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Startseite » Forenübersicht » Kreativbereich » Nach der Aufnahme » Diverse RAW-Entwickler im Vergleich
 
 
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Alt 13.02.2008, 09:30   #5
konzertpix.de

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Ort: bei Ulm
Beiträge: 5.888
Uiuiui, da hab' ich mal nicht 100% aufgepasst ! Das JPG aus der A700 ist mit den Einstellungen Schärfe +1 und Kontrast +1 aufgenommen Was gleichzeitig aber bedeutet, daß es ohne entsprechende Parameter im Mikrophon-Bereich noch einen Tacken unschärfer wirken würde. Der Farbverlauf kommt allerdings wirklich toll rüber !

Mit dem interpretieren können, wie man möchte, hast Du, Peter, vollkommen recht, es gibt gewiß reichlich Leute, die mit dem Ergebnis Out of the Cam in den meisten Fällen sicher zufrieden sein dürften. Insofern habe ich mir auch bewußt einen Kommentar dazu verkniffen

Überrascht hat mich im Übrigen C1 bei High ISO und Bibble unter normalen Umständen. Ohne daß ich meinen Beitrag zur Entrauschung dazugegeben hätte, hat C1 durch seine Standardparameter das Bild doch sehr geglättet. Was in Webgröße wohl zur Bildverbesserung beitragen wird, könnte auf einem Großprint zu unschönen Verwasch-Effekten führen (wobei man diese aber nicht aus unmittelbarer Nähe anschaut). Bibble dagegen schärft bei normalem ISO deutlich mehr als seine Kollegen und bringt einen Spritzer mehr Rot ins Bild. Und zu Lightroom: auch hier erkennt man schon recht deutlich (wie auch beim DNG, das ja auch anschließend von Adobe-Software weiterverarbeitet wurde), daß Lightroom / Adobe ein Bild heller interpretiert als die anderen RAW-Entwickler.

Roland, die RAW-Datei von der Lampe kann ich freigeben, die ist unkritisch. Das RAW von Jenix aber nicht. Wobei die wohl die interessantere sein dürfte - gerade wegen des High ISO. Vielleicht wäre es ein Kompromiss, wenn ich mit vergleichbaren Parametern heute Abend eine andere Aufnahme anfertigen würde ?

Und Martin, die Auto-Einstellungen der jeweiligen Programme hatte ich bewußt gewählt, weil idR hiermit ein erster Einstieg in die RAW-Entwicklung eines Bildes geschehen dürfte ("Mal sehen, was das Programm zu meinem Bild so meint und wo es Verbesserungspotential sieht"). Führt das nicht gleich zu deutlich besseren Ergebnissen, ist man als RAW-Einsteiger schnell der Meinung, daß das JPG allein schon ausreichend wäre und den Mehraufwand der Aufarbeitung sich nicht lohne. Deine Empfehlungen, wie in Lightroom die Standards anzupassen seien, habe ich daher auch nicht berücksichtigt.

Ich für meinen Teil wähle bei kritischeren Bildern erstmal diesen automatischen Weg, um den dann aufkommenden Bildeindruck zu beurteilen. In den meisten Fällen verwerfe ich den aber wieder und stelle die Regler doch manuell ein

LG, Rainer
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LG, Rainer
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