gut sie ist) und so bin ich zu Nikon gekommen.

Beim MM die -19% Aktion mitgenommen und ein D300 Kit mitgenommen.

Die Kamera ist, auch wenn sie ein Auslaufmodell war, super.

Wenn es Minolta noch gäbe wäre ich beim System geblieben.

So einfach ist das
sven
baganzs ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2009, 17:40   #3
duncan.blues
 
 
Registriert seit: 12.12.2007
Ort: Nordschwarzwald
Beiträge: 5.100
Zitat:
Zitat von baganzs Beitrag anzeigen
Eine Sony wollte ich nicht (egal wie gut sie ist) und so bin ich zu Nikon gekommen.
[...]
Wenn es Minolta noch gäbe wäre ich beim System geblieben.

So einfach ist das
Ich denke da kommen wir der Sache bei vielen Leuten schon näher:
Es ist eine Unmenge an Bauchgefühl, Sympathien/Antipathien im Spiel, vermutlich viel mehr als handfeste rationelle Gründe.

Ich hatte meine ersten Erfahrungen mit einer Minolta MF und war immer sehr zufrieden damit. Als die ersten ernstzunehmenden bezahlbaren Digitalkameras aufkamen suchte ich nach einer mit Spiegelreflex-Feeling und Zoomring statt Tastenwippe und wurde bei der Minolta Dimage A2 fündig. Ich habe sie damals auf der CeBIT das erste mal in der Hand gehabt. Angekuckt, angefasst, durch den für damalige Verhältnisse sensationell guten digitalen Sucher gekuckt, am Zoomring gedreht, Testbild gemacht und mein Bauch sagte mir: Die ist es!
Mit der Alpha 700 war's später genauso. Ich wusste dass Sony die Technik des Body-internen Verwacklungsschutzes, die ich von der A2 schätzen gelernt hatte, von Minolta übernommen hatte und wohl auch einiges anderes an Know-How. Ich wusste die Minolta-AF Objektive vom Gebrauchtmarkt würden passen und ich sagte mir: Auch wenn "Sony" draufsteht, ist eigentlich "Minolta" drin. Soweit zu den rationellen Gründen.
Bin dann in den Fotoladen meines Vertrauens gegangen, Kamera angekuckt, angefasst, ausprobiert und wieder festgestellt: Die ist es!
In beiden Fällen waren es rationelle Gründe, die dafür gesorgt haben, dass ich mir die Kamera überhaupt erst angekuckt habe. Den Ausschlag gegeben hat aber in beiden Fällen mein Bauchgefühl und ich muss sagen: In beiden Fällen hat es mich nicht getäuscht. Die A2 ist trotz ihres Alters noch heute eine ernstzunehmende Kamera wenn man ihre Eigenheiten berücksichtigt und bei der Alpha 700 habe ich mit Sicherheit das volle Potential der Kamera bis heute nicht annähernd ausgeschöpft.
Jetzt kann sicher einer daherkommen und sagen "Du hast ja noch nie eine XYZ in der Hand gehabt"... stimmt. Aber das ist genau was ich sagen will: es liegt bei den meisten Leuten nicht am knallharten Kalkül und penibelstem Vergleichen - weder pro irgendeine bestimmte Kamera/irgendein System, noch kontra irgendeine bestimmte Kamera/irgendein System - sondern oftmals am Bauchgefühl.

Interessanterweise haben Wissenschaftler nachgewiesen, dass in den allermeisten Fällen das Bauchgefühl recht hat.
duncan.blues ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2009, 15:10   #4
Phototuner
 
 
Registriert seit: 24.03.2009
Ort: 61462 Königstein-Ts.
Beiträge: 80
Hallo Gerd,
du spricht und schreibst mir aus der Seele.
Ich denke und fühle genauso wie du.
Bravo zu deinem Bericht. Oft habe ich erlebt diesen Blick,: Na ja, keine Konkurrenz für mich, der hat ja nur eine billige Sony.


Viele Grüße
Dieter
Phototuner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2009, 15:24   #5
speedy12
 
 
Registriert seit: 23.01.2008
Ort: Hohenlohe-Franken
Beiträge: 753
Auch ich stimme Gerd aus vollem Herzen zu!
Wenn meine Bilder nichts werden, liegt das ganz bestimmt nicht an der Kamera!

Danke Gerd, für deine Worte!

Greets, speedy
speedy12 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 12.12.2009, 15:33   #6
Gerhard-7D
 
 
Registriert seit: 10.02.2006
Ort: Landkreis Traunstein
Beiträge: 1.297
Ich denke auch, es sind die kleinen Dinge, die einen manchmal stören und die bei anderen Marken besser sind... Bildrauschen und AF wären hier wohl die Kernpunkte.

Aber auch Sony hat die Konkurrenz beim Bildrauschen Augenscheinlich ins Auge gefasst. Wenn man mal die Firmware 4.0 bei A700, oder Die A550 betrachtet wird das deutlich.

Sicher... inzwischen gibt es Kameras die bei ISO 100.000 noch Bilder zustandebringen die locker auf 13x18 Abzügen gefallen werden. Aber die kosten auch 4000 Euro oder mehr. (nur Body)

Und wenn ich meine Bilder so betracht, muss ich feststellen, daß ich trotz möglicher ISO3200 (mit Nachbearbeiten) an der D7D meisst nicht einmal die ISO800 Stufe nutze, weil die Nachbearbeitungsmöglichkeiten eben bei niedrigeren Einstellungen viel besser sind.

Somit muss ich gestehen, daß ich wohl 1-2mal im Jahr gerne eine Kamera hätte die auch bei ISO12800 noch ansehnliche Bílder macht. Aber ich würde es trotzdem sehr selten nutzen.

Und oft habe ich schon von Canon oder Nikon Fotografen gehört, daß sie neidisch auf die Sony´s mit ihrem SSS schielen.

So muss man also wissen was man will und was man braucht. Aber im Grunde kann man mit jeder Marke 95% der Bilder machen die man so im Netz findet.

Und wer sich sehr häufig im bereich der restlichen 5% bewegt (Sport und Lowlight z.B) ist sicher mit einer Kamera gut bedient die hierfür geschneidert ist. Sollte aber nicht glauben daß das neu erworbene 4000 Euro Profigerät in 3 Jahren noch einen Stellenwert hat. Denn bis dahin ist es lägst überholt.

lg. Gerhard
Gerhard-7D ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2009, 21:52   #7
shunkan
 
 
Registriert seit: 28.02.2006
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 90
Zitat:
Zitat von GerdS Beitrag anzeigen
....
Vergessen sind die Zeiten wo ein 400'er Film als Lichtempfindlich galt und das Korn unübersehbar war.
Nicht dass man mich falsch versteht: Ja, es geht besser! Ist es auch notwendig?

Wir diskutieren meistens über technische Features (die wir oder andere haben) anstatt über Bilder. ....
Müssen wir alles haben und auch benutzen, was technisch machbar ist oder geht es einfach ums Benchmarking in der Nachbarschaft, im Fotoklub oder in den Foren?
.....
So, das musste ich mal sagen.

Viele Grüße und alles Gute
Gerd
Gut das Du das mal gesagt hast. Die beste Kamera ist meines Erachtens die im Kopf, die hat weder pixel noch crop noch Korn. Die braucht kein Macro-Zoom-steadyshot-AF...

Mal im Ernst. Das ist es. Bin Analoger, hab mal Photolaborant gelernt, in einem s/w Profi-Labor. Natürlich im Urlaub ist (m)eine Digitale SLR der Hit. Viel sammeln, abends sortieren und am Ende des Urlaubs gucken. Keine Laborkosten,m kein Rahmen...

Aber das ist für mich kein Fotografieren. Fotografieren ist für mich das Abmalen eeiner Idee, die ich im Kopf habe. Wenn das jemand mit FP4, Barytpapier und einer XE macht oder mit einer A700 und einer Software ist das letztendlich zweitrangig. Ernstgemeinte Bilderstellung mit den beiden Werkzeugen Kamera / Entwicklung bleibt es ja. (Nur das die modernen "Labore" weniger stinken)

Nur heute ist es glaube ich etwas anders: Viele "schießen" vieles, kämmen mit Photoshop-Automation drüber und halten das dann für Fotografie... (Anwesende selbstredend ausgenommen...)

Ich selber bin da für mich auch zwiespältig. Ich mache mehr Fotos als früher, gucke sie aber seltener an... wenn ich aber fotografieren gehe, dann ist es was anderes. Idee im Kopf, Zeugs sammeln, losgehen, warten probieren, verändern. Und dann der Schuß. Früher mit Polaroid zur Kontrolle. Heute genügt der Blick auf den Monitor für's erste entspannen... und danach Labor....
Da ich beruflich etwas anderes mache komme ich so zu vielleicht fünf bis sechs Photos im Jahr...
Na ja, meine Art.
Shunkan
shunkan ist offline   Mit Zitat antworten
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