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#1 |
Registriert seit: 12.12.2007
Ort: Nordschwarzwald
Beiträge: 5.100
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Ich habe jetzt erst einmal längere Zeit drüber nachgegrübelt, warum bei einem Fleck unten links, der Verursacher oben links und nicht oben rechts zu suchen ist. Kann man echt einen Knoten im Hirn bei kriegen aber es stimmt, oben links sollte stimmen.
Habe ich beim letzten Reinigen doch an der falschen Ecke rumgepustet. Zum flüssig Reinigen habe ich da eine Frage: Ich lese immer wieder von Methanol oder Isopropanol. Wie schaut's eigentlich mit ganz ordinärem Ethanol aus? Dass man jetzt keinen Doppelkorn ausm Supermarkt oder vergällten Spiritus nehmen kann ist klar aber wenn man weiss wo, dann bekommt man auch 96% oder 98% reinen Ethanol-Alkohol. Reagiert Ethanol mit der Oberfläche des Kontrastfilters irgendwie anders als Methanol oder Isopropanol? Nur so ne Frage. Aktuell habe ich nicht vor, eine Nassreinigung zu machen. Bezüglich punktueller Trockenreinigung: Was würdet ihr da empfehlen, um den Sensor möglichst weder zu verkratzen noch zusätzlich zu verschmaddern? Ich würde vom Gefühl her einen hochwertigen feinen Rotmarderpinsel aus dem Künstlerbedarf kaufen und den vor Verwendung zuerst mit Alkohol und danach mit destilliertem Wasser auswaschen. Irgendwelche Einwände/bessere Vorschläge? |
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#2 | |
Registriert seit: 01.04.2008
Ort: Drabenderhöhe
Beiträge: 10.672
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Zitat:
Aber nur so lange man die Blickrichtung (durch den Sucher) beibehält. Dreht man die Kamera und schaut von vorne hinein, vertauscht man natürlich links und rechts. Also sitzt der Staub nun oben links. Eigentlich logisch.
__________________
Gruß Gottlieb |
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#3 |
Registriert seit: 12.12.2007
Ort: Nordschwarzwald
Beiträge: 5.100
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Jo und uneigentlich auch. Aber erst, wenn man sich mal Gedanken drum gemacht hat. Ansonsten sitzt noch fest die Erinnerung an Physikunterricht "Optik" 7. Klasse: Blick durch Linse dreht das Bild um
![]() So, jetzt erstmal Kaffee. Das dreht die Welt gleich wieder richtigrum. ![]() |
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#4 | |
Registriert seit: 14.08.2007
Beiträge: 129
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Zitat:
![]() Feuchtreinigung (nie was wirklich Nasses in Kontakt mit Platinen bringen) ist erheblich sanfter. Das kannst Du selbst erfahren indem Du Dir mal die Nase schnäutzt in ein Stück trockene Küchenrolle und zum Verlgeich in ein Stückchen feuchte Küchenrolle. ![]() Der Trick bei dem feuchten Abwischen ist, dass dabei die Staubkörnchen von dem mit Flüssigkeit aufgeblähten Gewebe zumindest teilweise umschlossen werden und dadurch mit deutlich reduzierter Kraft über das Glas geschruppt werden. Am schonensten (neben Luft) dürfte Sensorfilm sein, weil sich diese zähflüssige Masse um Körnchen schließt. Wenn man äußerst vorsichtig vorgeht, kommen die Körnchen mit nichts anderem in Berührung, als der flüssigen Masse. Die perfekte Sensorreinigung erfolgt in vier Schritten: 1) "weg-"blasen (also eher irgendwo anders hin) 2) Sensorfilm zur schonen Entfernung von Fremdkörpern 3) mit alkoholischer Lösung feucht wischen zum Anlösen/Verteilen fettiger Substanzen 4) mit gereinigtem Wasser feucht wischen zum Anlösen/Verteilen der verbliebenen Schlieren Viele Grüße Michael P.S.: Ich meine nicht ernthaft, dass irgendwer diesen Aufwand regelmäßig betreiben sollte (völlig unzumutbar). Meistens, wenn es um Sensorreinigung geht, entflammt eine heiße Diskussion um die beste Methode... ![]() Geändert von miwi9 (04.06.2008 um 16:03 Uhr) |
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#5 |
Registriert seit: 15.01.2005
Beiträge: 136
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..... ich bin auch mehr der Hakle Feucht Typ ..
sorry, aber ich konnte nicht widerstehen zu schreiben...
__________________
Beste Grüße! Hannibal ... wer Pixelfehler findet, darf sie behalten! |
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#6 |
verstorben
Registriert seit: 11.08.2004
Ort: Woinem
Beiträge: 32.059
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Für die punktuelle Reinigung handhabe ich es meist weniger perfekt:
1) "weg-"blasen (also eher irgendwo anders hin) 2) sanftes Wischen mit trockenem neuen Q-Tip Was nach dem Blasen noch auf dem Sensorglas hängt, dürfte eher zur Kategorie "weiches Material" gehören. Ob man das theoretische kleine Restrisiko von Kratzern eingeht, möge jeder für sich selbst entscheiden. IMHO birgt JEDE der hier und woanders vorgeschlagenen Methoden ein gewisses Risiko.
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.___. (O,o) /)__) █Meine SUF-Bilder / Island-Bilder -"-"-██P.S.: Wissenschaft ist keine Meinung. |
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#7 |
Registriert seit: 10.02.2006
Ort: Hanau / Buenos Aires
Beiträge: 11
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[QUOTE=duncan.blues;666044]
Zum flüssig Reinigen habe ich da eine Frage: Ich lese immer wieder von Methanol oder Isopropanol. Wie schaut's eigentlich mit ganz ordinärem Ethanol aus? Kurze Antwort von einem Chemiker: wenn Isopropanol geht und Methanol auch, dann geht auch Ethanol (aber bitte keinen Brennspiritus, ich weiß nicht was das Vergällungsmittel so macht). 96%iges Ethanol sollte gut geeignet sein und auch in der Apotheke verkauft werden. Gruß klw260555 |
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#8 | |||
Registriert seit: 12.12.2007
Ort: Nordschwarzwald
Beiträge: 5.100
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Zitat:
![]() (wenigstens) Als Vergällungsmittel kommt im Spiritus wohl in der Regel 2-Butanon zum Einsatz, was ein starkes Lösungsmittel ist und auch Kunststoffe angreift. Ich glaube nicht, dass das etwas ist, was ich im Inneren meiner Kamera haben will. Zitat:
Wenn man nur einzelne, hartnäckige Pünktchen auf dem Sensor hat, die mit Pusten allein nicht weggehen, dann kann man ja auch eventuell nur punktuell mit einem feinen Haarpinsel der mit etwas Alkohol angefeuchtet ist versuchen, den Punkt gezielt wegzubekommen. Ich vermute mal dass es sich bei Puste-resistenten Pünktchen vor allem um Blütenpollen handelt. (Mineralischer) Staub sollte von einem ansonsten sauberen Kontrastfilter abzupusten sein. Aus Wikipedia zum Thema Pollen: Zitat:
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#9 |
Mutter der Kompanie
Registriert seit: 12.05.2005
Ort: 85077 Manching
Beiträge: 1.698
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Lasst mich auch noch meinen "Senf" dazugeben:
Ich gehöre auch zu den "1-Liter-Methanol-Typen", da mein Apotheker nur 1-Liter-Gebinde als kleinste Einheit bestellen kann. Gut, die Buddel hat knapp 20 Euronen gekostet und ich habe einen Teil davon in kleine Pipettenflaschen abgefüllt und an "bedürftige DSLR-Besitzer" als Gegenleistung für ein Pils beim Stammtisch o.ä abgegeben. Zwei Nachteile hat das ganze aber: - Methanol und Wasser lieben sich wahnsinnig, das heisst, Methanol zieht Wasser an und wird dadurch verunreinigt. Jedes Öffnen der Gebinde wirkt sich da als Nachteil aus! - Man darf Methanol nicht mit der Post verschicken, daher würden sich auch Lieferungen an weiter entfernte Forumsmitglieder als schwierig erweisen! Als Alternative bietet sich Eclipse als Reinigungsflüssigkeit an. Zum Nassreinigen nehme ich zurechtgeschnittene Holzspatel (die Dinger, die die Ärzte benutzen um in den Rachen zu schauen : Sagen sie mal aaaaaa!) allerdings ungebrauchte! ![]() ![]() Diese umwickle ich mit Pec-Pads (100% fusselfreie Tücher) , tränke diese mit zwei bis drei Tropfen Metahanol (Eclipse) und wische damit den Sensor ab. Methanol verfliegt sofort und rückstandsfrei (solange es noch nicht "Wasser gezogen" hat!). Bei hartnäckigen Flecken wiederhole ich diese Prozedur nochmal. Öfter als zweimal musste ich noch nie reinigen! Was auch ganz wichtig ist dabei: Volle Akkus bzw. Netzteil verwenden! Nichts ist so peinlich (und teuer!!) als wenn der Verschluss mitten untern Sensor reinigen meint, er müsse sich jetzt schliessen! Das gibt verbogenene Lamellen!! Eclipse2 (59ml ca. 10,50 Euro) und Pec-Pads (100 Stck. ca 9,50 Euro) kan man bei Micro-Tools beziehen, die Holzspatel kann man dem "Arzt seines Vertrauens" bestimmt abschwatzen! (muss ja keine "Klinikpackung" sein, zwei, drei Stück reichen vollkommen!) ![]() ![]()
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Servus! Klaus |
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