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Startseite » Forenübersicht » Kamera und Technik » Objektive » A-Mount Objektive (ILCA, SLT, DSLR) » electric mc flektogon 2.8/20mm an alpha 200??
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Alt 11.12.2009, 09:36   #1
klabo
 
 
Registriert seit: 08.01.2008
Beiträge: 208
Für eine Cropkamera ist das Objektiv fast zu schade. 20mm Festbrennweite ist bei Vollformat ein Traum. Optisch ist das Objektiv gut. Die Vergütung ist nicht ganz farbneutral, kann aber per EBV problemlos korrigiert werden. Und von der Mechanik können sich die heutigen Objektivhersteller jede Menge abgucken. Kommt das fast an Leica oder Contax ran. Mit M42 Adapter kann man es an fast allen Kameras verwenden, natürlich muss man alles manuell handeln.
Viele Grüße
Klaus
klabo ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 11.12.2009, 10:36   #2
Dimagier_Horst
 
 
Registriert seit: 08.09.2003
Ort: Hamburg
Beiträge: 18.423
Zitat:
Zitat von klabo Beitrag anzeigen
Und von der Mechanik können sich die heutigen Objektivhersteller jede Menge abgucken.
Weil Leica auch darauf beharrte hätten sie beinahe wegen Reichtum geschlossen . Und Zeiss, die sowas wieder bauen, verdienen sich ja dumm und dämlich und weisen die Canisons in die Schranken . Ich stelle mir gerade mein Standardzüümchen vor, metallische Machanik, mit einem Trumm von Motor, der in der Lage ist, solche Massen zu beschleunigen und punktgenau abzubremsen. Gibt es dann im Kit mit Beach Trolley zum Preis eines Kleinwagens . Nee, sowas brauche ich nicht mehr und zum Glück denkt die Mehrheit genauso
__________________
Hinfallen, aufstehen, Krönchen zurechtrücken, weitergehen...
Make Labskaus great again!
Glenroses Kentucky Stinger
Dimagier_Horst ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2009, 11:00   #3
sven_hiller
 
 
Registriert seit: 08.06.2008
Beiträge: 377
Zitat:
Zitat von Dimagier_Horst Beitrag anzeigen
Nee, sowas brauche ich nicht mehr und zum Glück denkt die Mehrheit genauso
Hallo Horst,

Du malst hier aber schwarz-weiß.

Viele Hersteller, die heute den Massenmarkt bedienen, könnte eine wenigstens im Ansatz entsprechende Ausrichtung nicht schaden. Was da heute vom Band läuft, kommt oft nicht mal auf Abstand an die mechanische Qualtät vergangener Dekaden heran. Das sollte doch wenigstens etwas besser gehen.

Gruß Sven
sven_hiller ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.12.2009, 10:43   #4
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
Zitat:
Zitat von sven_hiller Beitrag anzeigen
Hallo Horst,

Du malst hier aber schwarz-weiß.

Viele Hersteller, die heute den Massenmarkt bedienen, könnte eine wenigstens im Ansatz entsprechende Ausrichtung nicht schaden. Was da heute vom Band läuft, kommt oft nicht mal auf Abstand an die mechanische Qualtät vergangener Dekaden heran. Das sollte doch wenigstens etwas besser gehen.

Gruß Sven
Schön wenn es so wäre. Was bekomme ich oft für Schrott von Exacta, Hanimex, Vivitar und ja, auch Practika zu Gesicht, wenn ich gefragt werde ob man es "an digital" noch nutzen kann oder was es bei Ebay noch wert ist.

Meist sind es ausgenudelte Billigscherben die in die Tonne gehören. Keinen Deut besser als heutige Kitlinsen.
__________________
Viele Grüße, Klaus

Geändert von turboengine (25.12.2009 um 10:45 Uhr)
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.12.2009, 11:42   #5
sven_hiller
 
 
Registriert seit: 08.06.2008
Beiträge: 377
Zitat:
Zitat von turboengine Beitrag anzeigen
... Schrott von Exacta, Hanimex, Vivitar und ja, auch Practika ... ausgenudelte Billigscherben die in die Tonne gehören. Keinen Deut besser als heutige Kitlinsen.
Mir fehlen leider die Erfahrungen mit diesen Namen, da mein Fokus eher auf unserem AF bzw. dem Minolta MF-System liegt.
Die mechanische Qualität der originalen Minolta-Gläser für das SR-System ist, denke ich, unbestritten. Viele AF-Linsen der 1. und 2. Generation für das Alpha-Bajonett geniessen bis heute einen sehr guten Ruf hinsichtlich ihrer Haltbarkeit trotz damals bereits zunehmender Experimentierfreudigkeit mit Werkstoffen.

Das ist mit aktuellen Linsen jedoch ein wenig anders geworden. Der Grundtenor bei Empfehlungen zum geliebten Tamron 2.8/17-50 ist häufig: Kaufen, justieren lassen, fotografieren - in genau dieser Reihenfolge. Die Linse ist sicher nicht schlecht und es tut mir auch ein wenig leid, daß sie mir hier als Beispiel dient, aber so wird heutzutage tendenziell produziert. Damit kann man glücklich werden, muß man aber nicht.
sven_hiller ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 25.12.2009, 12:08   #6
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
Zitat:
Zitat von sven_hiller Beitrag anzeigen
Das ist mit aktuellen Linsen jedoch ein wenig anders geworden. Der Grundtenor bei Empfehlungen zum geliebten Tamron 2.8/17-50 ist häufig: Kaufen, justieren lassen, fotografieren - in genau dieser Reihenfolge.
Früher hat man einfach nicht gesehen, wie übel der Flaschenboden tatsächlich war. Tante Ernas Haare am Kaffeetisch waren dann halt nicht ganz so superscharf auf dem 13x18 Abzug. Anspruchsvoll waren nur die Diafotographen, und auch hier kam es mehr auf Kontrastübertragung als auf Randschärfe an.

Heute macht auch derjenige Pixelpeeping, der früher nie auf die Idee gekommen wäre, einen 60x90 Abzug für 40 Franken oder 60 Mark machen zu lassen oder einen 2000 DM diaprojektor für 1,5m Projektionen aufwärts.
Die Ansprüche an die Bildqualität sind daher gestiegen. Kleine Sensoren bei APS-C mit irren Pixeldichten, hohe Zoombereiche und hohe Lichtstärke fordern von einer Optikkonstruktion einiges ab. Das 17-50 an einer A350 oder A700 gehört in diese Kategorie.

Die Kunst ist es jedoch nicht, die Optik dafür zu berechnen. Hierfür gibt es mittlerweile extrem leistungsfähige Programme, die dem Optikkonstrukteur unterstützen. Die Kunst ist es eher, eine Konstruktion zu finden, die auch noch gefertigt werden kann, also auf Abweichungen von den Sollmaßen einigermassen gutmütig reagiert.

Gerade lichtstarke WW-Zooms wie das Tamron 2.8/17-50 sind jedoch hochkomplexe Konstruktionen mit sehr vielen bewegten Teilen, die nur sehr, sehr enge Toleranzen zulassen, ohne dass die Leistung nachlässt. Und günstig soll es ja auch noch sein, so dass men bei Konstruktion, Fertigung und Qualitätskontrolle gerade bei den "Fremdherstellern" hier nur allzusehr kompromissbereit sein muss.

Von der Konstruktion her leisten die Tamron-Jungs wirklich gute Arbeit - sieht man ja hier an den Empfehlungen. Sie fallen auch nicht durch konstruktive Dauerbrennpunkte wie z.B. zerbröselnde Zahnkränze auf. Der Kompromiss scheint also in Einsparungen bei der Qualitätskontrolle zu liegen. Daher ist die Empfehlung (zumindest für pingelige Pixelpeeper - nicht wertend gemeint) ein 17-50 im Zweifel erst mal zum Justieren zu schicken sicher nicht falsch. Da dies auch nur 2% aller Kunden machen, dürfte dies für Tamron auch noch günstiger als eine Einzelkontrolle á la Zeiss.
__________________
Viele Grüße, Klaus

Geändert von turboengine (25.12.2009 um 12:13 Uhr)
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.12.2009, 12:19   #7
Stempelfix
 
 
Registriert seit: 09.05.2006
Ort: am schönen Niederrhein
Beiträge: 3.106
Dennoch ändert das alles nichts an der Tatsache, daß heute massenhaft mechanischer windiger, miserabel endkontrollierter Plunder in den Markt geworfen wird.

Stets in der Hoffnung: der Kunde ist sowieso ein Depp und merkt das nicht...

Wir, die wir zum Großteil doch merken und wissen, sind die Leidtragenden.

Es kann irgendwie nicht angehen, daß ein neues Produkt aus der OVP oftmals als erstes zum Service muss, damit man damit arbeiten kann...

Ich prangere das an, und zwar durch die Bank bei allen Herstellern...

Es gab früher wie heute vorzügliche Optiken, und auch minderwertige... die mechanische Machart seinerzeit war in jedem Falle eine wertigere, und das sogar bei den "Consumerobjektiven"...

Gruß, Uwe
Stempelfix ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2009, 11:01   #8
sven_hiller
 
 
Registriert seit: 08.06.2008
Beiträge: 377
Zitat:
Zitat von Dimagier_Horst Beitrag anzeigen
Nee, sowas brauche ich nicht mehr und zum Glück denkt die Mehrheit genauso
Hallo Horst,

Du malst hier aber schwarz-weiß.

Vielen Herstellern, die heute den Massenmarkt bedienen, könnte eine wenigstens im Ansatz entsprechende Ausrichtung nicht schaden. Was da heute vom Band läuft, kommt oft nicht mal auf Abstand an die mechanische Qualtät vergangener Dekaden heran. Das sollte doch wenigstens etwas besser gehen.

Dies ist einer der Gründe, warum ich wieder vermehrt MF und Film verwende.

Gruß Sven

Geändert von sven_hiller (11.12.2009 um 16:01 Uhr)
sven_hiller ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2009, 11:15   #9
fallobst
 
 
Registriert seit: 03.03.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 1.795
Zitat:
Zitat von Dimagier_Horst Beitrag anzeigen
Weil Leica auch darauf beharrte hätten sie beinahe wegen Reichtum geschlossen . Und Zeiss, die sowas wieder bauen, verdienen sich ja dumm und dämlich und weisen die Canisons in die Schranken . Ich stelle mir gerade mein Standardzüümchen vor, metallische Machanik, mit einem Trumm von Motor, der in der Lage ist, solche Massen zu beschleunigen und punktgenau abzubremsen. Gibt es dann im Kit mit Beach Trolley zum Preis eines Kleinwagens . Nee, sowas brauche ich nicht mehr und zum Glück denkt die Mehrheit genauso
Bei dem genannten Flektogon handelt es sich um ein ausschließlich manuell zu focussierendes Objektiv. Bei 20mm ist eine Autofocusfunktion sowieso oft nicht sinnvol verwendbar.
Wer also manuell focussieren muss, der wird schnell merken, dass es Objektive gibt, mit denen man das sehr gut bewerkstelligen kann, die eine gut abgestimmten Verstellweg haben, das richtige Maß an Leichtgängigkeit und so weiter. Das ein teures Objektiv auch noch verschleißfest sein sollte, sei nur nebenbei erwähnt.
Das und noch mehr sind Kriterien für ein Objektiv. Es bringt nicht viel alle Objektive an preiswerten heutigen Zoomobjektiven zu messen. Diese haben ihre volle Berechtigung und andere Objektive werden aufgrund anderer Eigenschaften deswegen nicht altmodisch und unbrauchbar und behalten ihren hohen Gebrauchswert.
Nicht ganz so pauschal zu urteilen wäre hier besser.

Es grüßt Matthias
fallobst ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2009, 11:31   #10
henrikx

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 02.09.2009
Beiträge: 23
also das objektiv wurde mit einer MTL 5 B betrieben. also sollte es ein M42 anschluss haben, oder ?
ich hab gelesen, dass es bei den adaptern große unterschiede geben soll. könnt ihr irgendeinen empfehlen ??
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