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#11 |
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Registriert seit: 31.07.2006
Ort: 56*
Beiträge: 3.021
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Blödsinn geschrieben. Lieber den Beitrag von Dennis lesen.
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#12 |
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Registriert seit: 10.09.2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 1.178
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Ich bin nicht gerade der große Handbuchleser. Die D7D hat unter Digitaleffekte einen Farbton-Slider. Was bewirkt er? Könnte das hier helfen?
Ansonsten tut's eine manuelle Vorwahl des Weißabgleichs. Eine relaitve Korrektur des automatischen Weißabgleichs hätte ich mir auch schon mal gewünscht. Sowas gibt's zumindest bei Minolta nicht. So bleibt mir nur RAW. Alles was Bleibert hier schreibt, stimmt natürlich und der Thread im Nachbarforum ist lesenswert, für diesen Thread aber vielleicht eine Stufe zu hoch gegriffen. Dafür wäre RAW-Korrektur oder zumindest ein manueller Weißabgleich notwendig. |
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#13 |
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Registriert seit: 15.03.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 12.012
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Moin,
dann... mach ichs mal einfach Filme hatten einen FESTEN Kelvin Wert wie Tageslicht =>5000° oder Kunstlich 3.200°/3.400° alle Lichtabweichungen davon MUSTEN gegengefiltert werden!!!(weil der Film ja fest verankert war) gemessen mit Colormeter. digitale haben zwar Normwerte und die Objektive haben "Tendenzen" wie man in Testen nachlesen kann!!! wenn also eine Linse IMMER zu kalt wirkt.... nutzen die Festeinstellungen für WB nicht, sondern nur der Autoabgleich oder... der "eigene feste gemessene WB"!!! und logisch, sofern man den Ar... bewegt und nur ein paar Grad sich dreht... müste "ein neuer eigener WB" gemacht werden! im Studio habe ich Teste gemacht, da sind schon 20cm Lampe verschoben oder verdreht, oder die Leistung verstellt, gleich 200-300°.... als Folge ein neuer fester WB nötig! Filter(aus analogen Zeiten) helfen also nur.... wenn du einen festen WB machst, dann einen Skylight draufpackst!!! nur, wenn du mit RAW unterwegs bist...korrigiert der Konverter es meist mit den Autofunktionen wieder raus....und ihr macht ja alle gerne Autokonvertierung im Batch! da hilft nur, endlich mal wieder ne richtige Kamera in die Hand zu nehmen, oder farblich abweichende Scherben zu verticken! Mfg gpo |
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#14 |
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Registriert seit: 16.11.2005
Ort: Osnabrück
Beiträge: 13.250
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@Dennis: ich habe mal entsprechende Vergleiche(mit/ohne Skyfilter) gemacht und konnte bezüglich der Farbtemperatur/Farbwirkung keine Unterschiede feststellen. Klingt aber plausibel was du schreibst, vielleicht lag's bei mir -wie du auch erwähnst- am Motiv oder das Filter war zu schwach.
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Gruß Jens Geändert von Jens N. (16.10.2007 um 17:28 Uhr) |
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#15 |
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Themenersteller
Registriert seit: 28.08.2007
Ort: D-79...
Beiträge: 158
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@ Dennis : Thx
Sooo, - habe mich jetzt mal durch den Thread hindurchgekämpft... Ehrlich gesagt verstehe ich von all dem genauen Weissabgleich-Kram und diversen Filtern leider noch nicht viel. Da ich noch nicht lange mit einer DSLR knipse und auch bislang keine Bücher über Fotografie in der Hand hatte ist mein Verständnis diesbezüglich echt ziemlich begrenzt. Du hast von den Korrekturfiltern (CC40M etc.) geschrieben - inwiefern korrigiert den ein Skylight (wie Jens N. jetzt schrieb) nach diesem Prinzip? Ich dachte hier wird lediglich der Blauanteil verringert. Bei deinen Versuchen zuvor ohne war allerdings doch fast immer Grün am ausgeprägtesten!? @ Jens N. : Du hast gesagt, dass die Skylightfilter so ungefähr 10 oder 20% Licht absorbieren würden. Jetzt hat aber ein B+W Sky die Bezeichnung KR 1,5. Habe auch noch keinen anderen gesehen. Bedeutet das bei diesen Filtern jetzt 50% Absorption? __________________________________________________ _______________________ Habe in der Zwischenzeit nochmal nach der genauen Bezeichnung meines B+W geschaut und musste jetzt feststellen, dass der gar kein MRC ist sondern lediglich der normale UV 010. Der Typ der das Objektiv verkauft hatte meinte noch es sei die teurere MRC-Variante... Der Grund für meine Überlegung dem Minolta 50/1,7 nun einen Skylight zu spendieren ist einfach der, dass ich bei Aufnahmen mit starkem Sonnenlicht (egal ob AWB oder die entspr. genaue Voreinstellung) Hauttöne auf dem Bildern immer ziemlich blaß wirkten. Selbst dann, wenn ich die Vivid-Einstellung benutz habe und alles auf +1 hochgesetzt hab. Ich mag generell wärmere Farben viel lieber und hab's zudem auch gern, wenn sämtliche Farben satt und kräftig sind. Leider kann ich jetzt noch immer nicht abschätzen, inwieweit ein zusätzlicher Skyfilter das ein wenig 'verbessert' zudem jedoch einen Schärfeverlust u.a. mit sich bringt, da ich den mitgekauften UV bisher eigtl. bis auf die wenigen anfänglichen Aufnahmen immer drauf hatte. Ich war zwar tatsächlich am Anfang mit dem Objektiv überhaupt nicht zufrieden, weil ich es einfach nicht scharf bekam, doch nun hab ich Front und Rücklinse sowie den Filter einmal sehr intensiv mit Alkohol gründlich gesäubert und anschließend nochmal alles penibel mit nem Mikrofasertuch nachpoliert - jetzt ist es deutlich schärfer! Es klingt zwar schon irgendwie lächerlich, doch zwischenzeitlich war ich mit den wenigen Aufnahmen die ich nur mal probeweise kurz innen gemacht habe schon wesentlich begeisterter. Vor dem gründlichen Putzen lag überall ein komischer Schleier drüber (den man jedoch nur sehen konnte wenn man die Linsen und den Filter anhauchte). Zudem hab ich den Eindruck, dass die Bilder ohne SuperSteadyShot auch nochmal schärfer werden, insofern man kurz genug belichten kann. Ich weiss, es ist jetzt OT, doch vieleicht interessiert es ja irgendwen deshalb hier mal kurz zwei lapidare Testfotos die mir halt zum Beurteilen der jetzigen Schärfe dienten. 50/1,7 inkl. B+W UV mit Blitz und ohne Stabi vor meinem Schlafzimmerspiegel (einfach weil mir grad nix besseres einfiel) von gestern Abend: Blende war glaub immer 11 oder 13 und die Schärfe in der Kamera stand zudem auf +2. ![]() ![]() Gruß |
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#16 |
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Registriert seit: 10.09.2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 1.178
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Die Schärfe sieht normal aus. Daran fällt mir nichts auf. Könnte das UV-Filter für die üble Reflexion zwischen Linse und Blitz verantwortlich sein? Sieht ja schlimm aus.
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#17 |
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Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 4.030
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Ist mal wieder die Filteritis ausgebrochen? Entschuldigung, aber wozu in der Digitalfotografie die (leider) noch immer lebendige analoge Filterei?
Man bedenke: Jedes weitere Glas vor der Frontlinse verschlechtert mindestens theoretisch die Abbildungsqualität. Und sei es "nur" durch Geisterbilder (LensFlares) durch innere Reflexionen im Filter... Wer nicht auf ganz spezielle (Farb-)Effekte aus ist, kommt in der Digitalfotografie mit maximal drei Filtertypen aus: - Polarisationsfilter - Neutralgraufilter - Infrarotfilter. Zum Polarisationsfilter, kurz Polfilter: Der Effekt ist des Langen und Breiten ausgiebigst erklärt und diskutiert worden. Aber bei Lücken gebe ich gern wiederholt Nachhilfe... Polfilter schlucken unabhängig von ihrer Drehstellung und ohne jeglichen Poleffekt rund 1.5 Blenden/Zeitstufen. Das ist der Verlust der Polfolien. Bei starkem Poleffekt erscheint das Motiv bei maximaler Drehstellung noch dunkler, also noch größerer Lichtverlust. Zum Neutralgraufilter: Sie werden gern zur künstlichen Belichtungsverlängerung an Fließgewässern eingesetzt. In der Praxis haben sich Dichten von 64x (6 Blenden/Zeitstufen, ND-Dichte 1.8, z.B. B+W 106) bewährt. Geringere Dichten kann man auch mit geschlossener Blende und/oder Polfilter erreichen, größere Dichten ergeben an Fließgewässern zu glasartige, unwirkliche Effekte. Zum Infratorfilter, kurz IR-Filter: Infrarot ist für das menschliche Auge nicht mehr sichtbares Licht ab etwa 720 nm Wellenlänge aufwärts. Chips sind jedoch noch im IR empfindlich. Da die Objektive IR durchlassen, aber nicht für IR korrigiert sind, muss IR vor dem Chip mit einem IR-Sperrfilter gesperrt werden. Anderenfalls hätte man durch die Überlagerung von korrigiertem und unkorrigiertem Bild ein unscharfes Ergebnis. Aufschraubbare IR-Filter sind Filter, die sichtbares Licht bis etwa 720 nm sperren und über 720 nm durchlassen. Für dieses Licht bleibt zwischen diesem Filter und dem internen IR-Sperrfilter ein schmales Wellenlängen-Fenster, das in manchen Digitalkameras für den bekannten Schneelandschaft-Effekt trotz Wiesengrün genutzt werden kann. Bewährt hat sich ein Filter, welches bei etwa 720 nm nur noch 50% des Lichts durchlässt. Das entspricht Kodak Wratten 89b bzw. Hoya R72 bzw. B+W 092. Lichtverlust etwa 4 bis 6 Blenden/Zeitstufen. Zu Pol-, Neutralgrau- und IR-Filtern auf Wunsch gern Bild- und weitere Anwendungsbeispiele. |
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#18 | ||||
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Registriert seit: 16.11.2005
Ort: Osnabrück
Beiträge: 13.250
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Zitat:
Zitat:
Zitat:
Was Qualitätsverschlechterungen angeht, würde ich eher mit zusätzlichen Reflektionen, Geisterbildern u.ä. rechnen als Schärfeverlust. Aber das ist dann eine Frage der Vergütung - wenngleich auch einfach vergütete Gläser schon recht immun dagegen sind. Zitat:
Die Beschreibung der Verschmutzung und die gezeigten Testbilder wecken bei mir aber irgendwie den Verdacht auf Fungus - hast du das Objektiv mal diesbezüglich untersucht? Mal reinleuchten und etwas im Licht bewegen und schauen, ob im Inneren irgendein Belag auf den Linsen zu erkennen ist. Ansonsten kann die üble Reflexion aber auch einfach daran liegen, daß du aus rel. kurzem Abstand direkt in einen Spiegel geblitzt hast.
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Gruß Jens Geändert von Jens N. (16.10.2007 um 22:26 Uhr) |
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#19 | |
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Registriert seit: 10.09.2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 1.178
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Schärfeverluste sind zumindest bei einigen einfachen und Mittelklassefiltern nicht nur von theoretischer Natur. Bereits am 6MP-Sensor der D7D verursacht mein "normales" Hoya-Polfilter bei mir in 100%-Ansicht Pixelmatsch, der schon auf dem Kameradisplay auffällt und erst auf 1.5MP runtergerechnet wieder ok aussieht. Bei noch einfacheren Polfiltern konnte ich Farbverschiebungen beobachten.
Bei klaren Filtern sind es die Kontrastverluste und Geisterbilder, die vor den Schärfeverlusten auffallen, während zumindest ich bei einfachen Polfiltern kaum mit diesen Fehlern zu kämpfen hatte. Billige Filter sind einfach Mist. Zitat:
![]() Im oberen Histogramm sieht man, daß der Grünkanal bei einem neutralgrauen Motiv in Tageslicht deutlich stärker gesättigt wird als die beiden anderen Kanäle. Er läuft als erster über und führt bei korrekter Belichtung zu Farbverfälschungen in den Höhen, die nachträglich nicht korrigierbar sind, bei Unterbelichtung zu Dynamikverlusten in den Rot- und Blaukanälen. Ein Magenta-CC-Filter absorbiert im unteren Histogramm etwas mehr als die Hälfte des grünen Lichtes. Man kann eine Blende großzügiger belichten ohne daß der Grünkanal überläuft, gewinnt also eine Blende Dynamikumfang. Bei speziellen Motiven kann der Dynamikgewinn weiter gesteigert werden, wenn man sich die Mühe macht, das passende CC-Filter auszumessen bzw. zu berechnen. Wie man sieht, ist der Lichtverlust im Rot- und Blaukanal sehr gering. Insgesamt steigt die Belichtungszeit bei CC-Filtern leicht an. Aus Sicht des digitalen Workflows entspricht ein CC-Filter wenn es wie oben eingesetzt wird, einem groben Vor-Weißabgleich, dessen Preis eine leichte Belichtungszeitverlängerung ist. Der Preis eines digitalen Weißabgleichs wie wir ihn kennen ist der Verlust an Dynamikumfang und der Zuwachs des Rauschens. Wie man sieht, sind die drei Farbbalken auch im unteren Histogramm noch nicht deckungsgleich. Diese Feinabstimmung geschieht wie gewohnt durch den digitalen Weißabgleich. Nachdem ich nun einen Monat Magenta-Filter vor der Linse in der Praxis teste, halte ich sie für sehr praxistauglich. Das Verhältnis zwischen Investition und Gewinn finde ich beachtlich. Bisher dachte ich, eine Blende mehr Dynamikumfang müsse man mit einer neuen Kamera teuer bezahlen. |
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#20 | ||
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Registriert seit: 16.11.2005
Ort: Osnabrück
Beiträge: 13.250
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Zitat:
Zitat:
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Gruß Jens Geändert von Jens N. (16.10.2007 um 23:48 Uhr) |
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