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Alt 19.07.2009, 18:57   #1
Jens N.
 
 
Registriert seit: 16.11.2005
Ort: Osnabrück
Beiträge: 13.250
Ist ein bisschen problematisch die Art der Fragestellung fürchte ich, weil man das mit dem "Sehfeld" unterschiedlich interpretieren kann - Bereich der schemenhaften Darstellung (der ist rel. groß), Bereich der scharfen Darstellung (der ist sehr klein), mit Augenbewegungen oder ohne...

So kommt es dann zu recht unterschiedlichen Empfehlungen

Meine Empfehlung/Interpretation wäre ein sog. "Normalobjektiv" und als das gelten an Kleinbild (allerdings aus ganz verschiedenen Gründen, nicht nur wegen der Sache mit dem menschlichen Seheindruck) 50mm Objektive. Wäre dann an crop ungefähr ein 35er oder vielleicht ein 28er.

Aber ich würde das anders angehen: finde mit Hilfe des vorhandenen Zooms heraus, welche Brennweite du möchtest und dann frage dich, welche Anforderungen du vielleicht sonst noch an das Objektiv stellst (Lichtstärke, Preis usw.) und dann kann man auch konkret was empfehlen.

So wird diese Frage sehr wahrscheinlich nur in einer Diskussion über das menschliche Sehfeld, bzw. in zwanzig grundverschiedenen Empfehlungen enden
__________________
Gruß Jens
Jens N. ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 20.07.2009, 16:52   #2
duncan.blues
 
 
Registriert seit: 12.12.2007
Ort: Nordschwarzwald
Beiträge: 5.100
Zitat:
Zitat von Jens N. Beitrag anzeigen
Meine Empfehlung/Interpretation wäre ein sog. "Normalobjektiv" und als das gelten an Kleinbild 50mm Objektive. Wäre dann an crop ungefähr ein 35er oder vielleicht ein 28er.

So wird diese Frage sehr wahrscheinlich nur in einer Diskussion über das menschliche Sehfeld [...] enden
Auch auf die Gefahr hin, genau letzteres anzuheizen...

Die Faustformel, 50mm (an KB) als "Normalobjektiv" anzusehen, weil sie am ehesten dem menschlichen Sehempfinden entsprechen kennt man ja eigentlich seit Jahren. Wenn man bei dieser Brennweite durch den Sucher kuckt, dann kommt das eigentlich auch für mein persönliches Empfinden ganz gut hin. Dagegen hat das menschliche Auge einen deutlich größeren Bildwinkel (wenn auch zum Rand hin immer unschärfer und undeutlicher). Wenn man nun überlegt, warum das nicht zusammenpasst, dann kommt man wohl oder übel zu dem Schluß, das das menschliche Auge schlicht eine gänzlich andere "Sensorfläche" hat. Diese ist zum einen rund statt rechteckig und dazu zum anderen noch halbkugelförmig gewölbt.
Man könnte ja mal spaßeshalber einen Biologen fragen, was das menschliche Auge nun wirklich für eine physikalische Brennweite und was für einen "Cropfaktor" hat.

Wenn man wirklich ein Bild entsprechend dem menschlichen Sehfeld machen will, dann muß man wohl mit einem 50mm (an VF) bzw 35mm (an Crop) ein etwa 180° Halbkugelpano machen und das auf eine konkave Fläche kleben, dazu an richtiger Position davor auf dem Boden ein X malen, da wo man sich zum Betrachten dann hinstellen soll.
duncan.blues ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.07.2009, 22:21   #3
sven_hiller
 
 
Registriert seit: 08.06.2008
Beiträge: 377
[QUOTE=duncan.blues;866128]...
Die Faustformel, 50mm (an KB) als "Normalobjektiv" anzusehen, weil sie am ehesten dem menschlichen Sehempfinden entsprechen kennt man ja eigentlich seit Jahren ...
/QUOTE]

Leicht OT.

Kenne die Sache mit dem Normalobjektiv leicht anders. Die Normalbrennweite besitzt ein Glas, dessen Brennweite gleich der diagonalen Ausdehnung des Abbildungsmediums (also Sensor oder Film) ist. Kann man auch prima näherungsweise nachrechnen.

Ansonsten sehe ich ebenfalls die von meinen Vorrednern genannten Probleme. Das Auge sieht nur einen sehr kleinen Teil des Blickfeldes wirklich scharf. Der überwiegende Teil versinkt im "Bokeh"

Gruß Sven
sven_hiller ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.07.2009, 00:21   #4
Jagdhamster
 
 
Registriert seit: 18.07.2009
Beiträge: 23
Um es ganz klar zu sagen: Ein solches Objektiv gibt es nicht - und wird es in unserem Leben sicher nicht mehr geben.

Menschliches Sehen ist mehr als die Linse, die ein Bild auf einen Sensor wirft. Dahinter steckt noch ein Gehirn, das die "Daten" auswertet.

Einfach mal folgendes Experiment machen: Stur geradeaus blicken, Arme nach den Seiten ausstrecken und langsam nach vorne zusammenführen. Auch ohne in die Richtung zu blicken merkt man schon bei annähernd 180° "dass da was kommt" ohne genau zu wissen was. Wirklich scharf sieht man es aber erst, wenn man praktisch direkt draufkuckt.
Von daher entspricht ein Lensbaby, das 180° abdeckt, am ehesten dem menschlichen Auge.

Nie vergessen: Sehen ist ein dynamischer Vorgang. Das Gehirn entscheidet den Kopf zu drehen, wenn es etwas wichtiges im Augenwinkel wahrnimmt. Eine Kamera ist DAFÜR zu dumm.
Jagdhamster ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.07.2009, 00:31   #5
cdan
ehemaliger Moderator
 
 
Registriert seit: 18.01.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 12.942
Zitat:
Zitat von Jagdhamster Beitrag anzeigen
Dahinter steckt noch ein Gehirn, das die "Daten" auswertet.
Also ganz so pauschal würde ich das nicht ausdrücken, obwohl du in der Theorie vollkommen richtig liegst.
__________________
dandyk.de
cdan ist offline   Mit Zitat antworten
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