|
Ich würde das nichts so tragisch sehen: Vignettierungen sind ziemlich motivabhängig, d.h. eine weiße Wand wie hier gezeit ist schon ein Extrembeispiel, das in der Praxis nicht unbedingt häufig auftaucht (auch wegen des kurzen Abstands, welcher sich auch auf die Vignettierung auswirken kann). Kritischer sind da schon Aufnahmen mit Himmelsanteilen z.B., aber da ist der Abstand schon wieder größer usw. Abblenden hilft ebenfalls wie schon erkannt wurde und notfalls kann man Vignettierungen mit Tools wie PTLens z.B. recht einfach (halbautomatisch) nachträglich verringern, teilweise bis zur Unsichtbarkeit.
Also wenn die Linse sich ansonsten gut schlägt: einfach benutzen, mal gucken, wie es in der Praxis aussieht und kritische Motive ggf. nachbearbeiten. Bei available light oder Motiven mit eher dunklen Hintergründen spielen Vignettierungen z.B. so gut wie gar keine Rolle.
__________________
Gruß Jens
|